Die Macht des Priestertums

Thomas S. Monson

President of the Church


Mögen wir würdig sein, die göttliche Macht des Priestertums, das wir tragen, zu empfangen. Möge sie uns ein Segen sein und mögen wir sie ausüben, um anderen Gutes zu tun.

Ich habe lange gebetet und geforscht, um zu wissen, worüber ich heute sprechen werde. Ich möchte niemanden kränken. Ich habe überlegt: „Was für Schwierigkeiten haben wir? Womit habe ich jeden Tag zu tun, was mich veranlasst, manchmal spätabends zu weinen?“ Nun will ich versuchen, ein paar dieser Schwierigkeiten heute Abend anzusprechen. Manche betreffen die jungen Männer. Andere betreffen die Brüder im mittleren Alter. Manche betreffen diejenigen, die ein wenig über das mittlere Alter hinausgekommen sind. Vom hohen Alter wollen wir nicht sprechen.

Anfangs möchte ich einfach nur sagen, dass es gut ist, dass wir uns heute Abend versammelt haben. Wir haben wunderbare, zeitgemäße Botschaften über das Priestertum Gottes gehört. Ich bin, genau wie Sie, erbaut und inspiriert worden.

Heute Abend möchte ich einiges ansprechen, was mir in letzter Zeit oft durch den Kopf gegangen ist und wovon ich das Gefühl hatte, ich solle es Ihnen nahebringen. Auf die eine oder andere Weise hat alles davon mit der eigenen Würdigkeit zu tun, die erforderlich ist, um die heilige Macht des Priestertums, das wir tragen, empfangen und ausüben zu können.

Ich möchte zunächst aus dem Buch Lehre und Bündnisse, Abschnitt 121, zitieren:

„Die Rechte des Priestertums [sind] untrennbar mit den Mächten des Himmels verbunden … und … die Mächte des Himmels [können] nur nach den Grundsätzen der Rechtschaffenheit beherrscht und gebraucht werden …

Dass sie uns übertragen werden können, das ist wahr; aber wenn wir versuchen, unsere Sünden zu verdecken oder unseren Stolz und eitlen Ehrgeiz zu befriedigen, oder wenn wir auch nur mit dem geringsten Maß von Unrecht irgendwelche Gewalt oder Herrschaft oder Nötigung auf die Seele der Menschenkinder ausüben wollen – siehe, dann ziehen sich die Himmel zurück, der Geist des Herrn ist betrübt, und wenn er sich zurückgezogen hat, dann Amen zum Priestertum oder der Vollmacht jenes Mannes.“1

Brüder, diese Worte des Herrn über seine göttliche Vollmacht sind maßgeblich. Es darf kein Zweifel bestehen, welche Verpflichtung dies jedem auferlegt, der das Priestertum Gottes trägt.

Wir sind in einer schwierigen Zeit zur Welt gekommen. Der moralische Kompass der Masse hat sich nach und nach auf die Position „fast alles ist erlaubt“ eingestellt.

Ich bin lang genug am Leben, dass ich die meisten Wandlungen der gesellschaftlichen Moralvorstellungen miterleben konnte. Wo einst die Maßstäbe der Kirche und die der Gesellschaft weitgehend in Einklang waren, trennt uns nun eine weite Kluft – und sie wird immer breiter.

In vielen Filmen und Fernsehserien werden Verhaltensweisen gezeigt, die in direktem Widerspruch zu Gottes Gesetzen stehen. Setzen Sie sich dem versteckten oder auch offensichtlichen Schmutz nicht aus, der so oft darin enthalten ist. Viele der heutigen Liedtexte fallen unter die gleiche Kategorie. Die gottlose Ausdrucksweise, die heutzutage so verbreitet ist, wäre vor nicht allzu langer Zeit niemals toleriert worden. Bedauerlicherweise wird der Name des Herrn immer wieder missbraucht. Denken wir an eines der Zehn Gebote, die der Herr dem Mose auf dem Berg Sinai offenbarte: „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.“2 Ich bedaure, dass wir alle einer gottlosen Ausdrucksweise ausgesetzt sind, und ich bitte Sie, keinen Gebrauch davon zu machen. Ich bitte Sie inständig, nichts zu sagen oder zu tun, worauf Sie nicht stolz sein können.

Halten Sie sich von Pornografie gänzlich fern. Gestatten Sie sich keinen Blick darauf, niemals. Sie hat sich als Sucht erwiesen, die sich nur äußerst schwer überwinden lässt. Meiden Sie Alkohol, Tabak und andere Drogen und alle Formen von Sucht, die Sie nur schwer in den Griff bekommen können.

Was schützt Sie vor Sünde und dem Bösen, was Sie umgibt? Ich behaupte, dass ein starkes Zeugnis vom Erlöser und seinem Evangelium Sie sicher durchs Leben geleitet. Lesen Sie das Buch Mormon, wenn Sie das noch nicht getan haben. Ich bitte jetzt nicht um Handzeichen. Wenn Sie es gebeterfüllt lesen und den aufrichtigen Wunsch haben, die Wahrheit zu erfahren, wird der Heilige Geist Ihnen kundtun, dass es wahr ist. Wenn es wahr ist – und es ist wahr –, dann war Joseph Smith auch ein Prophet, und er hat Gottvater und dessen Sohn Jesus Christus gesehen. Die Kirche ist wahr. Wenn Sie davon noch kein Zeugnis haben, tun Sie alles, was nötig ist, um eines zu erlangen. Es ist unerlässlich, ein eigenes Zeugnis zu haben, denn das Zeugnis anderer bringt Sie nur bis an einen bestimmten Punkt. Wenn Sie ein Zeugnis erhalten haben, muss es kraftvoll und lebendig gehalten werden, indem Sie nach den Geboten Gottes leben, regelmäßig beten und die heiligen Schriften studieren. Gehen Sie zur Kirche. Ihr jungen Männer: Nehmt am Seminar oder Institut teil, sofern euch dies möglich ist.

Sollte es Verfehlungen in Ihrem Leben geben, gibt es immer einen Ausweg. Lassen Sie von der Sünde ab. Sprechen Sie mit Ihrem Bischof. Was das Problem auch sein mag, es kann durch aufrichtige Umkehr behoben werden. Sie können wieder rein werden. Der Herr sagte über diejenigen, die umkehren: „Wären eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee.“3 „Und ich, der Herr, denke nicht mehr an sie.“4

Der Erlöser der Menschheit hat über sich gesagt, er sei in der Welt, jedoch nicht von der Welt.5 Auch wir können in, aber nicht von der Welt sein, indem wir falsche Vorstellungen und Lehren verwerfen und dem treu bleiben, was Gott geboten hat.

Nun, meine jungen Brüder, die Sie im heiratsfähigen Alter sind, bislang aber nicht heiraten wollten, ich habe in letzter Zeit viel über Sie nachgedacht. Ich sehe reizende junge Frauen, die gerne heiraten und eine Familie gründen möchten, und doch sind ihre Möglichkeiten eingeschränkt, weil so viele junge Männer die Ehe aufschieben.

Das ist nichts Neues. Frühere Präsidenten der Kirche haben schon viel zu diesem Thema gesagt. Ich möchte Ihnen nur ein, zwei ihrer Ratschläge als Beispiel nennen.

Präsident Harold B. Lee sagte: „Wir erfüllen unsere Pflicht als Priestertumsträger nicht, wenn wir das Alter, in dem wir heiraten sollten, überschreiten und uns einer ehrenvollen Ehe mit einer dieser wunderbaren Frauen entziehen.“6

Präsident Gordon B. Hinckley sagte: „Ich habe herzliches Mitgefühl mit … den alleinstehenden Schwestern, die eine Ehe ersehnen und sie doch nicht erlangen können. … Weit weniger Anteilnahme empfinde ich für die jungen Männer, die nach der Gepflogenheit unserer Gesellschaft das Privileg haben, in dieser Angelegenheit die Initiative zu ergreifen, es aber in vielen Fällen nicht tun.“7

Mir ist bewusst, dass es viele Gründe gibt, warum Sie sich vor dem Schritt in die Ehe scheuen. Falls Sie besorgt sind, ob Sie eine Frau und Kinder finanziell versorgen können, möchte ich Ihnen versichern, dass es keine Schande ist, wenn ein Paar an allen Ecken und Enden sparen muss. Für gewöhnlich wächst man gerade in schwierigen Zeiten als Paar zusammen und lernt, auf etwas zu verzichten und schwierige Entscheidungen zu treffen. Vielleicht haben Sie Angst davor, die falsche Wahl zu treffen. Dazu sage ich Ihnen, dass Sie Glauben ausüben müssen. Finden Sie eine Frau, die zu Ihnen passt. Seien Sie sich bewusst, dass Sie nicht alle Schwierigkeiten, die die Ehe mit sich bringt, vorhersehen können, doch ich versichere Ihnen, dass sich für nahezu alle Probleme eine Lösung finden lässt, wenn Sie einfallsreich sind und alles daransetzen, dass Ihre Ehe funktioniert.

Vielleicht verschafft es Ihnen auch ein bisschen zu viel Vergnügen, alleinstehend zu sein. Vielleicht unternehmen Sie luxuriöse Reisen, kaufen ein teures Auto oder sonstiges Spielzeug und genießen mit Ihren Freunden einfach ein sorgloses Leben. Ich bin schon Gruppen von Ihnen begegnet, die gerade etwas unternommen haben, und habe mich ehrlich gefragt, warum Sie nicht mit jungen Frauen ausgehen.

Brüder, es kommt der Zeitpunkt, da Sie ernsthaft über die Ehe nachdenken und sich eine Partnerin suchen sollten, mit der Sie die Ewigkeit verbringen möchten. Wenn Sie Ihre Wahl weise treffen und alles daransetzen, eine gute Ehe zu führen, gibt es in diesem Leben nichts, was Ihnen größeres Glück verschafft.

Wenn Sie heiraten, Brüder, werden Sie den Wunsch haben, im Haus des Herrn zu heiraten. Für Sie, die Sie das Priestertum tragen, darf es keine andere Option geben. Geben Sie Acht, dass Sie die Eignung für eine Tempelehe nicht einbüßen. Sie können mit der Frau Ihres Herzens ausgehen und eine schöne Zeit verleben und sich dennoch in den richtigen Grenzen bewegen.

Brüder, ich wende mich nun einem anderen Thema zu, bei dem ich mich gedrängt fühle, es anzusprechen. In den drei Jahren, seit ich als Präsident der Kirche bestätigt wurde, bestand meine traurigste und entmutigendste Aufgabe wohl darin, jede Woche Annullierungen von Siegelungen zu bearbeiten. Einer jeden davon ging eine glückliche Eheschließung im Haus des Herrn voraus, wo ein frischverliebtes Paar ein neues gemeinsames Leben begonnen und sich darauf gefreut hat, in alle Ewigkeit zusammen zu sein. Doch dann vergingen Monate und Jahre und aus dem einen oder anderen Grund starb die Liebe. Vielleicht lag es an finanziellen Schwierigkeiten, mangelnder Kommunikation, ungezügelten Launen, daran, dass sich die Schwiegereltern eingemischt haben, oder daran, dass man sich in Sünde verfangen hat. Es kann unzählige Gründe geben. In den meisten Fällen muss es jedoch nicht zur Scheidung kommen.

Die meisten Anträge auf eine Annullierung der Siegelung kommen von Frauen, die verzweifelt versucht haben, eine gute Ehe zu führen, jedoch die Schwierigkeiten letzten Endes nicht bewältigen konnten.

Wählen Sie sorgsam und gebeterfüllt eine Partnerin aus, und wenn Sie geheiratet haben, seien Sie einander zutiefst ergeben. Auf einem kleinen eingerahmten Schild, das ich einmal bei einem Onkel und einer Tante gesehen habe, stand ein wertvoller Rat: „Wähle, wen du liebst; liebe, wen du wählst.“ In diesem kurzen Spruch liegt große Weisheit. Hingabe und Treue in der Ehe sind absolut unerlässlich.

Ihre Frau ist Ihr gleichwertiger Partner. In der Ehe ist kein Partner dem anderen über- oder unterlegen. Sie gehen Seite an Seite, als Sohn und als Tochter Gottes. Sie darf niemals erniedrigt oder beleidigt, sondern muss geachtet und geliebt werden. Präsident Gordon B. Hinckley hat gesagt: „Jeder Mann in der Kirche, der … unrechte Herrschaft über [seine Frau] ausübt, ist des Priestertums nicht wert. Auch wenn er ordiniert worden ist, werden sich die Himmel zurückziehen, wird der Geist des Herrn betrübt sein, und dann ist es mit dem Priestertum des Betreffenden zu Ende.“8

Präsident Howard W. Hunter hat über die Ehe gesagt: „Das Rezept für eine glückliche und gute Ehe besteht nicht so sehr darin, den richtigen Partner zu heiraten, sondern dass man der richtige Partner ist.“ Das gefällt mir. „Das entscheidende Element einer guten Ehe besteht darin, sich bewusst zu bemühen, seinen Teil ganz zu erfüllen.“9

Vor vielen Jahren gab es in der Gemeinde, über die ich als Bischof präsidierte, ein Ehepaar, das oft sehr ernste und hitzige Auseinandersetzungen hatte. Damit meine ich wirklich heftige Auseinandersetzungen. Beide beharrten eisern auf ihrem Standpunkt. Nie wollte einer dem anderen nachgeben. Wenn sie gerade einmal nicht stritten, hielten sie – ich nenne es mal so – vorübergehend Waffenstillstand.

Eines Nachts rief mich das Ehepaar um zwei Uhr an. Beide wollten mich persönlich sprechen, und zwar sofort. Ich kämpfte mich aus dem Bett, zog mich an und fuhr zu ihnen. Jeder saß an einem anderen Ende des Zimmers. Sie wollten nicht miteinander sprechen. Wenn die Frau etwas zu ihrem Mann sagen wollte, sagte sie es mir. Er antwortete, indem er zu mir redete. Ich dachte: „Wie um alles in der Welt können wir dieses Paar wieder zusammenbringen?“

Ich betete um Inspiration und mir kam der Gedanke, ihnen eine Frage zu stellen. Ich fragte: „Wie lange ist es her, dass Sie bei einer Siegelung im Tempel dabei waren?“ Sie gaben zu, dass es schon sehr lange her war. Sie waren ansonsten würdig und hatten auch einen Tempelschein. Sie gingen auch in den Tempel, um für andere Tempelarbeit zu verrichten.

Ich fragte sie: „Wollen wir gemeinsam Mittwochmorgen um acht Uhr in den Tempel gehen? Wir werden dort einer Siegelung beiwohnen.“

Wie aus einem Munde fragten sie: „Wessen Siegelung?“

Ich antwortete: „Ich weiß es nicht. Wer auch immer an dem Morgen heiratet.“

Am darauffolgenden Mittwoch trafen wir uns zur verabredeten Uhrzeit beim Salt-Lake-Tempel. Wir drei gingen in einen der wunderschönen Siegelungsräume. Wir kannten dort niemanden außer Elder ElRay L. Christiansen, der damals, als es dieses Amt noch gab, Assistent des Kollegiums der Zwölf Apostel, also Generalautorität, war. Elder Christiansen war an jenem Morgen eingeteilt, in diesem Raum für eine Braut und einen Bräutigam die Siegelung vorzunehmen. Bestimmt dachten die Braut und ihre Angehörigen: „Das sind wohl Bekannte des Bräutigams!“ Und die Familie des Bräutigams dachte wohl: „Wahrscheinlich sind das Bekannte der Braut!“ Das Ehepaar aus meiner Gemeinde saß auf einer kleinen Bank, etwa einen halben Meter auseinander.

Elder Christiansen gab dem Paar, das heiratete, einige Ratschläge mit auf den Weg, und zwar auf ganz wunderbare Weise. Er erklärte, wie ein Mann seine Frau lieben solle, wie er sie respektvoll und höflich behandeln und als Herz der Familie ehren solle. Dann wandte er sich an die Braut, wie sie ihren Mann als Familienoberhaupt ehren und ihn in jeder Hinsicht unterstützen solle.

Ich bemerkte, dass meine Schützlinge, als Elder Christiansen zu Braut und Bräutigam sprach, etwas näher zusammenrückten. Schon bald saßen sie genau nebeneinander. Ich freute mich, weil sie sich beide ungefähr gleich viel aufeinander zubewegt hatten. Am Ende der Siegelung saß das Paar so eng beieinander, als wären sie die Neuvermählten. Beide lächelten.

Wir verließen an diesem Tag den Tempel, und nie hat jemand erfahren, wer wir waren und warum wir da gewesen waren, doch hielten sich meine Freunde an der Hand, als sie durch den Haupteingang hinausgingen. Ihre Streitigkeiten waren beigelegt. Ich hatte überhaupt nichts sagen müssen. Sie erinnerten sich an ihre eigene Hochzeit und an die Bündnisse, die sie im Haus Gottes eingegangen waren. Sie waren entschlossen, neu anzufangen und sich von nun an mehr anzustrengen.

Sollte einer von Ihnen Eheprobleme haben, bitte ich Sie inständig, alles in Ihrer Macht Stehende zu tun, um die notwendigen Ausbesserungen vorzunehmen. Auf diese Weise können Sie wieder so glücklich werden, wie Sie es zu Beginn der Ehe waren. Wir heiraten im Haus des Herrn für Zeit und alle Ewigkeit – und danach müssen wir uns auch alle Mühe geben, dass es eine ewige Ehe wird. Mir ist bewusst, dass es Umstände gibt, unter denen eine Ehe nicht gerettet werden kann, aber ich habe den starken Eindruck, dass es meistens möglich ist und sein sollte. Lassen Sie Ihre Ehe nicht an einen Punkt kommen, wo sie gefährdet ist.

Präsident Hinckley hat gesagt, dass es jedem von uns, der das Priestertum Gottes trägt, obliegt, uns in Disziplin zu üben, damit wir über den Wegen der Welt stehen. Es ist erforderlich, dass wir ehrenwerte und anständige Männer sind. Unser Verhalten muss tadellos sein.

Was wir sagen, wie wir andere behandeln und wie wir leben – all das wirkt sich darauf aus, wie gut wir als Priestertumsträger sind, Männer wie Jungen.

Das Priestertum ist eine Gabe von unschätzbarem Wert. Sie bringt die Vollmacht mit sich, als Diener Gottes zu handeln, die Kranken zu segnen und zum Wohle der Familie und anderer zu wirken. Diese Vollmacht reicht bis hinter den Schleier des Todes, hinein in die Ewigkeit. Es gibt auf der ganzen Welt nichts Vergleichbares. Schützen Sie es, bewahren Sie es und leben Sie so, dass Sie dessen würdig sind.10

Meine lieben Brüder, möge Rechtschaffenheit jeden unserer Schritte auf der Reise durchs Leben lenken. Mögen wir heute und immerdar würdig sein, die göttliche Macht des Priestertums, das wir tragen, zu empfangen. Möge sie uns ein Segen sein und mögen wir sie ausüben, um anderen Gutes zu tun, so wie er es tat, der für uns lebte und starb, nämlich Jesus Christus, unser Herr und Erlöser. Darum bete ich im heiligen Namen Jesu Christi. Amen.

Quellenangaben anzeigen

  1.  

    1.  Lehre und Bündnisse 121:36,37

  2.  

    2.  Exodus 20:7

  3.  

    3.  Jesaja 1:18

  4.  

    4.  Lehre und Bündnisse 58:42

  5.  

    5. Siehe Johannes 17:14; Lehre und Bündnisse 49:5

  6.  

    6. „President Harold B. Lee’s General Priesthood Address“, Ensign, Januar 1974, Seite 100

  7.  

    7. Gordon B. Hinckley, „Was Gott verbunden hat“, Der Stern, Juli 1991, Seite 68

  8.  

    8. Gordon B. Hinckley, „Persönlich würdig sein, das Priestertum anzuwenden“, Liahona, Juli 2002, Seite 60

  9.  

    9.  The Teachings of Howard W. Hunter, Hg. Clyde J. Williams, 1997, Seite 130

  10.  

    10. Siehe Gordon B. Hinckley, Liahona, Juli 2002, Seite 58ff.