Leitgedanke für 2014 lädt Jugendliche ein, zu Christus zu kommen

  Jason Swenson und Sarah Jane Weaver, Mitarbeiter der Church News

  • 12. November 2013

Die Präsidentschaften der Jungen Damen und Jungen Männer erklären, inwiefern der Leitgedanke für die gemeinsamen Aktivitäten für 2014 die Jugendlichen dazu einlädt, zu Christus zu kommen und am Sühnopfer teilzuhaben.

Das Wichtigste aus dem Artikel

  • Durch den neuen Leitgedanken für die gemeinsamen Aktivitäten werden die Jugendlichen der Kirche dazu eingeladen, zu Christus zu kommen.
  • Vollkommenheit ist nur durch das Sühnopfer, Umkehr und Gehorsam möglich.
  • Wenn man sich dem Herrn naht, möchte man anderen Gutes tun.

„Wenn Sie Ihr ganzes Herz einsetzen, um Menschen einzuladen, zu Christus zu kommen, dann wird sich auch Ihr Herz wandeln. Sie tun das Werk des Herrn, für ihn. Sie werden feststellen, dass er sein Versprechen hält, mit Ihnen in dem, was Sie tun, eins zu sein.“ – Präsident Henry B. Eyring von der Ersten Präsidentschaft

Durch den neuen Leitgedanken für die gemeinsamen Aktivitäten würden die Jugendlichen der Kirche im kommenden Jahr dazu eingeladen, zu Christus zu kommen, so die Jugendführer. Er stelle eine Gelegenheit dar, die Jugendlichen der Kirche dazu aufzufordern, an der befähigenden Macht des Sühnopfers teilzuhaben, erklärt Schwester Bonnie L. Oscarson, Präsidentin der Jungen Damen. Führer der Kirche haben diesen Herbst den neuen Leitgedanken, „Kommt zu Christus und werdet in ihm vollkommen, und verzichtet auf alles, was ungöttlich ist“ (Moroni 10:32), bekanntgegeben.

„Wenn man sich dem Herrn naht, möchte man anderen Gutes tun“, bezeugt Bruder David L. Beck, Präsident der Jungen Männer. Die Führungsbeamten sind dazu angehalten, mit dem Leitgedanken den Eröffnungsteil zu gestalten. Jugendliche können ihn als Thema für Ansprachen in der Abendmahlsversammlung verwenden. Man kann auch bei Jugendaktivitäten darauf eingehen, beispielsweise bei Lagern, Jugendtagungen oder Andachten. Hilfsmittel zur Einführung des Leitgedanken, darunter auch Videos und Musik, werden Führungsbeamten ab Ende 2013 auf LDS.org zur Verfügung stehen.

Schwester Carol F. McConkie, Erste Ratgeberin in der JD-Präsidentschaft zufolge werde der Leitgedanke den Jugendlichen der Kirche helfen, Bündnisse zu schließen und zu halten und ihre Erkenntnis über den Erlöser zu vertiefen. Durch dieses Erkenntnis und ihre Erfahrungen würden sie einen Einblick davon erhalten, wer der Heiland wirklich ist.

„Das ist ein Vorgang“, stellt sie klar. „Wir wollen nicht, dass die Führungsbeamten oder die Jugendlichen denken, dass wir vollkommen sein müssen. Es geht nicht um Perfektion nach weltlichen Maßstäben. … Es geht um Vollkommenheit, die uns nur durch das Endowment und durch die Rechtschaffenheit und Macht Christi zuteilwird.“

Bruder Larry Gibson, Erster Ratgeber in der JM-Präsidentschaft, denkt oft über den Leitgedanken nach. Er sieht dann immer vor seinem inneren Auge, wie der Erlöser einen jeden auffordert, in dessen Gegenwart einzutreten.

„Man kann sich kaum vorstellen, wie man in seine Gegenwart eintreten kann bei all der Schlechtigkeit, die heutzutage um uns herum herrscht“, erklärt er. „Durch die herrliche Wiederherstellung sind uns heilige Schlüssel gegeben, mittels derer wir durch Umkehr, das Sühnopfer und Gehorsam völlig rein werden können.“

Mit all den Fehlern, die wir täglich machen und die sich immer weiter anhäufen, scheine das Ziel, vollkommen zu sein, nahezu unerreichbar, so Bruder Randall L. Ridd, Zweiter Ratgeber in der JM-Präsidentschaft.

„Nur wenn wir die wunderbare Botschaft aus dem Leitgedanken für die Jugendlichen verstehen, der in Moroni 10:32 zu finden ist: ‚Kommt zu Christus und werdet in ihm vollkommen, und verzichtet auf alles, was ungöttlich ist‘, können wir „vom vollkommenen Glanz der Hoffnung“ erfüllt werden (2 Nephi 31:20).“

Durch das Streben nach Vollkommenheit gekoppelt mit der Erkenntnis vom Sühnopfer könnten die Jugendlichen der Kirche wahres Glück finden, fügt er hinzu.

Schwester Neill F. Marriott, Zweite Ratgeberin in der JD-Präsidentschaft, erklärt, Vollkommenheit bedeute, in Christus vollkommen zu sein.

„Er ist der große Vollender. Hier auf Erden werden wir es nicht schaffen, vollkommen zu sein, aber durch seine Gnade können wir vollkommen gemacht werden.“

Bruder Beck fügt hinzu, dass man automatisch anderen diene, wenn sich dem Herrn nahe. „Wenn ihr das macht, wird sich die Verheißung von Präsident Henry B. Eyring, dem Ersten Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft, erfüllen: ‚Wenn Sie Ihr ganzes Herz einsetzen, um Menschen einzuladen, zu Christus zu kommen, dann wird sich auch Ihr Herz wandeln. Sie tun das Werk des Herrn, für ihn. Sie werden feststellen, dass er sein Versprechen hält, mit Ihnen in dem, was Sie tun, eins zu sein.‘ („Kommt zu Christus!“, Liahona, März 2008, Seite 52).“