Die Stärkung der Kollegien und der Mitglieder


Elder Ballard: Vielen Dank, Elder Oaks. Wir freuen uns sehr, dass wir an dieser Führerschaftsschulung teilnehmen können, und sind dankbar für die Worte, die wir schon von etlichen Mitgliedern des Kollegiums der Zwölf gehört haben. Wie von Elder Oaks bereits erwähnt, wollen wir in der Gruppe besprechen, wie sich die Grundsätze der Führung, dargelegt in Handbuch 2, Kapitel 3 sowie Kapitel 4, das von den Ratsgremien handelt, in die Tat umsetzen lassen. Der Herr hat uns im Buch Lehre und Bündnisse ein Schema aufgezeigt. Ich zitiere:

„Und nun, siehe, ich gebe euch das Gebot: Wenn ihr versammelt seid, so unterweist und erbaut einander, damit ihr wisst, wie ihr handeln und meine Kirche leiten sollt, wie ihr nach den Punkten meines Gesetzes und meiner Gebote, die ich gegeben habe, handeln sollt.“ (LuB 43:8.)

Wir sollen darüber sprechen, wie sich das, was uns in der heutigen Versammlung vermittelt wurde, in die Tat umsetzen lässt. Genauer gesagt: Wie unterstützen wir die Familien, wie stärken wir die Träger des Melchisedekischen Priestertums, und wie helfen wir den Jugendlichen, einander zu reaktivieren und zu stärken?

Uns ist bewusst, dass die Mitglieder in der heutigen, schweren Zeit vor handfesten Herausforderungen stehen. Die Kirche wächst aber nur dann, wenn die eigene anhaltende Bekehrung zum Evangelium zu größerer Glaubenstreue beim Einzelnen und in der Familie führt. Dazu muss man sich ständig anstrengen, und der Segen stellt sich ein, wenn es uns gelingt, einander zu retten und zu unterstützen, und zwar einen nach dem anderen.

Sie haben da dieses schöne Beispiel zur Sprache gebracht, Schwester Wixom, als PV-Führerinnen eine Familie besuchten, die ganz konkret Hilfe benötigte. Erzählen Sie uns davon?

Schwester Wixom: Ja, Elder Ballard, so etwas geschieht wirklich {en} es geschieht überall, wo PV-Leitungen sich die Zeit nehmen und Kinder zu Hause besuchen und mit den Eltern reden. Sehen wir uns das Beispiel aus Guatemala an.

Videosegment 1: Den Kindern dienen

Erzählerin: Den Familien zu dienen beginnt damit, dass man jeden in der Familie gern hat, sich etwas aus ihm macht und verstehen möchte, was er braucht.

Schwester aus der PV-Leitung: Stephanie, wie steht es mit den Vasquez-Kindern?

Schwester aus der PV-Leitung: Die Kinder wollen ja zur PV kommen, aber sie können nicht, wegen der Eltern.

Erzählerin: Diesen Führerinnen war klar, dass Kinder und Jugendliche auf ihre Eltern großen Einfluss ausüben können. Sie strebten nach Führung durch den Geist, berieten sich und beschlossen, noch in derselben Woche Familie Vasquez zu besuchen.

Sie erkannten, dass die Kinder jedes Mal, wenn sie die Kirche besuchten, geistige Erlebnisse hatten.

Schwester aus der PV-Leitung: Cindy, deine Mama hat mir gesagt, dass du früh aufstehst, um in die Kirche zu kommen. Warum gehst du denn so gern in die Kirche?

Cindy: Ich höre gern mehr vom Wort Gottes und bin gern mit den anderen Kindern zusammen.

Schwester aus der PV-Leitung: Und du, Danilo?

Danilo: Ich lese gern Schriftstellen vor, und manchmal darf ich nach vorn kommen und beten. Ich bete für meine Familie und für alle Leute.

Schwester aus der PV-Leitung: Schwester Vasquez, was halten Sie davon, dass Ihre Kinder in die Kirche gehen?

Schwester Vasquez: Ich freu mich, wenn sie morgens aufstehen und sagen: „Mama, wir wollen in die Kirche!“ Ich würde ja auch gern mitkommen, aber mein Mann ist krank und braucht mich.

Schwester aus der PV-Leitung: Wenn Sie sich bemühen und für ihn beten, wird er imstande sein, in die Kirche zu gehen. Der Vater im Himmel wird Sie beide segnen und Ihnen die nötige Kraft geben.

Erzählerin: Gemeinsam mit der Bischofschaft haben diese Führerinnen sich überlegt, wie man den Kindern noch mehr Gutes tun und die ganze Familie stärken könnte. Eine gelungene PV-Aktivität bewies den Kindern, dass die Gemeinde sie wirklich lieb gewonnen hatte.

Schwester aus der PV-Leitung: Heute kommen diese Kinder mit anderen Kindern zusammen, und genau darum ging es uns: dass sie in der Kirche Freunde finden.

Erzählerin: Als der Geist den Kindern ins Herz drang, blickten sie auf die Eltern, damit diese sie führten. Dies stärkte die Eltern und sie kamen zur Kirche zurück.

Im Handbuch steht: „Die Familie ist von Gott eingerichtet. Sie ist die wichtigste Einheit zu dieser Zeit und in Ewigkeit.“

Elder Ballard: Ein wirklich gutes Beispiel, Schwester Wixom. Schauen wir nun, was wir daraus lernen können.

Schwester Wixom: Konnten Sie den Geist in dieser Familie spüren? Wie Elder Nelson es ausdrückte, war das Zuhause das Allerheiligste. Diese Familie wusste tief im Inneren, dass das Evangelium wahr ist. Nur dieser Besuch von der PV-Leitung war nötig, damit Kinder und Eltern wieder zueinander fanden und die Familie gestärkt wurde.

Elder Ballard: Man beachte den Einfluss der kleinen Kinder {en} gerade auch, wenn sie mit den anderen in der PV zusammenkommen. Selbst kleine Kinder können sich an diesem großen Werk beteiligen: Sie können der Auslöser dafür sein, dass ein anderer wieder aktiv wird.

Was ist Ihnen, Elder Rasband, noch besonders aufgefallen?

Elder Rasband: Mich hat die Einstellung dieser Kinder sehr bewegt. Als ich diesen Ausschnitt sah, dachte ich: Es waren die Kinder, die ihren Eltern geholfen haben, zurückzukommen. Sie wollten unbedingt zu den PV-Aktivitäten und sonntags in die Kirche, auch wenn ihre Eltern nicht mitkommen konnten. Das war, finde ich, ein großartiges Beispiel dafür, wie Kinder ihre Eltern zur Kirche zurückbringen können.

Elder Ballard: In diesem Filmbeispiel, Schwester Wixom, haben die Kinder wirklich etwas begriffen. Und was war das? Was die Kinder geantwortet haben, war ja einfach fabelhaft!

Schwester Wixom: Das ist mir auch aufgefallen. Sie waren oft genug in der PV gewesen, um zu wissen, dass das Buch Mormon wahr ist und dass Gebete etwas bewirken können. Und das haben sie daheim ihren Eltern vermittelt.

Schwester Dalton: Im Grunde genommen geht es um Bekehrung. Sie sagten, sie lesen gern im Buch Mormon und beten gern. Wenn man bekehrt ist, folgt darauf ganz natürlich, dass man seine Brüder stärkt.

Elder Ballard: Und welchen Bezug hat das wiederum, Schwester Dalton, zu den Zuschauern dieser Übertragung in aller Welt?

Schwester Dalton: Wissen Sie, Elder Rasband, mir fällt dazu immer die Schriftstelle ein, wo es heißt, dass ein kleines Kind die anderen führen wird (siehe 2 Nephi 21:6). Manchmal ist das wirklich so. Die Führungsbeamten in aller Welt bringen durch ganz gewöhnliches Handeln Außergewöhnliches zustande.

Ich weiß da von ein paar JD-Führerinnen in Brasilien, die wegen einer Mutter, die nicht der Kirche angehört, extra einen Abend für eine besondere Auszeichnung ihrer Tochter planten. Als die Tochter dann auf dieser Versammlung Zeugnis gab, war die Mutter sehr gerührt. Dadurch wurde die Beziehung zwischen Mutter und Tochter inniger.

Elder Ballard: Bestimmt.

Schwester Dalton: Wenn so etwas geschieht, wird eine Familie stärker {en} und das geschieht überall.

Elder Ballard: Elder Andersen.

Elder Andersen: Ich möchte hierzu erwähnen, dass wir als Führungsbeamte in unserem Bemühen, den Kindern zu helfen, manchmal dazu neigen, die Eltern zu umgehen. Hier war das nicht der Fall. Da fällt einem dieser schöne Satz ein, der schon seit 50 Jahren in der Kirche im Umlauf ist. Er steht im Handbuch. Da heißt es, dass die Familie die Grundlage eines rechtschaffenen Lebens ist und dass keine andere Institution ihren Platz einnehmen oder ihre wesentlichen Aufgaben erfüllen kann. Die PV-Beamtinnen waren klug und wussten, dass es nichts bringt, wenn man sich einfach die Kinder schnappt. Sie mussten die ganze Familie mit einbeziehen, denn genau dort, im Zuhause, sollen Rechtschaffenheit und Redlichkeit ja auf Dauer Bestand haben.

Schwester Dalton: Die JD-Führungsbeamtinnen wussten aber auch: Wenn sie dieses Band, das ewige Band zwischen Mutter und Tochter, stärken, dann wird die Familie stärker.

Elder Ballard: Dabei haben wir noch etwas Wichtiges gesehen: Da war ja diese Ratsversammlung in der Gemeinde. Alle kamen zurück und besprachen die Situation. Haben Sie bemerkt, wie machtvoll es ist, wenn eine PV-Leitung ganz konkret über eine Familie spricht? Man beschloss, die Familie Vasquez zu besuchen und ihrem Leben eine positive Wendung zu geben. Stellen Sie sich einmal vor, was im Ältestenkollegium geschehen kann oder in der Hohepriestergruppe oder wenn jemand weniger aktiv ist und gerade eine schwierige Phase durchmacht. Da kommen wir zusammen und reden darüber, wer Hilfe braucht und was wir machen können.

Elder Rasband, Sie hatten da doch ein Erlebnis mit dem Melchisedekischen Priestertum, von dem Sie uns berichten wollten.

Elder Rasband: Danke, Elder Ballard. Der nächste Ausschnitt passt genau zu dem, was wir heute hier gehört haben. Denken Sie nur an die Hinweise und Ratschläge, die wir heute erhalten haben. Mir persönlich hat besonders gut gefallen, was Elder Perry und Elder Christofferson gesagt haben {en} wie wichtig das Priestertum und das Kollegium sind. Und natürlich auch die Worte von Präsident Packer, der sich sein Leben lang mit den Themen Familie und Macht im Priestertum beschäftigt hat. All das findet sich in dieser Begebenheit aus England. Sehen wir uns das doch gleich mal an.

Videosegment 2: Die Aktivierung

Ben: Bruder Grant ist an die 20 Jahre lang nicht in die Kirche gekommen.

Keith: Ich bin aus lauter falschen Gründen inaktiv geworden und dann lange der Kirche ferngeblieben.

Ben: Ich bemühte mich um Keith und besuchte ihn und seine Familie, um sie zur Rückkehr zu bewegen. Damals war Keith Priester, und wir arbeiteten darauf hin, dass er das Melchisedekische Priestertum empfangen konnte. Nach seiner Ordinierung wurde er als Zweiter Ratgeber in die Ältestenkollegiumspräsidentschaft berufen. Ich konnte mich gut um ihn kümmern und ihn bestärken.

Ben: Können John und ich noch etwas für Sie tun?

Tracy: Könnten Sie mir einen Segen geben?

Ben: Wir nennen ihren vollen Namen, und zwar kraft der Vollmacht des Melchisedekischen Priestertums, und siegeln die Salbung, die stattgefunden hat. Dann gibst du ihr den Segen, wie der Geist es dir eingibt.

Keith: Einen Segen geben zu dürfen, ist eine Ehre {en} man handelt im Namen Jesu Christi und darf sein Werk verrichten.

Ben: Sobald er das Melchisedekische Priestertum erhalten hatte, setzten wir uns zum Ziel, dass er das Endowment empfängt und im Tempel gesiegelt wird. Er besuchte den Tempelvorbereitungskurs. Sobald er einen Tempelschein hatte, nahmen wir an Taufsessionen teil.

Keith: Er hat mir sehr geholfen. Er hat im Tempel angerufen und den Termin für uns ausgemacht.

Ben: Ich konnte ihm auf diese Weise helfen, sich vorzubereiten, und ihn dann unterstützen und begleiten, als er das Endowment empfing, und dann war ich bei der Siegelung an seine Frau dabei.

Keith: Es war so feierlich und friedevoll. Es ist mit nichts auf dieser Erde zu vergleichen. Man ist wie zwischen Himmel und Erde, würde ich sagen.

Unsere Familie ist sich viel nähergekommen, seit wir wieder in die Kirche gehen. Nie wieder werde ich mich von der Kirche abwenden. Solange ich atmen kann, gehe ich da hin.

Ben: Ich war stolz, aber nicht auf die überhebliche Art. Ich war stolz, dass der Vater im Himmel zufrieden war damit, wie ich mich um sie gekümmert und sie ermutigt und unterstützt hatte.

Elder Ballard: Was lernen wir aus dem, was diese Kollegiumspräsidentschaft da gemacht hat?

Elder Rasband: Zunächst einmal, Elder Ballard, ist diese Geschichte ja aus dem Leben gegriffen. Ben Blackburn, der Präsident des Ältestenkollegiums, kümmert sich um ein Mitglied seines Kollegiums und führt, zusammen mit weiteren Mitgliedern des Kollegiums, eine Familie zum Tempel und zu den heiligen Handlungen und Bündnissen. Ist das nicht großartig?

Elder Ballard: Man muss sich wohl fragen, wenn man so etwas sieht: Wie viele Kinder des himmlischen Vaters {en} Männer, Frauen, ja selbst Kinder {en} gibt es noch, die vielleicht bloß diese Art von Zuwendung brauchen, damit so ein Ergebnis zustande kommt?

Elder Andersen: Präsident Monson hat ja viele Male gesagt, eines der bewegendsten Gefühle sei es, wenn man erkennt, dass man vom Herrn als Antwort auf das Gebet eines anderen ausgesandt worden ist. Wie viele Menschen in der heutigen Welt beten um Lösungen, beten um Hoffnung und erkennen womöglich gar nicht, dass sie nach der Kirche suchen oder wieder zurückkehren möchten? Aber dieser Kollegiumspräsident hatte den Wunsch, sich um die Familie zu kümmern und für sie da zu sein. Von dieser Aufgabe hat Präsident Monson immer und immer wieder gesprochen.

Elder Ballard: Darauf haben die führenden Brüder zu Beginn dieser Schulung ebenfalls hingewiesen. Sie haben uns ein paar sehr gute Vorschläge gemacht, wie man bei noch mehr Kindern unseres Vaters im Himmel solche Ergebnisse erzielen kann.

Schwester Wixom.

Schwester Wixom: Ganz besonders gefiel mir die Szene, wie der Heimlehrer dem Mann zeigte, wie er seiner Frau einen Segen geben kann. Die beiden Heimlehrer hätten ihr ja selbst den Segen geben können, aber eine Frau hat es doch am liebsten, wenn ihr der eigene Mann die Hände auflegt. Diesem Mann wurde erklärt, wie man das macht, und er bekam dann selbst die Gelegenheit.

Elder Ballard: Danke. Elder Rasband, Sie werden sich erinnern, dass Präsident Packer oft die Geschichte von einem Ältesten erwähnt. Berichten Sie doch bitte unseren Zuhörern in aller Welt davon, wie Elder Packer einmal um einen Segen gebeten wurde, aber ablehnte. Erzählen Sie!

Elder Rasband: Ähnlich wie in dem Beispiel gerade, hat sich Präsident Packer einmal um einen früher weniger aktiven Vater gekümmert und wurde dann um einen Segen gebeten. Man bat also Präsident Packer darum, aber er wandte sich an den Vater und sagte zu ihm: „Sie wissen ja, wie es geht, und wo Sie nicht weiterwissen, da helfe ich Ihnen.“ Präsident Packer half ihm dann so wie dieser Ältestenkollegiumspräsident, der dem Bruder erklärt hat, wie man einen Segen gibt. Der Segen wurde gegeben, und Präsident Packer erzählte später: „Ich bin froh, dass ich mich nicht dazwischengedrängt habe, als dieser würdige Ehemann und Vater seinen Segen gab.“

Elder Ballard: Ein sehr gutes Beispiel. Und wie, Elder Andersen, wirkt es sich auf ein inaktives Mitglied, einen Vater oder einen Träger des Melchisedekischen Priestertums aus, wenn er zum ersten Mal seit langem oder gar das erste Mal einen Segen gibt?

Elder Andersen: Ich habe das selbst auch einmal erlebt, als ich einem Mann half, der schon seit zehn Jahren Mitglied war und noch nie einen Segen gegeben hatte. Präsident Packer hat ja die Stelle zitiert, wo es heißt, dass jedermann im Namen Gottes sprechen könne, und zwar, wie es gleich danach heißt, „damit … der Glaube auf Erden zunehme“ (LuB 1:21). Was dann geschieht, ist nämlich, dass sich großer Glaube in das Herz desjenigen ergießt, der den Segen gibt.

Elder Ballard: So sollten wir alle, die wir an dieser Versammlung teilnehmen, uns fragen: Wer hat schon lange keinen Segen mehr gegeben? Denn dann könnten wir uns dieser guten Männer annehmen und sie anhand der Grundsätze, über die wir heute schon von einigen Mitgliedern der Zwölf Apostel gehört haben, anleiten.

Elder Andersen: Darf ich noch etwas Wichtiges hinzufügen? Etwas, worauf Elder Perry hingewiesen hat? Er sagte, wir sollten die Rolle des Ältestenkollegiumspräsidenten und die des Hohepriestergruppenleiters so gut es geht aufwerten, damit sich der Bischof und die Bischofschaft um ihre eigentlichen Aufgaben kümmern können. Ich glaube, er hat gesagt, sie sollten ihre Berufung möglichst etwas länger als nur ein paar Monate oder ein, zwei Jahre ausüben. In der Gemeinde muss die Rolle des Ältestenkollegiumspräsidenten und die des Hohepriestergruppenleiters aufgewertet werden.

Elder Ballard: Was ist der Hauptzweck der Kirche, Schwester Dalton? Was für ein Werk wollen wir vollbringen?

Schwester Dalton: Es geht darum, Familien zum Herrn zu führen und sie aneinander zu siegeln, damit sie im Reich des himmlischen Vaters auf ewig Bestand haben.

Elder Ballard: Genau. Um es mit den Worten des Herrn zu sagen: „Dies ist mein Werk.“

Schwester Dalton: „Und meine Herrlichkeit.“

Elder Ballard: Was nämlich? „Die Unsterblichkeit und das ewige Leben des Menschen zustande zu bringen.“ (Mose 1:39.) Bei vielem, was wir in der Kirche tun, müssen wir uns also stets vor Augen halten, dass es darum geht, einander darin beizustehen, dieses große Ziel zu erreichen, nämlich zum Vater im Himmel zurückkehren zu können, wenn dieses Leben vorbei ist.

Elder Ballard: Elder Andersen und Elder Rasband, lassen Sie uns doch noch ein wenig über die Bemühungen sprechen, diesen guten Bruder zum Tempel zu führen. Warum ist das wichtig? Was denken Sie beide?

Elder Andersen: Elder Perry und Elder Christofferson haben ja schon angesprochen, dass alles, was wir unternehmen, zum Tempel führt. Dieser gute Kollegiumspräsident aus England wollte den Mann nicht bloß zur Kirche zurückbringen. Sein Ziel waren die Bündnisse; er wollte ihn durch die Tempelverordnungen zu Christus bringen. Das war doch wunderschön {en} diese Fotos vor dem Tempel! Der Ältestenkollegiumspräsident strahlt wie ein stolzer Vater, genau wie die Leute, um die er sich offenbar lange bemüht hat. Er spricht davon, dass sie zuerst Taufen für die Verstorbenen verrichtet haben. Sein Ziel war weiter gesteckt, als den Mann bloß zur Kirche zu bringen. Er wollte ihm helfen, mit seinem himmlischen Vater in Verbindung zu treten.

Schwester Dalton: Dieser Gedanke gefällt mir, weil das wirklich so ist. Wir müssen bei allem, was wir tun, um geistlich zu dienen, den Tempel im Blick haben.

Elder Rasband: Als ich diesen Ausschnitt gesehen habe, dachte ich an 3 Nephi 18:32 und an die Aufgaben des Kollegiumspräsidenten und der Familie und an das, was der Herr dabei getan hat:

„Doch sollt ihr ihn nicht aus euren Synagogen oder euren Anbetungsstätten ausstoßen, denn solchen Menschen sollt ihr auch weiterhin dienen; denn ihr wisst nicht, ob sie nicht zurückkommen und umkehren und mit voller Herzensabsicht zu mir kommen und ich sie heilen werde; und ihr werdet das Mittel sein, um ihnen die Errettung zu bringen.“

Der Herr spielt eine Rolle bei der Heilung, und jeder Kollegiumspräsident und jedes Mitglied sind das Mittel, die Betreffenden zu begleiten.

Elder Andersen: Dieser Ältestenkollegiumspräsident hat den guten Mann zu Gott und zum Gebet geführt und ihm ermöglicht, Zug um Zug, Schritt für Schritt voranzukommen.

Elder Rasband: Er hat wohl gleich eine Berufung erhalten?

Elder Andersen: Aber ja!

Elder Rasband: Kaum war er wieder aktiv, war er schon Ratgeber in der Kollegiumspräsidentschaft.

Elder Ballard: So gehört es sich auch. Ich finde, es gehört dazu, dass er integriert wird und eine Aufgabe erhält.

Elder Andersen: Richtig.

Elder Ballard: Haben wir noch etwas vergessen?

Schwester Wixom: Ich möchte noch etwas zu 3 Nephi 18 sagen, wo es heißt, dass wir anderen weiterhin dienen sollen. Ist Ihnen aufgefallen, dass in diesen Versen zweimal die Aufforderung an uns ergeht, anderen weiterhin zu dienen (siehe 3 Nephi 18:30,32)? Ich glaube, der Herr will uns damit sagen: „Gib niemals auf!“ Wenn man abgewiesen wird, soll man andere trotzdem lieb haben und ihnen weiterhin dienen.

Elder Ballard: Ein wirklich gutes Beispiel. Vielen Dank, Elder Rasband, für Ihre Worte. Wenden wir uns nun der Zukunft der Kirche zu. Sprechen wir über die Jungen Männer und die Jungen Damen, über die Jugend der Kirche. Wir haben schon über das Dienen gehört {en} wie sehr sich machtvolles Dienen auf denjenigen auswirkt, der dient, und auch auf den, dem gedient wird.

Elder Andersen, Sie haben etwas erlebt, was diesen Punkt sehr überzeugend verdeutlicht. Bitte erzählen Sie uns davon.

Elder Andersen: Elder Perry und Elder Christofferson haben davon gesprochen, dass das Dienen uns heiligen kann. Bezeichnenderweise sagte ja der Heiland, dass derjenige der Größte sei, der dient, und nicht der Meister. Wir sehen also nun den jungen Präsidenten eines Diakonskollegiums namens Spencer, der in Arizona wohnt. Er hat sich um einen jungen Mann namens Dayton bemüht, der zu seinem Kollegium gehört. Was er tat, ist geradezu heldenhaft und vielleicht nicht gerade typisch für das, was jeder Präsident eines Diakonskollegiums tun würde, aber als Einstieg ist es sehr lehrreich. Sehen wir uns das einmal an.

Videosegment 3: Daytons Beine

Spencer: Als ich Präsident des Diakonskollegiums wurde, war mir mein Auftrag ganz klar: Ich muss mich um jeden im Kollegium kümmern. Ich lernte Dayton im Diakonskollegium kennen. Er hat Kinderlähmung und kann nicht richtig sprechen oder sich verständlich machen, aber man spürt den Geist, den er ausstrahlt. Er verdiente eine Chance, das Gleiche wie andere Jungen zu tun.

Daytons Vater: Wir haben uns immer bemüht, ihn bei allem mit einzubeziehen. Mit der Zeit fanden wir heraus, dass es ihm gefällt, wenn ihm der Wind ins Gesicht bläst.

Spencers Vater: Spencer kniete sich vor Dayton hin, fasste ihn an den Knien und fragte: „Dayton, willst du mit mir einen Triathlon machen?“

Dayton kann sich nur durch Zwinkern mit den Augen verständlich machen. Zwinkern heißt Ja, nicht zwinkern Nein. Als er zwinkerte, sagte Spencer: „Dad, er hat Ja gesagt!“

Spencer: Natürlich war es anders als bei früheren Triathlons. Als ich aufs Fahrrad stieg, war es viel schwerer, weil ich ja den ganzen Weg jemand hinter mir herziehen musste. Mir war bewusst, dass Dayton die ganze Zeit einen guten Meter hinter mir war, und es war einfach toll, dass er dabei war {en} dass einer meiner guten Freunde mitmachen konnte!

Spencers Vater: Ich habe viel über Liebe gelernt von einem Jungen, der sich bei seiner Aufgabe als Präsident des Diakonskollegiums so verhalten hat wie Christus {en} wie ein Freund.

Spencer: Kurz vor der Zielgeraden {en} das war für Dayton und mich ein richtig geistiges Erlebnis. Er hat mir gezeigt, dass man etwas Schweres schaffen kann, ganz gleich, wie die Umstände sind. Ich hatte einfach keine Kraft mehr. Ich war wirklich am Ende, da lächelte Dayton auf einmal, und irgendwoher bekam ich die Kraft, schneller zu laufen und die letzten hundert Meter ins Ziel zu schaffen, und das war so ein tolles Gefühl! Ich spürte die Erschöpfung überhaupt nicht mehr, sondern fühlte, dass der Geist Dayton und mir half, das Rennen zu Ende zu bringen.

Spencers Mutter: Er will gar kein Held sein. Er will, dass Dayton als der Held angesehen wird. Spencer war bloß Daytons Beine.

Spencer: Ich bin dankbar, dass ich das Priestertum tragen darf. Ich denke, der himmlische Vater und der Bischof setzen großes Vertrauen in mich, dass ich meinen Mitmenschen dienen und das tun kann, was meiner Meinung nach getan werden muss.

Elder Ballard: Ich habe diesen Film schon einige Male gesehen, und jedes Mal kommen mir die Tränen. Was können wir daraus lernen? Sprechen wir darüber. An welche Grundsätze kann sich jeder Diakonskollegiumspräsident halten? Er muss es ja nicht genau so machen wie Spencer. Aber sprechen wir darüber, wie ein Führer im Aaronischen Priestertum Einfluss auf das Leben der Kollegiumsmitglieder nehmen kann.

Elder Andersen: Elder Ballard, zuerst hat Spencer gesagt, als er Präsident des Diakonskollegiums wurde, war ihm sein Auftrag ganz klar, dass er sich um jeden im Kollegium kümmern müsse. Das ist etwas, was wir in den kommenden Jahren immer öfter erleben werden: dass sich die jungen Kollegiumspräsidenten und die Jungen Damen mehr um ihre Altersgenossen kümmern. Schlagen wir nach, was den Diakonskollegiumspräsidenten im Buch Lehre und Bündnisse gesagt wird. Da heißt es:

„Und weiter, wahrlich, ich sage euch: Die Pflicht des Präsidenten über das Amt des Diakons ist es, … zu präsidieren, mit [den Diakonen] zu Rate zu sitzen und sie ihre Pflicht zu lehren und alle einander erbauen zu lassen, wie es gemäß den Bündnissen angegeben ist.“ (LuB 107:85.)

Das ist eine große Aufgabe. Aber genau das ist ihre Aufgabe.

Elder Ballard: Schwester Dalton? Wie lässt sich das auf die Jungen Damen beziehen?

Schwester Dalton: Mich berührt das sehr, denn wir sehen bei den Jungen Damen dasselbe: Da tut ein Mädchen im Programm „Mein Fortschritt“ etwas für ein anderes Mädchen, was dieses nicht selber schafft. Und mir fällt dazu, wie auch Ihnen, Elder Andersen, eine Schriftstelle aus dem Buch Lehre und Bündnisse ein {en} hier, 84:106:

„Und wenn einer unter euch stark im Geist ist, so soll er den mit sich nehmen, der schwach ist, damit dieser in aller Sanftmut erbaut werde, damit auch er stark werde.“

Diese jungen Leute in der Kirche sind unglaublich: Sie tun für andere, was diese nicht selber tun können, und zwar freiwillig. Sie sind einfach erstaunlich.

Elder Ballard: Vielen Dank. Elder Rasband, wo sind die zukünftigen Ältestenkollegiumspräsidenten, die Hohen Räte, die Bischofschaften, die Pfahlpräsidentschaften? Wo stecken sie heute?

Elder Rasband: Sie befinden sich derzeit in den Kollegien der Kirche: im Diakons-, im Lehrer- und im Priesterkollegium. Und dazu kommen all die wunderbaren Jungen Damen, bei den Bienenkorbmächen und in den anderen Organisationen der JD. Dort liegt die Kraft in Hinblick auf die Zukunft der Kirche. Der junge Spencer, dieser Diakonskollegiumspräsident, ist mir ein Vorbild. Er handelt von Herzen und ist dabei ganz er selbst.

Schwester Dalton: Könnten doch alle Diakone in der Kirche diesen Film sehen!

Elder Ballard: Warum nicht? Er ist online zu sehen.

Elder Andersen: Das stimmt. Der Film ist Teil unseres Schulungsmaterials. Bestimmt kann jeder Präsident eines Diakonskollegiums diesen Film sehen, wenn der Bischof ihm ein wenig behilflich ist.

Schwester Wixom: Einige zukünftige Führungsbeamte sind heute noch in der PV. Als Spencer sagte, er habe festgestellt, dass er auch Schweres schaffen könne, dachte ich: Genau das müssen unsere jungen Leute heute erkennen und tief im Innern spüren. Sie können etwas Schweres schaffen und notfalls auch einmal ganz alleine dastehen, wie Präsident Monson bei der Generalkonferenz gesagt hat.

Elder Ballard: Ich glaube, jeder, der Elder Nelson darüber sprechen gehört hat, wie wichtig die Ehe ist, und der dieses Filmchen gesehen hat, kann in seiner Gemeinde oder seinem Zweig selbst Beispiele dafür finden. Kinder sind so wertvoll. Die Ehe ist so wertvoll. Und wie schön ist es doch, einen Jungen wie Dayton und einen Kollegiumspräsidenten wie Spencer zu haben, die beide in die gleiche Richtung streben. Aber diese Kinder haben Vater und Mutter, und ohne Ehe könnten diese Geistkinder des himmlischen Vaters nicht in solche Familien kommen.

Schwester Dalton: Haben Sie bemerkt, wie gerührt die Eltern waren, dass jemand sich so viel Mühe gab? Es stärkt den Glauben, wenn man sieht, dass ein Junge so dient, wie Christus es getan hätte. Es stärkt meinen Glauben.

Elder Andersen: Elder Perry und ich waren erst vor ein paar Wochen in einer Gemeinde hier in der Gegend, wo er über einige Grundsätze für das Melchisedekische Priestertum sprechen sollte. Die Priestertumsträger waren alle versammelt, und ich wollte gerade zu sprechen beginnen, als zwei Junge Männer einfach hinausgingen. Ich wusste nicht so recht, was ich davon halten sollte. Nach etwa einer Viertelstunde {en} die Gemeinde befindet sich in Utah und die Mitglieder wohnen nicht so weit weg {en} kamen die beiden wieder und führten einen weiteren Jungen herein. Nach der Versammlung wurde mir klar, was sie gemacht hatten: Sie wollten ihn herbringen. Er war nicht da, und so hatten sie ihn geholt. Im Geiste dessen, was Präsident Monson immer sagt, waren sie hinausgegangen, um jemanden zu retten.

Elder Ballard: Wäre Präsident Monson hier, würde er sagen: „Kümmern Sie sich auch um die Witwen und um diejenigen, die einsam sind und denen die Segnungen der Kirche entgehen.“ Ich finde, wir hatten hier die großartige Gelegenheit, zusammen zu lernen, wie wir handeln und die Erfüllung der Bündnisse zustande bringen können, die den Kindern des himmlischen Vaters offenstehen, sofern sie einige der Grundsätze, von denen wir gehört haben, in die Tat umsetzen.

Kehren wir nun zum Ausgangspunkt zurück, und schließen wir diesen Teil ab. Elder Andersen und Schwester Dalton, möchten Sie noch etwas sagen?

Elder Andersen: Mir fällt dazu ein, wie heilig die Ehe ist und welche Macht in der Familie liegt. Ich weiß noch, wie Präsident Packer gesagt hat: „Wir sind ein Zusammenschluss von Familien, nicht bloß ein Zusammenschluss von Gemeinden und Zweigen.“ Und diese Familien müssen wir zu Christus bringen, wobei möglichst ein Priestertumsträger im Namen des Herrn handelt, um der ganzen Familie zu helfen, zu Christus zu kommen. Ich möchte einfach Ihnen und unseren Zuhörern Zeugnis geben. Ich weiß, dass diese Macht Christi existiert, und wenn wir bestrebt sind, andere zu Christus zu bringen, dann segnet er uns und lässt uns wissen, für wen wir da sein und wem wir dienen sollen.

Elder Ballard: Schwester Dalton?

Schwester Dalton: Mir geht vor allem zu Herzen, dass es sich hierbei um das Werk des Herrn handelt, und dabei geht es immer um den Einzelnen. Einer kümmert sich um den anderen, und unser Prophet lebt uns das hervorragend vor. Er weist uns den Weg, und er dient dem Einzelnen. Deshalb braucht man sich als Führungsbeamter nicht überfordert zu fühlen. Es gibt so viele, die Hilfe brauchen, aber heute habe ich gespürt und gesehen, dass man seine Bemühungen konzentrieren muss. Diese Führer haben sich auf einen Einzelnen konzentriert, dem sie helfen konnten. Wenn das jeder machte, würde alles anders. Die Familien würden anders, jeder Einzelne würde anders. Ich möchte so werden wie unser Prophet, weil er so ist wie der Heiland.

Elder Ballard: Vielen Dank. Schwester Wixom?

Schwester Wixom: Vielen Dank, Elder Ballard. In Alma, Kapitel 24, beschreiben die Anti-Nephi-Lehier, was sie dazu gebracht hat, ihre Einstellung zu ändern {en} Rechtschaffenheit zu wählen statt Übeltun {en} und zur Herde zurückzukommen. Ihr Führer sagte: „Ich danke meinem großen Gott, dass er uns ein Maß seines Geistes gegeben hat, uns das Herz zu erweichen, sodass wir eine Verbindung mit diesen Brüdern, den Nephiten, aufgenommen haben.“ (Alma 24:8.) Dass sie Verbindung zu ihrer Gemeinde oder ihrem Zweig aufgenommen haben, war der springende Punkt. Und so wurde den Lamaniten das Herz erweicht und sie kehrten zurück.

Elder Ballard: Verbindung bedeutet: im Gespräch bleiben.

Schwester Wixom: Ja, es geht darum, dass man seinen Mitmenschen dient, mit ihnen spricht, sie besucht, herausfindet, was sie brauchen, und sie liebt wie Bruder oder Schwester, wie einen Sohn oder eine Tochter Gottes.

Elder Ballard: Vielen Dank. Elder Rasband?

Elder Rasband: Mir hat vor allem gefallen, dass man aus diesen Ausschnitten herauslesen kann, dass man miteinander Rat halten muss: Die PV-Leitung berät sich mit dem Bischof, die Kollegiumspräsidentschaft berät sich miteinander, wie sie ihren Mitgliedern dienen kann. Selbst die Präsidentschaft des Diakonskollegiums hat bestimmt über Dayton gesprochen. Das ist eine große Hilfe für alle Väter und Mütter: Wir können uns in der Kirche des Herrn an Ratsgremien beteiligen.

Elder Ballard: Danke. Brüder und Schwestern, es war uns eine Freude und eine Ehre, an dieser Schulung teilzunehmen. Wir hoffen, dass jeder, der die Übertragung dieser Schulung sieht, gut aufpasst, sie mehrmals ansieht, über seine Lage und seine Lebensumstände nachdenkt und überlegt, was er in seinem Aufgabenbereich noch tun kann, um die Kinder des himmlischen Vaters zu erheben, zu erbauen und ihnen Gutes zu tun.

Wir bitten den Vater im Himmel, Sie zu segnen und über Sie zu wachen, Sie in Ihren Berufungen zu segnen und zu erbauen und Ihnen Eingebungen und Eindrücke zukommen zu lassen, was Sie auf Ihre Weise ganz unbemerkt unternehmen können und wie Sie in der Gemeinde oder im Pfahl oder beim Familienrat gemeinsam noch mehr Kindern des himmlischen Vaters ein Segen sein können.

Stellen Sie sich nur vor, was wäre, wenn jedes Ältestenkollegium bloß ein, zwei Leute pro Jahr in die Kirche brächte. Wenn jede Präsidentschaft gemeinsam daran arbeitete. So schwer ist das eigentlich gar nicht. Wir sind doch alle bestrebt, uns um die Kinder des Vaters im Himmel zu kümmern, die er liebt und für die wir die Verantwortung tragen. Wir haben schließlich die Fülle des immerwährenden Evangeliums Jesu Christi.

Wir danken dem Vater im Himmel für die Wiederherstellung des Evangeliums durch den Propheten Joseph Smith und bezeugen, dass dies die wahre Kirche Jesu Christi hier auf Erden ist und dass der Vater im Himmel und der Herr uns segnen werden, wenn wir zur Tat schreiten. Möge dies bei jedem der Fall sein. Darum beten wir demütig im Namen Jesu Christi. Amen.