Nachrichten der Kirche

Elder Erich W. Kopischke spricht beim Weltkongress für die Familie

  • 21.06.2012

Elder Erich W. Kopischke, Siebziger und Präsident des Gebiets Europa der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (rechts), und Frau Lola Velarde, Präsidentin des europäischen Netzwerks der Institute für Familienpolitik (links), während der Auftaktversammlung des 6. Weltkongresses für die Familie in Madrid (Abdruck des Fotos mit freundlicher Genehmigung von HazteOir.org).

In seiner heutigen Rede vor dem 6. Weltkongress für die Familie, der in Madrid stattfindet, unterstrich Elder Erich W. Kopischke von den Siebzigern, Präsident des Gebiets Europa der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, wie wichtig Ehe und Familie in der heutigen Gesellschaft sind. Schwester Mary Ellen Smoot, die ehemalige Präsidentin der FHV (der Frauenorganisation der Kirche), kündigte seine Rede an.

Bei der Auftaktversammlung des Kongresses sagte Elder Kopischke vor versammeltem Publikum: „Eine Zivilisation oder eine Gesellschaft kann und wird immer nur so stark sein wie die Familien, aus der sie besteht. Dieser Gedanke ist wahrscheinlich bei Tagungen und Konferenzen wie dieser, die überall auf der Welt für die Familie veranstaltet werden, schon hunderte Male geäußert worden. Ich möchte dieser offensichtlichen Tatsache aber noch eines hinzufügen: Eine Familie kann und wird nur so stark sein wie die Ehe, aus der sie hervorgeht.“

Im Rahmen der Kongressveranstaltungen nahm außerdem Elder Frerich Görts, ehemaliger Staatssekretär im Bundespostministerium und derzeit Vertreter der Kirche gegenüber der Europäischen Union, an einem internationalen Forum für Parlamentarier teil.

Das Forum vereinigte führende Sprecher und Repräsentanten von Bürgerrechtsvereinen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, die für die natürliche Familie und das Leben als Grundwert eintreten, mit Vertretern aus der Politik. Es ging darum, Lösungen zu finden und vorzuschlagen, die einerseits auf die politische und internationale gesetzgeberische Ebene abzielen und andererseits die Mitwirkung und den Einfluss der Gesellschaft berücksichtigen.

Während Elder Kopischke vor einer Zuhörerschaft von über 2000 Abgesandten familienfreundlicher Einrichtungen und Wissenschaftlern sprach und Elder Görts mit führenden Vertretern aus Politik und Gesellschaft diskutierte, betreuten Elder Jim Brande und seine Frau Carol, Missionare der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, gemeinsam mit ortsansässigen Mitgliedern der Kirche einen Stand im Ausstellungsbereich des Weltkongresses für die Familie.

An dem Stand, der mit seiner freundlichen und ansprechenden Gestaltung hunderte Besucher anziehen soll, wird auch der Familienabend vorgestellt, ein seit 1915 bestehendes Programm der Kirche, das Eltern helfen soll, die Beziehungen in der Familie zu fördern und zu festigen. Besucher können sich dort eine Auswahl von Videos zum Thema Familie anschauen, sich informieren, wie die Kirche die traditionelle Familie unterstützt, und ein besonderes Andenken mitnehmen.

Der Ausstellungsbereich ist bis zum Ende des Kongresses am Sonntag, dem 27. Mai, geöffnet.