Die Osterbotschaft auf Mormon Messages zeugt von Christus auf einfache, jedoch eindrucksvolle Weise

  Heather Wrigley, Nachrichten und Veranstaltungen der Kirche

  • 4 April 2011

Das Team, welches diesen Beitrag für Mormon Messages produzierte, betrachtete zunächst die Versuchungen und Leiden Christi. Dann achteten sie auf sein Verhalten. Das Ergebnis ist eine einfache, jedoch eindrucksvolle Botschaft.

Betrachtet man die Berichte der vier Evangelisten über die letzten Tage des Herrn auf der Erde vor seiner Kreuzigung, wird durch Wörter wie „ausgeliefert“, „verworfen“ und „verlassen“ eine schreckliche Geschichte deutlich. Wenn man jedoch weiterliest, fallen auch schöne Begriffe und Phrasen auf, wie zum Beispiel „vergib ihnen“ und „Jesus aber schwieg“.

Diese Begriffe in den Erzählungen von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes wirkten inspirierend für den neuen Beitrag der Mormon Messages: „Sein heiliger Name – Eine Osterbotschaft, der rechtzeitig zum Osterfest und zur Generalkonferenz fertig war.

„Wir wollten die Geschichte von Christus auf einfache Weise darstellen, damit die Menschen Achtung empfinden können“, erzählte Tucker Dansie, Redakteur und technischer Berater dieses Projekts.

Dies erreichte man, indem man neue, abstrakte Fotos für dieses Projekt machte und nur wenig Text benutzte – nur ein paar Begriffe aus den Schriften, und die dazu gehörigen Quellenangaben.

„Jedes Bild lässt nur einen Teil der Geschichte erkennen – das ist das Schöne daran“, sagte Christina Torriente-Robey, Mitproduzentin dieser Botschaft. „Jedes Bild und jede Schriftstelle ist beeindruckend und man kann die machtvolle Stimmung spüren, die diese Botschaft erzeugt. Wir hoffen, dass die Leute noch mehr darüber erfahren wollen und dann in den Schriften nachlesen.“

Eine der eindrucksvollsten Aufnahmen ist die von Maria aus Magdala am Grab. Schwester Torriente-Robey selbst ist auf dieser Aufnahme als Maria zu sehen. 

„Es gewährte mir einen kleinen Einblick, wie Maria sich gefühlt haben musste – sie suchte nach dem Erlöser und konnte ihn nicht finden“, berichtet sie. „Sie steht symbolisch für uns alle dort – stets richten wir unseren Blick auf ihn.“

Das Team, welches diesen Beitrag für Mormon Messages produzierte, betrachtete zunächst dieVersuchungen und Leiden Christi.Dann achteten sie auf sein Verhalten. Schwester Torriente-Robey erzählte, dass sie sich fragten, wie Christus sich in diesen Situationen verhalten hatte. Die Antwort lautete: „Jesus aber schwieg.“ (Matthäus 26:63.)

„Er weiß, wie wir uns fühlen, weil er selbst so viel durchgemacht hat – er wurde verspottet, abgelehnt, verraten und verlassen“, erklärt sie. „Weil er dies alles erlitten hat, kann er uns verstehen und sich in unsere Lage versetzen.“

Bei der Frühjahrs-Generalkonferenz 2010 erklärte Präsident Thomas S. Monson: „In der Stunde unseres tiefsten Kummers können wir innigen Frieden aus den Worten ziehen, die der Engel an jenem ersten Ostermorgen sprach: ,Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat.‘“ („Er ist auferstanden“, Matthäus 28:6.)

Der Text zur Mormon Message, „Sein heiliger Name – Eine Osterbotschaft“

Er wurde verraten (Matthäus 26:14-16)

Verleugnet (Lukas 22:54-62)

Angeklagt (Markus 15:3)

Verworfen (Lukas 9:22)

Gefesselt (Markus 15:1)

Gegeißelt (Johannes 19:1)

Verhöhnt (Matthäus 27:29)

[NO TRANSLATION]

Angespuckt (Markus 15:19)

Gekreuzigt (Johannes 19:17-19)

Verlassen (Matthäus 27:46)

Er gehorchte dem Willen des Vaters (Markus 14:36)

Sühnte (Lukas 22:41-44)

Heilte (Lukas 22:50,51)

Schwieg und gab keine Antwort (Markus 14:61)

Vergab (Lukas 23:34)

Er hat sein Leben hingegeben (Johannes 19:30)

Er ist auferstanden (Matthäus 28:6)

„Meine lieben Brüder und Schwestern, in der Stunde unseres tiefsten Kummers können wir innigen Frieden aus den Worten ziehen, die der Engel an jenem ersten Ostermorgen sprach: ,Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden.‘

Als einer seiner besonderen Zeugen auf der Erde in heutiger Zeit verkünde ich an diesem herrlichen Ostersonntag, dass dies wahr ist, in seinem heiligen Namen, ja, im Namen Jesu Christi, unseres Heilands. Amen.“

Präsident Thomas S. Monson, Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Frühjahrs-Generalkonferenz, 2010