Das Programm „Mormon Helping Hands“ ebnet den Weg für Missionsarbeit, neuer Pfahl im brasilianischen Amapá

Hinzugefügt von Michelle Sá, stellvertretende Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit im Distrikt Macapá in Brasilien; mit Beiträgen von Elder Fabiano Cavalheiro, Vollzeitmissionar in der Brasilien-Mission Belém

  • 5. April 2012

Im brasilianischen Macapá wurden am Samstag, dem 10. März 2012 – etwa einen Monat bevor der Distrikt Macapá in Brasilien zu einem Pfahl umstrukturiert wird – 21 Menschen getauft. (Diese neuen Mitglieder sind hier mit Missionaren aus der Brasilien-Mission Belém abgebildet. Auf dem Schild steht „Estaca Macapá“, was „Pfahl Macapá“ bedeutet.) Örtliche Führungsbeamte und Mitglieder führen einen Großteil des Wachstums und der Stärke der Kirche in diesem Gebiet auf das Programm „Mormon Helping Hands“ zurück. Foto von Michelle Sá.

Das Wichtigste aus dem Artikel

  • Im brasilianischen Macapá empfingen vor Kurzem 21 Menschen am selben Tag die heilige Handlung der Taufe.
  • Führungsbeamte, Mitglieder und Missionare führen es auf das Programm „Mormon Helping Hands“ zurück, dass die Einwohner und Personen des öffentlichen Lebens die Kirche besser verstehen und annehmen.

„Diese Projekte decken die materiellen Bedürfnisse der Menschen – und gleichzeitig nehmen sie dadurch die Kirche eher an und der Weg wird geebnet, dass sie das Evangelium empfangen können. Was für ein wunderbares Programm!“ – José Claudio Furtado Campos, Präsident der Brasilien-Mission Belém

Am Samstag, dem 10. März 2012 wurden 21 Menschen – darunter sowohl Familien als auch Einzelpersonen – getauft. Das ist die größte Anzahl an Menschen, die in den brasilianischen Bundesstaaten Para und Amapá, die beide zur Brasilien-Mission Belém gehören, am gleichen Tag getauft wurden und damit „Mitbürger der Heiligen“ (Epheser 2:19) wurden und „als neue Menschen leben“ (Römer 6:4).

Die Taufen fanden statt, kurz nachdem angekündigt wurde, dass der Distrikt Macapá ein Pfahl werden soll. Dies geschieht am 14. und 15. April.

Mehrere Mitglieder, die am 10. März bei den Taufen waren oder mitwirkten, spürten, wie wichtig das Wachstums der Kirche in diesem Gebiet ist. Zu diesen gehört auch Bruder Marcelo Soares, der seine Dankbarkeit mit folgenden Worten zum Ausdruck brachte: „Ich bin sehr froh darüber, ein weiteres Kind Gottes taufen zu können und somit zum Wachstum von Gottes Werk in meiner Region beizutragen.“

Führungsbeamte, Mitglieder und Missionare haben mit vereinten Kräften auf dieses Wachstum hingearbeitet. Die Auswirkungen des Programms „Mormon Helping Hands“ haben in den letzten Jahren auch entscheidend zur Missionsarbeit beigetragen.

„Durch die Projekte der ‚Mormon Helping Hands‘, die in den vergangenen beiden Jahren im Bundesstaat Amapá durchgeführt wurden, erfuhr die Kirche größere Aufmerksamkeit. Bei Regierungsbeamten, der Presse und der Allgemeinheit wurde der Wunsch geweckt, mehr über dieses erstaunliche Programm und die Kirche, die es fördert, zu erfahren“, erklärt Präsident José Claudio Furtado Campos, Präsident der Brasilien-Mission Belém.

Die Projekte haben in dem Bundesstaat so viel bewirkt, dass Regierungsbeamte drei neue Gedenktage in der Region eingeführt haben: 6. April: Gründungstag der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, 30. Juli: Gemeinschaftlicher Aktionstag der „Mormon Helping Hands“ und 23. September: Tag anlässlich der Proklamation zur Familie. Außerdem sprachen sie Elder Jairo Mazzagardi von den Siebzigern, Zweiter Ratgeber in der Präsidentschaft des Gebiets Brasilien, ihren Dank der Kirche gegenüber aus.

„Durch die Projekte der ‚Mormon Helping Hands‘ genießt die Kirche nun einen wesentlich besseren Ruf unter den Einwohnern Amapás“, fährt Präsident Campos fort. „Wenn unsere Missionare sich als Repräsentanten der Kirche vorstellen, erzählen ihnen die Menschen, dass sie schon von der Kirche gehört haben, weil sie im Fernsehen, im Radio und in der Zeitung etwas darüber gesehen, gehört oder gelesen haben. Sie erzählen ihnen, dass sie Großartiges über die Kirche gehört haben, und das führt häufig dazu, dass sie eher bereit sind, den Missionaren zuzuhören. Dadurch ist die Anzahl der Taufen, insbesondere der Taufen ganzer Familien, wesentlich angestiegen.“

Darüberhinaus habe das Programm weniger aktiven Mitgliedern der Kirche dabei geholfen, zurückzukehren, was wesentlich zur Stärkung des Distrikts Macapá beigetragen habe, so sagt er, und es stärke die Einheit als Ganzes.

„Diese Projekte haben in großem Umfang zu diesem Fortschritt beigetragen, weil sie die Mitglieder der Kirche gestärkt haben und sie dadurch an Einigkeit zugenommen haben“, so Präsident Campos. „Wenn eine Gruppe von Menschen durch eine gute Sache motiviert und vereint ist, wächst ihr Glaube, ihr Zeugnis und ihre Liebe füreinander und für ihre Mitmenschen. …

Wir hoffen, dass diese Projekte weiterhin in Macapá und in der gesamten Brasilien-Mission Belém durchgeführt werden, weil wir wissen, wie segensreich sich diese Projekte im Leben der Menschen auswirken, nicht nur in materieller, sondern auch in geistiger Hinsicht. Diese Projekte decken die materiellen Bedürfnisse der Menschen – und gleichzeitig nehmen sie dadurch die Kirche eher an und der Weg wird geebnet, dass sie das Evangelium empfangen können. Was für ein wunderbares Programm!“

Obwohl das eindrucksvolle Wachstum freudig zur Kenntnis genommen wird, geht es bei Wachstum und Veränderung natürlich um mehr als nur Zahlen. Bruder Klebson Gama da Silva, der mit seiner Frau und seinen Kindern zu denjenigen gehörte, die am 10. März getauft wurden, sagt: „Mit der Taufe fängt ein neues Leben an.“