Nachrichten der Kirche

Schwester Burton: Es ist notwendig, dass sich die FHV-Leitungen geistig vorbereiten

  Sarah Jane Weaver, stellvertretende Redakteurin der Church News

  • 10. April 2013

Führungsbeamtinnen der FHV aus Pfahl und Gemeinde hören der FHV-Präsidentschaft und Mitgliedern des FHV-Hauptausschusses bei der HO-Schulung am 4. April 2013 zu.  Foto von Sarah Jane Weaver.

Der Herr bringt sein Werk Stück für Stück voran, sagte FHV-Präsidentin Schwester Linda K. Burton bei der diesjährigen Schulung für Führungsbeamtinnen der Hilfsorganisation am 4. April.

„Uns kommt die große Aufgabe zu, das Zuhause der Schwestern zu stützen“, sagte Schwester Burton.

Gemeinde- und Pfahl-FHV-Leitungen erhielten von Schwester Burton und ihren Ratgeberinnen – Schwester Carole M. Stephens und Schwester Linda S. Reeves – im Tabernakel auf dem Tempelplatz Rat und Weisung. Bei der Schulung ging es darum, den Führungsbeamtinnen zu helfen, ihre Aufgaben besser zu verstehen. Auch wurden neue Hilfsmittel vorgestellt, die zur Schulung von Führungsbeamtinnen der Hilfsorganisation genutzt werden können. Die Schulung wurde live im Internet übertragen, wo man sie auch jederzeit anschauen kann (auf Englisch, Portugiesisch oder Spanisch). Auch Mitglieder des Hauptausschusses der FHV nahmen an der Schulung teil.

Die Führungsbeamtinnen baten die anwesenden Frauen, sich einen Punkt aus der Versammlung auszusuchen, der ihnen in ihrer Berufung helfen werde. „Wir hoffen, dass Sie mit einer bestimmten Frage hierher gekommen sind, auf die Sie eine Antwort erhalten möchten“, sagte Schwester Burton.

Sie sagte den örtlichen Führungsbeamtinnen, dass geistige Vorbereitung das Wichtigste sei, was sie tun könnten. Geistige Vorbereitung werde ihnen dabei helfen, ihre persönlichen, familiären und kirchlichen Aufgaben zu bewältigen.

„Sie verstehen, wie wichtig es ist, dass wir geistig vorbereitet sind“, fügte sie hinzu.

Man kann sich unter anderem geistig vorbereiten, indem man die Worte aus den heiligen Schriften und die Weisung von den Führern der Kirche anhäufe wie einen Schatz, sagte sie.

„Wenn wir bereit sind, dann kann der Herr uns zu der Zeit, zu der wir es brauchen, das wissen lassen, was wir brauchen“, sagte sie.

Die Frauen wurden von Schwester Burton auch gebeten, mutig Zeugnis zu geben. „Wir geben Zeugnis von Jesus Christus Wir geben Zeugnis von der Macht des Sühnopfers in unserem Leben“, sagte sie. „Wir können Gutes im Leben der Menschen bewirken, indem wir vom Sühnopfer Jesu Christi Zeugnis geben, das alle Ungerechtigkeit ausgleicht.“

Schwester Burton sagte, dass Frauen einander helfen können zu Christus zu kommen, indem sie, wenn der Heilige Geist sie „anstupst“, entsprechend handeln.

„Ich weiß, dass Jesus Sie liebt, und zwar so, wie Sie sind“, erklärte sie. „Er wird Sie bei diesem wunderbaren Werk segnen, denn es ist sein Werk.“

Bei ihrer Ansprache erinnerte Schwester Stephens die Zuhörerinnen daran, welch wichtiges Werk die Frauen, die der Kirche Jesu Christi angehören, verrichten. „Wie Sie wissen, ist unser Ziel, Frauen auf die Segnungen des ewigen Lebens vorzubereiten, indem wir an Glauben und Rechtschaffenheit zunehmen, die Familie und das Zuhause stärken und die Bedürftigen ausfindig zu machen und ihnen zu helfen.“

Sie forderte die Frauen auch auf, sich geistig vorzubereiten. „Geistige Vorbereitung ist Ihre wichtigste Aufgabe“, sagte sie.

Dies geschehe, wenn FHV-Leitungen in Pfahl und Gemeinde das tun, was sie schon können, nämlich beten, sich eingehend mit den heiligen Schriften befassen, den Gesetzen und Geboten des Herrn gegenüber gehorsam sein, in den Tempel gehen und fasten, sagte sie.

Schwester Stephens sprach über das Werk, das von kleinen Bienen vollbracht wird, und sagte in dem Zusammenhang: „Kleines und Einfaches kann tatsächlich etwas bewirken.“

„Schwestern, machen wir das Evangelium Jesu Christi nicht so kompliziert“, sagte sie. „Die FHV ist nicht nur eine Klasse am Sonntag. In der FHV wird Tag für Tag das Erlösungswerk getan, und wir dürfen an diesem Werk teilhaben.“

Schwester Reeves sprach über das Sühnopfer und über Bündnisse und forderte die Schwestern auf, eins zu sein. „Welche Segnungen gehen mit Einigkeit einher?“, fragte sie. „Warum ist Einigkeit so wichtig?“

Sie erinnerte die Zuhörerinnen an einen Tag vor fünf Jahren, als Mitglieder der Kirche überall auf der Welt zu einer feierlichen Versammlung zusammenkamen und Präsident Thomas S. Monson als Präsidenten der Kirche bestätigten. „Was für eine Macht!“, sagte sie. „Wo sonst auf der Erde haben wir die Möglichkeit, auf diese Weise – mit so viel Macht –vereint zu stehen?“

Sie forderte die Führungsbeamtinnen auch auf, den Mund aufzutun und sich mit ihren Priestertumsführern zu besprechen. „Sie warten nur darauf, von Ihnen zu hören“, sagte sie.

Von Mitgliedern des Hauptausschusses wurden ebenfalls mehrere Themen angesprochen. Dabei verwendeten sie Die Töchter in meinem Reich, Handbuch 2, Verkündet mein Evangelium! und Komm und folge mir nach! als Hilfsmittel. Außerdem erinnerten sie die Frauen daran, was sie in der Familie, in der Gemeinde und in der Nachbarschaft bewirken können.