Nachrichten der Kirche

Über 300 Mitglieder aus dem Pfahl Düsseldorf reisen Ostern zum Tempel

Von Markus Bolte

  • 11 OKTOBER 2012

Begeisterte Besucher des Tempels - (Foto von Thomas Müller)

Düsseldorf (MD): Es war eine geistige Eingebung, die Präsident Cziesla dazu bewegte, die Mitglieder des Pfahles Düsseldorf zu einer besonderen  Pfahl-Tempelfahrt am Ostermontag einzuladen.  Es war zu Ostern 1836, dass Moses, Elias und Elijah die Siegelungsvollmacht wieder brachten, um Familien für immer bestehen zu lassen. Was also für eine Gelegenheit, mit der Familie diesen besonderen Tempeltag zu verbringen!

Durch die Mithilfe aller Beteiligten wurde die ursprüngliche Vision des Pfahlpräsidenten, diesen Tag mit ca. 200 Mitgliedern  im Tempel zu verbringen, mit über 300 Teilnehmern weit übertroffen. Obwohl noch nie so viele Mitglieder gleichzeitig im Tempel waren, um Verordnungen durchzuführen, erschien es doch niemals voll oder gedrängt.

Die Sessionen wurden von Präsident Cziesla und seiner Frau geleitet. Präsident Cziesla sagte: „Viele Brüder und Schwestern  waren nach einer langen Zeit das erste Mal wieder gekommen. Während der Session dachte ich an die Umstände und Sorgen, die manche bewegten, die im Sessionsraum waren, und dieselben Gedanken bewegten mich auch während des Gebetes. Ich hatte den festen Eindruck, dass der Himmel an diesem Tage offen war, um das Opfer der Heiligen aus dem Pfahl Düsseldorf anzunehmen und ihnen die rechtschaffenen Wünsche ihres Herzens zu erfüllen. Es erfüllte mich mit großer Freude, die Heiligen zu beobachten, während sie erlebten, dass die Macht der heiligen Bündnisse offenbar wurde. Später, als ich erfuhr, dass wir 1.241 heilige Handlungen an diesem Vormittag vollzogen hatten, wurde auch die andere Dimension dieser Arbeit deutlich.“

Das Ehepaar Zechmann freut sich auf den Tempel - ( Foto von Thomas Müller)


 

60 Jugendliche nahmen an Taufsessionen und Workshops über Missionsvorbereitung und den patriarchalischen Segen teil oder halfen tatkräftig bei der Betreuung der fast 50 PV-Kinder  im benachbarten Gemeindehaus. Präsident Tischhauser von der Tempelpräsidentschaft berichtete später: „Die amtierenden Geschwister haben sehr zuverlässig ihren Dienst bei den Taufen und Konfirmierungen erfüllt. Die Jugendlichen waren in allem sehr gut vorbereitet. Sie kamen gut gekleidet in den Tempel und haben sich sehr ruhig und andächtig verhalten. Wir hatten mit ihnen und an ihnen wirklich unsere Freude.“

An diesem Tag schienen alle im gleichen Ziel vereint, nämlich als Teil der ewigen Familie Gottes ihm nahe zu sein. Wie ein Mitglied beschreibt: „Es war eine schöne und aufbauende Zeit, die wir während der Fahrt und im Tempel erleben konnten. Wir hatten gute Erlebnisse und Gespräche in und außerhalb des Tempels. Solche wunderbaren Erfahrungen bringen den Pfahl und auch die Gemeinden vorwärts. Wir sind sehr dankbar, dass wir mit zwei unserer drei Kinder bereits an diesem Werk mitarbeiten können und gemeinsam im Haus des Herrn sein durften.“

Ein Untersucher mit Namen Antonio Exposito Llamos besuchte den Tempelplatz und war von dem Geist der dort herrschte so bewegt, dass er sich entschloss getauft zu werden. Am 02. Juni 2012 machte er dann den Bund mit dem Herrn und wurde kurz darauf konfirmiert.

Ein älterer Bruder, der zwar das Melchisedekische Priestertum trug aber sein Endowment noch nicht empfangen hatte, spürte aufgrund der Tempelfahrt und der Erlebnisse dort den ganz starken Wunsch sein Emdowment zu empfangen. Er bereitete sich intensiv vor und sprach mit seiner Frau, die kein Mitglied der Kirche ist und sie willigte ein. Anfang Oktober erhielt er im Frankfurt Tempel sein Endowment.