Bei Reisen in aller Welt trifft Elder Holland stets auf vergleichbar große Hingabe

  Gerry Avant, Redakteur der Church News

  • 19. März 2013

Bei einer religionsübergreifenden Veranstaltung in London spricht Elder Jeffrey R. Holland, rechts, mit Lord Khalid Hameed, Träger des britischen Verdienstordens „Commander of the Most Excellent Order of the British Empire“ und Vorstand und CEO des London International Hospital, links, und Sayyid Yousif Al-Khoel in London, Träger des britischen Verdienstordens „Officer of the Most Excellent Order of the British Empire“ und Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Al-Khoel Foundation, einer internationalen gemeinnützigen Organisation.  © 2013 Intellectual Reserve, Inc.

Das Wichtigste aus dem Artikel

  • Vom 20. Februar bis zum 4. März 2013 bereiste Elder Jeffrey R. Holland den Nahen Osten und drei europäische Länder.
  • Elder Holland führte an einem Wochenende den Vorsitz bei zwei Pfahlkonferenzen, die in zwei verschiedenen Ländern fast 5000 Kilometer voneinander entfernt stattfanden.
  • In London hatte er die Gelegenheit, mehrere einflussreiche Führungspersönlichkeiten aus Politik, Religion und Gemeinwesen zu treffen.

„Das Evangelium kann uns anhand gemeinsamer Stärken und gemeinsamer Wahrheiten vereinen. Das ist eines der großen und machtvollen Wunder, zu denen das Evangelium imstande ist.“ – Elder Jeffrey R. Holland

Vom 20. Februar bis 4. März 2013 bereiste Elder Jeffrey R. Holland vom Kollegium der Zwölf Apostel den Nahen Osten und drei europäische Ländern. Zusammenfassend erklärte er danach, die vergleichbar große Hingabe der Heiligen der Letzten Tage aus unterschiedlichen Kulturen und Ländern steche mehr heraus als sprachliche und geografische Unterschiede.

Elder Hollands Reise führte ihn zuerst in die Vereinigten Arabischen Emirate. Dort weihte er das Pfahlzentrum in Abu Dhabi – das erste Gebäude, das die Kirche im Nahen Osten errichtet hat. Danach besuchte er die Niederlande, England und Deutschland.

Über die Hingabe der Mitglieder der Kirche an all diesen Orten sagte er, sie sei „in ihrem Innersten, in ihrem Geist“ verankert.

„Wenn man jemanden in einer anderen Sprache Zeugnis geben hört oder jemanden, der aus einer anderen Kultur stammt, oder an einem weit entfernten Ort auf der Erde, dann klingt es doch, als wäre man in der eigenen Gemeinde“, erklärte er in einem Gespräch mit den Church News. „Das Evangelium kann uns anhand gemeinsamer Stärken und gemeinsamer Wahrheiten vereinen. Das ist eines der großen und machtvollen Wunder, zu denen das Evangelium imstande ist.“

Das Besondere an Elder Hollands jüngsten Reisen: er führte an einem Wochenende den Vorsitz bei zwei Pfahlkonferenzen, die in zwei verschiedenen Ländern fast 5000 Kilometer voneinander entfernt stattfanden. Am Freitag, dem 22. Februar, hatte er den Vorsitz bei der Pfahlkonferenz in Abu Dhabi. Dort wird freitags der Sabbat begangen. Am 23. und 24. Februar führte er dann den Vorsitz bei der Konferenz des Pfahls Apeldoorn in den Niederlanden.

Seine Frau, Patricia Holland, begleitete ihn auf seiner Reise. Für eine Weile waren auch Elder José A. Teixeira von den Siebzigern, Präsident des Gebiets Europa, und seine Frau, Filomena Teixeira, mit ihnen unterwegs.

Vom 25. bis 26. Februar war Elder Holland in England. Dort sprach er zu den Missionaren an der Missionarsschule in Chorley. In London kam er mit mehreren Parlamentsabgeordneten zusammen, nahm an einem religionsübergreifenden Abendessen und an Gesprächsrunden einer Fokusgruppe teil.

Elder Clifford Herbertson, Gebietssiebziger aus Großbritannien, meinte dazu: „Ein wichtiger Bestandteil von Elder Hollands Besuch in London bestand darin, mit einigen einflussreichen Politikern, religiösen Würdenträgern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zusammenzukommen. Eine Veranstaltung, die besonders zu spürbarem Wohlwollen und gegenseitiger Verständigung beitrug, war ein Abendessen im kleinen Kreis in der Londoner Außenstelle der BYU, das bei allen Gästen einen bleibenden guten Eindruck hinterließ. Während Elder Hollands Besuch wurden Türen aufgestoßen, was vielen Menschen sehr zugute kommen wird.“

Elder Holland besuchte in London auch das alte Gemeindehaus von Hyde Park, das vor kurzem umgebaut worden war und jetzt als Versammlungsgebäude und auch als Besucherzentrum dient. Das Gemeindehaus von Hyde Park steht in einer Gegend in London, die bei Touristen sehr beliebt ist. Über 2000 Mitglieder nutzen das Gebäude. Darin gibt es einen Bildschirm, an dem man Profile und Clips aus der Reihe „Ich bin ein Mormone“ auswählen und anschauen kann.

Elder Jeffrey R. Holland mit seiner Frau, Patricia, vor einer interaktiven Ausstellung im Hyde-Park-Besucherzentrum in London. © 2013 Intellectual Reserve, Inc.

„Ich war hier, als [dieses Gebäude] geweiht wurde, daher bedeuten mir meine Erinnerungen an dieses Gebäude und an diese Mission sehr viel“, sagte Elder Holland, als er über seine Zeit als Missionar in der Britischen Mission Anfang der Sechzigerjahre sprach. „Ich reise in der ganzen Welt umher und erzähle den Missionaren, wie viel mir meine Mission bedeutet hat, und zu Hause zu sein – in meinem Missionsland – und in dem Gebäude, wo ich einen so großen Teil dieser Zeit gedient habe, ist für mich etwas ganz Besonderes.“

Elder Holland verbrachte auch mehrere Tage in Deutschland. Dort hielt er vom 28. Februar bis zum 1. März in Frankfurt ein Seminar für Missionspräsidenten ab. Am Samstag, dem 2. März, sprach er bei einer Priestertumsführerschaftsversammlung zu Mitgliedern aus dem Pfahl Berlin und nahm in Berlin auch an einer Gesprächsrunde teil.

Zum Abschluss seines Aufenthalts in Deutschland sprach Elder Holland am Sonntag, dem 3. März, bei einer gemeinsamen Versammlung der Zweige Leest und Potsdam.

Er sprach darüber, dass er viel in aller Welt herumgereist sei, aber in den Zweigen Leest und Potsdam fühle er sich wie zu Hause. Er bezeugte den Mitgliedern in Deutschland, dass wir wahrhaft Brüder und Schwestern im Evangelium seien, und forderte sie auf, sich weiterhin zu versammeln, um die Liebe untereinander zu fördern.

Vivienne Meier, ein Mitglied des Zweiges Potsdam, sagte: „Seine Botschaft hat mich wirklich berührt. Ich glaube, wir alle spürten dasselbe, nämlich dass er zu jedem von uns persönlich sprach. Als wir ihn sprechen hörten, war es, als befänden wir uns in einer anderen Sphäre. Wir fühlten uns wunderbar und waren sehr glücklich.“