Spendenübergabe vor BYU-Konzert

Von Eva-Maria Bartsch, Redakteurin der Regionalen Umschau

  • 06. Juli 2012

Bischof Peter Schönherr der Gemeinde Freiberg überreicht der Amtsleiterin, Katrin Pilz einen Scheck fürden „Hilfefond für Familien in Not“ im Beisein des Tempelpräsidenten Ernst Husz (re.). - (Foto von Elder Albert J. Kingsford)

Mit dieser Spende ist die Kirche beurkundetes Mitglied bei „Bündnis für Familienfreundlichkeit“ und nimmt, vertreten durch Bischof Schönherr, an den monatlichen Bündnissitzungen teil.

Freiberg: Festlich gekleidet betraten am 28. April 2012 vor 17.00 Uhr über 250 Gäste die Nikolaikirche in Freiberg. Sie waren der Einladung zum Konzert des Orchesters der Brigham Young Universität gefolgt, welches sich auf seiner Europatournee befand.

Bevor jedoch die 49 BYU-Studenten ihre Instrumente ertönen ließen, traten die Amtsleiterin der Stadtverwaltung Freiberg, Amt für Soziales und Chancengleichheit/ Gleichstellungsbeauftragte, Katrin Pilz, Bischof Peter Schönherr und Tempelpräsident Ernst Husz auf die Empore. Der Freiberger Bischof überreichte Frau Pilz einen riesigen Scheck über 8.500 € aus dem Wohlfahrtsfond der Kirche an den „Hilfefond für Familien in Not“. Dieser Fond wird vom „Bündnis für Familienfreundlichkeit“ betreut. Mit dieser Spende ist die Kirche beurkundetes Bündnismitglied und nimmt, vertreten durch Bischof Schönherr, an den monatlichen Bündnissitzungen teil. „Ich hoffe, dass wir damit mehr in der Öffentlichkeit bewegen können“, sagte der Bischof.

Ein Blick in die Freiberger Nikolaikirche während des Konzertes des BYU-Orchesters. - (Foto von Albert J. Kingsford)

Ein guter Auftakt zu dem, was dann folgte. „Die jungen Musiker spielten so wunderbar, teilweise auch bekannte Kirchenlieder in Variationen, die mich gleichermaßen begeisterten und rührten. … Zum Schluss krönten sie ihren Auftritt mit schönen klaren Stimmen imChorgesang“, schilderte Hans-Jürgen Schlüter das Ereignis.

In der Pause nutzten Mitglieder und die über 30 anwesenden „Freunde“ die Gelegenheit, sich mit den aus vielen Nationen stammenden Künstlern zu unterhalten.

Zur Freude der Freiberger Gemeinde gestaltete das Ensemble nach der Übernachtung in der Tempelherberge den sonntäglichen Gottesdienst mit Musik, Gesang und Zeugnissen. „Das hat mich noch mehr beeindruckt als das Konzert, weil der Heilige Geist so stark wirkte und mein Herz tief berührte.“, sagte Inka Schlüter.