Die Propheten der neuzeit äussern sich zum Alten Testament


Joseph Smith (1805–1844), Der Erstepräsident Der Kirche

„Wir haben in der Bibel genügend Beweise dafür, dass das Evangelium immer gleich ist: die gleichen Verordnungen, um den Forderungen zu entsprechen, die gleichen amtierenden Beamten, die gleichen Zeichen und aus den Verheißungen sich ergebenen Früchte. Wenn nun Noach ein Verkünder der Gerechtigkeit war, so musste er getauft und durch Händeauflegen zum Priestertum ordiniert worden sein.“ ( Lehren des Propheten Joseph Smith, Seite 269.)

Brigham Young (1801–1877), Der Zweitepräsident Der Kirche

„Und zwar betrachten wir die Bibel… als Führer…, der uns eine bestimmte Richtung weist. Diese Lehre ist wahr, und wir vertreten sie unerschrocken. Wenn man das befolgt, was dieses Buch lehrt und vorschreibt, führt es einen dorthin, wo man sieht, wie man gesehen wird, wo man mit Jesus Christus Umgang hat, wo man Engelserscheinungen und Träume, Visionen und Offenbarungen hat und wo man Gott versteht und erkennt. Ist euch das nicht Stütze und Stab? Ja, es wird euch beweisen, dass ihr in den Fußstapfen derer aus alter Zeit folgt. Und ihr könnt sehen, was sie sahen, und verstehen, was sie hatten.“ ( Lehren der Präsidenten der Kirche: Brigham Young, Seite 120.)

George Albert Smith (1870–1951), Der Achtepräsident Der Kirche

„Als der Herr unsere Stammeltern auf die Erde brachte, erteilte er ihnen Weisungen und sandte von Zeit zu Zeit seine Propheten aus, um ihren Nachkommen Rat zu erteilen. Im Alten und im Neuen Testament finden wir die Lehren des Herrn – nicht die Lehren von Menschen, sondern Ratschläge vom himmlischen Vater, die uns auf dem Weg führen sollen, der schließlich im celestialen Reich endet. Wie herrlich ist doch die Gewissheit, dass es einen Weg gibt, der uns in ein herrliches Reich führt.“ (Conference Report, Oktober 1937, Seite 49.)

Joseph Fielding Smith (1876–1972), Der Zehntepräsident Der Kirche

„Die Bibel hat die Welt stärker positiv beeinflusst als jedes andere Buch, das jemals veröffentlicht wurde…. Der Grund für diesen großen positiven Einfluss der Bibel besteht darin, dass sie inspiriert ist und das Wort Gottes enthält, so wie es an seine Propheten ergangen ist, die so geschrieben und gesprochen haben, wie es ihnen der Heilige Geist seit Anbeginn der Welt eingegeben hat…. Und aus demselben Grund war sie auch der scharfen Kritik ihrer Gegner ausgesetzt. Wenn die Bibel kein inspiriertes Buch wäre, dann hätten die Kritiker ihr auch weniger Aufmerksamkeit geschenkt, denn sie stehen ja unter dem Einfluss des Urhebers des Bösen, der schon am Anfang in seinem Zorn geschworen hat, er werde alles daransetzen, um das Werk Gottes zu vernichten.“ (Seek Ye Earnestly, Hg. Joseph Fielding Smith jun. [1972], Seite 363.)

Spencer W. Kimball (1895–1985), Derzwölfte Präsident Der Kirche

„Schon als kleines Kind hatte ich meine Freude an den schlicht formulierten, bebilderten Geschichten aus der Bibel. Aber die echte Bibel erschien mir so unendlich lang und so schwer zu verstehen, dass ich mich damit nicht befassen mochte, bis ich dazu aufgefordert wurde, [und zwar anlässlich einer Pfahlkonferenz, die ich als Teenager besuchte. Die Sprecherin] sprach darüber, wie wertvoll es ist, in der Bibel zu lesen. Anschließend bat sie alle Anwesenden, die die Bibel durchgelesen hatten, die Hand zu heben. Nur sehr wenige aus der großen Zahl der Anwesenden hoben zögerlich die Hand!… Ich war entsetzt und nahm mir fest vor, dieses großartige Buch zu lesen.

Als ich nach der Versammlung nach Hause kam, fing ich gleich mit dem ersten Vers in Genesis an und las jeden Tag getreulich weiter.

Und [ein Jahr später] konnte ich zu meiner großen Zufriedenheit sagen, dass ich die Bibel von Anfang bis Ende durchgelesen hatte. Was für ein Triumph des Geistes!…

Ich kann es Ihnen nur empfehlen.“ („What I Read as a Boy“, Children’s Friend, November 1943, Seite 508.)

Ezra Taft Benson (1899–1994), Der Dreizehntepräsident Der Kirche

„Die Bibel – sowohl das Alte als auch das Neue Testament – bedeutet mir viel. Sie enthält viele wahre Grundsätze. Sie unterrichtet uns über das Leben und das Wirken des Meisters. Wir lesen in ihr, wie die Hand Gottes die Angelegenheiten seines Volkes vom Beginn der Erdgeschichte an gelenkt hat. Wir können den Einfluss, den die Bibel auf die Geschichte der Welt gehabt hat, gar nicht hoch genug schätzen. Sie hat vielen Generationen zum Segen gereicht.“ („Die Gabe neuzeitlicher Offenbarung“, Der Stern, Januar 1987, Seite 75.)

Howard W. Hunter (1907–1995), Der Vierzehntepräsident Der Kirche

„Wenn wir die heiligen Schriften lesen und studieren, werden wir uns der vielen Verheißungen des Herrn bewusst, die mit einer Bedingung verknüpft sind. Damit will der Herr uns zu Gehorsam und einem rechtschaffenen Leben anhalten. Die israelitische Geschichte ist voll von Beispielen für Bündnisse, die eins der zentralen Themen des Alten Testaments darstellen – die Verheißungen, die Gott für die Selbstverpflichtung der Propheten und des Volkes ausspricht…. Wenn wir uns dafür entscheiden, uns so zu verhalten wie Josua und Abraham und Rebekka und Rahel, dann gehen wir einfach hin und tun, was der Herr geboten hat.“ („Commitment to God“, Ensign, November 1982, Seite 57f.)

Gordon B. Hinckley (geb. 1910), Der Fünfzehntepräsident Der Kirche

„Alle heiligen Schriften sind unentbehrlich, wenn es darum geht, das zu verstehen, was von Gott ist. Die Bibel schenkt uns die Grundlage unseres Glaubens: Im Alten Testament spricht Jahwe durch die Propheten der damaligen Zeit; im Neuen Testament werden eindrucksvoll das unvergleichliche Leben und das Opfer des Erretters der Menschheit geschildert.“ („Die Ordnung und der Wille Gottes“, Der Stern, August 1989, Seite 2.)