Wunder in der Weihnachtszeit

Von Gert Hirsch, Bischof der Gemeinde Cottbus

  • 23. Januar 2014

Blick auf das Cottbuser Gemeindehaus - (Foto von Gert Hirsch)

Cottbus (EB): Seit dem Sommer 2013 wurde in Cottbus ein Weihnachtskonzert gesanglich, organisatorisch und missionarisch vorbereitet, das am 8. Dezember 2013 zur Aufführung kam.

Aller zwei Jahre schließen sich die Gemeinden Cottbus und Forst zusammen, um diesen weihnachtlichen Höhepunkt für die Öffentlichkeit zu gestalten.

Nachdem das Programm stand, wurden Einladungen gedruckt und vielen Menschen übergeben. Auch bei Straßenausstellungen und durch die örtliche Presse erfuhren die Bewohner der Städte über das öffentliche Konzert. Durch ein 40tägiges Fasten und Beten wollten die Mitglieder dieses Ereignis geistig unterstützen.

Der Dezember kam heran und die Anspannung wuchs. Die Akteure fragten sich: „Wird unser himmlischer Vater unsere Anstrengungen belohnen und die Menschen in unser Haus führen?“

Der Saal wurde weihnachtlich geschmückt und mit Stühlen bestückt. Ein Bruder sagte: „Wenn wir genügend Glauben haben, stellen wir gleich alle Stühle, die wir haben, in den Saal“. Sie hatten genügend Glauben und taten es.

Weihnachtsmusik erklang, der Saal füllte sich mit Besuchern bis wirklich jeder Stuhl besetzt war. Kleine Kinder saßen bei ihren Müttern auf dem Schoß. Ruhe zog ein und der Geist der Weihnacht breitete sich schon während des Vorspiels aus. Auf das Zeichen des Dirigenten erhoben sich 50 Chorsänger und begannen mit dem Lied „O freue Dich, der Herr erschien“.

Der Applaus der über 100 Mitglieder und fast 100 Freunde nach dem Schlusslied „Stille Nacht“ und der Zugabe „Warst du da“ war überwältigend. Die Besucher wollten kaum den Saal verlassen. Oft hörte man die Worte: „Wir kommen wieder!“, „Es war großartig!“, „Das war ein tolles Erlebnis“.

Alle Beteiligten erkannten, dass sich die Anstrengungen gelohnt hatten und dankten Gott, der dieses Wunder bewirkte.