FHV-Präsidentschaft und -Hauptausschuss


Die Erste Präsidentschaft der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hat bei der Samstagnachmittagsversammlung der 187. Frühjahrs-Generalkonferenz am 1. April 2017 bekanntgegeben, dass es eine neue Präsidentschaft der Frauenhilfsvereinigung gibt.

Jean B. Bingham, Sharon Eubank und Reyna I. Aburto bilden die neue FHV-Präsidentschaft. Die Präsidentschaft der Frauenhilfsvereinigung ist für die Frauen in der Kirche ab 18 Jahren verantwortlich und hilft ihnen, sich auf die Segnungen des ewigen Lebens vorzubereiten, während sie an Glauben an den Vater im Himmel und an Jesus Christus und sein Sühnopfer zunehmen, den Einzelnen, die Familie und das Zuhause durch heilige Handlungen und Bündnisse stärken und einig zusammenarbeiten, um den Bedürftigen zu helfen. Die neue FHV-Präsidentschaft ist unter der Leitung der Ersten Präsidentschaft tätig und reist in der Welt umher, um die FHV-Schwestern und diejenigen, die auf örtlicher Ebene für sie verantwortlich sind, anzuleiten und zu unterstützen.

Relief Society General Office
(Hauptbüro der Frauenhilfsvereinigung)
76 North Main
Salt Lake City, Utah 84150, USA


Jean B. Bingham
Präsidentin der Frauenhilfsvereinigung

Jean B. Bingham

Jean B. Bingham kam in Utah zur Welt, wuchs jedoch in Texas, Minnesota und New Jersey auf. Ihren Mann Bruce lernte sie während des Studiums an der Brigham-Young-Universität kennen. Die beiden heirateten 1972 im Provo-Utah-Tempel. Ihre zwei Töchter wuchsen in Illinois auf. Außerdem nahmen die Binghams viele Kinder und Jugendliche zur Pflege auf. Jetzt freuen sie sich, dass so viele Enkel die Familie vergrößern.

Vor ihrer Berufung als Präsidentin der Frauenhilfsvereinigung war Schwester Bingham Erste Ratgeberin in der Präsidentschaft der Primarvereinigung. Auch war sie Mitglied des Hauptausschusses der Primarvereinigung. Zuvor hatte sie auf Gemeinde- und Pfahlebene bereits verschiedene Berufungen in der Primarvereinigung, bei den Jungen Damen und in der Frauenhilfsvereinigung erfüllt. Sie erinnert sich besonders gerne an die Zeit, als sie Lehrerin für das Seminar am frühen Morgen war. Schwester Bingham erwarb an der National Louis University einen Master-Abschluss in Pädagogik; über Jahre hinweg unterrichtete sie Einwanderer und Flüchtlinge im Fach Englisch als Fremdsprache.

In ihrem ganzen Leben hat Schwester Bingham sich stets so gut wie möglich von dem Ratschlag in Sprichwörter 3:5,6 leiten lassen: „Mit ganzem Herzen vertrau auf den Herrn, bau nicht auf eigene Klugheit; such ihn zu erkennen auf all deinen Wegen, dann ebnet er selbst deine Pfade.“


Sharon Eubank
Erste Ratgeberin in der Präsidentschaft der Frauenhilfsvereinigung

Sharon Eubank

Sharon Eubank wurde in Redding in Kalifornien als Tochter von Mark und Jean Eubank geboren. Sie erfüllte für die Kirche eine Vollzeitmission in der Finnland-Mission Helsinki und erwarb an der Brigham-Young-Universität einen Bachelor-Abschluss in Englisch. Schwester Eubank ist bei der Wohlfahrtsabteilung der Kirche angestellt und derzeit die Leiterin von LDS Charities, der humanitären Hilfsorganisation der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. In dieser Position bleibt sie neben ihren Aufgaben in der Frauenhilfsvereinigung auch weiterhin tätig.

Schwester Eubank lernt sehr gerne Mitglieder der Kirche aus der ganzen Welt kennen, hört sich an, wie sie zur Kirche gekommen sind, und tauscht sich mit ihnen darüber aus, wie das Evangelium in ihrem jeweiligen Land gedeihen könnte.

Sie wird dem Heimlehrer und seiner Frau, die ihre Eltern zum Evangelium geführt haben, stets dankbar sein.


Reyna I. Aburto
Zweite Ratgeberin in der Präsidentschaft der Frauenhilfsvereinigung

Reyna I. Aburto

Reyna l. Aburto wurde im April 2017 als Zweite Ratgeberin in der Präsidentschaft der Frauenhilfsvereinigung bestätigt.

Vor ihrer Berufung war sie im Hauptausschuss der Primarvereinigung tätig und hatte schon verschiedene Berufungen in der Frauenhilfsvereinigung, bei den Jungen Damen, in der Primarvereinigung, der Sonntagsschule und im Scoutprogramm inne.

Schwester Aburto wurde in Managua in Nicaragua geboren. Sie zog 1984 in die USA und schloss sich 1989 in San Francisco der Kirche an. Sie und ihr Mann Carlos leben in Orem in Utah. Die beiden haben drei Kinder und zwei Enkelkinder.

Schwester Aburto hat an der Universidad Centroamericana in Managua Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Außerdem hat sie einen Abschluss in Informatik von der Utah Valley University. Sie arbeitet seit über 25 Jahren in der Sprachbranche und führt jetzt mit ihrem Mann ein kleines Übersetzungsbüro, in dem sie auch als Übersetzerin tätig ist.

 


Mitglieder des Hauptausschusses der Frauenhilfsvereinigung

Memnet P. Lopez

Memnet P. Lopez

Memnet Panes Lopez wurde als Tochter von Sal Chavez Panes und Purificacion Pasaporte Patriarca in Iloilo in den Philippinen geboren, wuchs jedoch in Guam auf. Sie und ihre Familie schlossen sich der Kirche an, als sie 19 Jahre alt war. Schwester Lopez erwarb von der Brigham-Young-Universität Hawaii einen Bachelor-Abschluss in Biologie. Außerdem studierte sie zwei Jahre lang an der medizinischen Fakultät der Far Eastern University in den Philippinen. Schwester Lopez und ihr Mann, Marlo Oliveros Lopez, heirateten im Laie-Hawaii-Tempel. Die beiden haben drei Söhne und acht Enkelkinder.

Schwester Lopez betätigt sich gerne im Garten, kocht gerne und verbringt gerne Zeit mit ihren Enkelkindern. Eine ihrer Lieblingsschriftstellen steht in Helaman 5:12: „Denkt daran, dass es auf dem Fels unseres Erlösers ist, und das ist Christus, der Sohn Gottes, dass ihr eure Grundlage bauen müsst.“

Vor ihrer Berufung in den FHV-Hauptausschuss war Schwester Lopez Kindergartenbeauftragte, Gemeindemissionarin, Seminarlehrerin, PV-Leiterin, Mitglied einer Pfahl-JD-Leitung und Missionarin in der Illinois-Mission Chicago. Sie begleitete auch ihren Mann, als er über die Philippinen-Mission Bacolod präsidierte. Derzeit ist sie Mitglied des Forschungskomitees von Seminar und Institut.

Melinda Anne Booth

Melinda Anne Booth

Melinda Anne (Mindy) Booth wurde in Salt Lake City geboren und wuchs dort auch auf. Sie erwarb an der University of Utah einen Bachelor-Abschluss in öffentlicher Kommunikation und an der New York University einen Master-Abschluss in öffentlicher Verwaltung. Sie war auf den Gebieten internationale Entwicklung und Compliance tätig und arbeitet derzeit in Salt Lake City als Küchenchefin.

Vor ihrer Berufung in den FHV-Hauptausschuss war Schwester Booth FHV-Leiterin in ihrer Gemeinde für Alleinstehende. Davor war sie Gesangsleiterin in der Primarvereinigung, Ratgeberin in einer Pfahl- und einer Gemeinde-FHV-Leitung, Gemeinde-FHV-Leiterin und Gemeinde-JD-Leiterin. Außerdem unterstützte sie als Missionarin im Kirchendienst die Präsidentschaft der Frauenhilfsvereinigung.

Schwester Booth liebt den Tempel und Musik und kocht gerne mit ihren insgesamt 13 Nichten und Neffen. Eine ihrer Lieblingsschriftstellen steht in Helaman 5:12: „Denkt daran, denkt daran, dass es auf dem Fels unseres Erlösers ist, und das ist Christus, der Sohn Gottes, dass ihr eure Grundlage bauen müsst.“

Rebecca Mehr

Rebecca Mehr

Rebecca Mehr wurde 1964 als Tochter von Jay Lloyd und Linda Lewton Olpin geboren und wuchs in New York und Maryland auf. Sie erwarb an der Brigham-Young-Universität einen Bachelor-Abschluss in Informatik mit Musik im Nebenfach. Sie war Technikerin und Marketingleiterin in der Computer-Branche und arbeitete für Unternehmen wie Hewlett Packard, Novell und 3Com. Zudem gehörte sie den internationalen Verwaltungsräten der Verbände an, die Bluetooth- und USB-Industrienormen festlegen. 2005 verließ Schwester Mehr die Hochtechnologie-Industrie, um für die Abteilung Geschichte der Kirche zu arbeiten, wo sie den Bereich „Anforderungen der Zielgruppen“ leitete.

Schwester Mehr erfüllte eine Mission in Bordeaux und sang acht Jahre lang als Sopranistin im Tabernakelchor. 2007 heiratete sie Daniel S. Mehr, dessen erste Frau, Deborah Lucille Petersen, verstorben war, und wurde somit umgehend Mutter und Großmutter. Die beiden waren gemeinsam Missionare für Öffentlichkeitsarbeit im Gebiet Karibik. Außerdem begleitete Schwester Mehr ihren Mann, als er über die Westindische-Inseln-Mission präsidierte. Derzeit ist Schwester Mehr im FHV-Rat der Missionarsschule in Provo tätig.

Schwester Mehr findet Freude daran, Ehefrau, Mutter von sechs Kindern, Schwiegermutter sowie Großmutter von 21 Enkeln zu sein. Sie und ihr Mann leben in Highland in Utah.

Susan H. Porter

Susan H. Porter

Susan Porter, geb. Holland, wurde in Oklahoma geboren und wuchs unter der Obhut liebevoller Eltern mit vier Geschwistern in dem Örtchen Painted Post im Westen des Bundesstaates New York auf. Sie studierte an der BYU, wo sie ihren Mann, Bruce D. Porter, kennenlernte und einen Bachelor-Abschluss in Chemie erwarb. Sie heirateten im Washington-D.C.-Tempel. Ihre Kinder wuchsen in Massachusetts, Virginia, Deutschland und Utah auf. Sie haben zwei Söhne und zwei Töchter.

Vor ihrer Berufung in den FHV-Hauptausschuss war Schwester Porter Ratgeberin in der FHV-Leitung Ihres Pfahles. Sie war auch schon Gemeinde-FHV- und -JD-Leiterin sowie Lehrerin in der Evangeliumslehreklasse. Elder Porter wurde 1995 als Mitglied der Siebziger berufen, wodurch die beiden die Gelegenheit hatten, im Gebiet Naher Osten/Afrika Nord und im Gebiet Europa Ost zu dienen. Elder Porter verstarb im Dezember 2016.

Schwester Porter spielt gerne Klavier, liest und näht gerne und verbringt gerne Zeit mit ihrer Familie, zu der auch elf Enkelkinder gehören. Ihr gefällt Nephis Aufforderung: „Darum müsst ihr mit Beständigkeit in Christus vorwärtsstreben, erfüllt vom vollkommenen Glanz der Hoffnung und von Liebe zu Gott und zu allen Menschen.“ (2 Nephi 31:20.)