Nachrichten der Kirche

Inspirierende Videosammlung zur Bibel wird erweitert

  Melissa Merrill, Nachrichten und Veranstaltungen der Kirche

  • 13. Dezember 2012

Da die Videosammlung zur Bibel erweitert und immer bekannter wird, werden noch mehr Menschen davon inspiriert und lernen mehr über das Leben des Erlösers.

Anfänglich waren es sechs Videos, nun sind es 37. Zuerst waren sie nur in drei Sprachen verfügbar, jetzt in zehn. Was vor ungefähr einem Jahr mit ein paar Videos über die Geburt Jesu Christi begann, ist zu einer Sammlung angewachsen, in der eine Vielzahl an Geschichten und Menschen aus dem Leben und Wirken des Erlösers dargestellt werden.

Die Videos zur Bibel wurden letztes Jahr im Dezember bei der Weihnachtsandacht der Ersten Präsidentschaft angekündigt. Gedreht wurden sie in der Jerusalem nachempfundenen Kulisse auf dem Filmgelände der Kirche, dem LDS Motion Picture Studio South Campus, in Goshen in Utah. Sie sind stehen jetzt auf Französisch, Italienisch, Japanisch, Kantonesisch, Koreanisch, Mandarin, Russisch sowie in den ursprünglichen Sprachen Englisch, Portugiesisch und Spanisch zur Verfügung.

Diese Geschichten in Videoformat, erklärt Bill Elliott, Medienbeauftragter in der Priestertumsabteilung, sollen dazu beitragen, dass die Menschen größeren Glauben an Jesus Christus entwickeln. Er meint, die Videos erfüllten buchstäblich den Zweck, „Christus zu den Menschen zu bringen“.

Heutzutage greifen die Leute vermehrt übers Internet auf die heiligen Schriften zu und verbreiten und lesen sie auf diesem Wege. Deshalb sind diese beeindruckenden Videos eine hilfreiche Ergänzung zur Druckversion der heiligen Schriften und eine Quelle der Inspiration.

Man kann auf verschiedene Weise auf die Videos zugreifen, nämlich über die Bibelvideo-App, iTunes, den Mormon Channel (der auch über Roku, YouTube und die Mormon-Channel-App verfügbar ist). Gewöhnlich schaut man sich die Videos für sich allein, beim Familienabend oder im Evangeliumsunterricht an. Aber viele erzählen dann auch ihren Freunden und Angehörigen in sozialen Netzwerken davon. Dies sei besonders zur Osterzeit und zu Weihnachten der Fall gewesen, so Bruder Elliott.

„Diese Videos sind dazu da, dass man sie an andere weitergibt“, erklärt er. „Sie sind für die ganze Welt gedacht, nicht nur für Heilige der Letzten Tage. Das ist einer der Gründe, weshalb sie kurz gehalten wurden.“

Auf YouTube wurden einige der Videos über 120.000 Mal angeschaut. Leute, die sich die Videos dort angesehen haben, schrieben unter anderem: „Dieses Video zeigt echt, was der Heiland für uns getan hat.“ und „Ich sehe mir diese Videos sehr gern an und verspüre dabei dasselbe, wie wenn ich in den heiligen Schriften lese. Vielen Dank.“

„Wir freuen uns darüber, welche Wirkung diese Videos haben und wie viele Leute sie anschauen und an andere weitergeben“, sagt Elder Christoffel Golden Jr. von den Siebzigern, der jetzt im Komitee für heilige Schriften tätig ist. „Wir fordern die Mitglieder der Kirche auf, diese wertvollen Hilfsmittel weiterhin zu nutzen und zu verbreiten.“

Die Videosammlung wird laut den Produktverantwortlichen im Laufe der Zeit noch erweitert. Es sind viele Videos über das Leben der Apostel geplant. Dadurch entsteht dann ein Medienarchiv mit Geschichten aus der Bibel.