Der Zweck der FHV

Die Frauenhilfsvereinigung bereitet Frauen auf die Segnungen des ewigen Lebens vor.


 

„Dies ist mein Werk und meine Herrlichkeit – die Unsterblichkeit und das ewige Leben des Menschen zustande zu bringen.“ (Mose 1:39)

Die FHV bereitet Frauen auf die Segnungen des ewigen Lebens vor, indem sie ihnen hilft:

Wir haben als Präsidentschaft der Frauenhilfsvereinigung gespürt, dass der Vater im Himmel als Erstes möchte, dass wir seinen lieben Töchtern helfen, die Lehre vom Sühnopfer Jesu Christi zu verstehen. Wenn wir das tun, dessen sind wir gewiss, wird unser Glaube größer und auch unser Wunsch, rechtschaffen zu leben. Zweitens haben wir darüber nachgedacht, wie dringend notwendig es ist, die Familie und das Zuhause zu stärken. Wir haben gespürt, dass der Herr möchte, dass wir seine lieben Töchter auffordern, voller Freude an ihren Bündnissen festzuhalten. Wenn man seine Bündnisse hält, wird die Familie gestärkt. Zu guter Letzt spürten wir, dass der Herr möchte, dass wir mit den übrigen Hilfsorganisationen und mit den Priestertumsführern einig zusammenarbeiten und uns bemühen, diejenigen ausfindig zu machen, die auf dem Weg weiter vorankommen müssen, und ihnen zu helfen. Es ist unser inniges Gebet, dass jede von uns ihr Herz öffnet und den Herrn die Lehre vom Sühnopfer, Bündnisse und Einigkeit hineinschreiben lässt.


Frauen der Kirche

Worum geht es wirklich?

 

 

Die Frauenhilfsvereinigung unterstützt als Hilfsorganisation das Priestertum. Alle Hilfsorganisationen sind dazu da, den Mitgliedern der Kirche zu helfen, ihr Zeugnis vom Vater im Himmel, von Jesus Christus und vom wiederhergestellten Evangelium zu vertiefen.

Mit ihrer Arbeit geben die Hilfsorganisationen den Mitgliedern Anleitung, sie machen ihnen Mut, und sie unterstützen sie in dem Bestreben, nach den Grundsätzen des Evangeliums zu leben.

Die FHV ist die Organisation des Herrn für die Frauen. Durch die FHV haben die Frauen eine offizielle Aufgabe in der Kirche.

„Auch mir liegt die FHV sehr am Herzen. Ich bezeuge Ihnen, dass sie mit Inspiration gegründet wurde und einen wesentlichen Bestandteil der Kirche des Herrn hier auf Erden darstellt. Es ist unmöglich, all das Gute aufzuzählen, was diese Organisation zustande gebracht hat, und all die Menschen, die den Segen daraus erhalten haben.“ (Thomas S. Monson, „Wir sind niemals allein“, Herbst-Generalkonferenz 2013.)

„Wir sind eifrige Jüngerinnen, die sich auf ihrem Weg um andere kümmern und einander helfen. Unsere Verbundenheit als Schwestern erstreckt sich über Generationen hinweg auch auf jene treuen Schwestern, die uns vorangegangen sind. Wir als Schwestern können gemeinsam und in Einigkeit mit lebenden Propheten, Sehern und Offenbarern, die die wiederhergestellten Schlüssel des Priestertums tragen, vorangehen und als Jünger und Diener mit willigem Herzen und willigen Händen das Erlösungswerk beschleunigen.“ (Linda K. Burton, „Gesucht: Hände und ein Herz, die das Werk beschleunigen“, Frühjahrs-Generalkonferenz 2014.)


Den Glauben und die Rechtschaffenheit fördern

Wie kann ich das Sühnopfer in meinem Alltag anwenden?



„Und wir reden von Christus, wir freuen uns über Christus, wir predigen von Christus, wir prophezeien von Christus, … damit unsere Kinder wissen mögen, von welcher Quelle sie Vergebung ihrer Sünden erhoffen können.“ (2 Nephi 25:26.) Glaube muss mit großem Eifer und mit Geduld genährt werden (siehe Alma 32:41,43). Wir leben in einer Zeit, in der die Frauen mehr Glauben und Rechtschaffenheit brauchen, um stärker zu werden und auf die Probleme vorbereitet zu sein, die auf sie zukommen.


Die Familie und das Zuhause stärken

Wie wirkt sich das Halten der Bündnisse auf meine Familie aus?

„Ein Tempel … ist die allerheiligste Stätte der Anbetung auf Erden. Nur das Zuhause kommt dem Tempel an Heiligkeit gleich.“ (Bible Dictionary, „Temple“, Seite 781).

Nie zuvor in der Weltgeschichte haben wir stärkere Familien und ein gutes Zuhause so dringend gebraucht. Aus der Familie und dem Zuhause stammt die nächste Generation. Die FHV muss so organisiert und zum Einsatz gebracht werden, dass die Familie gestärkt wird und dass unser Zuhause ein heiliger Zufluchtsort vor der Welt wird. Unser Zuhause kann uns in einer Welt voller schädlicher Einflüsse Schutz bieten.

Ob wir verheiratet oder ledig, alt oder jung sind – wir haben die Pflicht, die Wahrheiten, die wir in der Proklamation zur Familie finden, zu verteidigen und umzusetzen.

1.4.3 Jedes Mitglied der Kirche ist gleichermaßen wertvoll. In Gottes ewigem Plan ist vorgesehen, dass alle seine treuen Kinder das ewige Leben erlangen werden.


Die Bedürftigen ausfindig machen und ihnen helfen

Wie hilft es mir, einiger mit anderen zu sein, wen ich anderen Gutes tue?


Der Heiland gab uns durch sein Wirken auf der Erde ein Beispiel darin, wie man die Bedürftigen ausfindig macht und ihnen dient. Mit dem Auftrag der FHV sind einige der besten Gelegenheiten verknüpft, auf der Welt Gutes zu tun, und diese stehen allen Schwestern offen. Jeder Mensch wird großen Herausforderungen gegenüberstehen. Die vielfältige Hilfe, die von der FHV geboten wird, kann einem Kraft und Halt geben.


Machen Sie mit

Alle erwachsenen Frauen in der Kirche sind Mitglied der FHV.

Frauen anderer Glaubensrichtungen, die die FHV besuchen, werden herzlich willkommen geheißen und mit einbezogen.

Mit 19 Jahren soll jede junge Frau voll und ganz an der FHV teilnehmen.

Die erwachsenen Schwestern, die in der PV, bei den Jungen Damen oder in anderen Berufungen dienen und deshalb nicht an der FHV-Versammlung am Sonntag teilnehmen können, sind dennoch aktive Mitglieder der FHV.


Die Geschichte der Frauenhilfsvereinigung

Der Prophet Joseph Smith gründete die Frauenhilfsvereinigung am 17. März 1842. Er sagte, die FHV sei gegründet worden, um „den Armen, den Notleidenden, den Witwen und Waisen Linderung zu verschaffen und alle wohltätigen Absichten zu erfüllen“ (Lehren der Präsidenten der Kirche: Joseph Smith, 2007, Seite 502). Außerdem erklärte er: „Die Frauenhilfsvereinigung ist nicht nur dazu da, den Armen zu helfen, sondern auch Seelen zu retten.“ (Lehren der Präsidenten der Kirche: Joseph Smith, Seite 504.) Der größere Teil der Arbeit der FHV besteht heute darin, „sich um das geistige Wohlergehen und die geistige Errettung … aller weiblichen Mitglieder der Kirche“ zu kümmern (Lehren der Präsidenten der Kirche: Joseph F. Smith, Seite 185).

Die FHV wurde „von Gott geschaffen, von Gott bevollmächtigt, von Gott eingerichtet“ (Lehren der Präsidenten der Kirche: Joseph F. Smith, Seite 184). Sie übt ihre Tätigkeit unter der Leitung der Priestertumsführer aus.


„Die Liebe hört niemals auf“

Der Wahlspruch der FHV lautet: „Die Liebe hört niemals auf.“ (1 Korinther 13:8.) Dieser Grundsatz erscheint auch auf ihrem Emblem:

Aus der ersten Versammlung der FHV stammt der Wahlspruch „Die Liebe hört niemals auf“. Die Schwestern wurden vom Propheten Joseph Smith gebeten, den Brüdern zu helfen, „indem sie sich der Bedürfnisse der Armen annehmen – nach Menschen Ausschau halten, denen sie Nächstenliebe erweisen und deren Nöte sie lindern können“. Die Schwestern nahmen sich diesen Auftrag zu Herzen und wurden eine Vereinigung, die sich ganz dem Dienst an den Armen und Bedürftigen verschrieben hat. (Siehe Lehren der Präsidenten der Kirche: Joseph Smith, Seite 502.)