Ein Scoutlager mit vielen Herausforderungen

Von Jonathan W., Gemeinde Greifswald, Distrikt Neu-Brandenburg

  • 29.10.2013

Greifswald (MD): Unter der Leitung von Präsident Marco Holznagel sowie Bruder Matthias Skibbe hatte die Scout-Truppe aus dem Distrikt Neubrandenburg vom 24.bis 25. Mai 2013 in einem Scout-Lager viele Herausforderungen zu bestehen. Sie haben versucht in der Wildnis zu überleben und eines darf schon verraten werden: Sie haben es alle geschafft!

Am Treffpunkt angekommen, lernten sie wichtige Knoten kennen und durften mit dem Blasrohr schießen. Die Scouts erhielten eine Box, in der sich ein Angelhaken, eine Angelsehne, eine Taschenlampe, ein kleines Seil und ein kleines Pflaster befanden. Dann ging es los. Im Wald kletterten sie über Baumstämme, überquerten Bäche und liefen durch die Wiesen. Bruder Skibbe und Präsident Holznagel konnten ihnen viele Dinge erklären. So lernten sie zum Beispiel verschiedene Pflanzen kennen und fanden sogar das Gebiss eines Hechtes im Wald, dass wohl durch einen Greifvogel dahin gekommen war. Bevor es dunkel wurde, fanden sie eine geeignete Stelle, um zu übernachten. Aus Planen bauten sie so etwas wie ein Zelt. Sie legten ihre Matten und Schlafsäcke in den Unterschlupf und nach einem kleinen Abendessen legten sie sich hin. Obwohl sie sich mit Mückenspray eingesprüht hatten, sahen sie am nächsten Tag im Gesicht aus wie Streuselkuchen.

Leider hatte es schon in der Nacht zu regnen begonnen und viele Sachen waren nass. Nachdem alles einigermaßen verstaut war, machten sie sich wieder auf den Weg. Die Strecke war oft gefährlich nah an einem Abhang und der Weg war glatt. An so einer Stelle meinte ein Scout: „Guck mal! Eine Rutsche!“, und alle mussten lachen. Sie entdeckten ein Nest von Greifvögeln, kletterten wieder über Bäume, die über Bäche führten. Bruder Skibbe bekam bei einer Bachüberquerung nasse Füße, weil die Äste nicht stabil genug waren. Zum Glück ist immer ein Scoutführer vorgegangen und so ist den Kindern das nicht passiert. 

Mit einem Taschenmesser wurde aus Stöcken eine Angel geschnitzt.  Diese wurden dann  auch erfolgreich ausprobiert. Sie fingen kleine Barsche und es war sogar eine große Plötze  dabei, die aber sofort wieder in den Bach zurückgeworfen wurde.

Bruder Skibbe war schon voraus gegangen und hatte ein Lagerfeuer angemacht. So konnten sie sich ein wenig aufwärmen, denn trotz Regensachen waren sie pitschenass. In der Glut garten zum Schluss Hähnchen, die super geschmeckt haben.  Alle  fanden das Scoutlager richtig spannend und freuen sich schon auf das nächste Jahr.