LDS.org wird benutzerfreundlicher

  Ryan Morgenegg, Mitarbeiter der Church News

  • 28. Oktober 2013

Die Website LDS.org wird jeden Monat 25 Millionen Mal aufgerufen. Sie ist Teil eines digitalen „Ökosystems“, zu dem das Internet, Handys, soziale Netzwerke und weitere Multimediaplattformen gehören. Die Kirche entwickelt die Website ständig weiter, damit mehr Menschen mehr über das Evangelium lernen können.  © IRI

Das Wichtigste aus dem Artikel

  • LDS.org ging 1996 erstmalig online; derzeit wird die Internetseite etwa 25 Millionen Mal pro Monat aufgerufen.
  • Ein Zweck von LDS.org besteht darin, mittels leicht zugänglicher, inspirierender Inhalte, alle Menschen einzuladen, zu Christus zu kommen.
  • Vor Kurzem wurde die Suchfunktion der Website optimiert. Sie funktioniert jetzt wie eine Google-Suche.

„LDS.org ist weltweit vermutlich die größte religiöse Website in Bezug auf Datenaufkommen, Design und Inhalt.“ – Jeff Isom, Geschäftsführer von LDS.org

LDS.org werde jeden Monat mehr als 25 Millionen Mal aufgerufen, so Jeff Isom, Geschäftsführer der LDS.org-Website in einer der Kleingruppen bei der LDSTech-Konferenz 2013. „LDS.org ist weltweit vermutlich die größte religiöse Website in Bezug auf Datenaufkommen, Design und Inhalt.“

Zu Beginn seiner Präsentation über den Fortschritt von LDS.org, fragte Bruder Isom: „In welchem Jahr ging LDS.org erstmalig online?“

Die Antwort ist 1996. 17 Jahre lang hat die Kirche die Funktionen der Hauptseite weiter entwickelt, verbessert und deren Kapazitäten erhöht, um den Kindern des himmlischen Vaters das Evangelium vermitteln zu können. Bruder Isom sagte, dass man immer etwas verbessern könne, solange das Werk voranschreitet. Auch wenn es eine Reihe von Dingen gebe, an denen die Kirche arbeitet, so sei es wichtig zu wissen, wie groß die Website tatsächlich ist. Bruder Isom zeigte dann ein Zitat: „[LDS.org] ist Teil eines digitalen „Ökosystems“, zu dem das Internet, Handys, soziale Netzwerke und weitere Multimediaplattformen gehören.“

Eine der Herausforderungen in der Vergangenheit war es, dass die verschiedenen Einrichtungen der Kirche – wie beispielsweise Wohlfahrt, Genealogie, Tempelarbeit und Priestertum – einheitlich kommunizieren konnten.

Ziel sei es, einiger zu werden, sodass die Mitglieder alles machen können, was sie machen wollen, sagt Bruder Isom.

Er erklärte, dass die Ziele von LDS.org in diesen drei Punkten zusammengefasst seien:

1. Mitglieder in aller Welt sollen inspiriert werden, Jesus Christus zu folgen, indem Botschaften der Propheten und geistige Hilfsmittel zum Lernen, Leben und Verbreiten seines Evangeliums bereitgestellt werden.

2. Mitglieder sollen zum geistlichen Dienst befähigt werden, indem Material zum Schulen, Belehren und Lernen mit einfachen Hilfsmitteln bereitgestellt wird.

3. Alle sollen eingeladen werden, zu Christus zu kommen, indem man inspirierte Inhalte über viele digitale Kanäle, Internetseiten, Medien, Anwendungen für mobile Endgeräte und soziale Netzwerke bereitstellt, selbst wenn die betreffenden Empfänger LDS.org gar nicht besuchen.

Bruder Isom sagte, um das dritte Ziel zu verstehen, sei es für alle, die an der Internetseite arbeiten, nötig, ihre Denkweise zu ändern. In der Vergangenheit war es wichtig, möglichst viele Besucher auf LDS.org zu bringen. Er sagte, dass dieser Gedanke sich ändern müsse. „Wir erkennen, dass wir auf Menschen zugehen und die sozialen Netzwerke und vielleicht sogar Fremdsoftware verwenden müssen“, sagte er.

Er zeigte ein Bild von einer Landschaft mit einem hoch gelegenes Wasserreservoir. Dieses Reservoir enthielt lebendiges Wasser und einige Flüsse in diesem Bild strömten auf darunter befindliche Häuser und Menschen zu. Er bezog dies auf den Sinn und Zweck von LDS.org. Er sagte, dass die Kirche das lebendige Wasser jedem bringen müsse, wo auch immer er sein mögen, damit er davon trinken könne.

Die Seite wird beständig weiterentwickelt. Die Kirche hat umfangreiche Nachforschungen über das Nutzerverhalten durchgeführt und viele Rückmeldungen erhalten. Was die Mitglieder unter anderem wollten, sei eine tägliche erbauliche Botschaft, sagte Bruder Isom. In Zukunft könnte über LDS.org jeden Tag eine geistige Botschaft veröffentlicht werden, die dann leicht mit anderen via soziale Netzwerke geteilt werden könnte.

Ein weiterer Bereich, wo man sich verbessern könne, sei die Suchfunktion der Seite. Nachforschungen deuteten darauf hin, dass die meisten Menschen nicht die interne Suchfunktion auf LDS.org verwendet haben, weil sie nicht die gewünschten Ergebnisse erbracht hat. In den letzten Monaten hat die Kirche eine interne Suchmaschine eingebaut, die der von Google sehr ähnlich ist. Bruder Isom versprach eindeutige Verbesserungen.

Auf einem Fragebogen für Mitglieder, ging es bei einer offenen Frage darum, wie LDS.org sich noch verbessern könnte. Dir häufigste Anregung war, Mitgliedern zu helfen, über alles informiert zu sein, was den Benutzern alles auf der Seite zu Verfügung stünde. Bruder Isom versprach, dass die Website mehr Möglichkeiten für Mitglieder enthalten wird, um über neue Funktionen und Inhalte auf dem Laufenden zu bleiben, damit man diese einfacher mit anderen teilen könne.

Bei der Herbst-Generalkonferenz 2011 sagte Elder L. Tom Perry vom Kollegium der Zwölf Apostel: „Auch im Internet wird der Kirche Aufmerksamkeit geschenkt, durch das sich ja, wie Sie wissen, die Art und Weise, wie Informationen verbreitet werden, drastisch geändert hat. Überall und allezeit sind unsere Kirche und ihre Lehren Gesprächsthema im Internet; Menschen, die nie zuvor für eine Zeitung oder Zeitschrift geschrieben haben, verfassen Blogs oder schreiben in sozialen Netzwerken über uns. Sie machen Videos und stellen sie ins Netz. Es sind ganz gewöhnliche Menschen – sowohl Mitglieder als auch Andersgläubige –, die sich da über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage äußern. Aus den geänderten Kommunikationsgewohnheiten erklärt sich zum Teil, weshalb wir ‚Mormonen‘ heutzutage präsenter denn je sind.“