Schulung zur Besuchslehrarbeit


 

Besuchslehrarbeit

 

Die Besuchslehrarbeit: Dem Ruf des Herrn folgen

„Die einzige Methode, wie man in einer so großen Kirche und einer so vielschichtigen Welt Beistand und Trost spenden konnte, bestand darin, dass den Bedürftigen jemand diente, der in ihrer Nähe war. Der Herr hatte dies schon vom ersten Tag der FHV an kommen sehen.

Er legte ein Muster fest. Zwei FHV-Schwestern nehmen die Aufgabe, andere zu besuchen, als Berufung vom Herrn an.“ (Henry B. Eyring, „Das bleibende Vermächtnis der FHV“, Liahona, November 2009, Seite 123; siehe auch Die Töchter in meinem Reich, Seite 123.)

„Wir wissen, dass wir in unserem Wirken als Besuchslehrerin erfolgreich sind, wenn unsere Schwestern sagen können

  • ,Meine Besuchslehrerin hilft mir, geistig zu wachsen‘ und
  • ,Ich weiß, dass sich meine Besuchslehrerin wirklich für mich und meine Familie interessiert‘ und
  • ,Wenn ich Probleme habe, hilft mir meine Besuchslehrerin, ohne dass ich sie dazu auffordern muss‘. “


Julie B. Beck, „Was meine Enkelinnen (und Enkel) hoffentlich über die FHV wissen werden“, Liahona, November 2011, Seite 113; Hervorhebungen hinzugefügt.)


Wie wir beim Besuchslehren erreichen können, was der Herr vorgesehen hat


Besuchslehrarbeit
Verstehen lernen: Der Zweck des Besuchslehrens ist es, dem Nächsten zu dienen

„[Jesus Christus] zeigte uns, wie wir dienen sollen – wie wir übereinander wachen und einander stärken sollen. Er kümmerte sich um den Einzelnen, einen nach dem anderen.“ (Die Töchter in meinem Reich, Seite 117.)

„Die Besuchslehrarbeit gibt den Frauen Gelegenheit, übereinander zu wachen, einander zu stärken und einander zu lehren. Durch die Besuchslehrarbeit hilft die FHV-Leiterin dem Bischof, kurzfristige und langfristige Bedürfnisse der Schwestern und ihrer Familien festzustellen und entsprechend Hilfe zu leisten.“ (Handbuch 2, 9.5.)

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Die Besuchslehrarbeit organisieren
Die Besuchslehrarbeit organisieren

„Die Mitglieder der FHV hatten schon immer das Vertrauen der örtlichen Priestertumsführer und Hirten. Jeder Bischof und jeder Zweigpräsident hat eine FHV-Leiterin, auf die er sich verlassen kann. Sie hat Besuchslehrerinnen, die die Schwierigkeiten und Bedürfnisse jeder einzelnen Schwester kennen. Durch die Besuchslehrerinnen kann sie erfahren, was in den Schwestern und in den Familien vorgeht. Sie kann auf Bedürfnisse eingehen und dem Bischof bei seiner Berufung, für die einzelnen Mitglieder und Familien zu sorgen, helfen.“ (Henry B. Eyring, „Das bleibende Vermächtnis der FHV“, Liahona, November 2009, Seite 123; siehe auch Die Töchter in meinem Reich, Seite 123.)

„Nachdem sie gebeterfüllt über die Bedürfnisse und Gegebenheiten vor Ort nachgedacht haben, entscheiden der Bischof und die FHV-Leitung, wie die Besuchslehrarbeit in der Gemeinde strukturiert sein soll.“ (Handbuch 29.5.2.)

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Die Besuchslehrarbeit anpassen
Die Besuchslehrarbeit anpassen

„Wenn es in einer Gemeinde nur wenige Schwestern gibt, die als Besuchslehrerinnen eingeteilt werden können, passt die FHV-Leitung die Besuchslehrarbeit so an, dass die Schwestern, die am meisten Unterstützung benötigen, jeden Monat besucht werden.“ (Handbuch 29.5.3.)

„Besonderes Augenmerk legen sie … [auf] Schwestern, die von den Jungen Damen in die FHV kommen, alleinstehende Schwestern, neue Mitglieder der Gemeinde, Neubekehrte, frisch verheiratete Schwestern, weniger aktive Mitglieder und andere mit besonderen Herausforderungen.“ (Handbuch 29.5.2.)

Wenn möglich, teilt die Leitung die Schwestern in Paare ein.“ (Handbuch 29.5.2; Hervorhebungen hinzugefügt.)

Besuchslehrpaare können sich die Arbeit teilen; es müssen nicht beide genau dieselben Aufgaben übernehmen. 

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Besuchslehrerin
Eine Besuchslehrerin zuweisen

„Nachdem sie gebeterfüllt über die Bedürfnisse und Gegebenheiten vor Ort nachgedacht haben, entscheiden der Bischof und die FHV-Leitung, wie die Besuchslehrarbeit in der Gemeinde strukturiert sein soll.“ (Handbuch 29.5.2.)

„Zwei Schwestern nehmen die Aufgabe, andere zu besuchen, als Berufung vom Herrn an.“ (Henry B. Eyring, „Das bleibende Vermächtnis der FHV“, Liahona, November 2009, Seite 123; siehe auch Die Töchter in meinem Reich , Seite 123.)

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Berichtführung – Die Fürsorge messen
Berichtführung – Die Fürsorge messen

„Die FHV-Leitung oder diejenigen, die berufen sind, sie in dieser Aufgabe zu unterstützen, erhalten jeden Monat von den Besuchslehrerinnen einen Bericht. Die Besuchslehrerinnen berichten über alle besonderen Bedürfnisse der Schwestern, die sie besuchen, und über jeden Dienst, den sie geleistet haben. Zudem kommen die Mitglieder der FHV-Leitung regelmäßig mit den Besuchslehrerinnen zusammen, um über die geistige und zeitliche Wohlfahrt der Schwestern zu sprechen und um zu planen, wie den Bedürftigen geholfen werden kann.“ (Handbuch 29.5.4.)

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Die Besuchslehrarbeit und das Erlösungswerk
Die Besuchslehrarbeit und das Erlösungswerk

„Die Führungsbeamtinnen der FHV wurden bevollmächtigt, die Schwestern zu lehren, zu inspirieren und zu organisieren. Als Besuchslehrerinnen sind sie Jüngerinnen, die dem Herrn im Erlösungswerk unterstützen.“ (Julie B. Beck, „Was meine Enkelinnen (und Enkel) hoffentlich über die FHV wissen werden“, Liahona, November 2011, Seite 113.)

„Diese Organisation ist von Gott geschaffen, von Gott bevollmächtigt, von Gott eingerichtet, damit sie für die Errettung der Frauen und der Menschen allgemein tätig ist.“ (Die Töchter in meinem Reich, Seite 7.)

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