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Frühjahr 2018 | Gehet tapfer vorwärts

Gehet tapfer vorwärts

Frühjahr 2018 Generalkonferenz

Ihr Wunsch, zu gehorchen, wird wachsen, wenn Sie über das nachdenken und sich an das erinnern, was Sie die vergangenen zwei Tage gespürt haben.

Meine lieben Brüder und Schwestern, am Ende dieser historischen Konferenz danke ich dem Herrn gemeinsam mit Ihnen für seine Führung und seinen inspirierenden Einfluss. Die Musik war wunderschön und erbaulich. Die Botschaften haben uns nicht nur aufgerichtet, sondern haben unser Leben verändert!

In einer feierlichen Versammlung haben wir eine neue Erste Präsidentschaft im Amt bestätigt. Zwei großartige Männer wurden in das Kollegium der Zwölf Apostel aufgenommen. Und es wurden acht neue Generalautorität-Siebziger berufen.

In einem beliebten Lied kommt die Bekräftigung unseres Entschlusses, unsere Herausforderung und unser Auftrag, vorwärtszugehen, gut zum Ausdruck:

Gehet tapfer vorwärts im Werk unsres Herrn,

dass, wennʼs Leben vorbei, uns erstrahlet ein Stern.

In dem Kampf ums Rechtʼ lasst uns schwingen gern

der Wahrheit mächtig Schwert.

Fürchtet euch nicht in dem großen Streit;

Mut nur, unser Herr steht uns zur Seit.

Darum achtet nicht auf böser Menschen Rat,

folget nur dem Herrn in Wort und Tat!1

Ich rate Ihnen, sich in den nächsten sechs Monaten häufig – und wiederholt – mit den Botschaften von dieser Generalkonferenz auseinanderzusetzen. Achten Sie bewusst auf Möglichkeiten, diese Botschaften in Ihren Familienabend, Ihren Evangeliumsunterricht, Ihre Gespräche mit der Familie und mit Freunden und auch in Ihre Gespräche mit denen einfließen zu lassen, die nicht unserem Glauben angehören. Viele gute Menschen werden sich den Wahrheiten öffnen, über die in dieser Konferenz gesprochen wurde, wenn sie liebevoll überbracht werden. Und Ihr Wunsch, zu gehorchen, wird wachsen, wenn Sie über das nachdenken und sich an das erinnern, was Sie die vergangenen zwei Tage gespürt haben.

Diese Generalkonferenz ist der Beginn einer neuen Ära des geistlichen Dienstes. Der Herr hat wichtige Anpassungen an der Art und Weise vorgenommen, wie wir uns umeinander kümmern. Schwestern und Brüder – Alt und Jung – werden in einer neuen, heiligeren Weise füreinander da sein. Die Ältestenkollegien werden gestärkt, sodass sie überall in der Welt segensreich im Leben von Männern, Frauen und Kindern wirken können. Die Schwestern in der Frauenhilfsvereinigung werden sich weiterhin in ihrer einzigartigen und liebevollen Art um andere kümmern und jüngeren Schwestern, die, so wie es angebracht ist, eingeteilt werden, Gelegenheit geben, sich zu beteiligen.

Unsere Botschaft an die Welt ist einfach und aufrichtig: Wir laden alle Kinder Gottes auf beiden Seiten des Schleiers dazu ein, zu ihrem Erretter zu kommen, die Segnungen des heiligen Tempels zu empfangen, dauerhafte Freude zu haben und sich für das ewige Leben bereitzumachen.2

Um schlussendlich die Erhöhung zu erlangen, müssen wir jetzt den Bündnissen und heiligen Handlungen, die wir im Haus des Herrn eingehen und empfangen, völlig treu sein. Gegenwärtig sind 159 Tempel in Betrieb, und weitere befinden sich im Bau. Wir möchten den Tempel näher an die wachsende Zahl der Mitglieder der Kirche heranbringen. Daher freuen wir uns, bekanntgeben zu können, dass wir den Bau von sieben weiteren Tempeln planen, und zwar an den folgenden Standorten: Salta in Argentinien, Bengaluru in Indien, Managua in Nicaragua, Cagayan de Oro in den Philippinen, Layton in Utah, Richmond in Virginia und in einer noch nicht festgelegten großen Stadt in Russland.

Meine lieben Brüder und Schwestern, der Bau dieser Tempel mag in Ihrem Leben keine Veränderung bewirken, aber die Zeit, die Sie im Tempel verbringen, wird es ganz gewiss. In diesem Sinne segne ich Sie, dass Sie erkennen mögen, was Sie zurückstellen können, um mehr Zeit im Tempel verbringen zu können. Ich segne Sie mit mehr Eintracht und Liebe in Ihrem Zuhause und damit, dass Ihr Wunsch sich vertieft, sich um Ihre ewigen Familienbeziehungen zu kümmern. Ich segne Sie mit vermehrtem Glauben an den Herrn Jesus Christus und einer größeren Fähigkeit, ihm als seine wahren Jünger zu folgen.

Ich segne Sie, damit Sie, so wie ich jetzt, Ihre Stimme zum Zeugnis erheben können, dass wir im Werk des allmächtigen Gottes tätig sind! Jesus ist der Messias. Dies ist seine Kirche, die er durch seine gesalbten Diener leitet. Das bezeuge ich. Ein jeder von Ihnen liegt mir am Herzen. Im heiligen Namen Jesu Christi. Amen.

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    Anmerkungen

    1. „Gehet tapfer vorwärts“, Gesangbuch, Nr. 161

    2. In Lehre und Bündnisse 14:7 wird dies als „die größte aller Gaben Gottes“ bezeichnet