Elder Ballard: „Tut anderen Gutes, um die Liebe Christi zu verspüren“

  Michael Ann McKinlay, Mitarbeiter der Church News

  • 1. Oktober 2013

Elder M. Russell Ballard vom Kollegium der Zwölf Apostel spricht am Religionsinstitut Salt Lake University.  Foto von Matt Gade, Deseret News.

Das Wichtigste aus dem Artikel

  • Elder Ballard riet den Schülern, daran zu denken, dass alle Menschen Gottes Kinder seien.
  • Er forderte die Schüler auf, sich bis zum Ende des Jahres mit einem weniger aktiven Mitglied anzufreunden.
  • Er bezeugte, dass der Herr ihnen helfen werde, ihre Lasten zu tragen und ihre rechtschaffenen Ziele zu erreichen.

„Bei allem, was Sie tun, bei allem, was Sie lernen, bei allem, was Sie im Leben erreichen wollen – bitte denken Sie daran, dass wir alle Söhne und Töchter Gottes sind. Wir müssen einander helfen.“– M. Russell Ballard vom Kollegium der Zwölf Apostel

Dienst am Nächsten sei eine der wichtigsten Möglichkeiten für die Heiligen der Letzten Tage, zu erkennen, dass es den Vater im Himmel wirklich gibt und dass er Gebete hört und erhört, sagte Elder M. Russell Ballard vom Kollegium der Zwölf Apostel bei einer Andacht am Religionsinstitut Salt Lake University am 22. September.

Elder Ballard erklärte den Anwesenden, dass sie die Liebe des Erretters erkennen und verspüren könnten, auch wenn sie in einer Welt leben, die sich immer weiter von Religion entfernt.

„Wir sind sehr besorgt darüber, dass viel zu viele Kinder unseres Vaters im Himmel nicht mehr daran glauben, dass er wirklich lebt“, sagte er.

„Bei allem, was Sie tun, bei allem, was Sie lernen, bei allem, was Sie im Leben erreichen wollen – bitte denken Sie daran, dass wir alle Söhne und Töchter Gottes sind. Wir müssen einander helfen. Wenn wir anderen Gutes tun, können wir die Liebe des Erretters für uns und unsere Mitmenschen spüren.

Wenn Sie aufeinander zugehen und einander helfen und anderen, die Ihre Unterstützung benötigen, beistehen, dann werden Sie sich danach gut fühlen.“

Elder Ballard berichtete davon, dass er vielfach gefragt werde, wie es der Kirche gelinge, nahezu 77.000 Vollzeitmissionare auf Mission zu schicken und die Jugendlichen für ehrenamtliche Hilfsprojekte und das Zahlen des Zehnten zu begeistern.

„Unsere Mitglieder machen das, weil sie ein Zeugnis und Glauben haben“, erklärte Elder Ballard.

„Die Mitglieder der Kirche betrachten den Zehnten nicht als Last sondern als großes Privileg, auf die Weise des Herrn dabei mitzuhelfen, das Reich Gottes überall auf der Erde aufzurichten.“

Um die Anwesenden aufzufordern, aktiv zu werden, gab Elder Ballard ihnen den Auftrag, sich bis zum Ende des Jahres mit einem weniger aktiven Mitglied anzufreunden.

„Ich fordere jeden von Ihnen auf, auf einen Kommilitonen zuzugehen, der ein Mitglied der Kirche ist, und ihn zur Teilnahme an diesem großartigen Institut einzuladen“, sagte Elder Ballard.

Elder M. Russell Ballard vom Kollegium der Zwölf Apostel (links) unterhält sich vor seiner Ansprache am Religionsinstitut Salt Lake University am 22. September mit David W. Pershing, Präsident der University of Utah. Zwischen ihnen sitzt Barbara Ballard. Foto von Matt Gade, Deseret News.

Elder Ballard zufolge sei „das schönste und aufregendste“, was man tun könne, anderen zu helfen, wieder eine machtvolle Verbindung zu Gott zu aufzubauen.

„Jesus Christus, der Herr, wird Ihnen helfen. Er wird Ihnen helfen, Ihre Last zu tragen. Er wird Ihnen helfen, weise Entscheidungen zu treffen. Er wird Ihnen helfen, Ihre rechtschaffenen Ziele zu erreichen, wenn Sie beten und den Segen des Himmels herabrufen – für sich und für diejenigen, die Sie zum Guten beeinflussen können“, sagte er.

„Und wir werden ihm näherkommen. Wenn wir den Vater im Himmel im Stillen um Hilfe bitten, werden Wunder im Leben der Menschen geschehen.“