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Herbst 2014 | Bis aufs Wiedersehen

Bis aufs Wiedersehen

Herbst 2014 Generalkonferenz

Mögen wir über all die Wahrheiten nachsinnen, die wir gehört haben, und mögen diese uns helfen, noch tapferere Jünger zu werden.

Meine Brüder und Schwestern, wir haben an den letzten beiden herrlichen Tagen inspirierte Botschaften vernommen. Unser Herz wurde berührt und unser Glaube gestärkt, als wir den Geist genossen haben, der während dieser Konferenzversammlungen zugegen war. Zum Abschluss danken wir unserem Vater im Himmel für die zahlreichen Segnungen, mit denen er uns bedacht hat.

Wir sind auch von der schönen Musik, die wir bei den Versammlungen gehört haben, erbaut und inspiriert worden. Die Gebete, die gesprochen wurden, haben uns dem Himmel nähergebracht.

Ich möchte im Namen der gesamten Kirche den führenden Brüdern von Herzen danken, die bei dieser Konferenz entlassen wurden. Wir werden sie vermissen. Ihre Beiträge zum Werk des Herrn waren gewaltig und werden auch noch in künftigen Generationen nachwirken.

Mögen wir, wenn wir nun nach Hause zurückkehren, im Herzen den Entschluss tragen, dass wir künftig ein wenig besser sein wollen als bisher. Mögen wir ein wenig freundlicher und rücksichtsvoller sein. Mögen wir nicht nur auf andere Mitglieder, sondern auch auf Menschen außerhalb unserer Glaubensgemeinschaft hilfsbereit zugehen. Und mögen wir in unserem Umgang mit ihnen Achtung an den Tag legen.

Es gibt Menschen, die jeden Tag mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Bringen wir ihnen nicht nur Mitgefühl entgegen, sondern strecken wir auch helfend die Hand aus. Wenn wir uns umeinander kümmern, werden wir gesegnet werden.

Vergessen wir auch diejenigen nicht, die schon älter oder ans Haus gefesselt sind. Wenn wir uns Zeit nehmen, sie zu besuchen, werden sie erkennen, dass sie geliebt und geschätzt werden. Mögen wir dem Auftrag nachkommen, den Schwachen beizustehen, die herabgesunkenen Hände emporzuheben und die müden Knie zu stärken.1

Mögen wir ein ehrliches und aufrechtes Volk sein, jederzeit und unter allen Umständen bestrebt, das Rechte zu tun. Mögen wir treue Nachfolger Christi sein, beispielhaft an Rechtschaffenheit und somit „Lichter in der Welt“2.

Meine Brüder und Schwestern, ich danke Ihnen, dass Sie für mich beten. Diese Gebete stärken und erheben mich in meinem Bemühen, von ganzem Herzen und mit aller Kraft Gottes Willen zu tun und ihm zu dienen sowie auch Ihnen zu dienen.

Nun, da wir diese Konferenz verlassen, erflehe ich den Segen des Himmels für einen jeden von Ihnen. Mögen diejenigen von Ihnen, die nicht zu Hause sind, sicher dorthin zurückkehren und alles wohlbehalten vorfinden. Mögen wir über all die Wahrheiten nachsinnen, die wir gehört haben, und mögen diese uns helfen, noch tapferere Jünger zu werden, als wir zu Beginn dieser Konferenz waren.

Bis wir uns in sechs Monaten wiedersehen, bitte ich den Herrn, dass er Sie, ja, uns alle, segnen möge. Dies tue ich in seinem heiligen Namen – im Namen Jesu Christi, unseres Herrn und Erlösers. Amen.

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