Dem Himmel sehr nahe

Von Anne Schumann, Pfahl-FHV-Leiterin, München

  • 25.Juli 2013

Besucherinnen der Versammlung für Frauen am Samstag, den 8. Juni 2013, in München. - (Foto von © 2013 Intellectual Reserve, Inc.)

„In diesem Moment berührten wir gemeinsam den Himmel und waren in Liebe und Einigkeit in Christus vereint.“, berichtete Schwester Schumann.

München (EB): Am 8. Juni 2013 versammelten sich 400 Schwestern aus den 7 Pfählen der Alpenländischen Mission im Saal des Holiday Inn Hotels in München zu einem Treffen mit Ehefrauen von Generalautoritäten, wie Schwester Wendy Watson Nelson, Schwester Jennifer Kearon, Schwester  Rosana Soares und Ehefrauen regionaler Priestertumsführer.

Der eigentlich weltliche Ort wurde durch die Kraft der Liebe zum Evangelium Jesus Christus, die von den Schwestern ausstrahlte, zu einer heiligen Stätte. Alle Anwesenden glichen einem Bollwerk an Glauben und Einigkeit.

Schwester Ilona Berkhahn, Tempeloberin des Frankfurt Tempels und Schwester Helga Sperling, Tempeloberin des Bern Tempels, luden mit ihren Zeugnissen ein, in den Tempel zu kommen, um heilige Bündnisse mit dem himmlischen Vater einzugehen. Sie erinnerten an den göttlichen Auftrag und die „Rüstung“, die zum Schutz vor täglichen Anfechtungen getragen wird.

Sister Brenda Miles, die Frau des Präsidenten der Münchner Mission, berichtete begeistert über das weltweit zunehmende Missionswerk und wie die berufenen Schwestern in den Missionen bald noch intensiver mit den Brüdern zusammenarbeiten werden.

Schwester Sibylle Fingerle, die Frau des Gebietssiebzigers Elder Christian Fingerle, ermunterte die Schwestern, sich besser auf ein drohendes geistiges „Hochwasser“ vorzubereiten und die Messlatte noch höher zu setzen, um nicht „mitgerissen“ zu werden.

Bezugnehmend auf diese Ansprache meinte Schwester Jennifer Kearon: Das „Hochwasser“, was täglich mit seinen Problemen und Anfechtungen auf jeden einströmt, sollte als Gelegenheit erkannt werden, um das Beste daraus zu machen. Denn für Gott ist nichts unmöglich.

Schwester Rosana Soares gab Zeugnis davon, wie wichtig es ist, dass die Kinder in Liebe, Licht und Wahrheit erzogen werden. „Zeit und Wahrheit sind auf unserer Seite. Denn durch unsere Bemühungen als Frauen und Mütter bekommen die Kinder die richtige Einstellung und lernen, auf den Geist zu hören. Wir bieten unserer Familie den besten Zufluchtsort der Welt.“, sagte sie.

Wendy Watson Nelson (mitte) bei der Versammlung für Frauen am Samstag, den 8. Juni 2013, in München. - (Foto von © 2013 Intellectual Reserve, Inc.)

Schwester Wendy Watson Nelson, Apostel Russell M. Nelsons Ehefrau, war 25 Jahre Professorin für Familientherapie und Altersforschung, und diente unter anderem auch als Pfahl-PV- und FHV-Leiterin. Beeindruckend und herzlich, aber auch humorvoll belehrte sie, wie wichtig es sei, alle Herausforderungen und Entscheidungen in die Hände des Herrn zu legen und zu lernen, auf den Heiligen Geist zu hören.

Sie sprach über Heiligkeit und betonte: „Heilig zu sein bedeutet nicht perfekt zu sein, sondern dass eine jede von uns die täglichen Anforderungen meistern und dennoch stetig ein wenig besser werden kann.“

Sie berichtete von einem 3-Tage-Experiment, das sie mit befreundeten Frauen durchführte. Bei ganz alltäglichen Aufgaben ging es um die Frage: Was würde eine heilige Frau tun? Zum Beispiel: Wie einen Konflikt lösen oder vermeiden? Wie an ihre tägliche lange Aufgabenliste herangehen? Wie in schwierigen Situationen handeln? Wenn sie aber dabei den Heiligen Geist einlädt, dann könne sie eine wahre Nachfolgerin Jesu Christi werden, ohne irgendwelche außergewöhnlichen Taten vollbringen zu müssen.

Zum Abschied sang sie mit allen Schwestern unter der Klavierbegleitung von Schwester Kearon das Lied „O Lord, Make Us A Holy People.“ „In diesem Moment berührten wir gemeinsam den Himmel und waren in Liebe und Einigkeit in Christus vereint.“, berichtete Schwester Schumann.