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Frühjahr 2009 | „Ich bin getroffen!“

„Ich bin getroffen!“

Frühjahr 2009 Generalkonferenz

Das Empfinden, für andere verantwortlich zu sein, ist das Herzstück treuen Dienens im Priestertum.

Ich bin dankbar für die Ehre und den Segen, zur Priesterschaft Gottes zu sprechen. Ich möchte euch helfen, tapfer und unerschrocken an euren Dienst im Priestertum heranzugehen.

Ihr müsst tapfer und unerschrocken sein, denn ihr gehört zur Armee des Herrn in der letzten Evangeliumszeit. Dies ist keine Zeit des Friedens. Es gab niemals Frieden, seit der Satan im vorirdischen Dasein seine Streitkräfte gegen den Plan unseres himmlischen Vaters ins Feld geschickt hat. Wir kennen die Einzelheiten der damaligen Schlacht nicht. Aber wir kennen ein Resultat. Der Satan und seine Anhänger wurden auf die Erde hinabgeworfen. Seit der Erschaffung Adams und Evas dauert der Konflikt nun an. Wir haben erlebt, wie er sich verschärft hat. Aus den heiligen Schriften geht hervor, dass der Krieg noch heftiger werden und es in geistiger Hinsicht auf der Seite des Herrn immer mehr Opfer geben wird.

Fast alle von uns haben im Film schon einmal ein Schlachtfeld gesehen oder in einer Erzählung davon gelesen. Man hört Explosionen krachen und die Schreie der Soldaten, und plötzlich ruft jemand: „Ich bin getroffen!“

Sobald dieser Ruf ertönt, bewegen sich treue Kameraden in die Richtung, aus der er kam. Ein anderer Soldat oder ein Sanitäter lässt die Gefahr außer Acht und begibt sich zu dem Verwundeten. Und der Getroffene weiß, dass Hilfe naht. Wie hoch das Risiko auch ist, jemand wird sich zu ihm vorarbeiten, um ihn zu schützen und ihm zu helfen, ehe es zu spät ist. Das trifft auf jede Einheit von Männern zu, die sich gemeinsam auf einer schwierigen und gefährlichen Mission befinden und entschlossen sind, sie zu erfüllen, koste es, was es wolle. Es gibt unzählige Geschichten von treuen Kameraden, die fest entschlossen waren, niemanden zurückzulassen.

Ich möchte euch eine davon erzählen, die amtlich bestätigt ist.1 Während der Kämpfe in Somalia im Oktober 1993 saßen zwei Elite-Infanteristen der US-Armee in einem Hubschrauber und erfuhren mitten in einem Feuergefecht, dass zwei andere Hubschrauber in der Nähe abgestürzt waren. Die zwei Soldaten, die sich in der Höhe in relativer Sicherheit befanden, hörten über Funk, dass keine Bodentruppen verfügbar waren, um der einen Mannschaft zur Hilfe zu eilen. Derweil näherten sich immer mehr Feinde der Absturzstelle.

Die zwei Männer, die aus der Luft alles beobachteten, boten sich an, sich absetzen zu lassen [im Funk nannten sie es „eingesetzt werden“], um ihren schwer verwundeten Kameraden beizustehen. Das wurde jedoch abgelehnt, da es sehr gefährlich war. Sie fragten ein zweites Mal. Wieder wurde es ihnen versagt. Erst nach der dritten Nachfrage wurden sie am Boden abgesetzt.

Nur mit ihren Handfeuerwaffen ausgerüstet bahnten sie sich einen Weg zu den abgestürzten Hubschraubern und den verwundeten Fliegern. Sie mussten durch einen dichten Kugelhagel hindurch, da der Feind der Absturzstelle immer näher kam. Sie zogen die Verwundeten aus den Wracks, schoben sich zwischen sie und den Feind und begaben sich damit selbst in die gefährlichste Lage. Sie schützten ihre Kameraden, bis ihnen die Munition ausging und sie tödlich getroffen wurden. Ihre Tapferkeit und Opferbereitschaft retteten einem Piloten das Leben, der sonst keine Chance gehabt hätte.

Den beiden wurde posthum die Ehrenmedaille verliehen, in den USA die höchste Auszeichnung für Tapferkeit im Auge eines bewaffneten Feindes. In der Ehrung heißt es, dass ihre Tat „weit über die normale Pflichterfüllung“ hinausging.

Ich frage mich jedoch, ob ihnen das bewusst war, als sie den abgestürzten Männern zu Hilfe eilten. Sie waren ihren Kameraden so verbunden, dass sie es als ihre Pflicht verstanden, ihnen beizustehen, koste es, was es wolle. Der Mut zum Handeln und ihr selbstloser Einsatz entsprangen dem Gefühl, für das Leben, das Glück und die Sicherheit ihrer Kameraden verantwortlich zu sein.

Dieses Empfinden, nämlich für andere verantwortlich zu sein, ist das Herzstück treuen Dienens im Priestertum. Unsere Kameraden tragen Wunden davon in der geistigen Schlacht, die um uns herum tobt; so auch die Menschen, denen zu dienen und die vor Gefahr zu schützen wir berufen sind. Geistige Wunden sind nicht leicht erkennbar, man braucht dazu Augen, die Geistiges wahrnehmen können. Bischöfe, Zweigpräsidenten und Missionspräsidenten jedoch, die ein Auge auf diejenigen haben, die – wie sie – Jünger des Herrn sind, können die Verwundeten und die Wunden ausmachen.

Das geschieht schon seit Jahren überall auf der Welt. Ich weiß noch, wie ich als Bischof den Gesichtsausdruck und die Haltung eines jungen Priestertumsträgers sah und mir so deutlich in den Sinn kam, dass ich es fast hören konnte: „Ich muss ihn sprechen. Bald! Irgendetwas stimmt nicht. Er braucht Hilfe.“

Nach einer solchen Eingebung habe ich nie lange gezögert, denn ich hatte gelernt, dass der Betreffende die Wunden der Sünde oft zunächst gar nicht spürt. Manchmal scheint es so, als spritze der Satan ein Betäubungsmittel, das den geistigen Schmerz überdeckt, während er die Wunde zufügt. Wenn nicht bald etwas die Umkehr in Gang setzt, kann die Wunde sich verschlimmern und sich ausdehnen.

Als Priestertumsträger, der für das geistige Überleben einiger Kinder des himmlischen Vaters verantwortlich ist, eilt ihr daher dem Verwundeten zur Hilfe, ohne darauf zu warten, dass er ruft: „Ich bin getroffen!“ Unter Umständen haben weder der beste Freund noch irgendwelche Führer oder die Eltern wahrgenommen, was ihr wahrgenommen habt.

Vielleicht seid ihr der Einzige, der durch Inspiration den Warnruf vernommen hat. Die anderen geben vielleicht einem Gedanken nach, der auch euch beschleichen mag: „Vielleicht bilde ich mir bloß ein, dass es da ein Problem gibt. Ich habe kein Recht, über andere zu urteilen. Ich bin nicht verantwortlich. Ich unternehme nichts, solange niemand um Hilfe bittet!“

Nur ein bevollmächtigter Richter in Israel hat die Macht und die Pflicht, festzustellen, ob es sich um eine schlimme Wunde handelt, sie zu untersuchen und schließlich inspiriert von Gott die richtige Behandlung zu verordnen, um die Heilung einzuleiten. Dennoch seid ihr durch einen Bund verpflichtet, euch eines geistig verwundeten Kindes Gottes anzunehmen. Ihr müsst tapfer und unerschrocken genug sein, euch nicht abzuwenden.

Ich muss, so gut ich kann, zumindest zweierlei erklären: Erstens: Warum haben wir die Pflicht, einem verwundeten Freund beizustehen? Und zweitens: Wie wird man dieser Pflicht gerecht?

Zunächst einmal habt ihr, als euch von Gott das Priestertum anvertraut wurde und wie euch zuvor deutlich gemacht wurde, mit einem Bund die Verantwortung für alles auf euch genommen, was ihr für die Errettung anderer tut oder lasst, wie schwierig und gefährlich euch das auch erscheinen mag.

Es gibt unzählige Beispiele von Priestertumsträgern, die diese schwere Aufgabe geschultert haben, wie ihr und ich es auch müssen. Jakob hat im Buch Mormon seine heilige Pflicht folgendermaßen beschrieben, als er unter schwierigen Umständen zur Tat schritt, um zu helfen: „Nun, meine geliebten Brüder, ich, Jakob, gemäß der Verantwortung, die vor Gott auf mir ruht, mein Amt mit Ernsthaftigkeit groß zu machen und um mein Gewand von euren Sünden zu reinigen, komme heute in den Tempel herauf, um euch das Wort Gottes zu verkünden.“2

Ihr mögt jetzt einwenden, dass Jakob im Gegensatz zu euch ein Prophet war. Doch euer Amt im Priestertum, welches es auch sein mag, bringt die Pflicht mit sich, „die herabgesunkenen Hände empor[zuheben] und … die müden Knie“3 eurer Mitmenschen zu stärken. Als Diener des Herrn habt ihr gelobt, für andere – so gut ihr könnt – das zu tun, was der Herr tun würde.

Die gute Gelegenheit, die sich euch bietet, und eure Verantwortung werden in Kohelet beschrieben:

„Zwei sind besser als einer allein, falls sie nur reichen Ertrag aus ihrem Besitz ziehen.

Denn wenn sie hinfallen, richtet einer den anderen auf. Doch wehe dem, der allein ist, wenn er hinfällt, ohne dass einer bei ihm ist, der ihn aufrichtet.“4

Vor diesem Hintergrund versteht ihr sicher auch, was Joseph Smith mit diesen wahren und ernüchternden Worten sagen wollte: „Nur ein Narr kann mit Menschenseelen leichtfertig umgehen.“5 Jakob glaubte, dass das Leid eines zu Boden gefallenen Menschen, dem er nicht half, obwohl er es vermocht hätte, über ihn kommen würde. Euer Glück und das Glück derer, denen zu dienen ihr als Priestertumsträger berufen seid, sind miteinander verbunden.

Jetzt kommen wir zu der Frage, wie man denjenigen, denen zu dienen und die zu retten man berufen ist, am besten hilft. Das hängt davon ab, was ihr leisten könnt und wie die im Priestertum begründete Beziehung beschaffen ist, die ihr zu der Person habt, die in geistiger Gefahr schwebt. Ich möchte drei Fälle anführen, die euch in eurem Dienst im Priestertum früher oder später betreffen könnten.

Nehmen wir zunächst an, ihr seid ein unerfahrener Juniorpartner, ein Lehrer im Aaronischen Priestertum, der mit seinem erfahrenen Heimlehrpartner eine junge Familie besucht. Vor der Vorbereitung auf den Besuch betet ihr um Kraft und Inspiration, damit ihr erkennt, was die Familie braucht und wie ihr ihr helfen könnt. Falls möglich, sprecht ihr dieses Gebet mit eurem Heimlehrpartner zusammen und erwähnt die Familienmitglieder namentlich. Während ihr betet, werdet ihr euch im Herzen zu ihnen und zu Gott hingezogen fühlen. Ihr verständigt euch mit eurem Heimlehrpartner auf ein gemeinsames Ziel. Ihr macht einen Plan, wie ihr vorgehen möchtet.

Wie dieser Plan auch aussieht, während des Besuchs schaut und hört ihr gleichermaßen aufmerksam wie demütig zu. Ihr seid jung und unerfahren, der Herr jedoch weiß ganz genau, wie es um die Familie in geistiger Hinsicht bestellt ist und was sie braucht. Er liebt diese Familie. Und da ihr wisst, dass er euch schickt, damit ihr an seiner Stelle handelt, könnt ihr darauf vertrauen, dass ihr wahrnehmen könnt, was die Familie braucht und wie ihr euren Auftrag erfüllen könnt. Das geschieht, während ihr sie persönlich zu Hause besucht. Deshalb habt ihr als Priestertumsträger diesen Auftrag aus dem Buch Lehre und Bündnisse: „Das Haus eines jeden Mitgliedes zu besuchen und sie zu ermahnen, dass sie sowohl laut als auch im Verborgenen beten und allen Pflichten in der Familie nachkommen.“6

Darüber hinaus habt ihr noch einen Auftrag, der sogar noch größeres Wahrnehmungsvermögen erfordert:

„Die Pflicht des Lehrers ist es, immer über die Kirche zu wachen und bei ihnen zu sein und sie zu stärken und zu sehen, dass es in der Kirche kein Übeltun gibt, auch keine Härte gegeneinander, weder Lügen noch Verleumden, noch üble Nachrede, und zu sehen, dass sich die Kirche oft versammelt, und auch zu sehen, dass alle Mitglieder ihre Pflicht erfüllen.“7

Ihr und euer Heimlehrpartner werdet nur selten so inspiriert werden, dass ihr ganz genau wisst, bis zu welchem Grad diejenigen, die ihr besucht, diesem Maßstab genügen. Ich kann euch aber aus Erfahrung verheißen, dass ihr die Gabe empfangen werdet, zu erkennen, worin sie gut sind. Und darauf aufbauend könnt ihr ihnen Mut machen. Ich kann euch noch etwas verheißen: Ihr und euer Heimlehrpartner werdet durch Inspiration erkennen, was diejenigen, die ihr besucht, ändern könnten, um die notwendige geistige Heilung in Gang zu setzen. Die Worte, die euch eingegeben werden, werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einigen der wichtigsten Änderungen anregen, die der Herr für die Betreffenden im Sinn hat.

Wenn euer Heimlehrpartner sich gedrängt fühlt, eine Änderung anzuregen, beobachtet ihr sein Vorgehen. Ihr werdet wahrscheinlich überrascht sein, wie der Geist ihn in seinen Worten leitet. Aus seiner Stimme wird Liebe sprechen. Er wird einen Weg finden, die erforderliche Änderung mit einer Segnung in Verbindung zu bringen, die sich daraus ergibt. Wenn der Vater oder die Mutter etwas ändern müssen, zeigt er vielleicht auf, wie das dazu beitragen würde, dass die Kinder glücklich sind. Er wird die Änderung damit beschreiben, dass man das, was unglücklich macht, hinter sich lässt und dorthin aufbricht, wo es besser und sicherer ist.

Euer Beitrag bei dem Besuch mag euch gering vorkommen, doch er kann bedeutender sein, als ihr es für möglich haltet. In eurem Gesicht und eurem Verhalten spiegelt sich wider, dass euch diese Menschen am Herzen liegen. Diese werden spüren, dass euch die Liebe zu ihnen und zum Herrn die Angst nimmt. Ihr werdet unerschrocken genug sein, Zeugnis von der Wahrheit abzulegen. Euer demütig und schlicht vorgetragenes und vielleicht auch kurzes Zeugnis mag jemandem leichter ins Herz dringen als das eures erfahreneren Heimlehrpartners. So etwas habe ich schon miterlebt.

Welche Rolle ihr bei dem Priestertumsbesuch auch spielt – euer Wunsch, im Auftrag des Herrn zu den Menschen zu gehen, um ihnen zu helfen, bringt mindestens zwei Segnungen mit sich. Erstens: Ihr spürt, wie sehr Gott die Menschen liebt, die ihr besucht. Und zweitens: Ihr spürt, wie dankbar der Herr euch für euren Wunsch ist, ihnen die Hilfe zu geben, von der der Herr wusste, dass sie sie brauchen.

Er hat euch zu ihnen gesandt, weil er darauf vertraut hat, dass ihr euch verantwortlich fühlt, ihnen den Weg zu ihm und zum Glück zu weisen.

Mit zunehmendem Alter bietet sich euch in eurem Dienst als Priestertumsträger eine weitere Gelegenheit. Ihr lernt eure Brüder im Kollegium gut kennen. Vielleicht habt ihr mit ihnen Basketball oder Football gespielt oder gemeinsam an Jugendaktivitäten oder Dienstprojekten teilgenommen. Mit dem einen oder anderen seid ihr gut befreundet.

Ihr merkt, wenn eure Brüder glücklich oder wenn sie traurig sind. Vielleicht hat keiner von euch eine Vollmachtsstellung im Kollegium. Dennoch fühlt ihr euch für euren Bruder im Priestertum verantwortlich. Möglicherweise vertraut er euch an, dass er dabei ist, ein Gebot zu brechen. Ihr wisst, dass ihm das geistig schaden wird. Er bittet euch vielleicht um Rat, weil er euch vertraut.

Ich kann euch aus Erfahrung sagen: Wenn ihr es schafft, ihn von seinem gefährlichen Pfad abzubringen, werdet ihr nie die Freude vergessen, die ihr empfandet, als ihr ihm ein wahrer Freund wart. Wenn es euch nicht gelingt, verspreche ich euch: Wenn sich bei ihm Kummer und Leid einstellen – was unweigerlich so sein wird –, werdet ihr seinen Schmerz so empfinden, als wäre es euer eigener. Wenn ihr jedoch versucht habt zu helfen, werdet ihr immer noch sein Freund sein. Ja, er mag noch Jahre mit euch darüber sprechen, wie sich alles zum Guten hätte wenden können und wie dankbar er euch ist, dass er euch so wichtig war, dass ihr es zumindest versucht habt. Ihr werdet ihn trösten und, wie ihr es in eurer Jugend getan habt, erneut einladen, zu dem Glück zurückzukehren, das das Sühnopfer ihm immer noch ermöglicht.

Später im Leben werdet ihr Vater sein – ein Vater, der das Priestertum trägt. Was ihr beim Dienst im Priestertum gelernt habt, während ihr anderen geholfen habt, sich vom Kummer ab- und dem Glück zuzuwenden, gibt euch dann die Kraft, die ihr braucht und euch wünscht. Die Jahre, in denen ihr für Menschenseelen verantwortlich seid, bereiten euch darauf vor, eurer Familie, die ihr mehr lieben werdet, als ihr euch in eurer Jugend vorstellen könnt, zu helfen und sie zu schützen. Ihr werdet wissen, wie ihr sie mit Priestertumsmacht in die Sicherheit führen könnt.

Ich bete darum, dass ihr euer Leben lang und für immer an eurem Dienst im Priestertum Freude habt. Ich hoffe, dass ihr die gleiche Tapferkeit und Liebe zu den Kindern des himmlischen Vaters entwickelt, die die Söhne Mosias veranlasste, darum zu bitten, dem Tod ins Auge zu sehen und sich in Gefahr begeben zu dürfen, um einem verstockten Volk das Evangelium zu bringen. Ihr Wunsch und ihre Tapferkeit entsprangen dem Empfinden, dass sie für das ewige Glück von Fremden verantwortlich waren, die Gefahr liefen, ewig elend zu sein.8

Mögen wir teilhaben an dem Wunsch, den Jehova in der vorherigen Welt hegte, als er darum bat, aus dem Reich der Herrlichkeit hinabsteigen zu dürfen, um uns zu dienen und sein Leben für uns zu geben – als er seinen Vater bat: „Sende mich!“9

Ich bezeuge, dass ihr von Gott berufen und gesandt seid, seinen Kindern zu dienen. Er möchte nicht, dass auch nur eines zurückgelassen wird. Präsident Monson besitzt die Schlüssel des Priestertums für die ganze Welt. Gott wird euch Inspiration und Kraft geben, damit ihr euren Auftrag erfüllen könnt, seinen Kindern zu helfen, den Weg zu finden, der zu dem Glück führt, das dank des Sühnopfers Jesu Christi möglich ist. Das bezeuge ich euch im heiligen Namen Jesu Christi. Amen.

Quellenangaben anzeigenQuellenangaben ausblenden
    1. Siehe The U.S. Army Leadership Field Manual, 2004, Seite 28f.

    2. Jakob 2:2

    3. LuB 81:5

    4. Kohelet 4:9,10

    5. History of the Church, 3:295

    6. LuB 20:47

    7. LuB 20:53-55

    8. Siehe Mosia 28:1-8

    9. Abraham 3:27