Wie helfe ich diesem Kind?

Danyelle Ferguson

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    Arbeiten Sie mit PV-Kindern mit einer kognitiven Behinderung? Hier einige Anregungen für den Unterricht.

    Viele PV-Lehrkräfte und -Führungsbeamtinnen haben Fragen zum Umgang mit Kindern mit einer kognitiven Behinderung, etwa Autismus, Downsyndrom oder Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHD). Sie fragen sich vielleicht: Wie kann ich dieses Kind unterrichten? Soll es mit Gleichaltrigen in einer Klasse sein? Kann es am Miteinander oder an Aktivitäten teilnehmen?

    Als Mutter eines autistischen Sohnes und als PV-Lehrerin von Kindern mit kognitiven Behinderungen habe ich viel darüber gelernt, wie man diesen Kindern gerecht werden kann. Die folgenden Grundsätze sind nur ein Teil dessen, was ich gelernt habe. Hoffentlich sind sie hilfreich für Sie, die Sie jedes Kind erreichen und alle Kinder in der PV in Ihrer Gemeinde oder Ihrem Zweig mit einbeziehen möchten.

    Dienen, wie Jesus es getan hat

    Unser Heiland hat uns gezeigt, wie wir unserem Nächsten dienen sollen, indem er seine Botschaft und sein Handeln den Bedürfnissen des Einzelnen angepasst hat.1 Als er etwa bei den Nephiten war, scharte er ihre kleinen Kinder um sich, „nahm [sie], eines nach dem anderen, und segnete sie und betete für sie zum Vater“ (3 Nephi 17:21; Hervorhebung hinzugefügt). Dann umschlossen „Engel … die Kleinen ringsum“ mit himmlischem Feuer und „dienten ihnen“ (3 Nephi 17:24).

    Wir haben Anteil am Wirken des Herrn, wenn wir alle Kinder erziehen. Elder M. Russell Ballard vom Kollegium der Zwölf Apostel hat uns bewusst gemacht: „Jenen unter uns, denen kostbare Kinder anvertraut wurden, ist ein heiliges, edles Treuhänderamt übertragen worden, sind wir doch diejenigen, die Gott bestimmt hat, die Kinder in unserer Zeit mit Liebe und dem Feuer des Glaubens und der Erkenntnis, wer sie sind, zu umgeben.“2 Wenn wir unserer Aufgabe nachkommen, Kindern mit einer Behinderung zu helfen, hilft uns der Herr, auf sie einzugehen und sie so zu unterrichten, dass ihre Bedürfnisse erfüllt werden.

    Um festzustellen, was diese Kinder brauchen, können die PV-Lehrkräfte und -Führungsbeamtinnen ein Treffen mit dem Kind und seinen Eltern vereinbaren. Dies ist auch ein guter Zeitpunkt für den Lehrer oder die Lehrerin, sich mit dem Kind anzufreunden. Am besten lernt man ein Kind zu Hause kennen, wo es sich wohlfühlt und wahrscheinlich offener auf Fremde reagiert.

    Information und Zusammenarbeit

    Lehrkräfte und Führungsbeamtinnen sollten sich Zeit nehmen, sich über die Behinderung des Kindes zu informieren. Ein guter Ausgangspunkt ist die von der Kirche veröffentlichte Website lds.org/disability (in mehreren Sprachen), wo sie einen Überblick über verschiedene Behinderungen sowie Anregungen für den Unterricht erhalten und weiteres Material finden.

    Nachdem sich Lehrer und Führungsbeamtinnen auf der Website ausführlich informiert haben, können sie noch einmal mit den Eltern des Kindes zusammenkommen, um Ideen und Fragen zu besprechen und Ziele zu setzen. Die Eltern können weitere Auskünfte über ihr Kind geben, die dem Lehrer weiterhelfen, etwa wie das Kind kommuniziert, was es gerne macht und was man nicht machen sollte oder wie man gutes Verhalten unterstützt. Nur wenn man die Eltern einbezieht, kann man in Einigkeit zusammenarbeiten und in beständigem Dialog bleiben, um dem behinderten Kind so gut wie möglich zu helfen.

    Die Lehrkräfte und die Führungsbeamtinnen sollten auch mit ihren Priestertumsführern darüber beraten, auf welche Weise sie das Kind am besten unterstützen können. Als bei unserem Sohn Autismus diagnostiziert wurde, wussten wir nicht, wie gut es ihm gelingen würde, den Übergang vom Kindergarten in eine PV-Klasse mit Gleichaltrigen zu schaffen. Eine Schwester in unserer Gemeinde, von Beruf Lehrerin, sprach den Bischof und die PV-Leiterin an und bot an, unseren Sohn zu begleiten. Die PV-Leiterin, ein Mitglied der Bischofschaft, mein Mann und ich berieten uns mit ihr, und sie sagte uns, wie man unserem Sohn helfen konnte. Wir setzten Ziele und erstellten einen Plan, wie wir ihm helfen wollten, die Abläufe in der PV zu begreifen. Wir mussten den Plan in den folgenden drei Jahren oft anpassen, aber als unser Sohn allmählich verstand, was um ihn herum vorging, wuchs sein Interesse daran, mit Gleichaltrigen in Kontakt zu kommen und sich am Unterricht zu beteiligen. Die Sachkenntnis und der Einsatz der Schwester bildeten die Grundlage, auf der unser Sohn heute noch steht. Ihre Liebe und ihre Freundschaft machten ihm deutlich, dass er ein geliebtes Kind Gottes ist. Deshalb betrachtet er die Kirche immer noch als einen Ort, wo er er selbst sein kann und geliebt wird.

    Entwicklung von Freundschaft und Vertrauen

    Als Lehrer können wir „dem Beispiel des Erretters … folgen, indem [wir] denjenigen, die Behinderungen haben, Hoffnung, Verständnis und Liebe schenken“3. Wenn wir Kindern mit einer Behinderung mit aufrichtigem Interesse begegnen, wird sich unsere Freundschaft vertiefen.

    Kinder mit einer kognitiven Behinderung kommunizieren womöglich anders als andere. Wenn der Lehrer sich auf die Art, wie das Kind kommuniziert, einlässt, kann er Vertrauen und eine freundschaftliche Beziehung aufbauen und dadurch auch wirksamer unterrichten. Hier sind zwei Möglichkeiten, die Kommunikation zu verbessern:

    • Begeben Sie sich auf Augenhöhe mit dem Kind.4 Wenn ein Erwachsener das macht, fühlt sich das Kind nicht so eingeschüchtert und fühlt sich eher zugehörig. Es kann auch hilfreich sein bei einem Kind, dem es schwerfällt, sich in einer Gruppe zu konzentrieren. Der Lehrer oder der Begleiter kann die Aufmerksamkeit des Kindes gewinnen und immer wieder im Laufe des Unterrichts ein, zwei Sätze über die Lektion zu dem Kind sagen.

    • Lernen Sie die Interessen des Kindes kennen. Kinder fühlen sich geschätzt, wenn man sich für das interessiert, was ihnen gefällt. Kinder mit einer Behinderung entwickeln oft eine tiefe Bindung zu etwas, etwa zu einem Spielzeug, einem Tier oder einem Spiel. Der Lehrer kann das Kind bitten, etwas darüber zu erzählen, und auch im Laufe des Unterrichts auf dieses Interesse eingehen. Auch wenn das Kind nicht spricht, kann der Lehrer über das sprechen, was das Kind interessiert.

    Integration

    In den meisten Fällen wird ein Kind mit einer kognitiven Behinderung die reguläre PV-Klasse besuchen. Das ist sowohl für das Kind als auch für seine Altersgenossen wichtig. Das Kind lernt dadurch den Umgang mit den anderen und wie man sich in der Kirche verhält. So wird es darauf vorbereitet, später auch die Klassen der Jugendlichen zu besuchen. Die anderen Kinder erhalten dadurch Gelegenheit zu helfen und machen die Erfahrung, dass Kinder mit einer Behinderung einem zu ganz besonderen Einsichten verhelfen können. Die gemeinsame Zeit fördert auch Freundschaften, was ja viel dazu beiträgt, dass man sich in der Kirche zugehörig und willkommen fühlt.

    Als unser Sohn im Vorschulalter war, saß oft ein kleines Mädchen neben ihm in der PV. Sie bastelte Karten und malte Bilder für ihn, wenn er einmal nicht da war. Unser Sohn wusste nicht, wie sie heißt, aber er nahm sie immer an der Hand und nannte sie „meine Freundin“. Ihre Freundschaft gab ihr die Gelegenheit, Gutes zu tun, und half ihm, gern in die Kirche zu gehen.

    Um solche Freundschaften zu fördern, kann der Vater oder die Mutter des Kindes oder auch der Lehrer das Kind beim ersten gemeinsamen Unterricht vorstellen und ein paar Sätze zu ihm sagen, etwa, welche Talente es hat, was es alles kann oder was es am liebsten macht. Dann kann man auch die Behinderung ansprechen, damit die anderen Kinder wissen, was das Kind braucht und warum es sich vielleicht manchmal in ihren Augen etwas ungewöhnlich verhält. Wenn Eltern und Führungsbeamtinnen ganz offen darüber sprechen, fällt es den anderen Kindern oft viel leichter, sich mit dem Kind anzufreunden.

    Ziehen Sie auch in Betracht, fachkundigen Rat einzuholen, um PV-Lehrern zu helfen, einen Plan aufzustellen, wie man das Kind mit einbeziehen kann. Vielleicht ist auch der Schullehrer des Kindes bereit, die Eltern und PV-Führungsbeamtinnen zu beraten und zu erläutern, welche Methoden in der Schule gut funktionieren. Möglicherweise ist der Schullehrer sogar bereit, in die Kirche zu kommen und praktische Anleitung zu geben.

    In wenigen Fällen kann eine Ausnahme gemacht und das Kind alleine unterrichtet werden, oder andere Anpassungen werden vorgenommen. Unter „Dienst in der Kirche“ auf lds.org finden Sie im Bereich PV weitere Anleitung.5

    Unterstützung im Klassenzimmer

    Es kann in jeder PV-Klasse sehr schwierig sein, auf jedes einzelne Kind einzugehen. Wenn ein Kind mit einer Behinderung die Klasse besucht, könnte man einen Zweitlehrer oder Assistenten berufen. Wenn zwei Lehrer berufen werden, wechseln sie sich dabei ab, zu unterrichten und sich um das Kind zu kümmern. Wird ein Assistent berufen, ist er für das behinderte Kind da. Die Betreffenden sollten den Unterrichtsplan abstimmen, überlegen, wie sie miteinander kommunizieren wollen, und besprechen, wie sie mit schwierigen Situationen umgehen wollen, die auftreten können. Wie immer sind Gebet, Kommunikation und Planung entscheidend für eine gute Zusammenarbeit und einen aufbauenden Unterricht.

    Bei der Berufung eines Zweitlehrers oder Assistenten sollte man bedenken, dass die Eltern selbst 24 Stunden am Tag mit ihrem Kind arbeiten und die Schwierigkeiten bewältigen, die mit der Sorge für ein behindertes Kind verbunden sind. Für sie mag es wichtig sein, dass sie den Sonntagsschulunterricht besuchen oder in anderen Berufungen tätig sein können. Diese kurze Pause kann ihnen helfen, neue Energie zu schöpfen und für die Herausforderungen der kommenden Woche gewappnet zu sein.

    Anpassung des Unterrichts

    Im Handbuch der Kirche heißt es: „Führungsbeamte und Lehrer integrieren Mitglieder mit Behinderungen in Versammlungen, im Unterricht und bei Aktivitäten so weit wie möglich. Lektionen, Ansprachen und Unterrichtsmethoden müssen so angepasst werden, dass sie den Bedürfnissen eines jeden gerecht werden.“6 Den Unterricht so zu gestalten, dass er den Bedürfnissen eines jeden gerecht wird, erfordert Gebet, Kreativität und Mühe.

    Finden Sie zunächst heraus, wie das Kind am besten lernt. Informationen dazu, wie man den Unterricht anpassen kann, findet man auf lds.org/disability unter dem Link „Leader and Teacher Resources“ [Material für Führungsbeamte und Lehrer]. Weitere Vorschläge sind unter den einzelnen Behinderungen aufgeführt. Auch im Bereich PV unter „Dienst in der Kirche“ auf lds.org findet man Anleitung dazu. Anpassungen, die für ein Kind mit einer Behinderung vorgenommen werden, können auch für andere Kinder sinnvoll sein. Ich habe hiermit gute Erfahrungen gemacht:

    • Visuelles Lernen: Viele Kinder lernen auf visuellem Wege, das heißt, Bilder oder Gegenstände helfen ihnen, Gedanken zu erfassen. Der Zweitlehrer oder Assistent kann neben dem Kind sitzen und ihm im Laufe des Unterrichts zur Veranschaulichung immer wieder Zeichnungen oder Bilder zeigen. Wenn das Kind gerne zeichnet, kann man auch ein leeres Blatt Papier verwenden. Beide, das Kind und der Assistent, zeichnen dann Gegenstände auf, die im Unterricht vorkommen.

    • Auditives Lernen: Kinder, die eher durch Hören lernen, mögen gern Geschichten. Ihnen gefällt es besonders, wenn der Lehrer mit seiner Stimme die Geschichte lebendig gestaltet – wenn er flüstert, überrascht nach Luft schnappt oder ein wenig schneller redet, wenn es spannend wird. Möglicherweise muss der Lehrer Geschichten aus dem Leitfaden vereinfachen oder kürzen, damit das Kind sie versteht und aufmerksam bleibt. Sie könnten auch, nachdem Sie die Geschichte erzählt haben, die Grundsätze aus der Geschichte auf eine aus dem Leben gegriffene Situation oder eine Geschichte oder ein Ereignis beziehen, mit denen das Kind vertraut ist.

    • Taktiles Lernen: Kinder, die am besten durch Anfassen lernen, halten gern einen Gegenstand in der Hand und betasten ihn. Spielt eine Geschichte, die besprochen wird, beispielsweise im Freien, kann der Lehrer einen glatten Stein, einen Zweig oder ein Stofftier mitbringen und an passender Stelle zeigen. Dann wird der Gegenstand herumgegeben, damit jeder ihn halten und genau ansehen kann. Auch etwas zum Basteln und Ausmalbilder sind hier hilfreich.

    Beteiligung im Miteinander und bei anderen Aktivitäten

    Beteiligung ist für Kinder mit einer Behinderung wichtig. Seien Sie kreativ, um Möglichkeiten zu finden, wie Sie sie bei der Schriftstelle, dem Gebet oder der Ansprache einbeziehen können. Wenn ein Kind Schwierigkeiten hat, zu sprechen, könnte es sich beispielsweise mit Bildern ausdrücken. Manche Kinder stehen vielleicht gern vorne am Pult, sind aber sehr schüchtern oder wollen nichts sagen. Lassen Sie in diesem Fall das Kind am Pult stehen, damit es sich darüber freuen kann, dort zu stehen, während Vater oder Mutter für es sprechen. Das Kind kann Bilder zu seiner Ansprache hochhalten oder zum Beispiel zeigen, wie man zum Gebet die Arme verschränkt.

    Hier einige Anregungen, wie man andere Aktivitäten anpassen kann:

    • Die Darbietung der Kinder in der Abendmahlsversammlung. Viel zusätzliche Unterstützung und Flexibilität sind hier gefragt, da die Darbietung in der Abendmahlsversammlung etwas ist, womit das Kind nicht vertraut ist. Wenn das Kind bei mehreren Proben mit einbezogen wird, kommt es mit den Veränderungen wahrscheinlich leichter zurecht. Es ist sinnvoll, den Assistenten neben das Kind zu setzen, damit er es darauf aufmerksam machen kann, wenn ein Lied gesungen wird oder das Kind an der Reihe ist. Wenn das Kind auf dem Podium durch den Anblick der vielen Menschen oder die Geräusche überfordert ist, reservieren Sie für das Kind und seinen Assistenten eine Seitenreihe vorn in der Kapelle. Dort kann es Bilder ausmalen, Bilderbücher anschauen und auch kurz die Kapelle verlassen, ohne andere Kinder zu stören. Außerdem kann es, nachdem es nach vorn gegangen ist, um zu singen oder zu sprechen, auf die Bank zurückkehren, um wieder zur Ruhe zu kommen. Ein anderes Kind hat vielleicht keine Probleme damit, auf dem Podium zu sitzen, braucht aber möglicherweise etwas, was es zur Beruhigung in den Händen (auf dem Schoß) halten kann, etwa ein paar Büroklammern oder einen glatten Stein. Dies kann für Kinder hilfreich sein, denen es schwerfällt, in größeren Gruppen aufmerksam zu bleiben.

    • Das Miteinander. Wenn die Klasse des Kindes mit einem kurzen Beitrag für das Miteinander beauftragt wird, achten Sie darauf, dass das Kind so mit einbezogen wird, dass es sich dabei wohlfühlt. Führt die Klasse ein Rollenspiel auf, kann man ihm eine kleine Rolle zuweisen, möglicherweise auch eine stumme Rolle, aber auch wenn es einfach nur wie die anderen Kinder kostümiert ist, fühlt es sich dazugehörig. Es ist wichtig, dass das Kind solche Erlebnisse mit seinen Klassenkameraden hat, damit sich Beziehungen entwickeln.

    • Weitere Veranstaltungen. Nimmt die PV beispielsweise an einem Talenteabend der Gemeinde oder des Zweiges oder an einer Weihnachtsfeier teil, könnte man, wenn das behinderte Kind Probleme mit Lärm oder gefüllten Räumen hat, die Klasse als erste auftreten lassen. Dann haben seine Eltern die Möglichkeit, es nach Hause zu bringen, falls es ihm zu viel wird.

    Die Segnungen

    Dank meines autistischen Sohnes sehe ich nun mit anderen Augen, was es bedeutet, ein Kind Gottes zu sein. Ich habe erkannt, dass der Vater im Himmel wirklich jeden von uns persönlich kennt und liebt. Er weiß, was wir brauchen, und teilt Eltern und Führungsbeamten durch Eingebungen vom Heiligen Geist mit, wie wir für unsere Familie und die Kinder, die uns anvertraut sind, da sein und wie wir ihnen beistehen können. Ich bin auch von Herzen dankbar für die Lehrkräfte und Führungsbeamtinnen in der PV, die sich Zeit genommen haben, sich mit unserem Sohn anzufreunden. Sie zeigen beispielhaft die Liebe des Heilands.

    Ein Kind mit einer kognitiven Behinderung zu unterrichten erfordert zusätzliche Zeit und Mühe und es gibt sicher auch frustrierende Momente. Aber mit Gebet, Inspiration und Vertrauen auf den Herrn gelingt es uns, unseren Auftrag zu erfüllen, diesen besonderen Kindern zu helfen.

    Die sechsjährige Courtney T., ein Mädchen mit Downsyndrom, hält mit Hilfe ihres Bruders Justin eine Ansprache in der PV. Im Handbuch steht: „Lektionen, Ansprachen und Unterrichtsmethoden müssen so angepasst werden, dass sie den Bedürfnissen eines jeden gerecht werden.“

    Verfasserin Danyelle Ferguson mit ihrem autistischen Sohn Isaac

    Emily S. und ihr vierjähriger Sohn Landon, bei dem eine tiefgreifende Entwicklungsstörung vorliegt, sprechen mit der PV-Leiterin Debra Maloof darüber, was Landon gerne macht und wie man ihn am besten unterrichten kann. Einem Kind mit einer Behinderung kann am besten geholfen werden, wenn das Kind, seine Eltern und die Führungsbeamtinnen einig und bereitwillig zusammenarbeiten.

    Sowohl Kinder mit einer kognitiven Behinderung als auch ihre Altersgenossen profitieren davon, wenn sie in eine PV-Klasse integriert werden. Hier liest Audrey S. eine Schriftstelle mit Isaac.

    Brooklyn C. (drittes Kind von links), vier Jahre alt, autistisch, singt sehr gern in der PV; Musik hat ihr schon immer gefallen, sagen ihre Eltern, und die Bewegungen machen das Lied für Brooklyn und andere Kinder noch interessanter.

    Links: Foto von Robert Casey; rechts: Foto von Erin Jensen

    Links: Foto von Robert Casey; rechts: Foto von Erin Jensen

    Fotos von Robert Casey

    Quellenangaben anzeigen

    Anmerkungen

    1. 1.

      Siehe beispielsweise Matthäus 8:1-17; 9:1-13,18-38

    2. 2.

      M. Russell Ballard, „Great Shall Be the Peace of Thy Children“, Ensign, April 1994, Seite 60

    3. 3.

      Handbuch 2: Die Kirche führen und verwalten, Abschnitt 21.1.26

    4. 4.

      Siehe Lehren, die größte Berufung, Seite 71

    5. 5.

      Siehe „Teaching All Children, Including Those with Disabilities“, lds.org/pa/display/0,17884,5727-1,00.html

    6. 6.

      Handbuch 2, Abschnitt 21.1.26