25.000 philippinische Familien erhalten humanitäre Hilfe

  Teresa Pangilinan und Arvin James Despuig

  • 28. Oktober 2011

Seit den Taifunen im September arbeiten Mitglieder in den Philippinen aktiv daran, den Notleidenden Hilfe in Form von Lebensmitteln, Wasser und Decken zukommen zu lassen.

„Wir sind dankbar, dass die [Mormonen] unser kleines Barangay (Dorf) ausgesucht haben.“ – Pepito Reyes, Dorfoberhaupt von Daldalayap in der Provinz Tarlac

Aufgrund zweier Taifune, die Ende September in den Philippinen wüteten und starke Überschwemmungen verursachten, arbeitet die Wohlfahrtsabteilung der Kirche mit anderen Nichtregierungsorganisationen wie dem Rotary Club oder Soroptimist zusammen, um in den betroffenen Städten und Dörfern Hilfsgüter und Hygienepäckchen zu verteilen.

Die Kirche hat Reis, gefiltertes Trinkwasser, Konserven, Nudeln, Moskitonetze, Schlafmatten und Decken für um die 25.000 Familien zur Verfügung gestellt.

Einige Tage nach den Taifunen stellten Mitglieder der Pfähle Camiling Ost, Santa Cruz, Cabanatuan, Angeles und Malolos in den Philippinen Hilfsgüter für die Betroffenen zusammen. Dann zogen sie sich gelbe Westen der „Mormon Helping Hands“ über und halfen bei der Verteilung der Hilfsgüter.

Pepito Reyes ist das Dorfoberhaupt von Daldalayap in der Provinz Tarlac.

„Wir sind dankbar, dass die [Mormonen] unser kleines Barangay (Dorf) ausgesucht haben“, sagt er. „Diese Hilfe war wirklich ein Geschenk des Himmels.“

Priestertumsträger aus dem Pfahl Malolos bemühten sich gemeinsam mit Mitgliedern anderer nahegelegener Pfähle, Menschen aus der überschwemmten Umgebung zu retten. Bischof Ruperto Dela Cruz aus dem Pfahl Valenzuela stellte sein Jetboot bei der Rettungsaktion als Hilfsmittel zur Verfügung.

In Hagonoy in der Provinz Bulacan stand das Haus des Zweigpräsidenten Leo Antonio Gatacilo unter Wasser. Gemeinsam mit vielen anderen Mitgliedern aus seinem Zweig mussten er und seine Familie evakuiert werden und im Gemeindehaus untergebracht werden.

Als ihm klar wurde, dass Lebensmittel und Wasser nicht ohne Weiteres zur Verfügung standen, liefen Präsident Gatacilo, der nicht schwimmen kann, und drei weitere Priestertumsträger über drei Stunden lang mehrere Meilen weit durch brusthohes Wasser, um nach Malolos, die Hauptstadt der Provinz Bulacan zu gelangen, wo sie Hilfsmittel zusammentragen konnten.

„Ich dachte nur an meine Familie und die Mitglieder unseres Zweigs und daran, dass sie Hilfe brauchten“, sagte er. „Ich habe darauf vertraut, dass diejenigen, die mit mir mitkamen, mich retten würden, was auch immer geschehen mochte.“

Tirso Jagonoy und seine Frau Lea aus Calumpit in der Provinz Bulacan beteiligten sich an den Hilfsmaßnahmen, obwohl ihr eigenes Zuhause von der Flut zerstört wurde.

„Wir haben alles, was wir besaßen, verloren“, sagte Schwester Jagonoy. „Meine Familie und meine Schriften sind das Einzige, was mir geblieben ist.“

Als sie hörten, dass Führungsbeamte des Pfahls vorhatten, Hilfsgüter an andere zu verteilen, entschlossen Sie sich mitzuhelfen. “Wir werden hier sehr gebraucht”, sagte Bruder Jagonoy.

Lucita Magguodatu war eine Empfängerin der von den Mitgliedern verteilten Güter. „Wir freuen uns über die Hilfe, weil wir arm sind und unsere Vorräte weg sind“, sagte sie.

Die Hilfsaktionen kamen Pfählen, Distrikten und Ortschaften in Tarlac, Paniquiu, Cabanatuan, Angeles, Camiling, Rosales, Bayambang, Ilagan, Hagonoy, Calumpit, Angeles, La Paz, Santa Cruz, Laguna und Pampanga zugute.