Bonnie Dansie Parkin

Vierzehnte Präsidentin
der Frauenhilfsvereinigung

2002–2007


 

Bonnie Dansie Parkin

Als Bonnie D. Parkin als 14. Präsidentin der FHV berufen wurde, betete sie um Wissen, was die Frauen in der Kirche benötigten. „Ich empfing ein starkes Zeugnis davon, dass wir als seine Töchter wissen müssen, dass er uns liebt“, sagte sie. „Wir müssen wissen, dass er das Gute in uns sieht. Wenn wir seine Liebe fühlen, werden wir ermutigt, voranzustreben, wir erhalten die Gewissheit, dass wir zu ihm gehören, und er bestätigt uns, dass er uns lieb hat, auch wenn wir stolpern und bisweilen Rückschläge erleiden.“1

In seiner Liebe zu seinen Kindern hat der Vater im Himmel den Frauen der Kirche die Frauenhilfsvereinigung gegeben. Sie hilft den Schwestern dabei, den Glauben zu vertiefen, die Familie und das Zuhause zu stärken, und sich um diejenigen zu kümmern, die in Not sind.

„Als Mitglieder der FHV der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist es unser Vorzug und unsere Aufgabe, für die Familie einzutreten und sie zu bewahren“, lehrte Schwester Parkin. „Jeder gehört zu einer Familie, und jede Familie bedarf der Stärkung und des Schutzes.

Wie man eine gute Hausfrau wird, habe ich zunächst von meiner Mutter und meiner Großmutter gelernt und in der Folge dann von den FHV-Schwestern in den Gemeinden, wo wir gelebt haben. Ich eignete mir neue Fertigkeiten an und konnte sehen, welche Freude es macht, wenn man ein Zuhause schafft, in dem sich andere wohlfühlen. … FHV-Leiterinnen, stellen Sie bitte sicher, dass die von Ihnen geplanten Versammlungen und Aktivitäten das Zuhause der Schwestern stärken.“2

Die Frauenhilfsvereinigung bringt den Schwestern die Liebe des Herrn näher. Eine Schwester, die die Liebe des Herrn verspürt, stärkt ihre Familie und erfüllt das Zuhause mit seiner Liebe. Schwester Parkin hat gesagt, dass „eine Mutter, die ihre Beziehung zu Gott kennt, ihren Kindern [hilft], mit ihm vertraut und von seiner Liebe umschlossen zu sein“.3

„Wenn ich mir für die Eltern und die Führungskräfte in dieser Kirche etwas wünschen dürfte“, sagte sie, „dann wäre es, dass sie bei der Obsorge um die Kinder des himmlischen Vaters Tag für Tag die Liebe des Herrn verspüren. … Ich möchte Sie einladen, bei allem, was Sie tun, den Mantel der Nächstenliebe anzuziehen, um Ihre Familie in die reine Christusliebe einzuhüllen.“4

Kindheit

Bonnie Rae Dansie wurde am 4. August 1940 in Murray in Utah als drittes von fünf Kindern von Jesse Homer und Ruth Martha Butikofer Dansie geboren. Sie wuchs in Herriman in Utah auf und entstammt einer Familie mit vielen Pionieren. Bonnie und ihre Geschwister mussten bei allen Arbeiten, die auf einer Farm anfallen, mit anfassen, aber auch im Familiengeschäft, in Dansie‘s Place, gab es viel zu tun. Ihre Eltern vermittelten ihr ihren konstanten Glauben. Bonnie hat gesagt: „Meine Mutter hat uns gelehrt: ,Tu was ist recht! Lass dich Folgen nicht sorgen.‘“5

Ausbildung und Heirat

1962 machte Schwester Parkin ihren Abschluss an der Utah State University in Logan in Utah. Sie erhielt einen Bachelor in Grundschulbildung und frühkindlicher Entwicklung. Danach war sie Lehrerin in der dritten Klasse. 1963 lernte sie James L. Parkin kennen, einen frisch gebackenen Medizinstudenten. Sie heirateten am 1. Juli 1963 im Salt-Lake-Tempel. Sie haben vier Söhne.

Dienst in der Kirche

Vor ihrer Amtszeit als Präsidentin der Frauenhilfsvereinigung diente Bonnie im Hauptausschuss der FHV unter Elaine L. Jack. Dabei saß sie einem Komitee vor, das den Jungen Damen den Übergang in die FHV erleichtern sollte. Diese Berufung strahlte in ihre Amtszeit durch, als sie sich unermüdlich darum kümmerte, dass sich junge Schwestern in der FHV wohl und wertgeschätzt fühlten. 1994 wurde Bonnie dazu berufen, als Zweite Ratgeberin von Janette C. Hales in der Präsidentschaft der Jungen Damen zu dienen. 1997 zogen die Parkins nach England um, damit James über die England-Mission London-Süd präsidieren konnte. Als Präsidentin der FHV führte Schwester Parkin, zusammen mit der JD-Präsidentin Susan W. Tanner, eine gemeinsame Eröffnung für FHV und JD ein.


Anmerkungen

  1. Bonnie D. Parkin, „Auf ewig von seiner Liebe umschlossen“, Liahona, November 2006, Seite 108
  2. Bonnie D. Parkin, „Eltern haben eine heilige Pflicht“, Liahona, Juni 2006, Seite 65
  3. Parkin, „Auf ewig von seiner Liebe umschlossen“, Seite 109
  4. Parkin, „Eltern haben eine heilige Pflicht“, Seite 61 und 65
  5. In Julie A. Dockstader, „Her Parents‘ Trust Instilled Desire in Her to ,Do What Is Right‘“, Church News, 26. November 1994, Seite 11

Zurück Zurück zur Hauptseite der FHV-Präsidentinnen.