Bedarf an Indexierern aus aller Welt steigt

  Heather Whittle Wrigley, Nachrichten und Veranstaltungen der Kirche

  • 11. JULI 2012

Unter FamilySearch.org können derzeit mehr als 120 Indexierungsprojekte in den Vereinigten Staaten und vielen anderen Ländern (16 verschiedene Sprachen) eingesehen werden.  Welden C. Andersen

Das Wichtigste aus dem Artikel

  • Die Hauptabteilung Genealogie fordert die Mitglieder der Kirche auf, sich vermehrt am Indexieren zu beteiligen.
  • Besonders gebraucht werden Indexierer, die andere Sprachen beherrschen als Englisch.
  • FamilySearch bietet knapp 500 kostenlose Online-Kurse in verschiedenen Sprachen zur genealogischen Forschung an.

Bis Ende 2012 wird die Zahl der Tempel der Kirche Jesu Christi in aller Welt auf über 140 ansteigen; Dutzende weitere befinden sich in Planung oder in Bau. Je mehr Mitglieder es gibt, die in den Tempel gehen können, umso mehr werden auch Mitglieder gebraucht, die die Geschichte ihrer Familie erforschen und dokumentieren.

Die Hauptabteilung Genealogie der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bittet die Mitglieder, sich unter indexing.familysearch.org an der Indexierung zu beteiligen, damit historische Aufzeichnungen online durchsucht werden könnnen und vergangene Generationen in Erinnerung bleiben. Besonders gebraucht werden Indexierer, die andere Sprachen beherrschen als Englisch.

Wenn genealogische Aufzeichnungen aus der Vergangenheit indexiert oder übertragen werden, können sie auf FamilySearch.org durchsucht werden. Ohne Indexierung ist die Suche anhand des Namens oder eines Suchbegriffs praktisch unmöglich, wodurch die Forschung erschwert und verlangsamt wird.

Die Hilfsmittel von FamilySearch stehen unter familysearch.org (nur in Englisch verfügbar) sowie in über 4.600 Genealogie-Forschungsstellen in 132 Ländern gebührenfrei zur Verfügung. Weitere durchsuchbare historische Urkundensammlungen und Indexierungsprojekte werden jede Woche hinzugefügt.

Derzeit stehen 120 Indexierungsprojekte mit Unterlagen aus den Vereinigten Staaten und aus vielen anderen Ländern bereit; insgesamt sind 16 Sprachen vertreten. In der ersten Jahreshälfte 2012 wurde mit Projekten aus Bolivien, Paraguay, der Schweiz und den Philippinen begonnen.

Allein diese Woche veröffentlichte FamilySearch Millionen von Aufzeichnungen aus Armenien, Brasilien, Chile, China, Deutschland, Estland, Indien, Irland, Japan, Kanada, Kolumbien, Neuseeland, den Niederlanden, Peru, Polen, Portugal, Russland, der Schweiz, Slowakei, Spanien, Tschechien und Ungarn. Damit gibt es nun insgesamt 2,8 Milliarden Dokumente, die auf der Website durchsucht werden können. FamilySearch möchte später in diesem Jahr auch Indexierungsprojekte für einige andere Länder veröffentlichen.

Die Indexierungs-Software kann von der FamilySearch-Internetseite heruntergeladen werden und ist in 11 Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch und Spanisch.

Neben der Ausweitung der internationalen Indexierungsprojekte bietet FamilySearch unter dem Reiter Learn (Lernen) knapp 500 kostenlose Online-Kurse zur genealogischen Forschung an. Darunter gibt es Kurse zu Handschriften, die einem helfen können, die Fertigkeiten als Indexierer zu verbessern. Verschiedene Kurse sind in über einem Dutzend Sprachen verfügbar.

Im Pfahl Monte Líbano in Campo Grande in Brasilien haben sich Führer der Kirche, Jugendliche und Männer und Frauen den Geist der Genealogie bereits zu Herzen genommen und zwischen Januar und dem 1. Juli 2012 mehr als 40.000 Dokumente indexiert.

Auch Leonardo B., 14, hat mitgemacht. „Ich konnte die ganze Zeit spüren, dass der Geist bei mir ist“, sagte er. „Ich spürte, dass ich das Richtige tat. … Ich freue mich über diese Arbeit.“

Erfahren Sie mehr über die einzelnen Indexierungsprojekte auf der Projektseite von FamilySearch. Derzeit verfügbare Indexierungsprojekte werden, zusammen mit Informationen zur Originalsprache und zum Fortschritt, auf der Seite FamilySearch Indexing Updates (nur in Englisch verfügbar) aufgelistet.

Abgeschlossene Projekte werden aus den verfügbaren Online-Indexierungssätzen entfernt und erscheinen nach einer abschließdenden Überprüfung auf familysearch.org.