Die Stimme des Propheten

Aus Lehren der Präsidenten der Kirche: Joseph Smith (Leitfaden für das Melchisedekische Priestertum und die FHV, 2007), Seite 547–551.


Die Stimme des Propheten

Wenn Joseph Smith zu den Mitgliedern sprach, hörten sie ihm zu. Nicht selten hielt er seine Zuhörer stundenlang in Bann, und es kam oft vor, dass sogar Kinder lieber dem Propheten zuhörten als spielen gingen.

Joseph sprach oft im Freien, damit mehr Menschen ihn hören konnten. Einmal, in Nauvoo, kam mitten in seiner Predigt ein heftiger Sturm auf.

Der Staub ist so dicht, ich sehe nichts mehr.

Gehen wir nach Hause, bevor es schlimmer wird.

Joseph rief denen, die gehen wollten, zu:

Beten wir alle zum allmächtigen Gott, dass der Wind und der Regen aufhören mögen, dann wird es geschehen.

O Vater, segne uns, lass den Wind und den Regen aufhören.

Nach wenigen Minuten teilte sich der Sturm. Rechts und links von den Versammelten bogen sich die Büsche und Bäume im Wind, aber dort, wo Joseph sprach, war es ruhig.

Nun, Brüder und Schwester, möchte ich mit euch über einige wichtige Wahrheiten sprechen.

Eine Stunde später beendete der Prophet seine Predigt, und der Sturm kehrte zurück.

Geht schnell nach Hause und denkt über das nach, was ich gesagt habe.

Beeilt euch, Kinder!

Josephs Predigten waren so machtvoll und seine Lebensweise so beeindruckend, dass viele eindringlich Zeugnis gaben von der Wahrheit des Evangeliums und Josephs Berufung als Prophet.

Ich weiß, dass er war, was er von sich sagte – ein wahrer Prophet Gottes.

Er war ein wahrer Prophet des lebendigen Gottes. Je mehr ich von seinen Reden hörte und je mehr ich von seinen Taten sah, desto mehr war ich überzeugt.

Heute halten Millionen Menschen auf der ganzen Welt den Propheten Joseph Smith in Ehren. Sie wissen, dass er von Gott berufen wurde, das Evangelium Jesu Christi auf der Erde wiederherzustellen.

Illustrationen von Sal Velluto und Eugenio Mattozzi