ABSCHNITT 131
1–4, Die celestiale Ehe ist für die Erhöhung im höchsten Himmel notwendig; 5–6, Es wird erläutert, wie Menschen für das ewige Leben versiegelt werden; 7–8, Aller Geist ist Materie.
1 In der acelestialen Herrlichkeit gibt es drei Himmel oder Grade,
2 und um den ahöchsten zu erlangen, muß man in diese Ordnung des Priestertums [nämlich den bneuen und immerwährenden Bund der Ehe] eintreten;
3 und wenn jemand das nicht tut, so kann er ihn nicht erlangen.
4 Er kann in einen anderen eingehen, aber das ist das Ende seines Reiches; aer kann keine Vermehrung haben.
5 (17. Mai 1843) Das sicherere aProphezeiungswort bedeutet: Man weiß, daß man für das bewige Leben cversiegelt ist—durch Offenbarung und den Geist der Prophezeiung, mittels der Macht des heiligen Priestertums.
6 Es ist unmöglich, daß man ain Unwissenheit berrettet werden kann.
7 So etwas wie unstoffliche Materie gibt es nicht. Aller aGeist ist Materie, aber er ist feiner oder reiner und kann nur von breineren Augen erkannt werden;
8 wir können ihn nicht sehen, aber wenn unser Körper einmal rein gemacht sein wird, werden wir sehen, daß Geist nichts anderes ist als Materie.

