Tage der offenen Tür in der Gemeinde Glienicke

Von Silvia Köcher, Gemeinde Glienicke, Pfahl Berlin

  • 19. Juli 2012

Eindrucksvolle Einladung zum Tag der Offenen Tür der Gemeinde Glienicke (Foto von Silvia Köcher)

Glienicke (MD): Vom 8.bis 10. Juni 2012 führte die Gemeinde Glienicke im Pfahl Berlin anlässlich ihrer Gemeindekonferenz und der 600 Jahrfeier der Stadt Glienicke, Tage der offenen Tür durch. Eingeladen waren alle interessierten Menschen, besonders natürlich die Bürger der Stadt. Während dieser drei Tage konnte eine Ausstellung der Glienicker Malerin Aline Brunner, die kein Mitglied der Kirche ist, und die Bildhauerarbeiten von Bruder Berthold Teske im Gemeindehaus besichtigt werden. Diese künstlerischen Arbeiten wurden im Gemeindehaus in Form einer Kunstgalerie präsentiert und beeindruckten alle Besucher. 

Interesse gab es auch für das Angebot, nach den eigenen Vorfahren forschen zu können. Gemeindemitglieder und Missionare standen Fragenden mit Rat und Tat zur Seite. Insbesondere die Missionare standen oft im Mittelpunkt des Interesses. Das diese jungen Männer für zwei Jahre ihre Familien verlassen, um in einem meist fremden Land das Wort des Herrn zu verkünden, mutete vielen Bürgern doch als sehr ungewöhnlich an.

Ein abendliches Familienkonzert, die Kunstausstellung und auch das am nächsten Tag folgende Familienfest wurden zu einem interessanter Beitrag der Gemeinde zum Festprogramm der Stadtfeierlichkeiten. 

Bei schönem Wetter fand  das Familienfest statt, das auch von vielen Menschen besucht wurde, die sich über das Leben der Mitglieder und die Grundsätze der Kirche informieren wollten.

Chor der Gemeinde Glienicke

Der gut gemischte Chor der Gemeinde Glienicke (Foto von Silvia Köcher)

Zu der Gemeindekonferenz am Sonntag waren auch die Bürger der Stadt eingeladen. Diese Einladung erzielte leider wenig Resonanz, aber es besteht die Hoffnung, dass sich in Zukunft die Menschen nicht nur für Feierlichkeiten und Ausstellungen interessieren, sondern auch für den weit aus wichtigeren Teil des Lebens, den Glauben der Mitglieder.

Diese drei Tage haben sich in jeder Hinsicht gelohnt und es ist davon auszugehen, dass mit diesem bunten Kaleidoskop der Gemeinde, den Bürgern ein interessanter Einblick in mormonisches Leben gegeben wurde.