Die Verurteilung Jesu vor Pilatus

Matthäus 27:1,2,11-25

1Als es Morgen wurde, fassten die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes gemeinsam den Beschluss, Jesus hinrichten zu lassen.

2Sie ließen ihn fesseln und abführen und lieferten ihn dem Statthalter Pilatus aus.

11Als Jesus vor dem Statthalter stand, fragte ihn dieser: Bist du der König der Juden? Jesus antwortete: Du sagst es.

12Als aber die Hohenpriester und die Ältesten ihn anklagten, gab er keine Antwort.

13Da sagte Pilatus zu ihm: Hörst du nicht, was sie dir alles vorwerfen?

14Er aber antwortete ihm auf keine einzige Frage, sodass der Statthalter sehr verwundert war.

15Jeweils zum Fest pflegte der Statthalter einen Gefangenen freizulassen, den sich das Volk auswählen konnte.

16Damals war gerade ein berüchtigter Mann namens Barabbas im Gefängnis.

17Pilatus fragte nun die Menge, die zusammengekommen war: Was wollt ihr? Wen soll ich freilassen, Barabbas oder Jesus, den man den Messias nennt?

18Er wusste nämlich, dass man Jesus nur aus Neid an ihn ausgeliefert hatte.

19Während Pilatus auf dem Richterstuhl saß, ließ ihm seine Frau sagen: Lass die Hände von diesem Mann, er ist unschuldig. Ich hatte seinetwegen heute Nacht einen schrecklichen Traum.

20Inzwischen überredeten die Hohenpriester und die Ältesten die Menge, die Freilassung des Barabbas zu fordern, Jesus aber hinrichten zu lassen.

21Der Statthalter fragte sie: Wen von beiden soll ich freilassen? Sie riefen: Barabbas!

22Pilatus sagte zu ihnen: Was soll ich dann mit Jesus tun, den man den Messias nennt? Da schrien sie alle: Ans Kreuz mit ihm!

23Er erwiderte: Was für ein Verbrechen hat er denn begangen? Da schrien sie noch lauter: Ans Kreuz mit ihm!

24Als Pilatus sah, dass er nichts erreichte, sondern dass der Tumult immer größer wurde, ließ er Wasser bringen, wusch sich vor allen Leuten die Hände und sagte: Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache!

25Da rief das ganze Volk: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!

Die Verurteilung Jesu vor Pilatus

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