Dienst am Nächsten im Nürtinger Tagestreff

Von Edelgard McKemy, Gemeinde Esslingen, Pfahl Stuttgart

  • 23. August 2012

Esslingen (EB): Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Wohlfahrtsprogramms der Kirche folgte die FHV-Leitung der Gemeinde Esslingen der Aufforderung, ein Dienstprojekt in der Öffentlichkeit durchzuführen, um Mitmenschen zu helfen.

In Nürtingen fanden sie eine Gelegenheit, bei der sich die Schwestern langfristig ehrenamtlich engagieren können. Das Projekt – der Tagestreff Nürtingen – ist ein Angebot der Evangelischen Gesellschaft (eva).

In einer Broschüre zu dieser Begegnungsstätte heißt es:

„Die Gäste des Nürtinger Tagestreffs kommen aus völlig verschiedenen Verhältnissen und tragen meist ein Bündel von Problemen mit sich. Es sind Wohnungslose, Menschen aus städtischen Notunterkünften, Langzeitarbeitslose, Frührentner, Sozialhilfeempfänger, Menschen mit Alkohol- und Drogenproblemen, psychisch Kranke, Deutsche und Menschen mit Migrationshintergrund. … Im Tagestreff können sich die Besucher aufhalten, essen und neue Kontakte knüpfen. Hier begegnen sie hilfreichen Menschen, die ihnen wohlgesonnen sind und ein offenes Ohr für ihre Wünsche und Bedürfnisse haben. Die offene Atmosphäre erleichtert es den Gästen, frühzeitig professionelle Hilfe durch die angeschlossene Fachberatungsstelle in Anspruch zu nehmen. So kann die Spirale aus sozialer Ausgrenzung und Wohnungslosigkeit gestoppt werden.“

Frau Glück, die Leiterin der Einrichtung war sehr offen und erfreut über die angebotene Unterstützung durch die FHV-Schwestern. Zwei bis drei Frauen helfen nun ein- oder zweimal im Monat beim Kochen der Mahlzeiten. „Diese Aufgabe bereitet uns Freude und unsere Hilfe wird dankbar angenommen.“, berichteten die Schwestern.