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Warum die Heiligen der Letzten Tage Tempel bauen

Der Tempel des Herodes

Ein Gebot, an das Segnungen geknüpft sind

Seit der Zeit des Alten Testaments hat der Herr seinem Volk immer wieder geboten, Tempel zu bauen – heilige Bauwerke, in denen er es belehren, führen und segnen konnte. Der Herr gebot zum Beispiel den Israeliten, eine tragbare Wohnstätte zu bauen, die ihnen als Tempel dienen sollte, während sie in der Wüste unterwegs waren (siehe Exodus 26 und 27; 40:35). Weitere Hinweise auf Tempel sind im Alten Testament in 2 Chronik 5:1-14; 7:1,2 (der Tempel Salomos), und in Esra 3:1-13; 6:3 (der Tempel Serubbabels) zu finden.

Eine tragbare Wohnstätte

Der Herr gebot den Israeliten, ihm eine tragbare Wohnstätte zu bauen, die als Tempel dienen sollte, solange sie durch die Wüste zogen (siehe Exodus 26 und 27; 40:35).

     

Als Jesus Christus auf der Erde weilte, war der einzige Tempel, den es damals gab, als Tempel des Herodes bekannt. Jesus war oft in diesem Tempel anzutreffen (siehe beispielsweise Lukas 2:41-49; Matthäus 21:12-16).

Nach der Zurückweisung und dem Tod der Apostel Jesu gab es viele Jahrhunderte lang keinen Tempel mehr auf der Erde. Als das Evangelium Jesu Christi Anfang des 19. Jahrhunderts wiederhergestellt wurde, gebot der Herr seinem Volk abermals, Tempel zu bauen (siehe LuB 88:119; siehe auch Abschnitt 95). Die ersten Tempel der wiederhergestellten Kirche wurden in Ohio, Illinois und schließlich in Utah gebaut. Heute hat die Kirche 140 Tempel in der ganzen Welt in Betrieb. Ungeachtet des Ortes oder der Epoche sind Tempel die heiligsten Orte auf der Erde – Orte, an denen Erde und Himmel zusammentreffen und wo wir uns dem Vater im Himmel und Jesus Christus nahe fühlen.

Heilige der Letzten Tage bauen den Kirtland-Tempel in Ohio

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