Weltweit zuständige Führer der Kirche beantworten Fragen zum neuen Lehrplan für die Frauenhilfs­vereinigung und das Melchisedekische Priestertum

– R. Scott Lloyd, Nachrichten der Kirche

  • 3. Januar 2018

Noel Castro äußert sich im Unterrichtsgespräch im Ältestenkollegium der Gemeinde Spring Creek 20. Das Ältestenkollegium, die Frauenhilfsvereinigung und die Hohepriestergruppe der Gemeinde haben den neuen Lehrplan für die dritte Stunde bereits am Sonntag, dem 10. Dezember 2017, ausprobiert. Foto von Hans Koepsell

Das neue Jahr bringt eine Änderung mit sich. Sie betrifft die dritte Stunde Sonntagsversammlungen für die Erwachsenen in der Kirche.

Der neue Lehrplan Komm und folge mir nach! – Für das Melchisedekische Priestertum und die Frauenhilfsvereinigung wird am 1. Januar offiziell eingeführt.

Die auffälligste Änderung besteht darin, dass es für das Ältestenkollegium, die Hohepriestergruppe und die Frauenhilfsvereinigung der Gemeinde keinen Leitfaden für den Unterricht mehr gibt, auf den sie sich stützen können. Das bedeutet, dass die Mitglieder der Kirche als Einzelne und gemeinsam mehr Verantwortung dafür übernehmen, was während dieser Zeit geschieht.

Die Aussicht auf Veränderung kann für die Mitglieder anfangs etwas Nervosität mit sich bringen. Die Führer der Kirche äußern sich jedoch zuversichtlich.

„Sie bekommen das hin!“, sagt Jean B. Bingham, Präsidentin der Frauenhilfsvereinigung. „In Wahrheit ist es einfacher, als Sie denken. Die Führungsbeamten und Lehrer werden entlastet.“

Die folgenden Fragen und Antworten wurden verschiedenen Interviews der Nachrichten der Kirche entnommen, die mit Schwester Bingham sowie drei Vertretern der Hauptabteilung Priestertum und Familie – Elder Donald L. Hallstrom, Generalautorität-Siebziger und stellvertretender Direktor der Hauptabteilung, Richard Heaton, geschäftsführender Direktor der Hauptabteilung, und Mike Magleby, Direktor der Abteilung Lehrplan – geführt wurden.

Wie ist dieser neue Lehrplan zustande gekommen?

Elder Hallstrom: Dies ist ein weiterer Schritt in der Einführung eines ganzheitlichen Lehrplans für die Mitglieder der Kirche. 2013 ging es mit Komm und folge mir nach! für Jugendliche los. Der nächste Schritt war die Zusammenstellung des Heftes Auf die Weise des Erretters lehren. Mithilfe dieser Anleitung wird der gesamte Unterricht in der Kirche auf eine höhere Ebene gebracht, nicht nur in der Sonntagsschule, nicht nur im Melchisedekischen Priestertum oder in der Frauenhilfsvereinigung.

Eine in der Anleitung Auf die Weise des Erretters lehren aufgeführte Komponente ist das Lehrerforum. Es untersteht zwar der Sonntagsschulleitung der Gemeinde, jedoch schließt es die Lehrer aus allen Organisationen ein.

Nun haben wir also Komm und folge mir nach! – für das Melchisedekische Priestertum und die Frauenhilfsvereinigung. Manchmal sprechen wir auch vom Lehrplan für die dritte Stunde.

Das Ältestenkollegium, die Frauenhilfsvereinigung und die Hohepriestergruppe der Gemeinde Spring Creek 20 haben den neuen Lehrplan für die dritte Stunde bereits am Sonntag, dem 10. Dezember 2017, ausprobiert. Foto von Hans Koepsell

Können Sie kurz erklären, was der Lehrplan für die dritte Stunde für die einzelnen Wochen vorsieht?

Elder Hallstrom: Die Änderung für den ersten Sonntag im Monat ist womöglich die bedeutendste, denn an diesem Tag wird eine Ratsversammlung abgehalten, an der das gesamte Kollegium, die gesamte Gruppe oder die gesamte Frauenhilfsvereinigung teilnimmt.

Am zweiten und am dritten Sonntag im Monat, an denen in der Vergangenheit die Leitfäden aus der Reihe Lehren der Präsidenten der Kirche behandelt wurden, werden jetzt Ansprachen von der letzten Generalkonferenz als Unterrichtsgrundlage herangezogen.

Am vierten Sonntag wird ein einzelnes Thema besprochen, das von der Ersten Präsidentschaft und vom Kollegium der Zwölf Apostel für einen Zeitraum von sechs Monaten ausgewählt wird.

Am fünften Sonntag bleibt alles beim Alten. Es wird ein von der Bischofschaft ausgewähltes Thema besprochen und der Unterricht findet für das Melchisedekische Priestertum und die Frauenhilfsvereinigung gemeinsam statt.

Können Sie bitte näher erklären, was es mit der Versammlung am ersten Sonntag auf sich hat?

Elder Hallstrom: Es ist eine Ratsversammlung des Kollegiums, der Gruppe oder der Frauenhilfsvereinigung, die von den Führungsbeamten der jeweiligen Organisation geleitet wird. Bei dieser Versammlung wird besprochen, welche Bedürfnisse im Kollegium oder in der Organisation bestehen, wie wir uns besser vorbereiten und was wir tun können, um den jeweiligen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Es findet kein Unterricht statt – Unterricht und Unterrichtsgespräche finden an den anderen Sonntagen statt –, sondern der erste Sonntag ist als echte Ratsversammlung konzipiert. Die Führungsbeamten leiten die Versammlung zwar, aber jeder ist gefragt.

Bruder Heaton: Vor der Ratsversammlung am ersten Sonntag kann die Präsidentschaft oder Leitung in Vorbereitung gebeterfüllt ein Bedürfnis ermitteln. Bei der Ratsversammlung wird dieses dann vorgestellt und man fragt: „Welche Gedanken haben Sie zu diesem Thema? Wie gehen wir dieses Bedürfnis an?“

Wir wissen nicht, wie das in den einzelnen Gruppen ablaufen wird, aber mit der Zeit verstehen die Führungsbeamten die Bedürfnisse ihrer Gruppe mithilfe der Heim- und Besuchslehrberichte und entwickeln dadurch ein Gespür dafür, welche Bedürfnisse es im Großen und Ganzen gibt. Mithilfe der Gabe der Offenbarung wählen sie eines dieser Bedürfnisse aus und bemühen sich um nähere Informationen dazu, wie man diesem Bedürfnis im Allgemeinen gerecht werden kann.

Schwester Bingham: Es soll wirklich eine Ratsversammlung sein, bei der jeder die Gelegenheit hat, etwas beizusteuern. Man hat viel mehr davon, wenn viele Leute mitmachen.

Das Schöne an dieser Ratsversammlung ist: Am Ende der Versammlung erarbeitet man tatsächlich einen Aktionsplan. Man wählt als Einzelner und nach Möglichkeit auch als Gruppe aus, was man konkret umsetzen möchte. In der Woche darauf hat man dann die Möglichkeit, kurz zu berichten, welche Wirkung das hatte, was man sich in der Vorwoche ausgesucht hat? Hat es wirklich etwas verändert?

[Näheres finden Sie unter Die Ratsversammlung am ersten Sonntag.]

Jenny Colvin berichtet in der Frauenhilfsvereinigung von einem Erlebnis. Das Ältestenkollegium, die Frauenhilfsvereinigung und die Hohepriestergruppe der Gemeinde Spring Creek 20 haben den neuen Lehrplan für die dritte Stunde bereits am Sonntag, dem 10. Dezember 2017, ausprobiert. Foto von Hans Koepsell

Diese Ratsversammlung, die einen allgemeineren Schwerpunkt hat, ersetzt also nicht die Sitzung des Gemeinderats. Kann man das so sagen?

Bruder Magleby: Ja. Man spricht mehr über die Grundsätze, die vielen Leuten helfen können, als über die genauen Bedürfnisse eines Einzelnen. Die Bedürfnisse eines Einzelnen könnten jedoch zu einem allgemeinen Gespräch über Grundsätze anregen.

Elder Hallstrom: Dem möchte ich hinzufügen: Im Rahmen einer Ratsversammlung am ersten Sonntag sprechen wir als Kollegium oder Frauenhilfsvereinigung sicherlich nicht über sehr heikle, vertrauliche Angelegenheiten. Es geht vielmehr darum: „Wir haben dieses allgemeine Bedürfnis. Wie können wir ihm besser gerecht werden?“ Oder: „Wir müssen in dieser Hinsicht mehr Dienst am Nächsten leisten. Wie können wir das gemeinsam besser machen?“ Wir verändern die Aufgabe des Gemeinderats also ganz und gar nicht. Vielmehr wird die Arbeit des Gemeinderats dadurch unterstützt. Es geht um weiter gefasste Hilfe und nicht um die individuelle Betreuung einzelner Personen oder Familien.

Cameron Willardson leitet im Ältestenkollegium der Gemeinde Spring Creek 20 das Unterrichtsgespräch. Das Ältestenkollegium, die Frauenhilfsvereinigung und die Hohepriestergruppe der Gemeinde haben den neuen Lehrplan für die dritte Stunde bereits am Sonntag, dem 10. Dezember 2017, ausprobiert. Foto von Hans Koepsell

Je nach den Umständen in der Gemeinde können diese Ratsversammlungen ziemlich groß sein. Wie kann man alle zur Mitarbeit anregen?

Schwester Bingham: Sorgen Sie dafür, dass Geistiges im Mittelpunkt steht! Gehen Sie positiv auf Kommentare ein und konzentrieren Sie sich auf Punkte der Lehre.

Wenn die Größe der Gruppe dies zulässt, stellen Sie die Stühle möglichst im Kreis auf, damit jeder das Gefühl hat, seine Gedanken gleichberechtigt äußern zu können. Derjenige, der die Ratsversammlung moderiert, achtet bitte darauf, wer noch nichts gesagt hat oder wem man ansieht, dass er gerne etwas sagen würde, er aber zu schüchtern ist, sich zu melden. Beziehen Sie jeden mit ein.

Derjenige, der die Ratsversammlung leitet – ich spreche gern vom Moderator – könnte ein paar Schriftstellen, einige Zitate von Führern der Kirche oder ein kurzes Beispiel oder ein Schaubild zu dem zu besprechenden Punkt der Lehre vorbereiten, die er bei Bedarf verwenden kann.

Das Thema könnte beispielsweise lauten: „Wie können wir die Einigkeit in der Frauenhilfsvereinigung [oder im Kollegium oder in der Gruppe] stärken?“

Mögliche Fragen dazu könnten lauten: Warum ist Einigkeit wichtig? Was sind einige Ihrer Lieblingsschriftstellen über Einigkeit? Was schwächt die Einigkeit unter uns eher? (Halten Sie diesen Teil kurz.) Was können wir ganz konkret tun, um für größere Einigkeit unter uns zu sorgen? Wollen wir einen dieser Vorschläge als Gruppe umsetzen? Welchen der Vorschläge möchten Sie individuell umsetzen? Schreiben Sie die Aufgabe auf oder legen Sie sich auf Ihrem Smartphone eine Erinnerungsmitteilung an. Bereiten Sie sich vor, in der Woche darauf kurz zu erzählen, wie das, was Sie gemacht haben, die Einigkeit in der Frauenhilfsvereinigung gestärkt hat.

Lesa Gunn leitet das Unterrichtsgespräch in der Frauenhilfsvereinigung der Gemeinde Spring Creek 20. Das Ältestenkollegium, die Frauenhilfsvereinigung und die Hohepriestergruppe der Gemeinde haben den neuen Lehrplan für die dritte Stunde bereits am Sonntag, dem 10. Dezember 2017, ausprobiert. Foto von Hans Koepsell

Könnten Sie näher auf die Versammlung am zweiten und am dritten Sonntag eingehen?

Schwester Bingham: Ich möchte gerne betonen, dass es keine Lektionen mehr gibt. Es sind moderierte Gespräche über geistige Themen. Und wenn wir auf die Weise des Erretters lehren, bringen wir uns viel mehr ein und sind viel eher dazu imstande, etwas zu lernen, weil wir mit Herz und Sinn dabei sind.

Wir kommen zum Unterricht und sind bereit, etwas beizusteuern, weil wir die Konferenzansprache schon vorher gelesen haben. Uns allen ist bewusst: Wenn wir das, was wir empfinden, was wir denken und was wir glauben, aussprechen, stärkt dies unseren Glauben.

Der Gesprächsleiter muss nicht alles Mögliche an Zusatzmaterial vorbereiten. Sie können ein paar eigene Gedanken mitbringen, ein paar Schriftstellen, die sich auf das Thema beziehen, vielleicht ein weiteres Zitat, aber in den einzelnen Konferenzansprachen findet sich wirklich mehr als genug Material für ein wunderbares, geistiges Unterrichtsgespräch.

Und am Ende wäre es toll, wenn der Gesprächsleiter fragt: „Was möchten Sie jetzt in Hinblick darauf gerne unternehmen? Wie möchten Sie das in Ihrem Leben anwenden?“ Geben Sie dann zwei, drei Leuten zu Beginn der Versammlung in der Woche darauf Gelegenheit, zu erzählen, was es in ihrem Leben bewirkt hat, dass sie das Gelernte in die Tat umgesetzt haben.

Bruder Magleby: Ich möchte hinzufügen, dass der Unterricht am zweiten und am dritten Sonntag ja auf einer Konferenzansprache beruht und damit ja das fortführt, was wir unter der Rubrik Lehren für unsere Zeit schon umgesetzt haben. Das hat es in der Regel am vierten Sonntag gegeben. Jetzt legen wir das auf den zweiten und den dritten Sonntag und beschäftigen uns so zweimal hintereinander damit. Wir hoffen aber, dass der Unterricht ein bisschen lebendiger wird. Die Teilnehmer sollen sich aktiv einbringen und nicht nur gemeinsam die Ansprache durchlesen. Es geht darum, mehr auf die Absicht der Ansprache einzugehen. Was vermitteln uns die führenden Brüder? Was können wir als Ergebnis unseres Unterrichtsgesprächs konkret tun, nachdem die Versammlung vorüber ist?

Bruder Heaton: Den führenden Brüdern geht es weniger darum, dass eine Lektion zum in der Ansprache behandelten Thema gegeben wird, sondern eher darum, dass wir uns die Worte der Ansprache genauer ansehen, sie auf uns beziehen und sie in einer Weise besprechen, die ihnen mehr Relevanz und Bedeutung verleiht.

Mit einer Ansprache kann man spielend die gesamte Unterrichtszeit füllen, und dadurch ehren wir auch die Apostel und Propheten und die übrigen Führer der Kirche. Wir finden es wunderbar, dass wir uns näher mit ihren prophetischen Worten beschäftigen können, und das alle sechs Monate im Wechsel.

[Siehe Die Versammlung am zweiten und am dritten Sonntag.]

Paul Young berichtet im Unterrichtsgespräch der Hohepriestergruppe von einem Erlebnis. Das Ältestenkollegium, die Frauenhilfsvereinigung und die Hohepriestergruppe der Gemeinde Spring Creek 20 haben den neuen Lehrplan für die dritte Stunde bereits am Sonntag, dem 10. Dezember 2017, ausprobiert. Foto von Hans Koepsell

Könnten Sie näher auf die Versammlung am vierten Sonntag eingehen?

Elder Hallstrom: Die Erste Präsidentschaft und die Zwölf Apostel wählen ein Thema aus. Normalerweise wird dieses Thema über sechs Monate hinweg behandelt. Es geht nicht darum, jeden vierten Sonntag in diesen sechs Monaten den gleichen Unterricht abzuhalten, sondern darum, verschiedene Aspekte des Themas aufzugreifen.

Als erstes Thema wurde beispielsweise bereits der Sabbat ausgewählt. An einem Sonntag reden wir vielleicht über das Abendmahl, an einem anderen dann über die Sabbatheiligung in der Familie.

Dieses erste Thema, der Sabbat, wird solange besprochen, bis nach der Frühjahrs-Generalkonferenz neues Material eintrifft. Dann gibt es alle sechs Monate ein anderes Thema, das von der Ersten Präsidentschaft und den Zwölf Aposteln festgelegt wird. Die Mitglieder der Kirche werden in den Zeitschriften der Kirche und im Internet darüber informiert.

Schwester Bingham: Die vierte Woche ist wirklich großartig, weil man gemeinsam mit den übrigen Mitgliedern der Kirche in aller Welt etwas über dieses Thema lernt und sich zusammen mit ihnen immer stärker dazu verpflichtet, es zu leben.

[Siehe Die Versammlung am vierten Sonntag.]

Lesa Gunn leitet das Unterrichtsgespräch in der Frauenhilfsvereinigung. Das Ältestenkollegium, die Frauenhilfsvereinigung und die Hohepriestergruppe der Gemeinde Spring Creek 20 haben den neuen Lehrplan für die dritte Stunde bereits am Sonntag, dem 10. Dezember 2017, ausprobiert. Foto von Hans Koepsell

Was möchten Sie heute in einem Jahr mithilfe des neuen Lehrplans erreicht haben?

Elder Hallstrom: Alles, was wir tun, dient dazu, den Glauben an den Vater im Himmel und seinen Plan und an Jesus Christus und sein Sühnopfer zu stärken. Wir hoffen, dass in diesen Versammlungen der Geist in stärkerem Maße zu verspüren ist.

Wir möchten den Unterricht auf eine höhere Ebene bringen. Der wahre Lehrer in jeder Versammlung ist der Heilige Geist, und der Lehrer oder die Führungsbeamten sind Werkzeuge – Hilfsmittel, könnte man sagen –, die dazu beitragen sollen, dass der Heilige Geist lehren kann.

Das Gespräch in den Versammlungen kann dank dieser Änderungen mehr als je zuvor vom Geist geleitet und auf die Bedürfnisse des Einzelnen und aller zugeschnitten werden.

Wir hoffen, dass die Versammlung am ersten Sonntag wirklich als Ratsversammlung und nicht als Unterricht abgehalten wird, dass bei der Versammlung am zweiten und am dritten Sonntag der Schwerpunkt auf Geistiges gelegt wird und dass die Mitglieder als Einzelne und gemeinsam etwas daraus mitnehmen und selbst den Wunsch entwickeln, ihr Leben beständig zu verbessern.

Bruder Heaton: Eines der Resultate besteht hoffentlich darin, dass die Mitglieder spüren, dass der Unterricht in der Kirche zunehmend auf die Herausforderungen und Chancen eingeht, denen sie in ihrer Familie im Alltag begegnen, denn wir versuchen, über echte Bedürfnisse und echte Probleme zu sprechen, bei denen das Evangelium Jesu Christi ihnen Hoffnung geben, Mut machen und Lösungen anbieten kann.

Bruder Magleby: Für mich geht es um drei miteinander verbundene Grundbegriffe: Offenbarung, Dienen und Einigkeit.

In der ersten Woche hat man die Gelegenheit, in der Gruppe Inspiration zu empfangen, indem man sich wahrhaft miteinander berät und verschiedene Sichtweisen versteht. Auf dieser Grundlage kann der Heilige Geist dem Rat Offenbarung zukommen lassen. Danach schreiten wir zur Tat und dienen so, wie es erforderlich ist, um einige der Pflichten, die wir als Mitglieder der Kirche aufgrund unserer Bündnisse haben, zu erfüllen. Das Ergebnis ist mehr Einigkeit unter uns und eine Gemeinschaft, die Zion mehr ähnelt.

Schwester Bingham: Ich würde mir wünschen, dass die Mitglieder in einem Jahr mehr Einigkeit verspüren und feststellen, dass sie mehr im Einklang mit dem Geist sind, und dass sie sich gegenseitig mehr unterstützen und erkennen, dass es tatsächlich etwas in ihrem täglichen Leben bewirkt, wenn sie das Evangelium Jesu Christi leben.

Wo findet man zusätzliches Material zum neuen Lehrplan?

Elder Hallstrom: In der November-Ausgabe des Liahonas sind mehrere Artikel dazu zu finden. Außerdem gibt es diese Seite auf lds.org, der Website der Kirche.