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Halten Sie an den Worten der Propheten fest!

Elder Neil L. Andersen
von der Präsidentschaft der Siebziger
CES-Fireside für junge Erwachsene • 4. März 2007 • Brigham-Young-Universität

Elder Neil L. AndersenAls ich vor 33 Jahren an der Brigham-Young-Universität studierte, hatte ich in einer abendlichen Fireside ähnlich der heutigen einen kleinen Beitrag zu leisten. Der Sprecher war Präsident Spencer W. Kimball. Zufällig ergab es sich, dass ich neben ihm lief, als er auf den Eingang des Marriott Centers zuging. Ich fragte ihn, ob er jemals nervös werde, wenn er vor so vielen Zuhörern stehe. Lächelnd antwortete er: „Bruder Andersen, Sie wissen, dass in den Schriften steht: ‚Wenn ihr bereit seid, werdet ihr euch nicht fürchten‘. (LuB 38:30.) Ich zittere gerade wie Espenlaub“. Heute Abend weiß ich, was er gemeint hat.

Ihnen allen, die Sie hier und überall auf der Welt versammelt sind, möchte ich sagen, dass ich Sie schätze und dass ich Sie gern habe. Ich weiß, dass Sie gut sind und das Evangelium lieben, dass Sie Glauben und Hoffnungen für die Zukunft haben und dass Sie bestrebt sind, Ihrem himmlischen Vater zu gefallen. Ich bete darum, dass der Geist des Herrn meine Worte und Ihr Verständnis erfüllen möge.

Halte dich an der eisernen Stange fest!

Ich möchte Ihnen erzählen, inwiefern der Herr bei unserer heutigen Versammlung seine Hand im Spiel hatte. Anfang Januar war ich damit beschäftigt, alles zusammenzutragen und zu ordnen, was ich Ihnen sagen wollte. Da ich wusste, dass Elder David A. Bednar im Februar zu Ihnen sprechen sollte, fragte ich ihn, ob er sich schon für ein Thema entschieden habe.

Ich war erstaunt, als er antwortete, dass es in seiner Ansprache darum ging, an der eisernen Stange festzuhalten. Das war genau das Thema, das ich für meine Ansprache gewählt hatte. Der Chor probte bereits das schöne Stück, das er gerade vorgetragen hat.

Als Elder Bednar und ich die Botschaften besprachen, die wir vorbereitet hatten, wurde es offensichtlich, dass wir unterschiedlich an das Thema herangegangen waren. Elder Bednar dachte einen Moment nach und sagte dann: „Der Herr liebt die jungen Erwachsenen der Kirche, und das hat seinen Grund. Genau diese Botschaft möchte der Herr vermitteln.“ Ich beschloss, in meinen Vorbereitungen fortzufahren.

Nur eine Woche später – und noch vor Elder Bednar – hielt Präsident Boyd K. Packer, der Amtierende Präsident des Kollegiums der Zwölf Apostel, bei einer Andacht an der BYU eine Ansprache mit dem Titel „Lehis Traum und Sie“.1 Auch er ging darauf ein, was es bedeutet, an der eisernen Stange festzuhalten.

Meine Brüder und Schwestern, der Herr möchte, dass Sie über dieses Thema nachdenken.

Aus den Ansprachen von Präsident Packer und Elder Bednar und durch Ihr eigenes Studium im Buch Mormon kennen Sie die Schlüsselelemente aus Lehis Traum vom Baum des Lebens. Elder Bednar erklärte uns, dass der Baum des Lebens, gleichzusetzen mit der Liebe Gottes, eine Darstellung Jesu Christi ist, und dass die Freude und das Glück, die man empfindet, wenn man von den Früchten des Baumes isst, die Segnungen des Sühnopfers des Erretters symbolisieren (siehe 1 Nephi 8:10; 11:8,9,21-24).2

Es gab dort auch ein großes und geräumiges Gebäude (siehe 1 Nephi 11:35,36; 12:18). Durch die Ansprache von Präsident Packer bekam ich ganz neue Denkanstöße in Bezug auf diesen Teil des Traums.

In dem Traum kamen auch die Nebel der Finsternis (siehe 1 Nephi 12:16,17) vor, die die Versuchungen des Teufels darstellen und den Pfad (siehe 1 Nephi 8:19-22) verdunkeln, der zu dem Baum führt. Schließlich gab es die eiserne Stange (siehe 1 Nephi 11:24,25), die das Wort Gottes darstellt und die es ermöglicht, erfolgreich durch die Nebel der Finsternis zu gelangen und bei dem Baum anzukommen.

Der Chor sang so wunderbar:

Sieh doch die Liebe Gottes groß,
streb hin zum sichern Ort;
lass nie die eiserne Stange los,
denn sie ist Gottes Wort
.3

Es war sehr schön, dass wir das auch in Spanisch und Portugiesisch gehört haben. Wir wünschten, wir könnten es in sämtlichen Sprachen all derer hören, die heute Abend diese Versammlung verfolgen.

Nephi hat uns verheißen, „wer auf das Wort Gottes höre und daran festhalte, ... werde niemals zugrunde gehen; auch könnten die Versuchungen ... des Widersachers sie nicht ... schlagen, um sie weg ins Verderben zu führen“. (1 Nephi 15:24.)

Die eiserne Stange ist das Wort Gottes. Ich stelle sie mir gern so vor: Das Wort Gottes setzt sich aus drei sehr starken Elementen zusammen, die miteinander verbunden sind und einander stützen und auf diese Weise eine unverrückbare Stange bilden. Zu diesen drei Elementen gehören zunächst einmal die heiligen Schriften oder die Worte der alten Propheten. Sie erinnern sich sicher an Elder Bednars eindringliche Frage im letzten Monat: „Lesen wir täglich so die Schrift, studieren sie und forschen darin, dass wir uns beständig an der eisernen Stange festhalten?“4

Das zweite Element, das das Wort Gottes ausmacht, umfasst die persönliche Offenbarung und Inspiration, die uns durch den Heiligen Geist zuteil werden. Präsident Packer drückte das folgendermaßen aus:

„Wenn Sie an der Stange festhalten, können Sie durch die Gabe des Heiligen Geistes erspüren, wie Ihr Weg weitergeht. …

Ergreifen Sie die eiserne Stange und lassen Sie sie nicht los. Durch die Macht des Heiligen Geistes können Sie Ihren Weg durchs Leben erspüren (siehe 3 Nephi 18:25; LuB 9:8).“5

Heute Abend möchte ich über das dritte Element sprechen – ein entscheidender Punkt, der mit den zwei anderen eng verbunden ist. Der dritte Teil der eisernen Stange stellt die Worte der lebenden Propheten dar. Wir müssen am Wort Gottes, wie es die lebenden Propheten verkünden, ebenfalls festhalten. Ich bete darum, dass wir ab heute Abend aufmerksamer darauf achten, was die lebenden Propheten sagen, dass wir das, was wir hören, schneller umsetzen und dass wir ein tieferes Verständnis dafür entwickeln, was es heißt, an ihren Worten festzuhalten.

Die Worte der lebenden Propheten

Vor vielen Jahren sagte Präsident George Q. Cannon, der damals der Ersten Präsidentschaft angehörte:

„Wir haben die Bibel, das Buch Mormon sowie das Buch Lehre und Bündnisse; aber ohne einen lebenden Propheten und einen ständigen Strom von Offenbarungen vom Herrn würden all diese Bücher niemanden in das celestiale Reich führen. Das mag eine eigenartige Aussage sein, aber so eigenartig sie klingen mag, ist sie dennoch wahr.

Gewiss, all diese Berichte sind von unendlichem Wert. Wir können sie nicht hoch genug schätzen oder gut genug studieren. Aber trotz all dem Licht, das sie geben, reichen sie nicht aus, die Menschenkinder zu leiten und in die Gegenwart Gottes zu führen. Um dorthin zu gelangen, brauchen die Mitglieder das lebende Priestertum und ständige Offenbarung von Gott für die Umstände, in denen sie leben.“6

Gewiss haben wir alle, die wir heute hier versammelt sind, Präsident Gordon B. Hinckley, die beiden Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft sowie das Kollegium der Zwölf Apostel lieb. Doch trotz unserer Liebe und Loyalität möchte ich fragen: Könnten wir auf den Rat und die Worte dieser Brüder noch aktiver, noch eifriger und noch aufgeschlossener reagieren?

Überlegen Sie, wie Sie auf folgende Fragen antworten würden:

Könnten Sie mir die Namen der drei Mitglieder der Ersten Präsidentschaft sagen sowie die Namen all der Brüder, die das Kollegium der Zwölf bilden? Dies sind die 15 Männer, die wir als Propheten, Seher und Offenbarer bestätigen.

Wenn man ein Bild dieser Brüder hochhielte – würden Sie jeden Einzelnen erkennen? Selten schenken wir jemandem, den wir nicht erkennen oder kennen, unsere volle Aufmerksamkeit.

Könnten Sie mir sagen, welche Ratschläge die Erste Präsidentschaft und das Kollegium der Zwölf bei der letzten Herbst-Generalkonferenz erteilt haben? Und wissen Sie, worum es in den ersten drei Monaten dieses Jahres in der Botschaft von der Ersten Präsidentschaft im Ensign und im Liahona ging, die von Präsident Hinckley, Präsident Monson und Präsident Faust verfasst wurden?

Vielleicht noch wichtiger wäre: Könnten Sie mir über Veränderungen in Ihrem Leben berichten, zu denen Sie sich erst kürzlich aufgrund eines Ratschlags von einem dieser 15 Männer durchgerungen haben?

Der Grund, weshalb die Antworten auf diese Fragen so wichtig sind, liegt in der Berufung und Verantwortung der Ersten Präsidentschaft und der Zwölf Apostel. Immer wenn die Kirche des Herrn aufgerichtet wurde, hat der Herr Propheten und Apostel berufen. Der Erretter hat gesagt: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt“. (Johannes 15:16.) Mit dieser Erwählung wird diesen Männern eine geistige Stärke und eine feierliche Pflicht übertragen: Sie können Wissen erlangen und Zeugnis geben, und sie müssen lehren und Gutes tun. Auch für uns ergibt sich daraus eine Verpflichtung und eine Verheißung. Wir sind verpflichtet, zuzuhören und zu folgen, und uns wurde verheißen, dass Segnungen folgen werden, wenn wir ihren Worten glauben und entsprechend handeln.

Als der Herr nach seiner Auferstehung zwölf Jünger in Amerika berief, belehrte er das Volk folgendermaßen: „Gesegnet seid ihr, wenn ihr die Worte dieser Zwölf beachtet, die ich aus euch erwählt habe, euch zu dienen und eure Knechte zu sein“. (3 Nephi 12:1.) In unseren Tagen, in einer äußerst schwierigen Zeit, hat der Herr den Heiligen verheißen: „Und wenn mein Volk auf meine Stimme hören wird, auch auf die Stimme meiner Knechte, die ich bestimmt habe, mein Volk zu führen, siehe, wahrlich, so sage ich euch: Sie werden nicht von ihrem Platz entfernt werden“. (LuB 124:45.)

Das ist die Art, wie der Herr vorgeht. Er beruft fünfzehn Männer, die aus „ganz gewöhnlichen Lebensbereichen“7 stammen, und stattet sie mit den Schlüsseln und der Macht aus, uns zu führen und zu leiten. Wir werden nicht bedrängt zu gehorchen, es gibt keinen Zwang. Aber wenn wir ihren Worten aufmerksam lauschen, wenn wir aufgeschlossen sind und bereit, unser Verhalten zu ändern, wenn der Heilige Geist uns ihren Rat bestätigt, dann werden wir nicht von unserem Platz entfernt – das heißt, wir halten an der eisernen Stange fest und bleiben stets sicher auf dem Pfad, der zum Baum des Lebens führt.

Wie trachten wir nach dem Rat der lebenden Propheten und halten an ihm fest? Beantworten wir diese Frage doch, indem wir uns einmal näher mit den drei Begriffen befassen, die wir bei der Bestätigung dieser Männer verwenden: Prophet, Seher und Offenbarer.

Propheten

Erster Begriff: Prophet. Der Apostel Johannes hat gelehrt, dass „das Zeugnis Jesu ... der Geist prophetischer Rede [ist]“ (Offenbarung 19:10). Propheten geben Zeugnis von Christus. Ihr festes Zeugnis vom lebendigen Christus ist eine der größten Segnungen für die Kirche und für die Welt. Der Herr erklärte, dass diese Männer „[besondere] Zeugen des Namens Christi in aller Welt“ (LuB 107:23) sein sollen. Sie erheben insbesondere ihre Stimme, um zu bezeugen, dass Jesus Christus göttlich ist und wirklich existiert. Dieses Zeugnis, das in ihrer Nachfolge Christi gründet und durch ihre Ordinierung bestärkt wird, kann unsere Gefühle entscheidend beeinflussen.

Sie drücken ihr Zeugnis mit einfachen Worten aus, und so kann uns der Heilige Geist das Bezeugte ins Herz tragen. Wir hören sie beispielsweise mit Worten wie diesen Zeugnis geben: „So gewiss ich weiß, dass ich hier bin und Sie dort sind, weiß ich, dass Jesus der Christus ist. Er lebt!“8 Oder: „Ich weiß ganz gewiss, dass Jesus unser göttlicher Erretter und Erlöser und der Sohn Gottes des Vaters ist. Ich weiß durch eine sichere Wahrnehmung, die so heilig ist, dass ich darüber nicht sprechen kann, dass er wirklich ist.“9

Neben der Eindringlichkeit dieser Äußerungen ist es die mit ihnen einhergehende geistige Bestätigung, die unser Herz brennen lässt und uns stärkt.

Mormon hat die Aufgabe von Engeln folgendermaßen erklärt:

„Und das Amt ihres Dienstes ist es [gemeint ist der Dienst von Engeln], ... unter den Menschenkindern den Weg zu bereiten, indem sie den erwählten Gefäßen des Herrn das Wort von Christus verkünden, sodass sie von ihm Zeugnis geben können.

Und dadurch bereitet der Herr, Gott, den Weg, damit die übrigen Menschen Glauben an Christus haben, damit der Heilige Geist in ihrem Herzen Platz habe.“ (Moroni 7:31,32.)

Die Erste Präsidentschaft und das Kollegium der Zwölf Apostel sind die erwählten Gefäße des Herrn.

In den verschiedenen Abschnitten und Phasen unseres Lebens nimmt unser Glaube an den Erlöser zu und entwickelt sich weiter. Es mag Momente geben, da wir zweifeln und entmutigt sind, da wir das Gefühl haben, wir seien von den Nebeln der Finsternis umschlossen. Unterschätzen Sie nicht, was ein jeder von uns dem feierlichen, sicheren Zeugnis entnehmen kann, das seine besonderen Zeugen von ihm, dem Erretter, geben. Dieses Zeugnis, im Geist des Glaubens empfangen, stärkt uns in schwierigen Augenblicken und bietet uns, die wir auf dem Pfad zum Baum des Lebens vorwärts gehen, eine sichere Grundlage. Halten Sie an den Worten der Propheten fest. Sinnen Sie darüber nach. Glauben Sie sie. Vertrauen Sie diesen Worten. Folgen Sie ihnen.

Lassen Sie mich ein Beispiel erzählen. Ein junger Bekannter von mir, der verheiratet ist, verlor durch einen tragischen Unfall seine kleine Tochter. In den folgenden Monaten kamen ihm durch die Einsamkeit, die Frage nach dem Grund und die Traurigkeit allmählich Zweifel. Er sagte mir, dass er nicht sicher sei, woran er noch glaube. Ich schlug ihm vor, in dieser schwierigen Zeit etwas weniger zu zweifeln und etwas mehr Vertrauen in die Worte des Erretters und die erwählten Gefäße des Herrn zu setzen. Daraufhin studierte er eingehend die heiligen Schriften, die Verheißungen des Erretters und die klaren, beruhigenden Zeugnisse der lebenden Propheten. Er klammerte sich an ihr festes Zeugnis vom Erlöser, als sein eigenes schwach zu werden drohte. Er hielt an der eisernen Stange fest. Mit der Zeit verschwand die Finsternis, der Baum kam wieder in Sichtweite, und er aß von der köstlichen Frucht des Sühnopfers.

Seher

Zweitens: Was ist ein Seher? Im Buch Mormon erklärt Ammon König Limhi die Rolle eines Sehers. „Ein Seher aber kann von dem wissen, was vergangen ist, und auch von dem, was kommen wird, und durch sie wird alles offenbart werden ... und Verborgenes wird ans Licht kommen, und was nicht bekannt ist, wird durch sie kundgetan werden“. (Mosia 8:17.)

Schauen Sie sich dieses schöne Bild an.

Was sehen Sie? Würden Sie in einer so friedlichen Umgebung nicht gern paddeln gehen? Sieht das nicht einladend aus?

Was, wenn Ihr Blickwinkel plötzlich erweitert würde und Sie dieses Bild vor Augen hätten?

Die Paddeltour würde ganz anders ausfallen, als Sie zuerst dachten.

In geistiger Hinsicht haben Seher einen weiteren Blickwinkel. Sie sehen, was wir manchmal nicht sehen können. Ihre Worte und Ratschläge verhelfen uns zu einem weiteren Blickwinkel. Wenn wir ihrem Rat folgen und an der eisernen Stange festhalten, sind wir in Sicherheit.

Lassen Sie mich ein Beispiel erzählen. Präsident Hinckley hat sich sehr eindringlich über die Segnungen des Zehnten geäußert. Er spricht häufig zu den Generalautoritäten über dieses Thema. Er hat gesagt:

„Wir können unseren Zehnten zahlen. Das ist weniger eine Frage des Geldes als vielmehr eine Frage des Glaubens. …

Ich bitte Sie inständig, ... einen jeden von Ihnen, den Herrn in dieser wichtigen Angelegenheit beim Wort zu nehmen.“10

„Wir wiederholen die Verheißung des Herrn, die er vor alters durch den Propheten Maleachi gegeben hat, dass er denen, die ihren Zehnten und ihre Opfergaben ehrlich zahlen, die Schleusen des Himmels öffnen werde und dass es nicht Raum genug geben werde, um die versprochenen Segnungen zu fassen.“11

Im Herbst 2001 waren drei der Zwölf Apostel zur gleichen Zeit in Brasilien, und jeder von ihnen sprach darüber, was ein ehrlicher Zehnter einem verheißt. Eine junge Studentin in São Paulo wurde einige Monate später hierin geprüft. Sie arbeitete und studierte gleichzeitig. Präsident Hinckley berichtete, was sie schrieb:

„An der Universität, wo ich studierte, gab es eine Bestimmung, wonach es Studenten [, die die Studiengebühren noch nicht voll entrichtet hatten,] verboten war, an Prüfungen teilzunehmen. …

Ich … [hatte] große finanzielle Schwierigkeiten. Es war ein Donnerstag, als ich mein Gehalt erhielt. Als ich das Monatsbudget aufstellte, stellte ich fest, dass das Geld nicht reichte, um [sowohl] den Zehnten als auch die Universität zu bezahlen. Ich musste mich für eines entscheiden. Die Prüfungen, die alle zwei Monate stattfanden, sollten in der nächsten Woche beginnen, und wenn ich nicht an ihnen teilnahm, konnte es sein, dass ich ein Schuljahr verlor. Ich litt große Qualen. … Das Herz tat mir weh. Ich hatte eine schmerzliche Entscheidung vor mir und ich wusste nicht, wie ich mich entscheiden sollte.“

Nachdem sie gebetet hatte, entschloss sie sich, dem Herrn und den Worten der Propheten zu vertrauen. Am Sonntag zahlte sie ihren Zehnten. Am nächsten Tag suchte sie nach einer Möglichkeit, die Prüfungen doch zu machen, aber sie fand keine Lösung. Sie erklärt, was dann geschah:

„Die Arbeitszeit neigte sich dem Ende zu, als mein Arbeitgeber kam und die letzten Anweisungen für den Tag gab. … Plötzlich hielt er ... inne ... und fragte: ‚Wie läuft’s am College?‘ Ich war überrascht. … Das Einzige, was ich … erwidern konnte, war: ‚Es ist alles in Ordnung!‘ Er sah mich nachdenklich an und verabschiedete sich noch einmal. …

Plötzlich kam die Sekretärin herein und sagte, dass ich mich glücklich schätzen könne. Als ich sie fragte, warum, entgegnete sie schlicht: ‚Der Chef hat gerade gesagt, dass von heute an die Firma Ihren College-Besuch und Ihre Bücher vollständig bezahlt. Kommen Sie, bevor Sie gehen, bei mir vorbei und nennen Sie mir die Kosten, damit ich Ihnen morgen den Scheck geben kann.‘“

Die Studentin schildert dann, was sie empfand: „Nachdem [die Sekretätin] gegangen war, kniete ich mich weinend und sehr demütig an Ort und Stelle nieder und dankte dem Herrn für seine Großzügigkeit. Ich ... sagte zum himmlischen Vater, dass er mich nicht so sehr segnen müsse. Ich brauchte nur den Betrag für eine Monatsrate, und der Zehnte, den ich am Sonntag gezahlt hatte, war sehr wenig, verglichen mit dem Betrag, den ich jetzt erhielt! Während des Gebets kamen mir die Worte aus Maleachi in den Sinn[, die auch so oft von den Propheten und den Aposteln zitiert werden]: ‚Stellt mich auf die Probe damit, spricht der Herr der Heere, und wartet, ob ich euch dann nicht die Schleusen des Himmels öffne und Segen im Übermaß auf euch herabschütte.‘ (Maleachi 3:10.)“12

Umgeben von den Nebeln der Finsternis war die Entscheidung schwierig, der Ausgang ungewiss. Sie hielt jedoch an der eisernen Stange fest. Ihr Glaube an den Herrn und die Propheten des Herrn wurde bestätigt. Wenn auch nicht alle Probleme so schnell gelöst werden, so erfüllen sich doch die Verheißungen für jene, die ehrlich das Gesetz des Zehnten befolgen, mit absoluter Gewissheit.

Ich habe gehört, wie Präsident Monson zu zurückgekehrten Missionaren sagte: „Es gibt eine Möglichkeit, immer in der Kirche aktiv zu bleiben: Zahlen Sie immer ehrlich Ihren Zehnten.“ Was für eine schöne Verheißung!

Offenbarer

Schließlich drittens: ein Offenbarer. „Das … Wort [Offenbarung] ist eine Übersetzung des griechischen Begriffs apokalypse, das heißt bekannt geben oder enthüllen.“13 Als Offenbarer machen die Erste Präsidentschaft und das Kollegium der Zwölf Apostel uns bekannt, was genau der Herrn von uns wünscht und was wir tun sollen, um dem zu entsprechen. Zudem helfen uns Offenbarer, angesichts einer Fülle an Auswahlmöglichkeiten unsere Aufmerksamkeit auf das zu richten, was auf unserer Reise durch das Erdenleben am wichtigsten ist. Sie helfen uns, das Ziel klar zu sehen.

Im August 2005 forderte Präsident Hinckley uns auf, bis zum Jahresende das Buch Mormon zu lesen. Er half uns, unsere freie Zeit dem zu widmen, was der Herr von uns erwartete. Wie so oft, wenn ein Prophet uns zu etwas auffordert, schloss Präsident Hinckley eine Verheißung an – die gewiss heute noch so gültig ist wie damals im August 2005. Er sagte: „Ich verheiße Ihnen vorbehaltlos: Wenn jeder von Ihnen sich an diesen einfachen Plan hält, unabhängig davon, wie oft Sie das Buch Mormon bereits gelesen haben, dann wird der Geist des Herrn stärker in Ihrem Leben und in Ihrer Familie zu spüren sein. Sie werden sich noch fester entschließen, Gottes Gebote zu befolgen, und Sie werden ein festeres Zeugnis empfangen, dass der Sohn Gottes wirklich lebt.“14

Wurden wir nicht gesegnet, wie der Prophet es verhieß?

Eine Schwester aus der Ukraine schrieb: „Jeden Morgen betete ich darum, dass der Heilige Geist mich begleiten und meinen Verstand erleuchten werde. Ein Wunder geschah: Das Buch Mormon öffnete sich mir auf ganz neue Weise. Ich bekam Antworten auf Fragen, die mich schon seit Jahren beschäftigt hatten.“ Eine Schwester aus Deutschland schrieb: „Da ich jeden Tag länger studierte, erkannte ich Zusammenhänge, die mir vorher nicht klar waren. Das Buch Mormon ist wirklich voll von Zeugnissen über Jesus Christus. Mein eigenes Zeugnis vom Erlöser ist dank des Geistes, den ich verspürt habe, gewachsen.“15 Von einer jungen Familie aus Utah stammt folgende Anekdote: „Manchmal fragten wir uns, ob unser Vierjähriger überhaupt zuhörte, [wenn wir im Buch Mormon lasen,] aber als wir ihn eines Tages fragten, warum sein Zimmer so unordentlich sei, antwortete er: ‚Darin muss jemand geplündert haben!‘“16

Ein weiteres Beispiel zeigt die Rolle eines Offenbarers. Präsident Hinckley hat Ihnen, den jungen Erwachsenen der Kirche, eindringlich geraten, sich so viel Bildung wie möglich anzueignen. Auf der Herbst-Generalkonferenz sagte er: „Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf ein anderes Thema lenken, das mir große Sorgen macht. Durch Offenbarung hat der Herr angeordnet, dass sein Volk so viel Bildung wie möglich erlangen soll. Er hat dazu eindeutig Stellung bezogen.“17

Was bereitet große Sorgen? Bildung. Wer hat eindeutig Stellung dazu bezogen? Der Herr. Wer offenbart Ihnen das? Sein Prophet. Ja, er spricht zu Ihnen.

Wenn Sie aus einer Familie stammen, die nur geringe Mittel für Bildung aufbringen kann, wissen Sie vielleicht nicht genau, wie Sie diese Aufforderung umsetzen können. Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie an der eisernen Stange fest. Vertrauen Sie den Worten des Propheten! Die Antworten werden kommen.

In einigen Teilen der Welt wie beispielsweise in den Vereinigten Staaten oder in Europa mag das bedeuten, dass Sie Ihr Auto verkaufen oder in bescheideneren Verhältnissen leben müssen, um weiter zu studieren oder zur Schule zu gehen. In anderen Teilen der Welt mag das Opfer größer sein. In einigen Ländern kann der Ständige Ausbildungsfonds möglicherweise helfen. Fast in jedem Fall aber werden Sie Glauben brauchen und dem Herrn und seinem Propheten vertrauen müssen. Sie müssen an der eisernen Stange festhalten, wenn Sie nach einer Lösung suchen. Wenn Sie nicht sicher sind, wie Sie einem bestimmten Rat des Propheten folgen können, dann beten Sie von ganzem Herzen, und besprechen Sie Ihre Sorgen mit Ihren Eltern und Ihrem Bischof. Auch wenn dies Geduld und Glauben erfordert, verheiße ich Ihnen, dass Sie Antworten bekommen werden und sich Ihnen ein Weg auftun wird.

Ich habe gesehen, dass viele glaubenstreue junge Leute in Lateinamerika Antworten erhalten haben. Tausende halten an der eisernen Stange fest, vertrauen Präsident Hinckley und gehen ihrer Ausbildung nach.

Prophetische Weisung geht von jedem Mitglied der Ersten Präsidentschaft und des Kollegiums der Zwölf Apostel aus; alle diese Männer bestätigen wir als Propheten, Seher und Offenbarer. Wenn wir Zeit hätten, könnten wir die Ratschläge von jedem dieser Männer noch einmal durchgehen.

Ich möchte Ihnen als Beispiel einen Ratschlag von einem der Zwölf Apostel nennen. Vor fast zwei Jahren sprach Elder Dallin H. Oaks zu Ihnen aus einem ähnlichen Anlass wie heute Abend. Sie wissen sicher noch, dass er Ihre Aufmerksamkeit erregte, als er sagte, Sie sollten sich lieber zu zweit verabreden als nur in der Gruppe „abzuhängen“. Er sagte: „Meine alleinstehenden jungen Freunde, wir raten euch, eure Beziehungen zum anderen Geschlecht über Verabredungen anzubahnen, die zu einer Eheschließung führen können, und nicht über das Abhängen, das nur zu Mannschaftssportarten wie Fußball führen kann.“18

Nun die wichtige Frage: Was haben Sie nach seiner Ansprache getan? Hat sich etwas verändert? Elder Henry B. Eyring sprach eine Warnung aus:

„Wenn wir den prophetischen Rat nicht annehmen, fällt es uns in Zukunft schwerer, inspirierten Rat anzunehmen. …

Jedes Mal, wenn ich beschlossen habe, inspiriertem Rat erst später zu folgen, oder wenn ich gemeint habe, ich sei eine Ausnahme, habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mich in Gefahr begeben hatte. Jedes Mal, wenn ich auf den Rat der Propheten gehört habe, wenn ich durch Beten eine Bestätigung dafür erhalten und ihn dann befolgt habe, habe ich festgestellt, dass ich mich auf die Sicherheit zubewegte.“19

Inwiefern lässt Ihr Verhalten in den letzten zwei Jahren erkennen, dass Sie an der eisernen Stange festhalten? Diejenigen, die bereitwillig und umgehend auf den Rat von Elder Oaks gehört haben, haben sicher festgestellt, dass sich der Segen des Himmels einstellte. Ich möchte aus einem Brief von einem jungen Paar aus Arizona vorlesen, der über ein Jahr nach Elder Oaks’ Ansprache beim Hauptsitz der Kirche einging:

„Ihre Worte hatten einen nachhaltigen Einfluss auf unser Leben. …

Ihr offener und klarer Rat half uns erkennen, dass Verabredungen eine Möglichkeit darstellen, einander besser kennenzulernen, ohne dass man sich gleich zu einer längerfristigen Beziehung oder zur Eheschließung verpflichtet.“20

Letzten Endes haben sie aber doch im Mai im Washington-D.C.-Tempel geheiratet.

Ich möchte meine Frau Kathy, die unseren Kindern diese Grundsätze so wunderbar beigebracht hat, bitten, uns zu sagen, wie wichtig ihr die Worte der Propheten sind.

Bemerkungen von Schwester Kathy Andersen

Meine lieben Brüder und Schwestern, vor ungefähr 20 Jahren hatte ich ein Erlebnis, das sich mir tief eingeprägt hat. Wir lebten damals in Florida. Wir hatten unsere Kinder ins Pfahlzentrum mitgenommen, wo wir gemeinsam die Generalkonferenz hören wollten. Kurz darauf lag unsere Konferenzausgabe der Zeitschrift Ensign in der Post. Wir nahmen uns vor, jede Woche am Familienabend eine Konferenzansprache von einem Mitglied der Ersten Präsidentschaft oder des Kollegiums der Zwölf Apostel durchzunehmen.

Unsere Kinder waren zwar noch klein, konnten aber schon lesen, und so wollten wir, dass jeder in der Familie sein eigenes Exemplar der Ansprachen bekommt, damit wir sie lesen, studieren und Wichtiges anstreichen konnten. Es gab in Florida kein Geschäft, wo wir noch weitere Ausgaben vom Ensign hätten kaufen können, und so nahm ich das Exemplar, das wir mit der Post bekommen hatten, ging damit in unseren Kopierladen am Ort und machte für uns alle Kopien.

Als ich fertig war, ging ich mit den Kopien an die Kasse, wo mir die Rechnung gemacht wurde. Ich erfuhr, dass ich etwa 50 Dollar zu zahlen hatte. Es ist mir etwas peinlich, aber ich muss gestehen, dass mir leicht übel wurde. Ich dachte: Das ist sehr viel Geld, nur um diese Ansprachen für die Kinder zu kopieren. In diesem Moment, Brüder und Schwestern, drang mir ein Gedanke ins Herz: Was ist es dir und deiner Familie wert, die Worte der Propheten Gottes zu haben?

Ich wusste das damals schon, heute aber weiß ich mit noch größerer Sicherheit, dass es für uns und unsere Familie von allergrößtem Wert ist. Es ist für Sie und Ihre zukünftige Familie von allergrößtem Wert. Davon gebe ich Zeugnis im Namen Jesu Christi. Amen.

„Als sei es aus meinem eigenen Mund“

Es ist ein großer Segen, mit jemandem verheiratet zu sein, der einen so reinen und unerschütterlichen Glauben hat. Ich liebe dich, Kathy, und bin dankbar für dich.

In einem Monat werden wir an einer Generalkonferenz der Kirche teilnehmen und die Botschaften der Männer hören können, über die wir heute Abend gesprochen haben. Die Generalkonferenz ist eine Zeit, da wir ruhen lassen, womit wir gerade beschäftigt sind, den Dienern des Herrn zuhören und gebeterfüllt unseren Kurs für die nächsten Monate ausrichten. Bitte fragen Sie sich:

• Habe ich mir in meinem Kalender die Generalkonferenz deutlich angestrichen, sodass ich an jeder mir zugedachten Versammlung teilnehmen kann?
• Wie will ich mich in diesem Monat vorbereiten, damit ich geistig bereit bin, die Botschaften zu empfangen?

Nach der Generalkonferenz können wir uns fragen:

• Welche besonderen Eindrücke hatte ich während der Konferenz?
• Welche notwendigen Veränderungen werde ich in meinem Leben vornehmen?

Die eiserne Stange ist das Wort Gottes. Die Schriften, die Worte der lebenden Propheten und die Gabe des Heiligen Geistes bieten uns auf machtvolle Weise Sicherheit. Lassen Sie uns an den Worten der Propheten festhalten. Lassen Sie uns an der eisernen Stange festhalten!

Zum Abschluss möchte ich von einem Erlebnis im März 2000 erzählen. Meine Frau und ich waren zur Weihung des Tempels in Albuquerque in New Mexico eingeladen. Ich wusste, dass ich sprechen sollte und dass mir nur wenige Minuten zur Verfügung standen.

Weiß gekleidet betraten wir den celestialen Saal. Präsident Hinckley saß auf dem mittleren Stuhl, einer der Zwölf Apostel zu seiner Rechten und ich zu seiner Linken. Als wir andächtig auf die erste Session warteten, hatte ich klar und deutlich das Gefühl, ich solle die Worte, die ich vorbereitet hatte, neu überdenken. Ich hatte das Gefühl: Sprich über die Schlüssel. Sprich über die Schlüssel!

Ich nahm schnell die Schriften zur Hand und schlug die Stellen nach, wo von den Schlüsseln des Priestertums die Rede ist, die auf die Erde zurückgebracht wurden. Auf einmal – ich erinnere mich daran, als wäre es gestern gewesen – wurde ich in Herz und Sinn von einem machtvollen, heiligen Gefühl erfüllt. In mir brannte das Gefühl: Der, der hier neben dir sitzt, besitzt alle Priestertumsschlüssel der Erde. Der, der hier neben dir sitzt, besitzt alle Priestertumsschlüssel der Erde!

Ich holte tief Luft. Ich sah Präsident Hinckley an. Ich konnte die machtvolle Kundgebung des Geistes nicht bestreiten. Ich dachte an die Schriftstelle:

„Denn sein Wort sollt ihr empfangen, als sei es aus meinem eigenen Mund. …

Denn wenn ihr dies alles tut, werden die Pforten der Hölle euch nicht überwältigen; ja, und der Herr, Gott, wird die Mächte der Finsternis vor euch zerstreuen und die Himmel zu eurem Guten … erbeben lassen.“ (LuB 21:5,6.)

Gott, unser himmlischer Vater, lebt und liebt uns. Sein einziggezeugter Sohn Jesus Christus ist unser Erretter. Er ist auferstanden. Er lebt. Gemeinsam erschienen sie dem Propheten Joseph Smith. Präsident Gordon B. Hinckley ist der gesalbte Prophet des Herrn in diesen Tagen, ausgestattet mit allen Priestertumsschlüsseln der Erde. Dies bezeuge ich im Namen Jesu Christi. Amen.

ANMERKUNGEN

1. Nach einer Ansprache bei einer Andacht an der Brigham-Young-Universität am 16. Januar 2007. Präsident Packers Ansprache Lehi’s Dream and You ist auf Englisch online unter speeches.byu.edu nachzulesen.

2. Siehe Ein Vorrat an lebendigem Wasser (CES-Fireside für junge Erwachsene am 4. Februar 2007), Seite 7

3. „Die eiserne Stange“, Gesangbuch, Nr. 181

4. Siehe Ein Vorrat an lebendigem Wasser, Seite 8

5. Lehi’s Dream and You, Seite 3f.

6. Gospel Truth, Hg. Jerreld L. Newquist, 2 Bd., 1974, 1:323. In Bezug auf die Bedeutung lebender Propheten sagte Präsident Wilford Woodruff, der vierte Präsident der Kirche: „Wenn wir jede Offenbarung hätten, die Gott dem Menschen je gegeben hat, wenn wir das Buch Henoch hätten, wenn wir die nicht übersetzten Teile der Platten lesen könnten, wenn wir die Aufzeichnungen Johannes’ des Offenbarers hätten, die versiegelt sind, und alle anderen Offenbarungen – wenn sie alle hier aufgetürmt wären auf einem Stapel, vielleicht dreißig Meter hoch, dann könnte die Kirche, das Reich Gottes, dennoch nicht wachsen, weder in diesem noch in einem anderen Zeitalter der Welt, wenn sie nicht auch einen lebenden Propheten hätte.“ (The Discourses of Wilford Woodruff, Hg. G. Homer Durham, 1946, Seite 53.)

7. Siehe Boyd K. Packer, Der Stern, Januar 1997, Seite 6

8. Boyd K. Packer, Liahona, Juli 2000, Seite 9

9. James E. Faust, Der Stern, Juli 1995, Seite 57

10. Siehe Ensign, November 1985, Seite 85

11. Gordon B. Hinckley, Ensign, Mai 1984, Seite 47

12. Siehe Liahona, Juli 2002, Seite 81f.

13. Siehe Bible Dictionary, „Revelation“, Seite 762

14. „Ein wahres und lebendiges Zeugnis“, Liahona, August 2005, Seite 6

15. „Etwas Bemerkenswertes: Zeugnisse von den Segnungen“, Liahona, Dezember 2006, Seite 37

16. „Wir haben die Herausforderung angenommen“, Liahona, Dezember 2006, Seite 34

17. Liahona, November 2006, Seite 60

18. Ein lebenslanges Engagement, CES-Fireside für junge Erwachsene, 1. Mai 2005, Seite 6

19. Der Stern, Juli 1997, Seite 24

20. Brief vom 19. November 2006

 
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