Auktion der Liebe

Von Marianne Dannenberg, Redakteurin für die Regionale Umschau

  • 11. Januar 2014

Hans-Werner Stank kam mit viel Humor seiner Aufgabe nach. - (Foto von Marianne Dannenberg)

Pinneberg: Die Weihnachtsfeier der FHV in Pinneberg fand schon vor dem 1. Advent, am 29. November 2013 statt und stand unter einem besonderen Motto: Auktion der Liebe.

Alle Schwester erhielten schon in der Zeit davor kleine Zettel, auf denen sie ihre Angebote für diese Auktion anbieten konnten. Während der Weihnachtsfeier hatten sie dann einen fast professionellen Auktionator in Hans-Werner Stank, der, ausgestattet mit einer weihnachtlichen Zipfelmütze und Hammer, versuchte alle Angebote an die Frau zu bringen.

Bezahlen konnten die Schwestern mit Erbsen, deren Anzahl durch einen vorher ausgefüllten Fragebogen erarbeitet werden konnte. In dem Fragebogen wurde nach bisher geleisteten kirchlichen und häuslichen Tätigkeiten gefragt und je nach Anspruch, ergab das dann eine entsprechende Anzahl Punkte, die in Erbsen ausgezahlt wurden.

Jede Schwester erhielt ein Herz auf einer Stange mit einer Zahl. Wer nun etwas ersteigern wollte, hielt sein Herz hoch. Wenn ein sehr großes Interesse bestand, dann konnte die Menge der Erbsen, die bezahlt werden mussten ganz schön ansteigen. Manchmal ging für einen besonderen Wunsch fast das ganze Vermögen in den großen Topf.

Im Angebot waren solche Angebote, wie Fußreflexzonen-Massage,  Caprisonne-Tasche, Spaziergang, Glückwunschkarten, Babysitten, Kuchen und Brötchen, Spiele-Nachmittag, Bummel über den Weihnachtsmarkt, selbst gemachte Creme, Sommerblumensträuße, Einladung ins Kino.

Besonders beliebt waren die Angebote Babysitten und Sommerblumensträuße. Diese Auktion der Liebe war ein großer Erfolg und am Schluss hatte jede Schwester etwas ersteigert, was bestimmt zu ihrem Wohlbefinden beitragen wird.

Zum Wohlbefinden an diesem Abend gab es natürlich auch etwas für den Magen und belegte Brote, Süßigkeiten und Tee trugen dazu bei.

Die Idee zu dieser Auktion hatte Catharina Dannenberg aus ihrer früheren Gemeinde mitgebracht und Anke Jäger hatte dann alles in die Tat umgesetzt, natürlich unterstützt von der FHV-Leitung. Es war ein schöner Abend, der allen viel Freude und Spaß gemacht hat und durch die ersteigerten Liebesgaben noch lange nachwirken wird.