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Herbst 2002 | Der Zehnte, eine Glaubensprüfung mit Segnungen für die Ewigkeit

Der Zehnte, eine Glaubensprüfung mit Segnungen für die Ewigkeit

Herbst 2002 Generalkonferenz

Zahlen Sie den Zehnten. Öffnen Sie die Schleusen des Himmels. Sie werden für Ihren Gehorsam und Ihre Glaubenstreue gegenüber den Gesetzen und Geboten des Herrn reich gesegnet.

Der Zehnte ist eine Glaubensprüfung mit Segnungen für die Ewigkeit.1 Im Alten Testament stellte Abraham seinen Glauben unter Beweis, indem er Melchisedek, dem erhabenen Hohenpriester, den Zehnten zahlte.2 Jakob, Abrahams Enkel, gelobte dem Herrn: „Von allem, was du mir schenkst, will ich dir den zehnten Teil geben.“3

Der Zehnte ist in diesen, den Letzten Tagen, als wesentliches Gesetz für die Mitglieder der wiederhergestellten Kirche des Herrn gegeben worden. Er stellt eine der grundlegenden Möglichkeiten dar, dem Herrn zu bezeugen, dass wir an ihn glauben und dass wir seine Gesetze und Gebote befolgen. Der Zehnte ist eines der Gebote, die uns, wenn wir sie glaubensvoll befolgen, würdig machen, den Tempel – das Haus des Herrn – zu betreten.

Bereits drei Monate nach dem Märtyrertod des Propheten Joseph Smith, als die Heiligen noch am Bau des Nauvoo-Tempels arbeiteten, schrieb Brigham Young im Namen des Kollegiums der Zwölf Apostel: „Fangt an, das Gesetz des Zehnten regelmäßig und gewissenhaft zu befolgen, … und kommt dann zum Haus des Herrn und lasst euch in seinen Wegen unterweisen und geht auf seinen Pfaden.“4

Wenn wir das Gesetz des Zehnten gewissenhaft befolgen, werden wir nicht nur würdig, die höheren, errettenden heiligen Handlungen des Tempels zu empfangen, sondern wir können sie auch für unsere Vorfahren empfangen. Als Präsident John Taylor, damals noch Mitglied des Kollegiums der Zwölf, einmal gefragt wurde, ob ein Mitglied der Kirche sich für Verstorbene taufen lassen könne, wenn es den Zehnten nicht gezahlt hatte, antwortete er: „Jemand, der den Zehnten nicht gezahlt hat, kann sich nicht für seine verstorbenen Vorfahren taufen lassen. … Wenn jemand nicht genug Glauben für solche Kleinigkeiten hat, hat er auch nicht genug Glauben, um sich und seine Freunde zu erretten.“5

Durch den Zehnten wird unser Glaube entwickelt und geprüft. Indem wir dem Herrn opfern, was wir selbst zu brauchen glauben oder uns wünschen, lernen wir, uns auf ihn zu verlassen. Unser Glaube an ihn ermöglicht es uns, die Tempelbündnisse zu halten und die ewigen Segnungen des Tempels zu erlangen. Nachdem sie Nauvoo verlassen hatte, schrieb die Pionierfrau Sarah Rich, die Frau von Charles C. Rich, in ihr Tagebuch: „Wir hatten im Haus des Herrn so viele Segnungen empfangen, die uns in unserem großen Kummer viel Freude und Trost geschenkt und uns befähigt haben, an Gott zu glauben, da wir ja wussten, dass er uns bei der uns bevorstehenden Reise ins Unbekannte führen und unterstützen würde.“6

Wie die Pioniere werden auch wir, wenn wir gehorsam den Zehnten zahlen, in unserem Glauben gestärkt, und dieser Glaube hilft uns bei den Prüfungen, Bedrängnissen und Sorgen auf unserer Reise durch das Leben.

Der Zehnte lehrt uns außerdem, unser Verlangen und unsere Leidenschaften bezüglich der Dinge dieser Welt zu beherrschen. Das Zahlen des Zehnten hält uns dazu an, im Umgang mit unseren Mitmenschen ehrlich zu sein. Wir lernen, darauf zu vertrauen, dass das, was wir dank des Segens des Herrn und unserer eigenen Anstrengung erhalten haben, für unseren Bedarf ausreichend ist.

Der Zehnte dient als vorbereitendes Gesetz einem speziellen Zweck. Zu Beginn dieser Evangeliumszeit gebot der Herr bestimmten Mitgliedern der Kirche, nach dem höheren Gesetz der Weihung zu leben – einem Gesetz, das man mit einem Bund empfängt. Als dieser Bund nicht eingehalten wurde, kam große Bedrängnis über die Heiligen.7 Danach wurde das Gesetz der Weihung wieder zurückgezogen. An seiner Stelle offenbarte der Herr für die ganze Kirche das Gesetz des Zehnten.8 Am 8. Juli 1838 verkündete er:

„Und das soll der Anfang des Zehnten meines Volkes sein. …

Danach sollen diejenigen, die so gezehntet worden sind, jährlich ein Zehntel all ihres Ertrags bezahlen; und das soll für sie … ein feststehendes Gesetz sein immerdar.“9

Das Gesetz des Zehnten bereitet uns darauf vor, nach dem höheren Gesetz der Weihung zu leben – all unsere Zeit, unsere Talente und Mittel dem Werk des Herrn zu weihen. Bis von uns verlangt wird, dass wir nach diesem höheren Gesetz leben, ist uns geboten, nach dem Gesetz des Zehnten zu leben, das heißt, wir sollen bereitwillig10 jährlich ein Zehntel unseres Einkommens spenden.

Denen, die ehrlich und glaubenstreu nach dem Gesetz des Zehnten leben, verheißt der Herr eine Fülle von Segnungen. Manche dieser Segnungen sind zeitlicher Art, so wie der Zehnte zeitlich ist. Aber wie die äußeren heiligen Handlungen der Taufe und des Abendmahls erfordert auch das Gebot, den Zehnten zu zahlen, Opferbereitschaft in zeitlichen Dingen, die letztlich große geistige Segnungen mit sich bringen.

Ich kenne ein Ehepaar, das tausende Meilen vom nächstgelegenen Tempel entfernt wohnte. Sie hatten zwar nur ein geringes Einkommen, aber sie bezahlten treu den Zehnten und sparten alles, was sie erübrigen konnten, um zum Haus des Herrn reisen zu können. Nach einem Jahr schenkte der Bruder des Ehemanns – kein Mitglied der Kirche – ihnen unerwartet zwei Flugtickets. Diese zeitliche Segnung ermöglichte ihnen die geistigen Segnungen des Tempels – die Begabung und die Siegelung. Eine weitere geistige Segnung kam, als der Bruder, den die demütige Glaubenstreue der beiden tief berührt hatte, sich der Kirche anschloss.

Die zeitlichen und die geistigen Segnungen, die mit dem Zehnten einhergehen, sind ganz auf uns und unsere Familie zugeschnitten, gemäß dem Willen des Herrn. Aber um sie zu empfangen, müssen wir das Gesetz befolgen, auf dem sie beruhen.11 Hinsichtlich des Zehnten hat der Herr gesagt: „Bringt den ganzen Zehnten ins Vorratshaus, damit in meinem Haus Nahrung vorhanden ist. Ja, stellt mich auf die Probe damit, spricht der Herr der Heere, und wartet, ob ich euch dann nicht die Schleusen des Himmels öffne und Segen im Übermaß auf euch herabschütte.“12

Würde sich jemand von uns bewusst dagegen wehren, dass der Herr Segen im Übermaß auf ihn herabschüttet? Leider tun wir das aber, wenn wir den Zehnten nicht zahlen. Wir sagen zu genau den Segnungen, die wir uns wünschen und um die wir beten, „nein“. Wenn Sie zu denen gehören, die an den Segnungen des Zehnten zweifeln, dann nehmen Sie doch jetzt die Einladung des Herrn an, ihn auf die Probe zu stellen. Zahlen Sie den Zehnten. Öffnen Sie die Schleusen des Himmels. Sie werden für Ihren Gehorsam und Ihre Glaubenstreue gegenüber den Gesetzen und Geboten des Herrn reich gesegnet.

Seien Sie sicher: Diese Segnungen ergießen sich gleichermaßen über Reich und Arm. Opferbereitschaft bringt wirklich den Segen des Himmels mit sich, unabhängig davon, wie viel wir gegeben haben.13 Ein Mitglied, das bereitwillig zehn Prozent seines jährlichen Einkommens spendet, erhält alle verheißenen Segnungen des Zehnten, ob es sich um die kleine Münze der Witwe oder um eine königliche Spende handelt.

Vor ein paar Jahren habe ich das Gemeindehaus einer anderen Religionsgemeinschaft besucht. In die wunderschönen Buntglasfenster, die aus Europa stammten, war der Name des Spenders eingearbeitet; in die prächtige Kanzel, die aus den Zedern des Libanon geschnitzt war, waren die Initialen eines wohlhabenden Stifters geschnitzt; die besten Kirchenbänke waren nach den prominenten Familien benannt, die am meisten in den Baufonds eingezahlt hatten.

Im Gegensatz dazu werden in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage alle, die den vollen Zehnten zahlen, gleichermaßen anerkannt und vom Herrn gesegnet – ohne besondere öffentliche Ehre und Lohn. Er macht keinen Unterschied zwischen den Menschen.14 Sein Steuergesetz behandelt wirklich alle gleich.

In unserer Zeit ist es bedeutsam, wofür der Zehnte ausgegeben wird. Bei manchen verantwortungslosen Geschäftsleuten tritt große Gier und Habsucht zutage und wir können dankbar sein, dass der Herr dafür gesorgt hat, dass der Zehnte auf seine Weise verwaltet wird.

Gemäß der Offenbarung ist der Bischof dazu ordiniert, „das Vorratshaus des Herrn zu führen; die Geldmittel der Kirche … zu empfangen“.15 Sowohl vom Bischof als auch vom Sekretär wird erwartet, dass sie den Zehnten voll zahlen und gelernt haben, umsichtig zu leben und mit dem auszukommen, was sie haben. Nur wenige Stunden, nachdem diese örtlichen Führer von den Mitgliedern ihrer Gemeinde bzw. ihres Zweigs den Zehnten entgegengenommen haben, überweisen sie das Geld direkt an den Hauptsitz der Kirche.

Dann wird über die Verwendung des Zehnten, wie vom Herrn offenbart, von einem Rat entschieden, der aus der Ersten Präsidentschaft, dem Kollegium der Zwölf Apostel und der Präsidierenden Bischofschaft besteht. Der Herr sagt eigens, dass dieser Rat so handelt, wie seine Stimme es ihm eingibt.16 Dies ist der „Rat zur Verwendung der Zehntengelder“.

Es ist bemerkenswert mitzuerleben, wie dieser Rat auf die Stimme des Herrn hört. Jedes Mitglied kennt alle Entscheidungen des Rats und ist daran beteiligt. Es wird keine Entscheidung getroffen, solange der Rat nicht einstimmig dafür ist. Alle Zehntengelder werden für kirchliche Zwecke ausgegeben, darunter für die Wohlfahrt – für die Unterstützung der Armen und Bedürftigen, für Tempel, Gebäude und Unterhalt von Gemeindehäusern, für Bildung und Lehrmaterial – kurzum: für das Werk des Herrn.

Präsident George Albert Smith wurde einmal von einem Freund um seine Meinung gebeten. Der Freund wollte sein Zehntengeld lieber zur Unterstützung wohltätiger Organisationen seiner Wahl verwenden. Präsident Smith erteilte ihm diesen Rat:

„Ich finde, du gehst da sehr großzügig mit etwas um, was dir gar nicht gehört. … Du hast mir erzählt, was du mit dem Geld des Herrn tust, aber du hast mir nicht erzählt, dass du irgendjemandem etwas von deinem eigenen Geld gibst. Der Herr ist der beste Partner der Welt. Er gibt dir alles, was du hast, sogar die Luft zum Atmen. Er hat gesagt, du sollst ein Zehntel dessen, was du bekommst, seiner Kirche geben. Das hast du aber nicht getan; du hast das Geld deines besten Partners genommen und es verschenkt.“17

Der Zehnte der Mitglieder der Kirche gehört dem Herrn. Er entscheidet, durch einen Rat seiner Diener, wie er verwendet werden soll.

Ich gebe den Mitgliedern der Kirche und den Menschen in aller Welt mein Zeugnis über den Rat zur Verwendung der Zehntengelder. Ich gehöre diesem Rat seit siebzehn Jahren an, erst als Präsidierender Bischof der Kirche und jetzt als Mitglied des Kollegiums der Zwölf Apostel. Die Zehntengelder dieser Kirche werden ausnahmslos für die Absichten des Herrn verwendet.

Der Herr möchte, dass allen seinen Kindern die mit dem Zehnten verbundenen Segnungen zuteil werden. Allzu häufig vermitteln wir Eltern unseren Kindern dieses Gesetz nicht und halten sie nicht an, danach zu leben, weil ihr Beitrag nur ein paar Cents beträgt. Aber ohne Zeugnis über den Zehnten sind sie verletzlich. Als Teenager werden Kleidung, Unterhaltung und teure Besitztümer für sie wichtig und sie laufen Gefahr, den besonderen Schutz zu verlieren, den der Zehnte mit sich bringt.

Die Jahre vergehen. Ist es möglich, dass ein junger Mann zum Ältesten ordiniert wird, auf Mission geht und ein Gesetz, nach dem er bisher selbst nicht gelebt hat, überzeugend lehrt? Wenn er wieder nach Hause kommt, ist er Druck ausgesetzt: Ausbildung, er gründet eine Familie und verfolgt seine berufliche Laufbahn – wird es dann leichter sein, nach dem Gesetz des Zehnten zu leben? Und wird eine junge Frau würdig sein, dem Herrn zu dienen und den Bund der celestialen Ehe einzugehen, ohne selbst ein Zeugnis vom Zehnten erlangt zu haben? Kann sie ihre Kinder ein Gesetz lehren, mit dem sie keine eigenen Erfahrungen gesammelt hat? Ja, von den Vätern und Müttern, die gemeinsam den Schutz der Segnungen des Zehnten – auf die sie zu Recht Anspruch haben – auf ihre Familie herabrufen wollen, wird große Glaubenstreue erwartet! Präsident Lorenzo Snow hat gesagt: „Lehrt die Kinder, den Zehnten zu zahlen, damit das Gesetz stets befolgt wird. Wenn wir es befolgen, wird der Herr uns bewahren, was auch immer unsere Feinde tunmögen.“18

In ein paar Wochen wird jeder von uns wieder einmal die heilige Gelegenheit haben, sich mit dem Bischof zusammenzusetzen und vor dem Herrn die Zehntenerklärung abzugeben. Ihr Bischof wird sehr freundlich sein. Er wird Verständnis für die Herausforderungen haben, die Ihnen zu schaffen machen. Wenn Sie das, was Sie in der Vergangenheit versäumt haben, nicht nachzahlen können, dann gehen Sie vorwärts. Fangen Sie heute an. Erklären Sie dem Bischof, dass Sie sich dazu verpflichtet haben, in Zukunft den vollen Zehnten zu zahlen, und erstellen Sie einen Plan, wie Sie so bald wie möglich wieder in den Tempel gehen können. Sobald Sie Ihren Glauben bewiesen haben, indem Sie eine gewisse Zeit den Zehnten gezahlt und die übrigen erforderlichen Gebote gehalten haben, können Sie sich der ewigen Segnungen des Tempels erfreuen. Ich flehe Sie an, lassen Sie diese Möglichkeit nicht einfach verstreichen. Verschieben Sie das nicht auf einen späteren Zeitpunkt.

Väter und Mütter, wenn Sie sich jetzt auf die Zehntenerklärung vorbereiten, dann rufen Sie doch bitte Ihre Kinder zu sich und helfen Sie ihnen, ihre Cents zu zählen. Helfen Sie den Jugendlichen, ihre Unterlagen durchzusehen und ihren jährlichen Ertrag zu berechnen. Es ist eine wundervolle Gelegenheit, im Herzen Ihrer Kinder den Samen des Glaubens zu säen. Sie bringen sie damit auf einen Weg, der zum Tempel führt. Ganze Generationen Ihrer Vorfahren und Ihrer Nachkommen werden aufstehen und Sie glücklich preisen, denn Sie haben Ihre Kinder darauf vorbereitet, die errettenden heiligen Handlungen für sie zu vollziehen. Es ist kein Zufall, meine Brüder und Schwestern, dass wir heute auf der ganzen Welt, auf Weisung von Präsident Gordon B. Hinckley, der heute Gottes lebender Prophet auf der Erde ist, immer mehr Tempel haben. Wenn wir die Gebote halten, wozu auch das Zahlen des Zehnten gehört, sind wir würdig, diese Tempel zu betreten, uns an unsere Familie siegeln zu lassen und ewige Segnungen zu empfangen.

Ich bete darum, dass wir das nicht aufschieben, sondern das Gebot unseres Herrn, nach dem Gesetz des Zehnten zu leben, befolgen. Ich kenne zwei Missionare, die eine sehr arme Familie besuchten. Das Haus der Familie bestand aus Pressspanplatten und Stecken und hatte einen Lehmfußboden. Es gab weder Strom noch Betten. Jeden Abend gab der Vater, der als Tagelöhner auf einer Farm arbeitete, seinen gesamten Tageslohn für Lebensmittel für das Abendessen aus. Als sie aus der bescheidenen Hütte traten, dachte der Senior-Mitarbeiter still bei sich: „Für diese Familie wird das Gesetz des Zehnten sicher ein Stolperstein sein. Vielleicht sollten wir erst einmal nicht darüber reden.“ Kurz danach sprach der Junior-Mitarbeiter, der in seinem Heimatland unter ähnlichen Umständen aufgewachsen war, seine Gedanken aus: „Ich weiß, das Prinzip des Zehnten kommt erst vier Lektionen später an die Reihe, aber könnten wir nicht schon beim nächsten Besuch darüber reden? Sie müssen schon jetzt vom Zehnten erfahren, weil sie die Hilfeund die Segnungen des Herrn so sehr brauchen.“

Diesem Missionar war Folgendes klar: „Es gibt ein Gesetz, das im Himmel – vor den Grundlegungen dieser Welt – unwiderruflich angeordnet wurde und auf dem alle Segnungen beruhen: Wenn wir irgendeine Segnung von Gott erlangen, dann nur, indem wir das Gesetz befolgen, auf dem sie beruht.“19 Der Herr möchte diese Familie segnen und wartet sehr darauf, dass sie gehorsam ist, damit er sie segnen kann.

Meine lieben Brüder und Schwestern, die ewigen Segnungen, die mit dem Zehnten einhergehen, sind real. Ich habe sie in meinem Leben und im Leben meiner Familie erfahren. Unser Glaube wird dahingehend überprüft, ob wir durch unseren Gehorsam und unsere Opferbereitschaft nach dem Gesetz des Zehnten leben. Denn, mit den Worten des Propheten Joseph Smith: „Eine Religion, die nicht fordert, dass man alles opfert, hat niemals genug Kraft, den Glauben hervorzubringen, der zum Leben und zur Errettung nötig ist.“20

Ich bezeuge, dass der Herr Jesus Christus sein Leben geopfert hat, um uns alle zu erretten. Als sein besonderer Zeuge bezeuge ich, dass er lebt. Und in seinem Namen bekunde ich Ihnen, den Kindern, den Witwen, den Jugendlichen, den Familien – den Glaubenstreuen – Dankbarkeit für Ihren heiligen Zehnten. „Du wirktest dir dein Ehrenkleid zu meiner ewgen Herrlichkeit.“21 Im heiligen Namen Jesu Christi. Amen.

Quellenangaben anzeigenQuellenangaben ausblenden
    1. Siehe Joseph F. Smith, Gospel Doctrine, 1. Auflage, Seite 282f.

    2. Siehe Genesis 14:20.

    3. Genesis 28:22.

    4. Documentary History of the Church, 7:281f.

    5. History of the Church, 7:292f.

    6. Tagebuch von Sarah De Armon Pea Rich, Archiv, Harold B. Lee Library, Brigham Young University (Manuskript), Seite 42.

    7. Siehe Joseph Fielding Smith, Church History and Modern Revelation (Leitfaden für das Melchisedekische Priestertum, erste Reihe, 1946), Seite 196.

    8. Siehe „Historical Introduction“ zu LuB 119.

    9. LuB 119:3,4.

    10. Siehe Church History and Modern Revelation (dritte Reihe, 1946), Seite 120.

    11. Siehe LuB 130:20,21.

    12. Maleachi 3:10.

    13. „Praise to the Man“, Gesangbuch, Nr. 27.

    14. LuB 1:35; 38:16.

    15. LuB 72:10.

    16. LuB 120:1.

    17. Sharing the Gospel With Others, Hg. Preston Nibley, 1948, Seite 46; siehe auch Seite 44-47.

    18. Zitiert in Church History and Modern Revelation (dritte Reihe), Seite 122.

    19. LuB 130:20,21.

    20. Joseph Smith, Lectures on Faith, 1985, Seite 69.

    21. „Ein armer Wandrer“, Gesangbuch, Nr. 18.