Nachrichten der Kirche

Elder Oaks optimistisch, was das Wachstum der Kirche im Südpazifik angeht

Hinzugefügt von Gerry Avant, Redakteur der Church News

  • 14. Mai 2013

Elder Oaks und seine Frau im April 2013 bei einer Versammlung mit Missionaren in der Samoa-Mission Apia.  Fotos von James Dalrymple.

Bei seiner Reise in den Südpazifik vom 16. bis 29. April wirkte Elder Dallin H. Oaks nicht nur als Apostel, sondern folgte auch den Spuren seiner Vorfahren.

Elder Oaks machte zunächst in Samoa Halt. Als einer seiner Urgroßväter, Abinadi Olsen aus Castle Dale in Utah, von 1895 bis 1898 dort eine Mission erfüllte, hieß es noch Westsamoa. Ohne Zweifel kam Elder Oaks mit einigen Nachfahren der Leute zusammen, die sein Großvater belehrt und getauft hatte, und unterhielt sich mit ihnen.

„Sein ältestes Kind war meine Großmutter mütterlicherseits“, erklärte Elder Oaks bei einem Interview mit James Dalrymple, das für eine Videoreihe der Kirche über das geistige Wirken des Kollegiums der Zwölf Apostel aufgezeichnet wurde.

„Sie erzählte ihren Enkelkindern viele Begebenheiten von Großvater Olsens Missionsdienst in Samoa. Als ich im Februar 1972, vor 42 Jahren, das erste Mal das Vorrecht hatte, hierher zu kommen, habe ich mich sehr gefreut, dieses Land und dieses Volk zu sehen.“

Elder Oaks wurde bei seinem Auftrag im Südpazifik von Elder Ronald A. Rasband von der Präsidenschaft der Siebziger, Bischof Gérald J. Caussé von der Präsidierenden Bischofschaft und Mitgliedern der Präsidentschaft des Gebiets Pazifik – Elder James J. Hamula (Gebietspräsident), Elder Kevin W. Pearson (Erster Ratgeber) und Elder F. Michael Watson (Zweiter Ratgeber), die allesamt den Siebzigern angehören – begleitet.

Die führenden Brüder reisten in Gesellschaft ihrer Frauen, Schwester Kristen Oaks, Schwester Melanie Rasband, Schwester Valerie Caussé, Schwester Joyce Hamula, Schwester June Pearson und Schwester Jolene Watson. Auch sie sprachen bei Versammlungen, unter anderem bei besonderen Versammlungen für Führungsbeamtinnen der Frauenhilfsvereinigung, der Jungen Damen und der Primarvereinigung.

Sie teilten sich in zwei Gruppen auf. Auf dem Programm standen unter anderem Besuche und Versammlungen in Samoa, Wellington und Auckland in Neuseeland, Adelaide, Brisbane, Perth und Sydney in Australien sowie Papua-Neuguinea. Die Generalautoritäten sprachen bei Schulungen für Priestertumsträger und bei Pfahlkonferenzen sowie bei Versammlungen mit Missionaren, jungen Alleinstehenden und Jugendlichen. Außerdem schauten sie sich ein Programm mit Gesang und Tanz an der kircheneigenen Schule in Pesega in Samoa an.

Elder Oaks, Elder Rasband und Bischof Caussé unternahmen diese Reise hauptsächlich, um eine Gebietsprüfung im Gebietsbüro in Auckland durchzuführen.

„Das Gebiet Pazifik ist außergewöhnlich facettenreich“, sagte Elder Oaks.

„Die Kirche dort befindet sich in drei verschiedenen Entwicklungsstadien. Die Kirche ist beispielsweise in Neuseeland und Australien bereits seit langem etabliert. Dann gibt es Regionen wie Samoa und Tonga, wo die Kirche in Windeseile voranschreitet und moderner wird. In Papua-Neuguinea schließlich steckt die Kirche noch in ihren Kinderschuhen.

Diese Gebietspräsidentschaft muss hier also über eine Kirche präsidieren, die sich in drei verschieden Entwicklungsstadien befindet. Wie sie die Gebietssiebziger einsetzen, Programme der Kirche durchführen und unterrichten, muss den entsprechenden Bedürfnissen angepasst sein. Das ist eine Herausforderung, die sich sehr von denen der Gebietspräsidentschaft in einem Gebiet wie Mexiko unterscheidet, in dem es ein Land, eine Kultur, eine Sprache und im Prinzip eine Lehrmethode gibt. Bei dieser Reise habe ich viel Achtung für die komplexe Arbeit dieser Gebietspräsidentschaft entwickelt.“

Bei seinem Rückblick auf die Reise sprach er darüber, wie treu die Mitglieder und wie kompetent die Führungsbeamten der Kirche dort seien.

„Wenn ich auf die 13 Tage im Gebiet Pazifik zurückblicke, in denen ich in Samoa, Neuseeland und Australien war, verstärkt sich in meinem Sinn erneut der Eindruck, dass die Kirche nicht am Hauptsitz, sondern draußen unter den Menschen am stärksten ist. Ich habe tausende, starke Heilige der Letzten Tage gesehen, die die Gebote halten, die die notwendigen Opfer bringen, um ihre Söhne und Töchter auf Mission zu schicken und selbst eine Mission zu erfüllen, die den Zehnten zahlen und die Aufgaben in ihren Berufungen in der Kirche erfüllen.

Die Kirche im Gebiet Pazifik ist stark und wird immer stärker. Es gibt noch viel zu tun, insbesondere da wir die Botschaft des wiederhergestellten Evangeliums in Regionen wie Papua-Neuguinea oder Vanuatu und Kiribati hinaustragen. Aber wir sind stark und werden immer stärker, und die Kirche wächst von unseren starken Zentren aus und schreitet voran. Ich bin äußerst optimistisch, was die Zukunft der Kirche im Gebiet Pazifik angeht. Die Kirche wird für die Heiligen dort ein Segen sein.“