Häufig gestellte Fragen


 

Häufig gestellte Fragen

1. Wie kann ich der Präsidentschaft der Sonntagsschule Kommentare oder Fragen schicken?
Bitte senden Sie eine E-Mail an das Büro der Präsidentschaft der Sonntagsschule. Die E-Mail-Adresse lautet: sundayschool@ldschurch.org.

2. Welche Anleitungen gibt es für einen neu berufenen Gemeinde- oder Pfahl-Sonntagsschulleiter?
In Kapitel 12 im Handbuch 2: Die Kirche führen und verwalten sind Informationen zur Sonntagsschule enthalten. Weitere Informationen stehen im Abschnitt zur Sonntagsschule auf www.lds.org.

3. Woher weiß ich, was jedes Jahr in den verschiedenen Sonntagsschulklassen gelehrt wird?
Vor Beginn eines neuen Jahres wird Priestertumsführern in der gesamten Kirche eine Zusammenfassung dessen zugesandt, was in jeder Klasse in den einzelnen Organisationen gelehrt werden soll. Diese Informationen sollte der Sonntagsschulleiter weit vor dem 1. Januar mit den Mitgliedern des Gemeinderats besprechen, damit gegebenenfalls weitere Leitfäden bestellt werden können. Diese Anweisungen stehen auch auf der Website der Kirche bereit. Klicken Sie dazu hier.

4. Warum werden in der Sonntagsschule Anwesenheitslisten geführt, wenn der Anwesenheitsbericht nicht an den Hauptsitz der Kirche weitergeleitet wird?
In den Klassen sollten Anwesenheitslisten geführt werden, um herauszufinden, wer nicht zur Sonntagsschule kommt. In Handbuch 2 im Abschnitt 12.3.2 steht, dass Mitglieder der Gemeinde-Sonntagsschulleitung „die Anwesenheitsberichte durchgehen [und] planen, wie man die Beteiligung an der Sonntagsschule verbessern kann“. Zu dieser Arbeit gehört auch, dass der Sonntagsschulleiter, der dem Gemeinderat angehört, mit den Mitgliedern des Gemeinderats über Möglichkeiten sprechen sollte, wie man sich der Mitglieder, die nicht zur Sonntagsschule kommen, annehmen und sie dazu anregen kann, wieder ganz aktiv zu werden, und welche Person oder Gruppe sich darum kümmern sollte, Kontakt herzustellen.

5. Gibt es die Berufung „Lehrerfortbildungskoordinator“?
Die Aufgaben des Lehrerfortbildungskoordinators übernimmt jetzt die Sonntagsschulleitung. In einem Brief der Ersten Präsidentschaft vom 17. November 2006 wurde bekanntgegeben: „Die Ämter Pfahl-Lehrerfortbildungskoordinator und Gemeinde-Lehrerfortbildungskoordinator gibt es nicht mehr. Die vierteljährliche Lehrerfortbildungsversammlung entfällt ebenfalls.“ Weiter heißt es darin: „Die Gemeinde-Sonntagsschulleitungen sollen:

  • die Aufgaben übernehmen, die bisher vom Gemeinde-Lehrerfortbildungskoordinator wahrgenommen wurden
  • gemeinsam mit den Führungsbeamten des Priestertums und der Hilfsorganisationen Lehrkräfte einweisen und anleiten und dafür sorgen, dass sie kontinuierlich unterstützt werden.“

6. Kann der Lehrerfortbildungskurs weiterhin durchgeführt werden?
Der Kurs wird jetzt „Das Evangelium lehren“ genannt und sollte in jeder Einheit regelmäßig durchgeführt werden. Der Bischof und der Gemeinderat entscheiden, wie oft dies geschieht. In der Regel beauftragt der Bischof die Sonntagsschulleitung, den Kurs zu unterrichten und dabei Material aus Teil G von Lehren, die größte Berufung zu verwenden. Die Sonntagsschulleitung entscheidet in Zusammenarbeit mit der Bischofschaft und dem Gemeinderat, wann der Kurs stattfinden soll, wer eingeladen wird, an dem Kurs teilzunehmen, und ob er 12 Wochen dauert, wie es im Leitfaden beschrieben ist, oder ein anderer Zeitplan verwendet wird. Es ist wichtig, den Zeitplan, den Ort und die Uhrzeit des Kurses an den Bedürfnissen der Teilnehmer auszurichten. Jeder, der als Lehrer berufen ist, sollte diesen Kurs besuchen.

7. Kann eine Schwester der Sonntagschulleitung angehören?
Nein. Nur Brüder dürfen Leiter, Ratgeber oder Sekretär in der Sonntagschule sein (siehe Handbuch 2, Abschnitt 12.2).

8. Kann während der Sonntagsschulzeit der Kurs „Ehe und Familie“ abgehalten werden?
Ja. Der Kurs „Ehe und Familie“ gehört derzeit zum Lehrplan. Dieser Kurs kann zwar während der Sonntagsschulzeit abgehalten werden, untersteht aber der Leitung der Bischofschaft. Die Sonntagsschulleitung sollte die Einweisung des Lehrers am Anfang übernehmen und den Lehrer dieses Kurses fortwährend unterstützen.

9. Kann während der Sonntagsschulzeit ein Genealogie-Kurs abgehalten werden?
Ja. Auf Wunsch der örtlichen Priestertumsführer kann während der Sonntagsschule ein Genealogie-Kurs stattfinden. Im Kurs wird der Leitfaden „Tempelarbeit und Genealogie“ verwendet. Dieser Kurs untersteht der Leitung der Bischofschaft. Die Sonntagsschulleitung sollte die Einweisung des Lehrers am Anfang übernehmen und den Lehrer dieses Kurses fortwährend unterstützen.

10. Kann jeder am Kurs „Grundbegriffe des Evangeliums“ teilnehmen?
Ja. Dieser Kurs ist für Freunde der Kirche und andere gedacht, die sich mit den Grundlagen des Evangelium befassen wollen. In der Klasse wird der Leitfaden „Grundbegriffe des Evangeliums“ benutzt.

11. Müssen Zwölfjährige bis zum Ende des Jahres in ihrer PV-Klasse bleiben, auch wenn sie nicht mehr in der PV sind?
Handbuch 2, Abschnitt 11.4.3 besagt: „In der Zeit, in der der PV-Unterricht stattfindet, bleiben sie in der Regel bis zum Ende des Jahres in der Klasse Tapfere 11. Der Bischof, die PV-Leiterin, der JM-Leiter, die JD-Leiterin und der Leiter der Sonntagsschule können sich jedoch beraten, ob diese zwölfjährigen Kinder mehr von der Sonntagsschulklasse der Zwölf- und Dreizehnjährigen profitieren würden. Bei dieser Beratung berücksichtigen sie die Bedürfnisse der Kinder und die Zeit im Jahr, zu der die einzelnen Kinder zwölf Jahre alt werden. Ihre Entscheidung gilt für alle Jungen und Mädchen, die in dem Jahr zwölf Jahre alt werden.“

12. Wenn ein Jugendlicher 14 Jahre alt wird, steigt er sofort in die Klasse für die Vierzehnjährigen auf?
Nein. In Handbuch 2 im Abschnitt 12.4.1 steht: „Die Sonntagsschulleitung teilt die Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren in Klassen ein; Grundlage für die Einteilung ist das Alter der Jugendlichen am 1. Januar. Die Leitung kann beispielsweise eine Klasse für alle Jugendlichen einrichten, die am 1. Januar 14 oder 15 Jahre alt sind. Diese bleiben bis zum nächsten Jahr gemeinsam in dieser Klasse.“

13. Was kann ich als Führungsbeamter oder Lehrer unternehmen, um jemandem zu helfen, der eine Behinderung hat?
Unter www.lds.org finden Sie Vorschläge dazu, wie man Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterrichtet, die eine Behinderung haben. Auf diesen Internetseiten gibt es Informationen für Führungsbeamte, Lehrer und andere, die mehr über bestimmte Behinderungen erfahren wollen. Außerdem erhält man dort Anregungen, wie man den Betroffenen helfen kann, und findet Links zu anderen Websites, auf denen weitere Informationen zu finden sind.

14. Welche Hilfsmittel stehen mir zur Verfügung, die mir beim Unterrichten dienlich sind?
Die folgenden offiziellen Hilfsmittel der Kirche können hilfreich für Sie sein, wenn Sie das Evangelium lehren. Zu Ihrer Einweisung als neu berufener Lehrer sollten Sie diese Hilfsmittel besprechen und, falls nötig, um weitere Unterstützung bitten.

  • Die heiligen Schriften. Sie sollten die heiligen Schriften besitzen. Wenn nicht, leihen Sie sich welche aus der Gemeindehausbibliothek aus, bis Sie sich eigene anschaffen können.
  • Leitfaden für den Lehrer. Zu jedem Sonntagsschulkurs gibt es einen offiziellen Leitfaden für den Lehrer. Links zu den Leitfäden finden Sie auf der Website der Sonntagsschule.
  • Begleitheft für den Teilnehmer. Jeder Teilnehmer an dem Kurs sollte, soweit vorhanden, das Begleitheft für den Teilnehmer erhalten. Links zu den Begleitheften finden Sie auf der Website der Sonntagsschule.
  • Lehren, die größte Berufung. Das Nachschlagewerk Lehren, die größte Berufung enthält Richtlinien und Vorschläge für das Unterrichten. Das Buch ist in viele kleine Abschnitte gegliedert. Sie können sich jede Woche mit ein oder zwei Abschnitten befassen, um sich mit diesen zusätzlichen Hilfsmitteln für das Lernen und Lehren vertraut zu machen. Lesen Sie sich den Abschnitt „Zur Verwendung des Nachschlagewerks“ am Anfang des Leitfadens durch. Dieser Abschnitt ist sehr hilfreich als Einführung.
  • Anwesenheitsliste für die Klasse. Führungsbeamte in Ihrer Gemeinde helfen Ihnen, eine Anwesenheitsliste für die Klasse zu bekommen, auf der alle Mitglieder der Kirche stehen, die Ihre Klasse besuchen sollten, unabhängig davon, ob sie tatsächlich anwesend sind oder nicht.
  • Gemeindehausbibliothek. Setzen Sie sich mit Ihrem Gemeindebibliothekar in Verbindung, schauen Sie sich Ihre Gemeindehausbibliothek an und besprechen Sie mit dem Bibliothekar, welche Hilfsmittel es in der Bibliothek oder im Internet gibt, die für Sie beim Lernen und Lehren des Evangeliums hilfreich sind.
  • Website der Sonntagsschule. Auf der Website der Kirche (www.lds.org) gibt es einen Bereich für die Sonntagsschule. Dort sind viele Hilfsmittel für Lehrer und Führungsbeamte zu finden. Sie sollten sich auf der Website auch die Rubrik Das Evangelium lehren ansehen.

15. Sollte ich in meine neue Berufung eingesetzt werden?
Ja. Lehrer in der Sonntagsschule werden von der Bischofschaft berufen und eingesetzt (siehe Handbuch 2, Abschnitt 12.2.1). Ein Mitglied der Gemeinde-Sonntagsschulleitung oder der Sekretär sollte eine Liste aller Lehrer in der Sonntagsschule führen, die auch das Datum enthalten, an dem sie von der Bischofschaft eingesetzt wurden.

16. Wie werde ich als Lehrer geschult?
Sie sollten bei Ihrer Schulung als Lehrer in der Sonntagsschule an folgenden Aktivitäten teilnehmen:

  • Einführung als neu berufener Lehrer. Die Gemeinde-Sonntagsschulleitung hat die Aufgabe, sich mit jedem neu berufenen Lehrer zu treffen, und zwar am besten, bevor er den ersten Unterricht hält, um ihn in seine Aufgabe einzuführen.
  • Beraten Sie sich mit den Führungsbeamten. Sie sollten sich mit dem Mitglied in der Sonntagsschulleitung in Verbindung setzen, das Ihnen als Führungsbeamter zugewiesen wurde. Mindestens einmal im Quartal sollten Sie sich in Bezug auf Ihre Berufung miteinander beraten.
  • Nehmen Sie am Kurs „Das Evangelium lehren“ teil. Dieser Kurs schafft eine Grundlage, die Ihnen helfen wird, das Evangelium effektiver zu lehren. Es werden folgende Themen behandelt: die Lehre lehren, mit dem Geist lehren, die Schüler lieben, zu eifrigem Lernen anregen, eine Atmosphäre des Lernens schaffen, effektive Methoden verwenden und den Unterricht vorbereiten. Außerdem werden Sie dazu angeleitet, ein immer besserer Lehrer zu werden.

17. Wer ist für die Gemeindehausbibliothek verantwortlich?
In Handbuch 2, Abschnitt 12.6.1 steht: „Jedes Gemeindehaus soll über eine Bibliothek verfügen, in der Material bereitliegt, mit dem die Mitglieder das Evangelium lernen und lehren können. Die Gemeinde-Sonntagsschulleitung ist für die Gemeindehausbibliothek zuständig.“ Die Ausstattung dieser Bibliothek hängt vom vorhandenen Platz und von den Bedürfnissen der Mitglieder ab. Die Sonntagsschulleitung weist neu berufene Bibliothekare ein, unterstützt und schult sie fortwährend und erarbeitet einen Vorschlag für das Jahresbudget (nach Beratung mit dem Gemeindebibliothekar).