Missionsvorbereitung

Häufig gestellte Fragen von zukünftigen Missionaren und ihren Eltern


Potenzielle Missionare

Ich habe viele Fragen zum Missionsdienst. Wer kann sie mir am besten beantworten?

Sprecht mit eurem Bischof. Die Anleitung Verkündet mein Evangelium! und das Handbuch für Missionare geben ebenfalls gute Antworten.

Woher weiß ich, dass ich würdig und in der Lage bin, auf Mission zu gehen?

Sprechen Sie mit Ihrem Bischof oder Zweigpräsidenten, falls Sie Fragen zu Ihrer Würdigkeit oder zu körperlichen oder seelischen Einschränkungen haben. Er wird Ihnen helfen, die Voraussetzungen für den Missionsdienst zu verstehen.

Wer sollte auf Mission gehen?

Präsident Thomas S. Monson hat gesagt: „Wir weisen darauf hin, dass die Missionsarbeit eine Priestertumspflicht ist, und wir rufen alle jungen Männer, die würdig und körperlich sowie geistig dazu in der Lage sind, auf, dem Ruf zu folgen und eine Mission zu absolvieren. Dies tun auch viele junge Frauen, aber sie unterliegen nicht derselben Verpflichtung wie die jungen Männer. Wir versichern den jungen Schwestern der Kirche jedoch, dass sie als Missionarinnen einen wertvollen Beitrag leisten, und wir begrüßen es, wenn sie dienen.“

Schauen Sie sich Präsident Monsons Ansprache am Samstagmorgen bei der Herbst-Generalkonferenz 2012 an.

Muss ich mit 18 (junge Männer) oder 19 (junge Frauen) auf Mission gehen?

Präsident Thomas S. Monson hat gesagt: „Alle würdigen und fähigen jungen Männer, die ihren Schulabschluss oder etwas Vergleichbares in der Tasche haben, [werden] unabhängig von ihrem Heimatort die Möglichkeit haben … , ab dem Alter von 18 Jahren für den Missionsdienst empfohlen zu werden, anstatt ab 19 Jahren. Ich will damit nicht sagen, dass sämtliche jungen Männer schon in diesem Alter auf Mission gehen werden – oder sollten. Vielmehr besteht nunmehr, in Abhängigkeit von den Verhältnissen im Einzelfall und von der Entscheidung der Priestertumsführer, diese Möglichkeit.

Nachdem wir überlegt haben, ab welchem Alter junge Männer eine Mission antreten dürfen, haben wir uns auch die Frage gestellt, ab welchem Alter eine junge Frau dienen könnte. Ich freue mich, heute bekanntgeben zu dürfen, dass fähige, würdige junge Frauen, die auf Mission gehen möchten, ab dem Alter von 19 Jahren anstatt ab 21 Jahren für eine Mission empfohlen werden können.“

Schauen Sie sich Präsident Monsons Ansprache am Samstagmorgen bei der Herbst-Generalkonferenz 2012 an.

Wie kann ich mich am besten darauf vorbereiten, ein Missionar zu sein?

Beraten Sie sich mit dem Herrn und Ihren örtlichen Priestertumsführern, um sich geistig, körperlich, mental, seelisch und finanziell auf den Missionsdienst vorzubereiten.

Wann kann ich meine Missionspapiere einreichen?

Sie können Ihre Papiere 120 Tage vor dem Zeitpunkt einreichen, ab dem Sie dienen dürfen.

Spreche ich mit dem Bischof meiner JAE-Gemeinde oder mit dem Bischof meiner Heimatgemeinde, wenn ich auf Mission gehen will?

Wenn Sie eine JAE-Gemeinde besuchen, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Bischof dort. Er wird Sie anweisen und abhängig von Ihren Umständen mit dem Bischof Ihrer Heimatgemeinde sprechen.

Sollte ich warten, bis ich genug Geld für eine Mission gespart habe?

Der Missionar und seine Familie sollen für den finanziellen Unterhalt während der Mission vertretbare Opfer bringen. Ihr Bischof kann Ihnen weitere Auskunft darüber geben.

Gibt es gesundheitliche Voraussetzungen für den Missionsdienst?

Gesundheit ist ein wichtiger Teil der Missionsarbeit. Der Bischof hilft Ihnen gerne weiter.

Wie sieht ein typischer Tag für einen Missionar aus?

Schauen Sie sich die Dokumentation The District über den Alltag von Missionaren an (auf Englisch). In der Anleitung Verkündet mein Evangelium! finden Sie weitere Informationen über den Tagesablauf eines Missionars und über das, was Sie lehren werden.

Wie bleibe ich mit meiner Familie und meinen Freunden in Kontakt?

„Schreiben Sie Ihren Angehörigen jede Woche am Vorbereitungstag. Schränken Sie die Korrespondenz mit anderen ein. Berichten Sie über geistige Erlebnisse“ (Handbuch für Missionare, 20). Missionare können per E-Mail gemäß den genehmigten Richtlinien mit ihrer Familie und dem Missionspräsidenten kommunizieren. E-Mails dürfen nur am Vorbereitungstag geschrieben werden. Weitere Informationen darüber, wie Sie mit Familie und Freunden in Kontakt bleiben können, finden Sie auf Seite 20 im Handbuch für Missionare.

Eltern

Ich habe viele Fragen zum Missionsdienst. Wer kann sie mir am besten beantworten?

Sprechen Sie mit Ihrem Bischof. Die Anleitung Verkündet mein Evangelium! und das Handbuch für Missionare geben ebenfalls gute Antworten.

Soll mein Kind mit der Bewerbung für eine Mission so lange warten, bis es genug Geld dafür gespart hat?

Der Missionar und seine Familie sollen für den finanziellen Unterhalt während der Mission vertretbare Opfer bringen. Ihr Bischof kann Ihnen weitere Auskunft darüber geben.

Wie kann ich mein Kind am besten dabei unterstützen, sich auf Mission vorzubereiten?

Sie kennen Ihr Kind am besten. Beraten Sie sich mit dem Herrn und Ihren örtlichen Priestertumsführern, um Ihrem Kind zu helfen, sich geistig, körperlich, mental, seelisch und finanziell auf den Missionsdienst vorzubereiten.

Womit wird mein Sohn oder meine Tochter als Missionar bzw. Missionarin beschäftigt sein?

Schauen Sie sich die Dokumentation The District über den Alltag von Missionaren an (auf Englisch). In der Anleitung Verkündet mein Evangelium! finden Sie weitere Informationen über den Tagesablauf eines Missionars und über das, was er oder sie lehren wird.

Was genau wird mein Missionar benötigen? Gibt es eine Liste? Was geschieht, wenn etwas vergessen wird?

Eine vollständige Liste aller benötigten Sachen, liegt der Missionsberufung bei. Ihre Missionar wird sich bei Ihnen melden, falls im Laufe der Mission noch weitere Sachen benötigt werden.

Was ist meine Aufgabe und Verantwortung als Mutter oder Vater eines Missionars?

Unterstützung und aufbauende Worte von Familienmitgliedern tun jedem Missionar gut. Dies können Sie jede Woche in Form von E-Mails und Briefen tun.

Wie bleibe ich mit meinem Sohn oder meiner Tochter in Kontakt?

Schreiben Sie Ihrem Missionar jede Woche eine E-Mail und/oder einen Brief, um ihn zu unterstützen und zu bestärken. Ihr Missionar ruft zweimal im Jahr zu Hause an – zu Weihnachten und an einem weiteren Tag, normalerweise zum Muttertag.

Wie kann ich meinen Missionar am besten unterstützen, während er auf Mission ist?

Wenn Sie mit ihm Kontakt pflegen, seien Sie bestärkend und helfen Sie ihm, sich auf seine heilige Missionsberufung zu konzentrieren, und nicht auf irgendetwas, was er vorübergehend hinter sich gelassen hat.