Mitglieder können Videos mit eigenen Erfahrungen rund um die Generalkonferenz einreichen

  Philip M. Volmar, Nachrichten und Veranstaltungen der Kirche

  • 21 September 2011

Zum ersten Mal fordert die Kirche Mitglieder dazu auf, Videos und andere Formate einzusenden, die ihre Erfahrungen rund um die Generalkonferenz betreffen.

Das Wichtigste aus dem Artikel

  • Die Kirche benötigt Videos, die Mitglieder dabei zeigt, wie sie sich auf die Konferenz vorbereiten, zur ihr reisen, und wie sie daran teilnehmen.
  • Das zusammengeschnittene Video wird den Glauben der Mitglieder bei der Generalkonferenz hervorheben.
  • Die Frist zum Einsenden der Videos endet am 1. November 2011.

„In diesem Video wird allen gezeigt, wie viel Mühsal manche Mitglieder überwinden müssen, wie viel sie opfern, um die lebenden Propheten zu hören.“ – Jim Anderson, Produzent digitaler Medien, Hauptabteilung Medien

Jedes halbe Jahr kommen Millionen von Menschen in kleinen und großen Gruppen überall auf der Welt zusammen, um den lebenden Propheten und Apostel zuzuhören.

In diesem Oktober sind die Mitglieder dazu aufgefordert, ihre Erfahrungen im Zusammenhang mit der Herbst-Generalkonferenz 2011 in Form von Videos mitzuteilen.

Anweisungen zum Videofilmen und Einreichen der Videos sind unter create.lds.org/come-listen einzusehen.

Alle eingereichten Beiträge werden Teil der Kirchengeschichte. Nach Ablauf der Einreichfrist am 1. November wird die Abteilung Medien die Beiträge zu einem Kurzvideo zusammenfassen. Der Titel „Kommt, höret, was der Heiland spricht“ zeigt nicht nur den Glauben der Mitglieder, genau das zu tun, sondern ist auch eine digitale Einladung an die ganze Welt, dem Heiland zu folgen, indem man seinen Propheten zuhört.

Dieses Vorhaben wird zu einer Zeit durchgeführt, in der die Führer der Kirche die Macht der sozialen Medien und die Präsenz der Mitglieder in den sozialen Netzwerken hervorheben.

„Mit all den verbindenden Medien und der Fülle an mehr oder weniger nützlichen Geräten, die uns zur Verfügung stehen, ist es leichter denn je, die frohe Botschaft des Evangeliums zu verbreiten, und die Auswirkungen reichen viel weiter“, so Präsident Dieter F. Uchtdorf, Zweiter Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft, in seiner Ansprache bei der Frühjahrs-Generalkonferenz 2011. „Mithilfe der Segnungen moderner Technik können wir die Dankbarkeit und die Freude, die Gottes großartiger Plan für seine Kinder in uns auslöst, auf eine Weise zeigen, die nicht nur am Arbeitsplatz, sondern in der ganzen Welt verstanden wird.“

Die Initiative „Kommt, höret!“ ist darauf gerichtet, den Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, ihr Zeugnis über die sozialen Medien zu verbreiten, und so Präsident Uchtdorfs Verheißung zu bekräftigen, dass „ein einziger Satz, mit dem man Zeugnis gibt, etwas anstoßen [kann], was sich für alle Ewigkeit auf das Leben eines anderen auswirkt“.

Jim Anderson, ein Produzent digitaler Medien in der Hauptabteilung Medien und Leiter des Projekts, sagt dazu: „In diesem Video wird allen gezeigt, wie viel Mühsal manche Mitglieder überwinden müssen, wie viel sie opfern, um die lebenden Propheten zu hören. Das Wort des Herrn umspannt die Welt auf so unterschiedliche Art und Weise – und darum soll es in diesem glaubensstärkenden Video gehen.“

Bruder Anderson berichtet, dass einige die Konferenz herunterladen und denjenigen Mitgliedern zeigen, die keinen Zugang zum Internet haben. „Manche sehen sich die Konferenz auf ihrem Smartphone an“, erklärt er weiter. „Andere hören sie sich im Radio an oder lesen sie im Liahona oder Ensign nach, während sie im Bus fahren.

Wir wollen auch Geschichten hören, wenn es Heilige gibt, die einen weiten Weg zurücklegen und dadurch ihren Glauben zeigen und deutlich machen, dass wir einen lebenden Propheten auf der Erde haben“, fügt Bruder Anderson hinzu.

Teilnehmer sollen Videos einschicken, die ihre Erfahrung mit der Generalkonferenz zeigen. Darin soll gezeigt werden, wie sich die Mitglieder auf die Generalkonferenz vorbereiten, zu ihr kommen, und durch sie inspiriert werden. Die Videos sollen das Erlebnis ,Generalkonferenz‘ in Bildform festhalten, im Gegensatz zu gesprochenen Interviews oder dergleichen.

Teilnehmer sollen die bestmögliche Videoausrüstung benutzen. Aber auch Videos, die mithilfe anderer Aufnahmegeräte gefilmt wurden, werden angenommen. Clips zwischen 5 und 10 Sekunden werden lieber genommen als längere.

„Ihr Clip muss nicht herausgeputzt, nachbearbeitet oder mit hinzugefügten Soundeffekten oder Musik hinterlegt sein“, betont Bruder Anderson. „Wir brauchen nur das Rohvideo.“

Die Abteilung Medien nimmt bis zum 1. November Einsendungen an, die über YouTube, Vimeo, DigiDelivery, CD, DVD und E-Mail eingehen.

Anweisungen zum Videofilmen und Einreichen der Videos sind unter create.lds.org/come-listen einzusehen.