Handbuch 2:
Die Kirche führen und verwalten

 

18.3 Versammlungen und Sitzungen auf Pfahlebene

Der Pfahlpräsident trägt die Verantwortung für die Versammlungen und Sitzungen auf Pfahlebene. Er führt in diesen Versammlungen und Sitzungen den Vorsitz, außer wenn ein Gebietssiebziger oder eine Generalautorität anwesend ist. Seine Ratgeber können diese Versammlungen und Sitzungen leiten und in seiner Abwesenheit den Vorsitz führen. Pfahlversammlungen und -sitzungen dürfen sich nicht mit den sonntäglichen Gemeindeversammlungen überschneiden.

 18.3.1

Die Pfahlkonferenz

Jeder Pfahl veranstaltet im Jahr zwei Pfahlkonferenzen, die vom Präsidenten des Kollegiums der Zwölf Apostel anberaumt werden. In den meisten Teilen der Welt führt der Pfahlpräsident den Vorsitz bei der einen Konferenz und ein dazu beauftragter Gebietssiebziger oder eine Generalautorität bei der anderen.

Bei manchen Pfahlkonferenzen kann eine Satellitenübertragung mit Ansprachen von Generalautoritäten in die Hauptversammlung am Sonntag integriert werden. Findet solch eine Satellitenübertragung statt, nimmt diese Konferenz die Stelle der Pfahlkonferenz ein, bei der ein Gebietssiebziger oder eine Generalautorität den Vorsitz geführt hätte.

Muss ein neuer Pfahlpräsident vor einer regulär festgesetzten Pfahlkonferenz berufen werden, kann eine besondere Pfahlkonferenz abgehalten werden.

Die Pfahlkonferenz soll vor allem dazu beitragen, den Glauben und das Zeugnis der Anwesenden zu stärken. Alle Ansprachen und die Musik werden so geplant, dass dieser Zweck erfüllt wird.

Ein weiterer Zweck ist die Regelung organisatorischer Angelegenheiten des Pfahles. Bei einer Pfahlkonferenz im Jahr legt ein Mitglied der Pfahlpräsidentschaft anhand des Formulars für die Beamtenbestätigung die Namen der Beamten der Kirche, des Gebiets und des Pfahles zur Bestätigung vor. Dabei legt er auch die Namen der Pfahlbeamten vor, die entlassen wurden, damit die Versammelten ihnen ihren Dank für die geleistete Arbeit bekunden können. Diese Bestätigung wird normalerweise bei der ersten Pfahlkonferenz im Jahr durchgeführt, es sei denn, es ist eine Satellitenübertragung in diese Konferenz integriert. In diesem Fall wird die Bestätigung bei der zweiten Pfahlkonferenz vorgenommen.

Wenn Pfahlbeamte zwischen den Pfahlkonferenzen berufen oder entlassen werden, wird ihr Name bei der nächsten Pfahlkonferenz vorgelegt, damit sie bestätigt werden oder ihnen Dank bekundet werden kann, wenn dies (für Berufungen, die in der Berufungstabelle auf Seite 180f. aufgezählt werden) nicht in der Allgemeinen Pfahl-Priestertumsversammlung oder in der Abendmahlsversammlung der Gemeinden (wie unter 19.3 erläutert) geschehen ist.

Die Namen von Brüdern, die für die Ordinierung zum Amt eines Ältesten oder Hohen Priesters vorgesehen sind, werden normalerweise bei der Pfahlkonferenz oder der Allgemeinen Pfahl-Priestertumsversammlung zur Bestätigung vorgelegt. Anweisungen dazu finden Sie in Handbuch 1, 16.7.1.

Zur Pfahlkonferenz gehören üblicherweise die folgenden Versammlungen und Sitzungen:

  1. 1.

    Eine Sitzung des Gebietssiebzigers oder der Generalautorität (falls beauftragt), der Pfahlpräsidentschaft, des Pfahlsekretärs und des Pfahlführungssekretärs.

  2. 2.

    Eine Priestertumsführerschaftsversammlung mit dem Gebietssiebziger oder der Generalautorität (falls beauftragt) sowie den Brüdern, die unter 18.3.3 aufgeführt sind. Diese Versammlung kann entweder am Samstag oder am Sonntag abgehalten werden, wie dies von der präsidierenden Autorität festgelegt wird.

  3. 3.

    Eine Versammlung am Samstagabend für alle Mitglieder des Pfahles ab 18 Jahren. Der Tempelpräsident, der Pfahlpatriarch und der Missionspräsident oder deren Vertreter (falls anwesend) sitzen auf dem Podium. Je nach den örtlichen Gegebenheiten kann diese Versammlung auch am Sonntag abgehalten werden, sofern dies von der präsidierenden Autorität genehmigt wird.

  4. 4.

    Eine Hauptversammlung am Sonntag für alle Mitglieder und interessierte Nichtmitglieder. Der Tempelpräsident, der Pfahlpatriarch und der Missionspräsident oder deren Vertreter (falls anwesend) sitzen auf dem Podium. Es können auch mehrere Hauptversammlungen am Sonntag abgehalten werden, wenn die verfügbaren Räumlichkeiten nicht ausreichen, um alle Konferenzbesucher in einer Versammlung unterzubringen. Alle Kinder nehmen mit ihrer Familie an dieser Versammlung teil; für sie gibt es keine eigene Versammlung.

Die Inhalte aller Versammlungen der Pfahlkonferenz werden auf Weisung der präsidierenden Autorität festgelegt. Wenn eine Generalautorität oder ein Gebietssiebziger den Vorsitz führt, kann er den Pfahlpräsidenten bitten, Themen vorzuschlagen. Wenn der Pfahlpräsident den Vorsitz führt, wählt er mit seinen Ratgebern die Inhalte aus.

Falls notwendig, können die Konferenzversammlungen an andere Orte im Pfahl übertragen werden.

Planung und Leitung der Pfahlkonferenz

Der präsidierende Beamte gibt für die gesamte Konferenzplanung Anweisungen. Bereits frühzeitig vor der Konferenz genehmigt er die Mitwirkenden und die Auswahl der Lieder und Musikstücke.

Der Pfahlpräsident leitet die Hauptversammlung am Sonntag. Seine Ratgeber können die übrigen Konferenzversammlungen leiten.

Der Pfahlpräsident spricht in der Hauptversammlung am Sonntag. Seine Ratgeber sprechen in den Versammlungen, wie die präsidierende Autorität es bestimmt.

Zur Konferenzplanung gehört auch, dass für ausreichend Sitzplätze, für Platzanweisung und für Parkmöglichkeiten gesorgt wird. Die Führungsbeamten des Pfahles können Priestertumskollegien und -gruppen, einschließlich der Ältestenanwärter, mit diesen Aufgaben betrauen.

Musik für die Pfahlkonferenz

Siehe 14.6.1.

 18.3.2

Die Allgemeine Pfahl-Priestertumsversammlung

Die Pfahlpräsidentschaft beruft einmal im Jahr eine Allgemeine Pfahl-Priestertumsversammlung ein. Alle Träger des Aaronischen und des Melchisedekischen Priestertums im Pfahl sollen daran teilnehmen.

Die Pfahlpräsidentschaft nutzt die Versammlung dazu, die Priestertumsträger zu unterweisen und zu motivieren. Sie wählt die Themen und die Sprecher gebeterfüllt aus.

Darüber hinaus regelt die Pfahlpräsidentschaft in dieser Versammlung Angelegenheiten des Priestertums im Pfahl, beispielsweise:

  1. 1.

    Die Namen von Brüdern, die für die Ordinierung zum Amt eines Ältesten oder Hohen Priesters vorgesehen sind, werden zur Bestätigung vorgelegt (siehe Handbuch 1, 16.7.1).

  2. 2.

    Die Namen von neu berufenen Pfahlbeamten werden zur Bestätigung vorgelegt (Richtlinien dazu, wer in der Pfahl-Priestertumsversammlung bestätigt wird, finden Sie in der Berufungstabelle in Kapitel 19).

 18.3.3

Die Pfahl-Priestertumsführerschaftsversammlung

Die Pfahlpräsidentschaft beruft in Verbindung mit jeder Pfahlkonferenz eine Pfahl-Priestertumsführerschaftsversammlung ein (siehe 18.3.1, Punkt 2). Sie beruft auch noch eine weitere Priestertumsführerschaftsversammlung im Laufe des Jahres ein, sodass pro Jahr insgesamt drei solcher Versammlungen stattfinden. Zweck dieser Versammlung ist es, die Priestertumsführer in ihren Pflichten zu unterweisen, ihre Fähigkeiten zu erweitern und ihren Glauben zu festigen.

Folgende Brüder nehmen daran teil: die Pfahlpräsidentschaft, der Hoherat, der Pfahlsekretär (bei Bedarf auch Pfahlzweitsekretäre), der Pfahlführungssekretär, die Pfahl-JM-Leitung (und bei Bedarf deren Sekretär), die Bischofschaften, die Gemeindesekretäre (bei Bedarf auch Gemeindezweitsekretäre), die Gemeindeführungssekretäre, die Hohepriestergruppenleiter sowie deren Assistenten und Sekretäre, die Präsidentschaften der Ältestenkollegien und deren Sekretäre, die Gemeindemissionsleiter sowie die Gemeinde-JM-Leitungen (und bei Bedarf deren Sekretäre sowie die Assistenten der Kollegiumsberater). Bei Bedarf kann die Pfahlpräsidentschaft weitere Teilnehmer hinzubitten.

Diese Versammlung kann flexibel gestaltet werden, damit die Unterweisung so gut wie möglich ist. Alle Brüder können die ganze Zeit über als Gruppe zusammenbleiben. Die Pfahlpräsidentschaft kann sie aber auch nach der Regelung der organisatorischen Angelegenheiten des Pfahles und allgemeinen Anweisungen in Gruppen aufteilen, wo sie sich beraten und konkrete Anweisungen für ihre Aufgaben erhalten können. Zum Beispiel:

Die Bischofschaften und andere Führungsbeamte des Aaronischen Priestertums können eine Gruppe bilden.

Die Führungsbeamten der Hohepriestergruppen und der Ältestenkollegien können eine Gruppe bilden.

Der für die Missionsarbeit zuständige Hohe Rat oder ein Mitglied der Pfahlpräsidentschaft könnte mit den Gemeindemissionsleitern zusammenkommen.

Der Pfahlführungssekretär setzt sich üblicherweise mit den Gemeindeführungssekretären zusammen.

Der Pfahlsekretär setzt sich üblicherweise mit den Gemeindesekretären zusammen.

Die Pfahlpräsidentschaft kann die Schulung in diesen Gruppen selbst vornehmen oder Hohe Räte, die Pfahl-JM-Leitung oder andere bitten, ihr dabei behilflich zu sein.

 18.3.4

Die Versammlung des Pfahl-Hohepriesterkollegiums

Die Pfahlpräsidentschaft beruft mindestens einmal im Jahr für alle Hohen Priester im Pfahl eine Versammlung des Hohepriesterkollegiums ein. In dieser Versammlung regelt die Pfahlpräsidentschaft Kollegiumsangelegenheiten und unterweist die Mitglieder des Kollegiums in ihren Pflichten.

 18.3.5

Die Sitzung der Pfahlpräsidentschaft

Die Pfahlpräsidentschaft kommt regelmäßig zusammen. Der Pfahlsekretär und der Pfahlführungssekretär nehmen daran teil; der Pfahlsekretär führt über die Aufträge und Entscheidungen Protokoll. Der Pfahlpräsident kann bei Bedarf weitere Teilnehmer zu dieser Sitzung einladen.

In dieser Sitzung besprechen die Mitglieder der Pfahlpräsidentschaft alles, was den Pfahl betrifft. Sie planen, wie Einzelne und Familien gestärkt werden können. Sie werten die Gemeinden, die Hohepriestergruppen, die Ältestenkollegien, die Hilfsorganisationen, die Programme und die Aktivitäten aus. Außerdem planen sie, wie die Anweisungen aus den heiligen Schriften, von den Führern der Kirche und aus den Handbüchern in die Tat umgesetzt werden sollen.

In dieser Sitzung überlegen die Mitglieder der Pfahlpräsidentschaft, welche Mitglieder zu einem Amt in der Kirche berufen werden können. Sie besprechen auch die Vorschläge der Bischöfe, welche Mitglieder auf Mission berufen und welche Brüder zum Ältesten oder zum Hohen Priester ordiniert werden sollen.

Weitere Tagesordnungspunkte können unter anderem Berichte über Aufträge, die Planung von Versammlungen und Sitzungen, der Pfahlkalender oder das Pfahlbudget sein.

 18.3.6

Die Sitzung des Pfahl-Priestertumsführungskomitees (Sitzung des Hoherats)

Der Pfahlpräsident hat den Vorsitz über das Pfahl-Priestertumsführungskomitee. Es besteht aus der Pfahlpräsidentschaft, dem Hoherat, dem Pfahlsekretär und dem Pfahlführungssekretär. Bei Bedarf kann die Pfahlpräsidentschaft weitere Teilnehmer hinzubitten.

Das Komitee kommt wenn möglich zweimal im Monat zusammen. Die Tagesordnung kann die folgenden Punkte enthalten:

  1. 1.

    die Pfahlpräsidentschaft erläutert die Lehre der Kirche und die Aufgaben des Priestertums

  2. 2.

    Aufträge in Zusammenhang mit dem Melchisedekischen und dem Aaronischen Priestertum sowie den Gemeinden werden erläutert

  3. 3.

    es wird über Aufträge an die Gemeinden, Ältestenkollegien und Hohepriestergruppen berichtet und bei Bedarf über die Hilfsorganisationen im Pfahl

  4. 4.

    die Hohen Räte werden gebeten, die Entscheidung der Pfahlpräsidentschaft, bestimmte Brüder zum Amt eines Ältesten oder Hohen Priesters zu ordinieren und bestimmte Berufungen auszusprechen, zu bestätigen

  5. 5.

    es wird beraten, wie man Einzelne und Familien stärken kann, wie man Probleme im Pfahl lösen und in Bereichen wie Führung, Heimlehren, Missionsarbeit der Mitglieder, Aktiverhaltung, Aktivierung, Tempelarbeit und Genealogie, Wohlfahrt und Evangeliumsunterricht Verbesserungen erreichen kann

  6. 6.

    es wird über weitere Aufträge berichtet

  7. 7.

    zurückgekehrte Missionare erstatten Bericht

  8. 8.

    die Pfahl-Priestertumsführerschaftsversammlung wird geplant

 18.3.7

Die Sitzung des Pfahlrats

Der Pfahlpräsident hat den Vorsitz über den Pfahlrat. Zum Pfahlrat gehören die Pfahlpräsidentschaft, der Hoherat, der Pfahlsekretär, der Pfahlführungssekretär, die Leiterinnen und Leiter der Pfahl-Hilfsorganisationen (Frauenhilfsvereinigung, Junge Männer, Junge Damen, Primarvereinigung und Sonntagsschule). Bei Bedarf kann die Pfahlpräsidentschaft weitere Teilnehmer hinzubitten.

Der Pfahlrat kommt je nach Bedarf zwei- bis viermal jährlich zusammen. Die Tagesordnung kann die folgenden Punkte enthalten:

  1. 1.

    die Pfahlpräsidentschaft erläutert die Lehre der Kirche und die Aufgaben

  2. 2.

    es wird beraten, wie man Einzelne und Familien stärken kann, wie man Probleme im Pfahl lösen und in Bereichen wie Führung, Aktiverhaltung, Aktivierung und Evangeliumsunterricht Verbesserungen erreichen kann

  3. 3.

    die Anstrengungen des Pfahles in den Bereichen Missionsarbeit, Tempelarbeit und Genealogie werden geplant und es wird darüber berichtet

  4. 4.

    es wird über Wohlfahrtsangelegenheiten beraten, geplant, wie man die Mitglieder zur Eigenständigkeit anspornt, darauf geachtet, dass die im Pfahl vorhandenen Hilfsmittel im Bereich Wohlfahrt den Gemeinden bei Bedarf zur Verfügung stehen, in schriftlicher Form ein einfacher Plan dafür aufgestellt, wie der Pfahl auf Notfälle reagieren wird und dieser Plan auf dem neuesten Stand gehalten (Näheres dazu finden Sie unter „Die Wohlfahrtsarbeit des Pfahlrats leiten“ in Handbuch 1, 5.1.1)

  5. 5.

    es wird über die Hilfsorganisationen sowie über Aktivitäten und Programme des Pfahles berichtet (bei Bedarf)

  6. 6.

    die Programme und Aktivitäten des Pfahles werden koordiniert

  7. 7.

    wo der Ständige Ausbildungsfonds genehmigt ist, wird der Fortschritt des PEF-Programms besprochen

 18.3.8

Die Sitzung mit den Bischofschaften

Die Pfahlpräsidentschaft kommt mit den Bischofschaften zusammen, um sie in ihren Aufgaben zu schulen, Richtlinien der Kirche durchzugehen und sich zu beraten. Diese Sitzung findet je nach Bedarf ein- bis viermal jährlich statt.

Die Pfahlpräsidentschaft, alle Bischofschaften, der Pfahlsekretär und der Pfahlführungssekretär nehmen daran teil. Auf Wunsch kann der Pfahlpräsident nur die Bischöfe dazu einladen.

 18.3.9

Die Sitzung des Pfahl-AP-JD-Komitees

Der Pfahlpräsident überträgt einem seiner Ratgeber den Vorsitz über das Pfahl-AP-JD-Komitee. Zu den Komiteemitgliedern gehören außerdem die Hohen Räte, die der Pfahl-JM-Organisation und der Pfahl-JD-Organisation zugewiesen sind, die Pfahl-JM-Leitung mit Sekretär und die Pfahl-JD-Leitung mit Sekretärin. Die Pfahlpräsidentschaft kann bei Bedarf Jugendliche zu diesen Komiteesitzungen einladen. Auch der Hohe Rat, der zugleich Vorsitzender des Pfahl-Aktivitätenkomitees ist, sowie weitere Teilnehmer können hinzugebeten werden.

Dieses Komitee kommt bei Bedarf zusammen, um vom Pfahl durchgeführte gemeinsame Aktivitäten für die Jungen Männer und die Jungen Damen zu planen. Jugendliche sollen so viel wie möglich in die Planung und Durchführung von Aktivitäten wie Jugendtagungen, Tanzveranstaltungen, Andachten und pfahlübergreifenden Veranstaltungen einbezogen werden. Sie können auch an Besprechungen teilnehmen, in denen es um die Herausforderungen geht, denen die Jugendlichen im Pfahl gegenüberstehen.

Die Pfahlaktivitäten sollen die Aktivitäten in den Gemeinden ergänzen und nicht zu ihnen in Konkurrenz treten. Sie werden in den Sitzungen des Pfahlrats aufeinander abgestimmt. Die Führungsbeamten der Gemeinden sollen frühzeitig über die Veranstaltungen informiert werden.

 18.3.10

Die Sitzung des Pfahl-Wohlfahrtsrats der Bischöfe

Näheres zum Pfahl-Wohlfahrtsrat der Bischöfe finden Sie in Handbuch 1, 5.3.

 18.3.11

Die Pfahl-Führerschaftsversammlungen der Hilfsorganisationen

Die Leitungen der Frauenhilfsvereinigung, der Jungen Damen, der Primarvereinigung und der Sonntagsschule im Pfahl planen jährlich eine Pfahl-Führerschaftsversammlung für ihre Hilfsorganisation und führen sie durch. Wenn die Führungsbeamten wegen örtlicher Gegebenheiten und der erforderlichen Fahrzeit nicht zu sehr belastet werden, kann die Pfahlpräsidentschaft eine zweite jährliche Führerschaftsversammlung bewilligen. Jede Organisation plant ihre eigene Versammlung, es sei denn, die Pfahlpräsidentschaft hat beschlossen, alle Versammlungen zur selben Zeit und am selben Ort abzuhalten.

Der für die jeweilige Organisation zuständige Hohe Rat führt den Vorsitz über die Versammlung, außer wenn ein Mitglied der Pfahlpräsidentschaft zugegen ist. An der Versammlung nehmen alle Gemeinde-HO-Leitungen sowie deren Sekretärinen und Sekretäre teil. Weitere Führungsbeamte, Lehrkräfte und Berater der Hilfsorganisation sowie das für die Hilfsorganisation zuständige Mitglied der Bischofschaft können bei Bedarf hinzugebeten werden.

Zweck dieser Versammlung ist es, die Führungsbeamten der Hilfsorganisationen in ihren Aufgaben zu unterweisen, sie im Bereich Lehren und Führen zu schulen und ihren Glauben zu festigen. Außerdem kann man Aktivitäten aufeinander abstimmen, Bericht erstatten und Anregungen weitergeben.

Diese Versammlung kann flexibel gestaltet werden, damit die Unterweisung so gut wie möglich ist. Die Schulung und der Gedankenaustausch können für alle Führungsbeamten einer Hilfsorganisation gemeinsam stattfinden, oder sie kommen in kleineren Gruppen zusammen, um sich mit bestimmten Aufgaben in ihrer Organisation zu befassen. Wenn alle Hilfsorganisationen zur selben Zeit zusammenkommen, können sie zunächst eine allgemeine Schulung erhalten und dann in getrennten Gruppen von den Führungsbeamten ihrer Organisation unterwiesen werden.

Die Pfahl-JM-Leitung führt keine Pfahl-JM-Führerschaftsversammlung durch. Die Pfahl-JM-Leitung und die Gemeinde-JM-Leitungen besuchen stattdessen die Pfahl-Priestertumsführerschaftsversammlung (siehe 18.3.3).

 18.3.12

Die Sitzung des Pfahl-JAE-Komitees

Siehe 16.3.2.

 18.3.13

Die Sitzung des Pfahl-AE-Komitees

Siehe 16.1.2.