Mittelamerika beispielhaft: Das Werk geht schneller voran

Hinzugefügt von Jason Swensen, Nachrichten der Kirche

  • 11. Februar 2014

Von rechts: Elder Quentin L. Cook, Elder Ulisses Soares und Elder Kevin R. Duncan begrüßen Mitglieder des Gebiets Mittelamerika.  Foto von Elder Don Searle.

Das Wichtigste aus dem Artikel

  • Elder Cook und weitere Führer kamen mit Missionaren, örtlichen Führungsbeamten und mehr als 10.000 Mitgliedern in Mittelamerika zusammen.
  • Er forderte die Missionare auf, allen Menschen mit Liebe zu begegnen und ihren Mitarbeiter zu achten, ihren Missionspräsident und seine Frau zu schätzen und den Herrn zu lieben.

„Mittelamerika ist ein starkes Gebiet – die Anzahl an Bekehrtentaufen steigt, ebenso die Anzahl der aktiven Mitglieder. Hier geschieht Bemerkenswertes. Das ganze Gebiet ist ein großartiges Beispiel dafür, dass das Werk des Herrn beschleunigt wird.“ – Elder Quentin L. Cook vom Kollegium der Zwölf Apostel

„Sie sind zu einer Zeit im Werk des Herrn tätig, in der es immer mehr beschleunigt wird“, sagte Elder Quentin L. Cook vom Kollegium der Zwölf Apostel einer Gruppe von mehr als 700 Missionaren aus drei verschiedenen Missionen in Guatemala-Stadt vor kurzem während einer Mittelamerika-Reise.

„Das Erlösungswerk beschleunigen“ war der rote Faden von Elder Cook bei seinem Besuch im Gebiet. Er wurde von seiner Frau, Mary, und von Elder Ulisses Soares von der Präsidentschaft der Siebziger und dessen Frau, Rosana, begleitet. Mit dabei war auch die Präsidentschaft des Gebiets Mittelamerika: Elder Carlos H. Amado, Elder Kevin R. Duncan und Elder Adrián Ochoa sowie deren Frauen Mayavel Amado, Nancy Duncan und Nancy Ochoa.

Die führenden Brüder kamen vom 17. bis zum 26. Januar mit Missionaren, örtlichen Führungsbeamten und mehr als 10.000 Mitgliedern zusammen. Tausende mehr aus dem ganzen Gebiet waren bei den Versammlungen über das Internet zugeschaltet. Bei ihren verschiedenen Aufgaben erhielten sie von diversen Gebietssiebzigern Unterstützung, unter anderem von Elder Pedro E. Abularach, Elder German Laboriel, Elder Cesar A. Morales, Elder Ricardo Valladares, Elder Alejandro Lopez, Elder Angel Duarte, Elder Jared R. Ocampo, Elder José E. Maravilla, Elder Sam M. Galvez und Elder Valeri V. Cordon.

Elder Cook kehrte von seiner Mittelamerika-Reise zurück und war inspiriert und beeindruckt vom täglichen Engagement der Mitglieder und begeistert von den örtlichen Führern der Kirche.

„Mittelamerika ist ein starkes Gebiet – die Anzahl an Bekehrtentaufen steigt, ebenso die Anzahl der aktiven Mitglieder“, berichtete er den Nachrichten der Kirche. „Hier geschieht Bemerkenswertes. Das ganze Gebiet ist ein großartiges Beispiel dafür, dass das Werk des Herrn beschleunigt wird.“

Elder Cook und die anderen besuchenden Autoritäten führten eine gründliche Gebietsprüfung durch und leiteten außerdem eine Vielzahl von Versammlungen mit Missionaren, örtlichen Führungsbeamten und Mitgliedern. Dort konnten sie sehen, wie sich das Evangelium auf das Leben der Mitglieder auswirkt.

Elder Cook sprach auch zu einigen Angestellten in Guatemala-Stadt. Diese Versammlung wurde live über das Internet an Zweigstellen der Verwaltung der Kirche in Belize, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica und Panama übertragen. Dabei sagte er: „Wir haben in Mittelamerika drei neue Missionen und drei neue Tempel. Sie helfen dabei mit, das Werk zu beschleunigen. Sie arbeiten im Weingarten des Herrn. Sowohl die Missionsarbeit als auch die Arbeit für die Verstorbenen gehören dazu, das Werk zu beschleunigen“, sagte er vor über mehr als 400 Angestellten, die sich an den verschiedenen Orten versammelt hatten.

Bei einer besonderen Pfahlkonferenz in Momostenango in Guatemala sagte Elder Cook, dass die Mitglieder die Pflicht hätten, die Nachricht von Jesus Christus in Guatemala zu verbreiten. Er betonte auch, dass der Himmel in Familien organisiert sein werde und forderte die Mitglieder auf, Familienforschung für ihre eigene Familie zu betreiben.

Missionare aus der Missionarsschule in Guatemala-Stadt hören Elder Quentin L. Cook und weiteren Generalautoritäten zu. Foto von Elder Don Searle.

Von rechts: Elder Quentin L. Cook, Elder Ulisses Soares und Elder Kevin R. Duncan begrüßen Mitglieder des Gebiets Mittelamerika. Foto von Elder Don Searle.

Elder Cook nahm sich oft Zeit, Mitglieder und Missionare persönlich zu begrüßen. Nachdem er hunderte von Missionaren im Gemeindehaus in Montufar in Guatemala-Stadt begrüßt hatte, sagte er: „Es war wunderbar, Ihnen die Hand zu geben und Ihnen in die Augen zu schauen. Ich werde den übrigen Aposteln berichten, wie ich mich gefühlt habe, als ich Sie begrüßt habe.“ Solche zwischenmenschlichen Begegnungen, sagte er, „sind sehr kostbar“.

Außerdem sagte er: „Noch nie war es wichtiger, dass Sie wirklich ein Teil der Gemeinden und Zweige werden, in denen Sie tätig sind. Lernen Sie die Mitglieder kennen! Beteiligen Sie sich an der geistigen Ausrichtung der Gemeinde.“

Der Führer der Kirche sprach auch mit den Missionaren in der Missionarsschule in Guatemala-Stadt: „Ich bin einer der Apostel, und es ist eine meiner wichtigster Aufgaben hier, Zeugnis von Jesus Christus und dem Sühnopfer zu geben. Dank des Sühnopfers wurde der Tod und – durch Umkehr – die Sünde überwunden.“

Elder Cook genoss es sichtlich, bei weiteren großen Versammlungen glaubenstreuer Heiliger in El Salvador und Costa Rica dabei zu sein, während Elder Soares von den Mitgliedern bei Zusammenkünften in Honduras und Nicaragua herzlich empfangen wurde.

Von links: Elder Carlos H. Amado, Schwester Mayavel Amado, Schwester Mary Cook und Elder Quentin L. Cook bei einem Besuch in Mittelamerika. Foto von Elder Don Searle.

Elder Soares sprach mit den Missionaren aus den Honduras-Missionen San Pedro Sula Ost und West über eine Geschichte aus dem Buch Ether. Jareds Bruder schmolz die Steine in großem Glauben aus dem Felsen heraus, sodass der Herr tun konnte, was nötig war, um die Schiffe mit Licht zu erfüllen (siehe Ether 3:1-6).

„Vergleichen Sie Ihre Mission mit dem Felsen“, fuhr er fort. „Sie müssen den Fels bearbeiten, indem Sie arbeiten, studieren und gehorsam sind. Die Steine stehen für alles, was wir auf unserer Mission tun können. Nachdem wir alles getan haben, was wir tun können, bitten wir den Herrn, die Steine zu berühren, damit wir Wunder sehen können.“

Er sagte weiter, dass die Mitglieder aus Mittelamerika gesegnet seien, zu einer Zeit zu dienen, da der Herr sein Werk beschleunige.

Einige Familien aus dem Gebiet Mittelamerika ständen vor „großen Herausforderungen“, was den Lebensunterhalt angehe, erklärte Elder Cook. „Aber geistig sind sie wirklich herausragend. Sie sind fleißig und machen ständig Fortschritte – sowohl geistig als auch finanziell.“