Die unaussprechliche Gabe des Heiligen Geistes

CES-Andacht für junge Erwachsene • 8. Januar 2012 • Brigham-Young-Universität


 

Meine Frau und ich freuen uns, bei Ihnen zu sein. Ich danke dem Chor von ganzem Herzen nicht nur dafür, wie er gesungen hat, sondern auch dafür, was er gesungen hat. Die Lieder der Kirche laden den Geist des Herrn ein, schaffen eine andächtige Atmosphäre und künden von der Lehre des Reiches. Meine heutige Aufgabe stimmt mich sehr demütig. Ich habe gebetet und bete weiterhin darum, dass der Heilige Geist unser Lehrer sein möge.

Meine Botschaft heißt „Die unaussprechliche Gabe des Heiligen Geistes“, eine Formulierung aus dem Buch Lehre und Bündnisse: „Gott wird euch durch seinen Heiligen Geist, ja, durch die unaussprechliche Gabe des Heiligen Geistes, Erkenntnis geben, die vom Anfang der Welt an bis heute nicht offenbart worden ist.“ (LuB 121:26.) Einige Gedanken mögen Ihnen aus meiner Generalkonferenzansprache vom Oktober 2010 vertraut sein. Da mir für meine heutige Botschaft mehr Zeit zur Verfügung steht, will ich sie ausführlicher beleuchten.

Die Bedeutung des Heiligen Geistes

Die Bedeutung des Heiligen Geistes und die unaussprechliche Gabe, die er verkörpert, lassen sich an zwei Begebenheiten veranschaulichen, von denen jede auf ihre Weise aussagekräftig ist. Die erste Begebenheit stammt aus dem Buch Mormon, und die zweite hat sich in der Geschichte der Kirche zugetragen.

Als Jesus Christus die Menschen aus dem Buch Mormon besuchte, lehrte er sie, segnete ihre Kinder, führte das Abendmahl ein und verließ sie wieder. Die Leute gingen nach Hause und bemühten sich die ganze Nacht, andere dafür zu gewinnen, sich ebenfalls an dem Ort zu versammeln, wo er sich am folgenden Tag zeigen wollte.

Wegen der großen Anzahl teilten die zwölf Jünger die Versammelten in zwölf Gruppen ein, um ihnen weiterzugeben, was der Erlöser ihnen am Vortag erläutert hatte, und dann beteten sie. Aus all dem, worum sie hätten beten können, wählten sie „das, was sie am meisten wünschten; und sie wünschten, es möge ihnen der Heilige Geist gegeben werden“ (3 Nephi 19:9). Sie verwiesen dadurch mit einem Nachdruck auf den Heiligen Geist und seine Bedeutung, wie es in den heiligen Schriften einzigartig ist.

Im Anschluss an ihr Gebet und als Antwort auf ihr Flehen taufte Nephi die Jünger, wonach „der Heilige Geist auf sie [fiel], und sie wurden vom Heiligen Geist und von Feuer erfüllt“ (3 Nephi 19:13). Sie empfingen ein unwiderlegbares Zeugnis von ihm.

Dann erschien ihnen der Erretter:

„Und es begab sich: Jesus … ging eine kleine Strecke hinweg von ihnen und beugte sich zur Erde nieder, und er sprach:

Vater, ich danke dir, dass du den Heiligen Geist denen gegeben hast, die ich erwählt habe; …

Vater, ich bitte dich, du wollest den Heiligen Geist all denen geben, die an ihre Worte glauben werden.“ (3 Nephi 19:19-21.)

Ich kenne keine Schriftstelle, die besser zum Ausdruck bringt, welche Bedeutung der Erlöser dem Heiligen Geist beimisst.

Die zweite Begebenheit entnehmen wir den Worten von Präsident Brigham Young. Die Heiligen hielten sich in Winter Quarters auf und trafen Vorbereitungen, um im Frühling in den Westen zu ziehen. Joseph Smith war schon über zweieinhalb Jahre tot. Präsident Young hatte eine Vision, einen Traum, in welchem er mit dem Propheten Joseph Smith sprach. Achten Sie nun beim Zuhören bitte darauf, wie häufig er die Bedeutung des Geistes des Herrn betont:

„,Bruder Joseph, die Brüder … haben ein großes Verlangen danach, … die Grundsätze der Siegelung zu verstehen; wenn du einen Rat für mich hast, will ich ihn gern annehmen.‘

Joseph Smith kam auf mich zu und sagte mit ernsthaftem und doch freundlichem Gesichtsausdruck: ‚Sag den Brüdern, sie sollen demütig und glaubenstreu sein und darauf achten, den Geist des Herrn bei sich zu behalten; er wird sie schon recht führen. Sie sollen sich hüten, sich von der sanften, leisen Stimme abzuwenden, denn sie lehrt sie, was sie tun und wohin sie gehen sollen; sie bringt die Frucht des Reiches hervor. Sag den Brüdern, sie sollen ihr Herz bereitwillig überzeugen lassen, damit es bereit ist, den Heiligen Geist zu empfangen, wenn er zu ihnen kommt. Sie können den Geist des Herrn von allen anderen Geistern unterscheiden; er wird ihrer Seele Frieden und Freude zuflüstern; er wird Böswilligkeit, Hass, Hader und alles Schlechte aus ihrem Herzen entfernen, und ihr ganzes Bestreben wird sein, Gutes zu tun, rechtschaffen zu sein und das Reich Gottes zu errichten. Sag den Brüdern, wenn sie dem Geist des Herrn folgen, können sie nicht fehlgehen. Du musst den Menschen unbedingt sagen, dass sie den Geist des Herrn bei sich behalten sollen; denn wenn sie das tun, werden sie sich in derselben Ordnung wiederfinden wie beim Vater im Himmel, ehe sie auf die Welt kamen. Unser Vater im Himmel hat der Menschheit eine Ordnung gegeben.‘

Daraufhin zeigte mir Joseph die Struktur, wie sie am Anfang bestand. Ich kann sie nicht beschreiben, aber ich habe sie gesehen. Ich sah auch, wo das Priestertum von der Erde genommen wurde und wie es zusammengefügt werden muss, damit eine vollkommene Kette von Vater Adam bis zu seinem entferntesten Nachkommen entsteht. Joseph sagte noch einmal: ,Sag den Menschen, sie sollen unbedingt darauf achten, dass sie den Geist des Herrn behalten und ihm folgen, dann wird er sie genau richtig führen.‘“ 1

Dieser Bericht unterstreicht nicht nur die Bedeutung des Heiligen Geistes und wie wichtig es ist, seinen Einfluss zu suchen; er rief mir auch einige Grundsätze und Wahrheiten in Erinnerung:

  • Der Geist des Herrn möchte Ordnung herbeiführen, insbesondere möchte er durch die heilige Handlung der Siegelung im Tempel eine ewige Familie zusammenordnen.

  • Der Widersacher trachtet nach Unordnung und Zerstörung (siehe LuB 10:6,7,22-27), insbesondere in der Familie, wie man es heute an Abtreibungen, Scheidungen und gleichgeschlechtlichen Ehen sieht. Ich habe mich auch gefragt, ob nicht die zunehmende Unsitte Ihrer Altersgruppe, eine Eheschließung hinauszuzögern, zur Auflösung der Familie beiträgt.

  • Ich erhielt als Antwort auf die Frage Offenbarung und Erkenntnis durch die unaussprechliche Gabe des Heiligen Geistes, wie es bei Offenbarung oft der Fall ist.

Aus diesen beiden Begebenheiten schließe ich, dass der Heilige Geist das Entscheidende ist und dass wir mit allem Eifer nach seiner Begleitung, seiner Führung und seinen Gaben streben sollten, einer wirklich unaussprechlichen Gabe.

Ich möchte mich nun auf drei Themen konzentrieren: 1.) die Aufgaben des Heiligen Geistes, 2.) unter welchen Voraussetzungen man den Heiligen Geist empfängt und 3.) wie man Führung durch den Heiligen Geist erkennt.

Die Aufgaben des Heiligen Geistes

Der Heilige Geist wird bisweilen als der Geist, besser der Heilige Geist, der Geist Gottes, der Geist des Herrn oder der Tröster bezeichnet.

Der Heilige Geist hat bestimmte Aufgaben oder Zuständigkeiten. Ich greife vier heraus.

Aufgabe Nr. 1: Er gibt vom Vater und vom Sohn Zeugnis und offenbart sie. Erstens offenbart oder bezeugt der Heilige Geist den Vater und den Sohn. Das habe ich als Kind schon erlebt, obwohl ich es damals nicht in Worte fassen konnte.

Ich wuchs im Glauben an Gott auf, in einer wunderbaren Familie, die der Kirche angehört. Ich ließ mich taufen und empfing den Heiligen Geist, als ich acht Jahre alt war. Ich habe die Existenz des Vaters und des Sohnes nie in Frage gestellt; vielmehr waren sie in unserer Familie voll und ganz akzeptiert, sie wurden verehrt, wir glaubten an sie. Das zeigte sich in regelmäßigem Familiengebet, im Innehalten vor jedem Tischgebet, im Familienabend, in Schriftenlesungen (vor allem im Buch Mormon), im Kirchgang, im Halten der Gebote und in allem anderen, was wir als Heilige der Letzten Tage so machen. Ich selbst konnte mich den Schriften nicht so zuwenden, dass ich die Lehre hätte verkünden können, die Hauptaufgabe des Heiligen Geistes bestehe darin, Gottvater und seinen Sohn, Jesus Christus, zu offenbaren, aber ganz gewiss begriff ich diesen Grundsatz aus dem Glauben heraus.

Während meiner Mission begann ich mit täglichem Schriftstudium. Meine Kenntnis der heiligen Schriften, mein Zeugnis und mein Glaube an Gott und seinen Sohn, Jesus Christus, wurden durch göttliche Lehre, geistige Erlebnisse und persönliche Offenbarung gestärkt. Ich weiß aus eigener Erkenntnis, dass diese Worte des Erretters wahr sind: „Und der Heilige Geist gibt Zeugnis vom Vater und von mir; und der Vater gibt den Menschenkindern den Heiligen Geist um meinetwillen.“ (3 Nephi 28:11; siehe auch 3 Nephi 27, Kapitelüberschrift und Vers 13-20.)

Aufgabe Nr. 2: Er bezeugt alle Wahrheit. Der Heilige Geist offenbart die Wahrheit von allem. Aufrichtigen Wahrheitssuchern, die das Buch Mormon lesen und beten und mit wirklicher Herzensabsicht nachsinnen, um seine Wahrhaftigkeit zu erkennen, ist verheißen, dass sie wissen werden, dass es wahr ist, „und durch die Macht des Heiligen Geistes [können sie] von allem wissen, ob es wahr ist“ (Moroni 10:5).

Alma forderte die von den Zoramiten ausgestoßenen Armen auf, mit seinen Worten einen Versuch zu machen. Er erklärte ihnen insbesondere, wenn Wahrheit in ein empfängliches Herz gepflanzt werde, fange sie an, „in eurer Brust zu schwellen; und wenn ihr dieses Schwellen spürt, so werdet ihr anfangen, in euch zu sagen: Es muss notwendigerweise so sein, dass dies ein gutes Samenkorn [oder Wort] ist oder dass das Wort gut ist.“ (Alma 32:28.) Daraus ergaben sich drei Möglichkeiten, wie sie die Wahrheit erkennen konnten:

  1. 1.

    „Es fängt an, meine Seele zu erweitern.“ Das äußert sich bei einem aufrichtigen Wahrheitssucher in Tränen, einem Seufzer, einem Kopfnicken oder einer anderen Geste und zeigt, dass ihm der Heilige Geist wahre Worte ins Herz gepflanzt hat.

  2. 2.

    „Es fängt an, mein Verständnis zu erleuchten.“ Das äußert sich in Bemerkungen wie „Das klingt vernünftig“ oder „Das habe ich schon immer geglaubt“ oder in Fragen wie „Meinen Sie etwa …?“

  3. 3.

    „Es fängt an, mir köstlich zu sein.“ Das äußert sich beispielsweise darin, dass ein an der Kirche Interessierter einwirft „Erzählen Sie doch bitte noch mehr darüber“ oder „Was haben Sie gesagt, wo Ihre Kirche ist?“ oder „Möchten Sie nicht ein wenig bleiben und noch mehr dazu sagen?“ Das bedeutet, jemand ist hungrig und möchte mehr.

Das Zeugnis Brigham Youngs belegt, dass dem so ist: „Hätte mir jemand mit allem Talent, aller Höflichkeit, aller Weisheit und aller Kultiviertheit der Welt das Buch Mormon überbracht und mir mit ausgesuchtester Beredsamkeit erklärt, dass es wahr sei, und hätte er versucht, mir das durch Gelehrsamkeit und weltliches Wissen zu beweisen, wäre mir das alles doch nur wie Rauch gewesen, der aufsteigt und vergeht. Doch ich sah einen Mann ohne Beredsamkeit, einen, der keine öffentlichen Reden halten und bloß sagen konnte: ,Ich weiß durch die Macht des Heiligen Geistes, dass das Buch Mormon wahr ist und dass Joseph Smith ein Prophet des Herrn ist.ʻ Von diesem Menschen geht der Heilige Geist aus und erleuchtet mir das Verständnis, und vor mir liegen Licht, Herrlichkeit und Unsterblichkeit. Davon bin ich umgeben, davon bin ich erfüllt, und ich weiß, dass das Zeugnis dieses Mannes wahr ist.“ 2

Aufgabe Nr. 3: Er heiligt. Das englische Wort für heiligen, „sanctify“, kommt vom Lateinischen „sanctificare“, das sich zusammensetzt aus sanctus (heilig) und facere (machen, tun). Es bedeutet also „heilig machen“. In unserem kirchlichen Sprachgebrauch bedeutet heiligen schlicht und einfach reinigen oder frei von Sünde machen – eine zentrale Botschaft des wiederhergestellten Evangeliums.

Das Evangelium ist „Gottes Plan der Errettung, möglich gemacht durch das Sühnopfer Jesu Christi [und] enthält die ewigen Wahrheiten oder Gesetze, Bündnisse und Verordnungen, die die Menschen brauchen, um in die Gegenwart Gottes zurückzukehren“. 3

Die heiligende Aufgabe des Heiligen Geistes spielt eine Rolle im Zusammenhang mit 3 Nephi 27:13-20, wo der Erlöser sein Evangelium definiert und bezeichnenderweise mit den Worten schließt: „Kehrt um, all ihr Enden der Erde, und kommt zu mir, und lasst euch in meinem Namen taufen, damit ihr durch den Empfang des Heiligen Geistes geheiligt werdet, damit ihr am letzten Tag makellos vor mir stehen könnt.“ (3 Nephi 27:20.) Der Heilige Geist heiligt; durch seine Verdienste und durch das unbegrenzte Sühnopfer können wir makellos, sauber und rein dastehen.

In den verschiedenen Berufungen, in denen ich als Richter in Israel Priestertumsschlüssel innehatte, vor allem als Bischof, war ich Zeuge dieser reinigenden, heiligenden Macht des Heiligen Geistes. Ein Erlebnis, dessen Merkmale charakteristisch sind, sticht dabei allerdings hervor.

Eines Sonntagmorgens wollte ein junger Mann Anfang zwanzig mit mir, seinem Bischof, sprechen. In der Woche hatten seine Freundin und er ihren Gefühlen und ihrer Leidenschaft gestattet, über die vom Herrn gesetzten Grenzen hinauszugehen. Ich hörte mit einem Gebet im Herzen zu. Wir lasen miteinander ein paar Schriftstellen und Worte neuzeitlicher Propheten. Ich gab ihm ein paar Leseaufträge, verhängte ein paar angemessene Auflagen im Hinblick auf seine Mitgliedsrechte, legte neue Gesprächstermine fest und kniete mich dann mit ihm zum Gebet hin.

Bei jedem folgenden Termin berichtete er mir über sein Schriftstudium, besonders im Buch Mormon. An die Stelle von Seelenqual in seinem Gesicht und seinem Verhalten traten der Glaube an Gott und seinen Sohn, Hoffnung und Optimismus, ein fester Wille und ein Herzenswandel. Allmählich machte er geistig Fortschritt. Vom Geist geleitet hob ich, nachdem gebührend Zeit verstrichen war, die über ihn verhängten Auflagen wieder auf und gestattete ihm, vom Abendmahl zu nehmen. Als ich während der Abendmahlsversammlung auf dem Podium saß, fiel mein Blick auf ihn, als zuerst das Brot und dann das Wasser in seiner Reihe gereicht wurden. Ich konnte ein heiligendes Licht, Frieden und Vergebung erkennen.

Da kamen mir die Worte des Erlösers in den Sinn, die er an Joseph Smith und Oliver Cowdery gerichtet hatte, als sie am Abendmahl teilnahmen: „Siehe, eure Sünden sind euch vergeben; ihr seid rein vor mir; darum hebt euer Haupt empor und freut euch.“ (LuB 110:5.) Genau wie Joseph Smith und Oliver Cowdery empfing auch dieser junge Mann die Vergebung seiner Sünden durch Feuer und den Heiligen Geist (siehe 2 Nephi 31:17; LuB 19:31).

Nicht nur dieser junge Mann hat die heiligende Kraft des Heiligen Geistes erlebt. Auch Sie und ich können diese Freiheit von Sünde Sabbat für Sabbat für Sabbat erleben.

Aufgabe Nr. 4: Der Lehrer. Über das Lehren und Lernen lässt sich vieles sagen, doch ich möchte es ganz einfach zusammenfassen: Der Heilige Geist ist der wahre Lehrer. In den zehn Versen Lehre und Bündnisse 50:13-22 sind die Verse mit den ungeraden Zahlen Fragen und die mit den geraden Zahlen die Antworten des Herrn. Wenn ich nun Vers 13 und 14 lese, achten Sie bitte auf zwei Punkte und ihre Auswirkung:

„Darum stelle ich, der Herr, euch diese Frage: Wozu seid ihr ordiniert worden?

Dass ihr mein Evangelium durch den Geist predigt, nämlich den Tröster, der ausgesandt wurde, um die Wahrheit zu lehren.“

Es ist die Aufgabe des Heiligen Geistes, zu lehren. Er ist der wahre Lehrer! Es ist nicht meine Aufgabe, einen Stoff durchzunehmen oder mit der Lektion fertig zu werden. Als Priestertumsträger soll ich vielmehr predigen, lehren, auslegen, ermahnen, warnen und vom Geist bewegt einladen (siehe LuB 20:59).

Meine Aufgabe ist es, ein Werkzeug zu sein und eine Atmosphäre zu schaffen, in der der Geist auf die göttliche Weise wirken kann, die in Vers 22 in Abschnitt 50 beschrieben wird: „Darum verstehen der, der predigt, und der, der empfängt, einander, und beide werden erbaut und freuen sich miteinander.“

Nephi schloss seine Aufzeichnungen und beschrieb seine Unzulänglichkeiten genauso wie seine zutreffende Auffassung von der Aufgabe des Heiligen Geistes. „Nun aber kann ich, Nephi, nicht alles niederschreiben, was unter meinem Volk gelehrt worden ist; auch bin ich nicht so mächtig im Schreiben wie im Sprechen; denn wenn jemand durch die Macht des Heiligen Geistes spricht, so trägt die Macht des Heiligen Geistes es den Menschenkindern [ans] Herz.“ (2 Nephi 33:1.)

Beachten Sie die Präposition: ans, nicht ins. Wegen unserer Entscheidungsfreiheit trägt er es uns ans Herz. Wenn wir ihn einladen, wird er es uns ins Herz tragen, wie es im Buch Offenbarung steht: „Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten, und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir.“ (Offenbarung 3:20.)

Ich bezeuge Ihnen, dass er noch weitere wichtige Zuständigkeiten oder Aufgaben hat. Er ist der Tröster. Er zügelt oder hemmt, er führt, er warnt und er weist zurecht. Ich lade Sie ein, sich selbst damit zu befassen. Ich spreche nun darüber, unter welchen Voraussetzungen man den Heiligen Geist empfängt.

Voraussetzungen, den Heiligen Geist zu empfangen

Die Voraussetzungen oder Anforderungen, den Heiligen Geist zu empfangen, sind denkbar einfach. Ich möchte nur drei erwähnen: 1.) den Wunsch – wozu für mich bitten, suchen und anklopfen gehört, 2.) die Würdigkeit und 3.) Wachsamkeit – geistig wie körperlich.

Die Worte wünschen, bitten, suchen und anklopfen stehen in den heiligen Schriften oft beieinander. Sie sind grundlegend dafür, dass man den Heiligen Geist und seine unaussprechliche Gabe empfangen kann. Alma hat gesagt, dass Gott „den Menschen gemäß ihrem Wunsch gewährt“ (Alma 29:4).

Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf die Worte in Abschnitt 11 im Buch Lehre und Bündnisse lenken, einer Offenbarung des Herrn an Hyrum Smith. Das Wort wünschen und verwandte Wörter erscheinen acht Mal. Eine der bekanntesten und wohl am häufigsten zitierten Stellen ist Vers 21. Hier werden trachten, wünschen, das Wort und der Geist zusammengebracht – daraus ergibt sich die Macht Gottes: „Trachte nicht danach, mein Wort zu verkünden, sondern trachte zuerst danach, mein Wort zu erlangen, und dann wird deine Zunge gelöst werden; dann, wenn du wünschst, wirst du meinen Geist und mein Wort haben, ja, die Macht Gottes, um Menschen zu überzeugen.“ (Hervorhebung hinzugefügt.)

Nun zur Würdigkeit. Um die unaussprechliche Gabe des Heiligen Geistes zu haben, müssen wir die Gebote halten. Ich glaube, Sie wissen, welche Übel den Heiligen Geist betrüben, und ich werde sie jetzt nicht erwähnen. Ein Satz aus meinem Patriarchalischen Segen war mir eine Richtschnur: „Jay, halte deinen Körper frei von Versuchungen und Übeln, die auftauchen werden. Lebe ein reines, gutes Leben, denn der Geist des himmlischen Vaters wohnt in nur in einem reinen Leib. [Er] wohnt nicht in einem unreinen Leib.“ Diesen Gedanken fand ich im Buch Mormon bestätigt: „Der Geist des Herrn [bewahrte] sie nicht mehr …; ja, er hatte sich von ihnen zurückgezogen, weil der Geist des Herrn nicht in unheiligen Tempeln wohnt.“ (Helaman 4:24.)

Körperliche und geistige Wachsamkeit. Wir leben in einer sehr betriebsamen Welt, in der vieles nach unserer Zeit und Aufmerksamkeit heischt. Es ist Absicht, dass wir auf Pünktlichkeit bei Versammlungen achten, besonders bei der Abendmahlsversammlung, um dem Vorspiel zu lauschen, um uns auf geistige Erlebnisse vorzubereiten und um Offenbarung zu empfangen. Wir fasten, wir beten, wir sinnen nach, wir gehen zum Tempel und wir lernen, gute Zuhörer und Beobachter zu sein.

Präsident Joseph F. Smith gab ein Beispiel für körperliche und geistige Wachsamkeit, als er die Offenbarung empfing, die wir als Vision von der Erlösung der Toten bezeichnen. Sie steht in Lehre und Bündnisse, Abschnitt 138:

„Am dritten Oktober des Jahres neunzehnhundertundachtzehn saß ich in meinem Zimmer und sann über die Schriften nach

und überdachte das große, sühnende Opfer, das der Sohn Gottes für die Erlösung der Welt vollbracht hatte.“ (LuB 138:1,2.)

Ich sehe Präsident Smith vor mir, wie er auf einem Stuhl sitzt, wahrscheinlich einem Holzstuhl, vor ihm auf dem Tisch die Schriften, zusammen mit Stift und Papier. Er lag nicht auf einer Couch oder räkelte sich in einem Sessel.

Präsident David O. McKay machte anhand der Geschichte von Bischof John Wells, einem ehemaligen Mitglied der Präsidierenden Bischofschaft, dessen Sohn bei einem Zugunglück umgekommen war, deutlich, wie wichtig es ist, geistig und körperlich wachsam zu sein. Einige Wochen nach der Beerdigung befand sich seine Mutter zu Hause. Sie betrauerte den Tod ihres Sohnes, war aber geistig und körperlich wachsam. Da erschien ihr der Sohn und sagte, als er gewahr wurde, dass er in der Geisterwelt sei, habe er zuerst seinen Vater erreichen wollen, es aber nicht gekonnt. Er sagte, sein Vater sei in seinem Amt viel zu beschäftigt. 4

In vielen unserer Schulungsversammlungen mit Generalautoritäten haben uns Präsidenten der Kirche und Apostel darauf aufmerksam gemacht, dass wir mit dem Werk des Herrn nicht so beschäftigt sein sollten, dass geistige Eindrücke uns nicht mehr erreichen.

Wie man Führung durch den Heiligen Geistes erkennt

Es fällt mir schwer, zu erklären, wie man geistige Führung und Leitung und geistige Eingebungen erkennt. Es handelt sich um persönliche Erlebnisse, die oft auf den Einzelnen und die gerade beschriebenen Umstände zugeschnitten sind. Es gibt jedoch ein paar Grundmuster, die ich selbst erlebt habe und von anderen erfahren habe.

Eines davon lautet: Friede deinem Sinn. Der Herr erteilte einem strauchelnden Oliver Cowdery eine machtvolle Lektion, als er ihn daran erinnerte: „Habe ich deinem Sinn nicht Frieden in dieser Angelegenheit zugesprochen?“ (LuB 6:23.) Ich glaube, dass der Friede im Sinn eine der verbreitetsten Methoden ist, wie man Führung durch den Heiligen Geist erkennen kann. Synonyme für Frieden sind Heiterkeit, Ruhe, Ausgeglichenheit und Stille. Gegensätze dazu sind Verwirrung, Angst, Verstörtheit, Unruhe und Unausgeglichenheit. Wir benutzen manchmal die Worte „Dabei fühle ich mich nicht wohl“ oder „Dabei habe ich kein gutes Gefühl“. Diese Gefühle haben ihren Ursprung im nächsten Grundsatz: Verstand und Herz.

„Ja, siehe, ich werde es dir in deinem Verstand und in deinem Herzen durch den Heiligen Geist sagen, der über dich kommen wird und der in deinem Herzen wohnen wird.

Nun siehe, dies ist der Geist der Offenbarung.“ (LuB 8:2,3.)

Ich weiß von der Ersten Präsidentschaft und vom Kollegium der Zwölf und aus eigener Erfahrung, dass Offenbarungen, die den Verstand ansprechen, oft bestimmte Worte, Begriffe, ja sogar Sätze enthalten, während Offenbarungen an das Herz sich allgemein in friedevollen Gefühlen äußern. Die Schilderungen aus dem Leben von Enos zeigen dies anschaulich. In Vers drei und neun seines Berichts werden solche Gefühle so beschrieben: „Freude [war] mir tief ins Herz gedrungen“ und „In mir [wurde] der Wunsch … wach.“ In Vers fünf und zehn finden sich vollständige Sätze, die eingeleitet werden mit „eine Stimme erging an mich“ und „da erging die Stimme des Herrn abermals an meinen Sinn, nämlich …“

Wie das Herz Gefühle empfängt und der Verstand Gedanken, geht einprägsam aus diesen Worten an Hyrum Smith hervor:

„Ich werde dir von meinem Geist geben, der dir den Verstand erleuchten wird und der dir die Seele mit Freude erfüllen wird;

und dann wirst du wissen, oder infolgedessen wirst du alles wissen, was auch immer du von mir begehrst.“ (LuB 11:13,14.)

Außerdem müssen wir alles mit dem Verstand durcharbeiten. Eine oft zitierte Schriftstelle dazu, wie man Offenbarung und Eingebungen vom Heiligen Geist erkennt, ist Lehre und Bündnisse 9:7-9:

„Du musst es mit deinem Verstand durcharbeiten, dann musst du mich fragen, ob es recht ist, und wenn es recht ist, werde ich machen, dass dein Herz in dir brennt; darum wirst du fühlen, dass es recht ist.

Wenn es aber nicht recht ist, wirst du keine solchen Gefühle haben, sondern du wirst eine Gedankenstarre haben.“ (LuB 9:8,9.)

Elder Dallin H. Oaks gab den klugen Hinweis, dass jemand „sehr darauf bedacht [sein mag], sich vom Geist des Herrn leiten zu lassen, … dieses Verlangen aber dahin ausarten lässt, dass er sich in allem und jedem leiten lassen will. Das Verlangen, sich vom Herrn leiten zu lassen, ist sicher als Stärke anzusehen, aber gleichzeitig müssen wir uns bewusst sein, dass der himmlische Vater viele Entscheidungen uns selbst überlässt. …

Wir müssen eine Sachlage vielmehr mit dem Verstand durcharbeiten; der Verstand ist ja schließlich auch etwas, was uns der Schöpfer geschenkt hat. Anschließend können wir um Weisung bitten und müssen dann auch [danach] handeln. Wenn uns keine Antwort zuteilwird, müssen wir so handeln, wie wir es für richtig halten. Wer in Bereichen, die der Herr uns selbst überlassen hat, immer wieder um Weisung bittet, der bildet sich schließlich entweder eine Antwort ein, oder er erhält seine Antwort von der falschen Seite.“ 5

Von Präsident Boyd K. Packer stammt diese kluge Feststellung: „Geistiges lässt sich nicht erzwingen. Begriffe wie zwingen, nötigen, drängen, treiben oder fordern passen nicht zu unserem besonderen Verhältnis zum Geist. Man kann den Geist genauso wenig zu einer Reaktion zwingen, wie man eine Bohne zwingen kann, zu keimen, oder ein Küken, vorzeitig aus dem Ei zu schlüpfen. Man kann die Bedingungen schaffen, um Wachstum zu fördern, zu nähren und zu schützen, aber man kann nichts erzwingen: Man muss das Wachstum abwarten.“ 6

„Ich werde machen, dass dein Herz in dir brennt“ – der Satz aus Lehre und Bündnisse, Abschnitt 9. Was das Brennen im Herzen angeht, so wurde ich mit mehreren anderen zurückgekehrten Missionspräsidenten einmal in einen Ausschuss berufen, der herausfinden sollte, wie man die Missionsarbeit verbessern könne. Ein Vorschlag sollte den Missionaren helfen, das Brennen im Herzen, wie in Lehre und Bündnisse 9:7-9 gerade erwähnt, selbst zu erleben und zu erkennen. Der Ausschussvorsitzende, ein Mitglied des Ersten Kollegiums der Siebziger und ehemaliger Missionspräsident, erzählte von einem Erlebnis mit einem Mitglied des Kollegiums der Zwölf Apostel, das seine Mission bereiste. Während der Reise sprach dieser großartige Missionspräsident über die Bedeutung dieser drei Verse.

Nach der Versammlung und auf dem Weg zur nächsten erklärte das Mitglied der Zwölf, er wisse aus jahrelanger Erfahrung, dass es Mitglieder gibt, die meinten, es sei ihnen selbst nach reichlich Fasten und Beten nicht gelungen, eine Offenbarung durch Brennen im Herzen zu empfangen. Sie hatten nicht verstanden, dass das Brennen im Herzen nichts mit einem Heizwert zu tun hat, sondern mit der Intensität des Gefühls – dem bereits erwähnten inneren Frieden und dem Gefühl im Herzen.

Darin mag so mancher eine Verbindung zu den Bekehrten im Buch Mormon erkennen, die „mit dem Heiligen Geist getauft wurden, und sie wussten es nicht“ (3 Nephi 9:20).

In einer Offenbarung an Hyrum Smith finden wir vier Methoden, wie man die Führung durch den Geist erkennt: „Setze dein Vertrauen in jenen Geist, der [1.] dazu führt, Gutes zu tun – ja, [2.] gerecht zu handeln, [3.] demütig zu wandeln, [und 4.] rechtschaffen zu richten; und dies ist mein Geist.“ (LuB 11:12.)

Präsident Gordon B. Hinckley fragte einmal: „Wie können wir das Geistige erkennen? Woran erkennen wir, ob etwas von Gott kommt? An den Früchten. Wenn es zu Wachstum und Fortschritt führt, wenn es zu Glauben und Zeugnis führt, wenn es zu besseren Vorgehensweisen führt, wenn es zu Frömmigkeit führt, dann kommt es von Gott. Wenn es uns herabzieht, wenn es in Finsternis führt, wenn es uns verwirrt und uns Sorge bereitet, wenn es zu Unglauben führt, dann kommt es vom Teufel.“ 7

Noch ein Punkt: Ein bestimmtes Thema kann unsere Gedanken ganz in Anspruch nehmen oder ständig schwer auf uns lasten. Diese Wahrheit aus dem Brief Joseph Smiths über die Taufe für die Toten zeigt eine weitere Methode auf, wie der Geist zu uns spricht: „Dieses Thema scheint meine Gedanken zu beanspruchen und meine Gefühle am stärksten zu beeindrucken.“ (LuB 128:1.) Eindrücke, die so lange bei uns verharren, bis wir handeln, sind Wirklichkeit und heilig.

Als ich über die Kolumbien-Mission Cali präsidierte, las ich einmal abends nach 22:00 Uhr noch in den heiligen Schriften. Plötzlich kam mir der Gedanke, ich solle einen Missionar anrufen. Ich hatte ihn erst kurz zuvor interviewt, wusste, dass er ein paar Probleme hatte, und schob den Gedanken daher beiseite. Der Eindruck kam wieder, und ich kam ihm auch dieses Mal nicht nach – aus denselben Gründen. Er kam ein drittes Mal und endlich erkannte ich diesen Eindruck als das, was er war, und rief an. Sein Mitarbeiter war im Bett und nahm ab. Ich verlangte nach dem Missionar, den ich sprechen sollte. Er sagte, er sei nicht in seinem Bett.

„Legen Sie den Hörer hin und suchen Sie ihn“, sagte ich.

Er befand sich auf der anderen Seite des Innenhofs im Gespräch mit einer jungen Frau, die an dem Tag eingezogen war. Am nächsten Tag bezogen die beiden Missionare eine andere Wohnung.

Zum Abschluss möchte ich eine wichtige Erfahrung und einen klugen Rat von Präsident Wilford Woodruff anführen. Er berichtete, dass ihm bei seinen Reisen Joseph Smith, Brigham Young und andere frühe Führer der Kirche erschienen seien. Einmal erschien ihm Brigham Young (der drei Jahre zuvor gestorben war): „Als wir unser Ziel erreichten, … fragte ich Präsident Young, ob er uns predigen wolle. Er sagte: ,Nein, ich habe mein Zeugnis im Fleisch vollendet. Ich spreche nicht mehr zu diesem Volk.‘ ‚Aber‘, so sagte er, ‚ich bin gekommen, um dich zu sehen; ich bin gekommen, um über dich zu wachen und zu erfahren, wie es dem Volk der Kirche geht.‘ Dann sagte er: ‚Lehre die Mitglieder – und befolge diesen Rat auch selbst –, dass sie sich anstrengen und so leben müssen, dass sie den Heiligen Geist empfangen können, denn ohne ihn kann man das Reich Gottes nicht aufbauen; ohne den Geist Gottes läuft man Gefahr, in der Finsternis zu wandeln, und man läuft Gefahr, seine Berufung als Apostel und Ältester in der Kirche und im Reich Gottes nicht zu erfüllen.‘“ 8

Ich bete demütig darum, dass Sie ernsthafter danach verlangen, der unaussprechlichen Gabe des Heiligen Geistes würdig zu sein, dass Ihre Fähigkeiten, seine Eingebungen zu erkennen, zunehmen, dass Sie ruhig sein und durch den Heiligen Geist den Vater und den Sohn erkennen mögen (siehe LuB 101:16) und dass Sie sich dankbar zeigen für ihn und für seine Führung, denn Dankbarkeit zu zeigen, lädt den Geist noch stärker ein.

Durch die unaussprechliche Gabe des Heiligen Geistes weiß ich, dass Joseph Smith der Prophet der Wiederherstellung und das Buch Mormon der Schlussstein unserer Religion ist. Ich weiß, dass der Vater und der Sohn leben. Sie sind Wirklichkeit. Der Heilige Geist bezeugt alle Wahrheit. Er heiligt und er lehrt. Wir werden heute von lebenden Propheten, Sehern und Offenbarern, wahren Aposteln des Herrn Jesus Christus geführt. Diese 15 Männer werden durch die unaussprechliche Gabe des Heiligen Geistes geführt. Im Namen Jesu Christi. Amen.

© 2012 Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Genehmigung: Englisch 12/11. Übersetzung 12/11. Das Original trägt den Titel: The Unspeakable Gift of the Holy Ghost. German. PD50038517 150

Quellenangaben anzeigen

    Anmerkungen

  1.   1.

    Manuscript History of Brigham Young, 1846/1847, Hg. Elden J. Watson, 1971, Seite 529f.

  2.   2.

    Brigham Young, Deseret News, 9. Februar 1854, Seite 4

  3.   3.

    Schriftenführer, „Evangelium“ (unter Studienhilfen auf scriptures.lds.org)

  4.   4.

    Siehe David O. McKay, Gospel Ideals, 1953, Seite 525f.

  5.   5.

    Dallin H. Oaks, „Gerade unsere Stärken können uns zu Fall bringen“, Der Stern, Mai 1995, Seite 15

  6.   6.

    Boyd K. Packer, „The Candle of the Lord“, Ensign, Januar 1983, Seite 53

  7.   7.

    Gordon B. Hinckley, „Inspirational Thoughts“, Ensign, Juli 1998, Seite 5

  8.   8.

    Wilford Woodruff, Lehren der Präsidenten der Kirche: Wilford Woodruff, 2004, Seite 50