Herausragendes ehrenamtliches Engagement

Von Wolfgang Titz, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit des Zweiges Bad Säckingen im Pfahl Zürich.

  • 20. August 2012

Bruder Philipp Schlatter mit seiner Frau und ihren sechs Kindern (Foto von Philipp Schlatter)
 

Bad Säckingen (DW): Im Frühling 2012 wurde Bruder Philipp Schlatter in den Gemeinderat der Politischen Gemeinde Obermumpf gewählt. Oberflächlich betrachtet erscheint es so, als ob ein Kirchenmitglied aus der Gemeinde Bad Säckingen als sechsfacher Vater immer noch nicht genügend zu tun hätte. Gemeint ist Dr. pharm. Philipp Schlatter. Er arbeitet bei einem weltweit operierenden Schweizer Pharma-Konzern, wo er auf internationaler Ebene klinische Studien betreut. Außerdem dient Bruder Schlatter in seiner Kirchengemeinde pflichtbewusst und zuverlässig als Ältestenkollegiumspräsident.

Die „Fricktaler Zeitung“ brachte am 5. April 2012 einen ausführlichen Bericht über das ehrenamtliche soziale Engagement von Bruder Schlatter. Die Überschrift lautete: „Papi, Giftmischer, Gemeinderat – 34 Jahre auf dem Buckel, sechs Kinder unterm Dach: Das ist Philipp Schlatter.“ Bruder Schlatter hatte sich mit der Unterstützung seiner Ehefrau bereit erklärt, sich in seiner Wohnort-Gemeinde für die Mitarbeit im kommunalen Gemeinderat zur Verfügung zu stellen. Gleich im ersten Wahlgang wurde Philipp Schlatter als Parteiloser gewählt und bekam das Ressort  „Steuern und Finanzen, Soziales und Gesundheitswesen“ zugewiesen. In diesen Bereichen will er zum Wohle der Menschen in seiner Gemeinde wirken.

Diese Aufgaben sind dem Kollegiumspräsidenten mit internationalem Weitblick und hoher sozialer Kompetenz geradezu wie auf den Leib geschrieben: Als Kind und Jugendlicher wuchs er in Beirut, Lagos, Wien, Helsinki und Brüssel auf. Er spricht drei Fremdsprachen. Bruder Schlatter ist ein wertvoller Mensch, der bereit ist, neben seiner großen Familie und seinem Amt in der Kirche, sich selbstlos in den Dienst seiner Mitmenschen zu stellen. Wegen seiner Bescheidenheit musste er buchstäblich zu dieser Veröffentlichung überredet werden. Er sagte: „Ich wollte die ganze Geschichte nicht an die große Glocke hängen. Ich sehe jedoch ein, dass es ein gutes Signal an andere Geschwister ist, sich politisch oder ganz generell für die Allgemeinheit einzusetzen. Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Missionsarbeit deutlich voranschreitet, wenn wir uns mehr außerhalb der Kirche engagieren. Manchmal kommt es mir so vor, als würden wir uns intern sehr beschäftigen und vergessen dabei die Außenwelt.“ Und damit bestätigt er in seiner bescheidenen Art nur das, was uns die Propheten immer wieder empfehlen.