Die Jugendlichen der Osterfestspiele geben Zeugnis von Christus

  Heather Wrigley, Nachrichten und Veranstaltungen der Kirche

  • 10 Mai 2011

Während sie mit den Vorbereitungen auf die Osterfestspiele in Mesa in Arizona beschäftigt waren und dabei an den Heiland dachten, wurde das Zeugnis der jungen Schauspieler vom Herrn gestärkt.

Das Wichtigste aus dem Artikel

  • Einige Jugendliche nehmen an den Osterfestspielen in Mesa in Arizona teil.

„Ich habe durch die Osterfestspiele eine persönliche Bestätigung des einzigartigen Wesens Jesu Christi erhalten. … Durch das Schriftstudium und die Teilnahme an einigen Szenen konnte ich eine persönliche Verbindung zu ihm aufbauen.“ – Kayla Partridge, Engel

Die Osterfestspiele in Mesa in Arizona sind die größten Osterfestspiele weltweit. Über 100.000 Menschen wohnen ihnen im Laufe der zweiwöchigen Veranstaltungszeit bei, und an die 1000 Schauspieler und Helfer sind bei den Aufführungen involviert. Die Jugendlichen, die an der Erzählung der Auferstehung durch das gesprochene Wort, Musik, Tanz und Schauspiel teilnehmen, stellten fest, dass sich ihre Herzen dem Herrn zuwenden, wenn sie ihre Gedanken während der Vorbereitungen der Festspiele auf ihn richten.

„Durch die Aufführung kommen wir Christus näher“, so Don Evans, Präsident der Osterfestspiele in Mesa. „Es wird nicht nur das Leben der Zuschauer verändert, sondern auch das der Festspielteilnehmer selbst.“

Tyler Pace, 21 und römischer Hauptmann bei den diesjährigen Spielen, hatte über die Jahre schon viele Rollen inne, auch die des jungen Jesus. Er sagte, die Festspiele vermittelten ihm ein tieferes Verständnis davon, was der Heiland durchmachen musste.

„Ich hatte schon ein starkes Zeugnis von Jesus Christus“, sagte er. „Aber hierbei habe ich sogar das Gefühl, dass ich sein Leben nachempfinden kann. … Das ist etwas, was ich nie vergessen werde.“

Lee und Carol Pace, Tylers Eltern, und die Familie, leihen den Festspielen jedes Jahr einige ihrer Schafe, dazu auch ein weißes Lamm für die Opfer-Szene. Die Familie nahm das erste Mal vor 13 Jahren an den Festspielen teil, als die sieben Kinder der Familie noch klein waren.

Ihr Sohn Michael berichtet davon, dass er jedes Jahr, wenn er an den Spielen teilnimmt, ein wunderbares Gefühl des Friedens und der Ruhe verspüren kann. Es ist so, „als ob mein Leben sich an den Lehren von Christus ausrichten würde“, sagte er.

Armando Diaz, ein Jugendlicher, der nicht der Kirche angehört, spielte einen Hirten in der diesjährigen Aufführung. „Es kommt überhaupt nicht auf die Religion an – es fühlt sich eher so an, als ob wir alle eins wären“, sagte er.

Nick und Debra Parkers Tochter Meigan spielte ein kleines Mädchen, welches auf dem Schoß von Jesus sitzen und ihm einen Kuss auf die Wange geben durfte. Sie sagte, dass sie ganz aufgeregt war, bei den Festspielen mitzumachen.

Ihre Mutter hält die Festspiele auch für eine wertvolle Erfahrung. „Als unsere älteren Kinder noch jünger waren, schien mir die Kommerzialisierung von Ostern schon so weit zu gehen, wie die von Weihnachten“, so Schwester Parker. „Ich fragte mich, wie ich meinen Kindern helfen konnte, das Osterfest besser zu verstehen.“

Ab diesem Zeitpunkt machten sie bei den Festspielen mit; 2011 war es schon das siebte Jahr in Folge.

Michelle Laparra, eine Jugendliche, die in der großen Menschenmenge mitspielte, erinnert sich daran, als 12-Jährige an den Festspielen teilgenommen zu haben.

„Bei den Osterfestspielen mitzumachen hat mir sehr geholfen, Vater im Himmel und Jesus Christus näherzukommen“, sagte sie. „In der Schlussszene kommen wir alle heraus und singen ,Ich weiß, er lebt‘. Ich hatte sehr darum gebetet und wusste ganz genau, dass Christus lebt und ich konnte es jedermann im Publikum bezeugen, und ich wusste, dass es wahr ist.“

Kayla Partridge, eine weitere Teilnehmerin der Festspiele, spielte dieses Jahr einen Engel. Ihr Zeugnis sei gestärkt worden, als sie, zusammen mit ihrer Familie, an den Spielen teilnahm.

„Ich habe bei den Osterfestspielen eine persönliche Bestätigung dafür bekommen, dass der Heiland eine ganz besondere Person ist“, sagte sie. „Durch das Schriftstudium und die Teilnahme an einigen Szenen konnte ich eine [persönlichere] Verbindung zu ihm aufbauen.“