Kleidersammlung für Bulgarien

Von Rolf Maichel

  • 21.Juni 2013

Fleißige Helfer der Kleidersammlung: Nikolai Fock, Gerd Diener (Zweigpräsident), Wolfgang Fock, Gabi Bast (FHV-Leiterin), Rolf Maichel, Fahrer, Jan-Erik Bast (v.l.) - (Foto von Jan-Eric Bast)

Glückstadt (MD/RS): Anfang Juni 2013 endete eine erfolgreiche Kleidersammlung für Bedürftige in Bulgarien. Nach einem ausführlichen  Artikel in der lokalen Presse folgten viele Bürger der Stadt dem Aufruf des Zweiges Glückstadt und brachten Garderobe ins Gemeindehaus. Dort wurden über 150 Kartons prall gefüllt. Hinzu kamen etliche Pakete mit Grundnahrungsmitteln.

Das heutige Gemeindehaus von Glückstadt im Pfahl Neumünster ist vor 30 Jahren gebaut und im April 1983 geweiht worden. Die diesjährige Zweigkonferenz fand fast auf den Tag genau am Jubiläumsdatum statt.

Bei einer Zweigratssitzung zu Beginn des Jahres wurde beschlossen, dass das Jubiläum öffentlich gewürdigt werden sollte. Die FHV-Leiterin Gabi Bast erinnerte an einen Artikel in der Regionalen Umschau des Liahonas vom Oktober 2012, in dem von einer Altkleider-Sammlung des Pfahles Leipzig für Menschen in Bulgarien berichtet wurde. Nach gründlicher Beratung kam die Aktion in Glückstadt ins Rollen.

Um das Jubiläum des Gemeindehauses auch in der Öffentlichkeit gebührend bekannt zu geben, wurden die Bürger der Stadt eingeladen, bei der Kleider-Sammelaktion mitzumachen. In einem Artikel der Lokalzeitung, der Norddeutschen Rundschau, wurde der Plan ausführlich beschrieben. Gleichzeitig wurden alle Mitglieder des Zweiges mit einem Brief der Zweigpräsidentschaft über das Projekt informiert.

Mit Kleidung prall gefüllte Berge von Bananenkartons stehen bereit zum Abtransport nach Bulgarien. - (Foto von Jan-Eric Bast)

Das Ergebnis war überwältigend. Es kamen zahlreiche Bürger der Stadt und gaben ihre Kleiderspenden ab. Auf diese Weise kamen etwa 50 Menschen in das für sie bisher noch unbekannte Gemeindehaus. Zum Dank wurde jedem Spender ein Buch Mormon überreicht.

Am 3.Juni 2013 wurde die Aktion beendet und alle Spenden von fleißigen Helfern in Bananenkartons verpackt. Eine befreundete kirchliche Organisation, welche mit der Logistik des Weitertransportes nach Bulgarien schon Erfahrung hat und regelmäßig Transporte nach dort durchführt, hat das Ergebnis dieser Sammlung übernommen: 156 gefüllte Kartons und 15 „Pakete zum Leben“ mit Grundnahrungsmitteln. Jene Organisation wird die Spenden am 17. Juni 2013 nach Bulgarien schaffen. Da soll noch einer sagen, dass kleine Zweige nicht auch etwas Großes „auf die Beine stellen“ können.

Auch der Konferenzgottesdienst war ein besonderer Höhepunkt. Zur Freude der Mitglieder waren der Bürgermeister und der Bürgervorsteher von Glückstadt gekommen, um den Anlass zu würdigen. Sie überreichten eine Urkunde und einen Scheck zur Unterstützung der Bulgarien-Aktion.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass dieses Projekt zu einem neuen Selbstverständnis zwischen Bürgern und Mitgliedern des Zweiges geführt hat.