JD-Präsidentschaft: Das Priestertum schützt die Jungen Damen

  Michelle Garrett, Mitarbeiterin der Church News

  • 10. April 2013

Frauen verlassen am 4. April nach einer Versammlung der HO-Schulung für Führungsbeamtinnen der Jungen Damen in Gemeinde und Pfahl das Theater des Konferenzzentrums in Salt Lake City.  Foto von Michelle Garrett.

Das Wichtigste aus dem Artikel

  • Die HO-Schu­lung für Füh­rungs­beam­tin­nen der Jun­gen Da­men in Pfahl und Ge­mein­de fand am 4. April 2013 statt.
  • Videoaufzeichnungen der Schulung stehen auf LDS.org bereit.
  • Führungsbeamtinnen können Mädchen helfen, die Segnungen des Priestertums zu verstehen und für sie würdig zu bleiben.

„Wir können von der wunderbare Vollmacht [des Priestertums], die auf Erden wiederhergestellt wurde, profitieren und durch sie gesegnet werden. Wir Frauen können persönliche Offenbarung für unsere Familie und unsere Berufungen empfangen.“ – Schwester Mary N. Cook von der JD-Präsidentschaft

Was bei einer Kindersegnung eines Babys zu Anfang seines Lebens geschehe, könne man als ein Sinnbild betrachten, erklärte Schwester Elaine S. Dalton, Präsidentin der Jungen Damen. „Das Baby ist umringt von der Macht des Priestertums.“

Führungsbeamte aus aller Welt kamen in den Tagen vor der Generalkonferenz zur HO-Schulung zusammen. Die am Abend stattfindenden Versammlungen für die Jungen Damen, die Primarvereinigung, die Frauenhilfsvereinigung und die Sonntagsschule wurden übers Internet übertragen und sind auf LDS.org (auf Englisch) verfügbar. Die Schulung für die Führungsbeamten der Jungen Männer findet am 15. Mai statt.

Die JD-Präsidentschaft hielt ihre Ansprachen am 4. April im Theater des Konferenzzentrums und betonte bei der Schulung, wie wichtig das Priestertum sei.

Schwester Mary N. Cook, Erste Ratgeberin in der JD-Präsidentschaft, wies darauf hin, dass es im Lehrplan für die Jugendlichen im Juni um die Lehre über das Priestertum gehen werde. Sie forderte die JD-Führungsbeamtinnen auf, Lehre und Bündnisse 107 zu lesen. Dadurch würden sie sich vorbereiten und den Mädchen helfen können, das Priestertum besser zu verstehen und mehr Erkenntnis darüber zu erlangen.

Schwester Cook sprach außerdem darüber, wie wichtig es sei, dass die JD-Führungsbeamtinnen mit den Führungsbeamten zusammenarbeiten, die die Priestertumsschlüssel innehaben.

„Es ist so wichtig, dass wir uns als Führungsbeamtinnen diese Schlüssel zunutze machen“, so Schwester Cook. „Wir wollen wissen, was die Priestertumsführer für die Jungen Damen im Blick haben. Wir wollen wissen, welche Inspiration sie erhalten haben. Wir wollen wissen, welche Ziele sie für die Mädchen haben. Wenn wir ihre Vision verstehen, können wir ihrem Beispiel und ihren Absichten folgen, und es werden Wunder geschehen.“

Schwester Ann M. Dibb, Zweite Ratgeberin in der JD-Präsidentschaft, sagte, dass sie die Tochter von Präsident Thomas S. Monson sei und daher miterlebt habe, wie ihre Mutter das Priestertum ihres Vaters geehrt habe und welche Dankbarkeit ihr Vater für diese Unterstützung zum Ausdruck gebracht habe. Weil ihre Eltern beide rechtschaffen gewesen seien, habe sie die Macht des Priestertums in ihrem Leben spüren können.

Schwester Cook veranschaulichte die Funktion des Priestertums, indem sie es mit der Funktion eines Regenschirms verglich. Sie öffnete den Regenschirm über sich und Schwester Dibb. Obwohl nur eine Person den Schirm halte, könnten doch alle, die darunter stehen, davon profitieren und geschützt werden.

„Uns ist am wichtigsten, dass Ihnen, wenn Sie heute Abend gehen, bewusst ist, dass Ihnen als Frau die Macht und die Segnungen des Priestertums durch Ihre Rechtschaffenheit offenstehen. Beim Priestertum gibt es also kein ‚die Brüder‘ und ‚wir‘“, so Schwester Cook. „Wir können durch die wunderbare Vollmacht, die auf Erden wiederhergestellt wurde, profitieren und durch sie gesegnet werden. Wir Frauen können persönliche Offenbarung für unsere Familie und unsere Berufungen empfangen.“

Schwester Dalton wies darauf hin, dass dies die Letzten Tage seien und die Gegenseite unerbittlich gegen die Mädchen kämpfe. „Wir können uns die Macht des Priestertums zunutze machen. Sie wird uns helfen, die Mädchen zu beschützen“, sagte sie. Sie betonte, wie wichtig die Tugendhaftigkeit sei, wenn die Mädchen rein bleiben sollen und würdig, den Heiligen Geist bei sich zu haben, damit dieser sie bei allem, was sie tun, leiten kann.

Schwester Dalton zeigte das Video, das in der Allgemeinen JD-Versammlung gezeigt wurde, „An heiligen Stätten stehen“. Dieses Video zeige nicht nur ein Mädchen, das auf dem Weg zum Tempel sei, sondern stehe auch sinnbildlich für die Reise, die die Mädchen in ihrem Leben antreten sollen.

„Der Herr führt und leitet uns wahrhaftig“, so Schwester Dalton. „Für das Leben einer jeden von uns gibt es einen ganz individuellen, einzigartigen Plan. Deshalb gibt es den Lehrplan und deshalb ist es notwendig, dass wir als Führungsbeamtinnen geistig sehr gut vorbereitet sind. Dann kann der Heilige Geist uns die Führung zukommen lassen, die wir brauchen, und wir können ein Werkzeug in den Händen des Herrn sein. Die Jungen Damen sind in geistigen Belangen sehr aufnahmebereit. Es ist einfach notwendig, dass wir sie beschützen, damit sie so rein bleiben können, dass auch sie den Heiligen Geist als ständigen Begleiter haben.“