Mit Herzen Freude bringen

Von Antje Wiborny, Junge Damen Leiterin, Gemeinde Wetterau

  • 06.09.2012

Freudig zeigen die Wetterauer Jungen Damen und ihre Leiterinnen die selbstgefertigten Herzkissen. -
(Foto von Antje Wiborny, Wetterau)

Alle Jungen Damen waren sich einig: „Das war ein sehr schönes Dienstprojekt!“

Wetterau (EB): Die Jungen Damen der Gemeinde Wetterau erfuhren durch einen Beitrag in einer Zeitschrift im Herbst 2011, dass für brustkrebserkrankte Frauen Kissen in Herzform benötigt würden. Die Herzen sollen nicht nur Trost für die Patientinnen spenden, sondern auch durch ihre Form den Wundschmerz nach der Operation lindern. In einer Anleitung wurden die Form, das Füllmaterial und der Bezugsstoff genau beschrieben. Selbst das Füllgewicht war mit exakt 170 g festgelegt und sollte von einer bestimmten Marke sein, da sonst die Wirkung des Kissens ins Gegenteil schlagen könne.

„Ist die Naht o.k.?“, prüft Britta Uhlig (li.) ihre Arbeit und Valerie Günther näht konzentriert am Herzkissen. - (Foto von Antje Wiborny, Wetterau)

„Das ist doch das richtige Dienstprojekt für uns!“, sagten sich die Jungen Damen und gingen unter Anleitung ihrer JD-Leitung frisch ans Werk. Die benötigten Stoffe wurden großzügig von einer Schwester der Gemeinde gespendet. Viele Aktivitätsabende verbrachten die Mädchen mit Schere, Stoff, Stecknadeln, Garn, Nähmaschine und Füllmasse. Dann war es geschafft! Freudig über die gelungene Arbeit wurden die fertigen Kissen in Zellophan verpackt und mit hübschen Grußkarten versehen.

Die Klassenpräsidentinnen der Bienenkorb-, Rosen- und Lorbeermädchen durften mit ins Krankenhaus nach Bad Nauheim fahren. Sie erlebten die große Freude der Mitarbeiter in der Krebsstation, als sie 50 „Kissenpräsente“ überreichten.

Alle Jungen Damen waren sich einig: „Das war ein sehr schönes Dienstprojekt!“ Mit ihrem Handarbeitsgeschick und Fleiß hoffen sie, vielen Patientinnen Linderung gebracht zu haben.