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Tempel und Familiengeschichte
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Für Millionen von Menschen, die vor der Wiederherstellung der Kirche Christi gelebt haben, konnten die Tempelverordnungen zu ihren Lebzeiten nicht vollzogen werden. Auch heute leben und sterben Millionen Menschen, ohne jemals den Namen Jesu Christi gehört zu haben oder sein Evangelium annehmen zu können. Für diese Menschen, die gestorben sind, ohne diese Möglichkeiten gehabt zu haben, muss etwas getan werden.
Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage lehrt, dass alle erlösenden Verordnungen stellvertretend für die Verstorbenen durchgeführt werden können. Heilige der Letzten Tage fungieren als Stellvertreter für ihre Vorfahren in diesen Zeremonien, dazu gehören die Taufe sowie die Siegelung von Ehepartnern sowie der Kinder an ihre Eltern. Die Verordnungen sind nur dann gültig, wenn die Person sie vor der Auferstehung bereitwillig annimmt. Die Durchführung der Tempelverordnungen hat in der Kirche einen großen Stellenwert. Die Mitglieder der Kirche lernen, dass es ihre Pflicht ist, ihre Vorfahren ausfindig zu machen und die Tempelverordnungen für sie durchzuführen.
Um den Mitgliedern bei der Ahnenforschung zu helfen, hat die Kirche auf der ganzen Welt wichtige Aufzeichnungen mikroverfilmt, die Daten von Milliarden von Verstorbenen enthalten. Die Kirche bietet im Genealogie-Archiv in Salt Lake City und in über 3000 Genealogie-Forschungsstellen Zugang zu diesen Aufzeichnungen. Die Kirche hat auch umfangreiche Datenbanken mit genealogischen Angaben entwickelt. Weitere Informationen zu diesen Quellen finden Sie im Internet unter www.FamilySearch.org.
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